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RENTENANGST

DL – Tagesticker 06.06.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 6. Juni 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . – 1.) Michael Rot zieht sich aus der Politik zurück  – . –  2.)  GB trotzt Warnung von Putin  – . –  3.) Die Suche nach Globaler Klimapolitik  – . –  4.)  Russland/Europa  – Ukraine-Krieg  – . –  5.) Bei Kontrolle Feuer auf Auto eröffnet  – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung.

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Nach Lafontaine also der zweite SPD-ler welchen für seiner neuen Umgebung der Kompass fehlte? Hätten sie vorher Gedacht hätte sie vielleicht Niemand geschafft? Sagte nicht ebenfalls ein ehemaliger SPD Naseweis: „Hätte, hätte, Fahrradkette ? Und die Moral aus der Geschichte: „Fahrradketten haben keinen Anfang und benötigen somit kein Ende!“

ERSCHÖPFUNGSZUSTAND – SPD-Politiker Michael Roth nimmt sich überraschend eine Auszeit.

1.) Michael Rot zieht sich aus der Politik zurück

Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine war der SPD-Politiker Michael Roth in vielen Talkshows zu Gast. Nun zieht sich der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag überraschend zurück – und spricht offen über psychische Probleme. Der SPD-Politiker Michael Roth zieht sich überraschend für einige Zeit aus der Politik zurück. Grund dafür sei ein Erschöpfungszustand, sagte der 51-Jährige dem „Spiegel“. „Ich hatte Versagensängste. Panik vor dem, was kommt. Das kannte ich bis dahin nicht. Da war klar: Ich brauche Hilfe“, sagt Roth, der sich mittlerweile in Behandlung begeben hat. Begonnen haben die Schwierigkeiten laut Roth im Bundestagswahlkampf 2021. Termine kosteten ihn mehr Kraft als sonst. „Wenn ich hinter dem Zeitplan herlief, bin ich manchmal in Panik geraten“, erzählt Roth. Zudem habe er unter schwersten Stimmungsschwankungen gelitten, sich innerlich leer gefühlt, plötzlich ungekannte Ängste verspürt und sei am Alltag bei Dingen wie Einkaufen gescheitert. „Ich hatte das Gefühl, ich hüpfe im Eismeer von Scholle zu Scholle, und sie werden nach und nach kleiner.“ Roth konnte zwar dennoch erneut in den Bundestag ziehen, sein Parteikollege Olaf Scholz wurde Bundeskanzler und er Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag. Aber sein Zustand habe sich nicht gebessert. „Es ist ein Kick, nach einem manchmal verdammt schwierigen Wahlkampf sein Mandat verteidigt zu haben. Und es gibt einen enormen Reiz, darauf zu schauen, wie oft ich zitiert werde, wie viele Auftritte ich habe, wie viele Follower. Das ist die Währung heute, und es ist schwer, sich davon freizumachen“, sagt Roth, der schon seit 1998 im Bundestag sitzt. Pause von den sozialen Netzwerken.

Welt-online

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Möchte Johnson der EU zeigen – was Sie an dieser einstigen „Weltmacht“ verloren hat und wie man mit einen Orban umgehen würde? Oder wird in eine der Raketen vielleicht ein Sitzplatz für die Queen reserviert? 

Großbritannien liefert Ukraine moderne Raketenwerfer

2.)  GB trotzt Warnung von Putin

Russlands Präsident hat mit einer weiteren Eskalation gedroht. Doch Großbritannien ist nicht eingeschüchtert: Nach den USA wollen auch die Briten der Ukraine Mehrfachraketenwerfer zur Verfügung stellen. Trotz Warnungen von Russlands Staatschef Wladimir Putin will auch Großbritannien die Ukraine mit der Lieferung von Langstrecken-Raketensystemen unterstützen. Das Verteidigungsministerium in London teilte am Montag mit, die Lieferung des in den USA produzierten Mehrfachraketenwerfer- Artilleriesystems (MLRS) an die Ukraine sei eng mit der Regierung in Washington abgestimmt. Die geplante Lieferung der Mehrfachraketenwerfer vom Typ M270 bedeute „einen deutlichen Schub für die Fähigkeiten der ukrainischen Armee“, hob das britische Verteidigungsministerium hervor. Das Waffensystem kann Ziele in bis zu 80 Kilometern Entfernung mit präzisionsgelenkten Raketen treffen. Großbritannien will ukrainische Soldaten auch im Einsatz des neuen Waffensystems schulen. Die USA hatten vergangenes Woche bereits angekündigt, der Ukraine ihr mobiles Artillerie-Raketensystem Himars zu liefern, dass zeitgleich mehrere präzisionsgelenkte Raketen abschießen kann und die bisherigen ukrainischen Waffensysteme in Reichweite und Präzision übertrifft. Mit bis zu 80 Kilometern ist ihre Reichweite Militärexperten zufolge etwas größer als die ähnlicher russischer Systeme, so dass die Kiewer Streitkräfte feindliche Artillerie treffen könnten, ohne in deren Reichweite zu geraten. Putin warnt vor weiterer Eskalation Die Lieferung von Raketensystemen mit noch größerer Reichweite hatte US-Präsident Joe Biden trotz entsprechender Forderungen aus Kiew allerdings abgelehnt. Kreml-Chef Putin warnte, westliche Waffenlieferungen führten allgemein lediglich dazu, dass der Konflikt in der Ukraine in die Länge gezogen werde.

t.-online

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Aber liegt hier nicht die Ursache  der Probleme begraben? Die Politik schaffte weltweite Institutionen wie  UNO, UNESCO, SDGs ganz ohne auch die Macht zum Handeln zu vergeben, welche Konsequenzen  durch Neutrale Gerichte nach  sich ziehen könnten.  Die Länder schafften sich Kunstgebilde, um ihren Bürger-Innen vor zu gaukeln die Macht zum Handeln auf höhere Entscheidungsträger vergeben zu haben. Sie lügen sich in das eigene Gesicht und werden dabei nicht einmal rot. 

Gegengift gegen die Verzweiflung

3.) Die Suche nach Globaler Klimapolitik

Der Bericht zu den Entwicklungszielen steckt voller Hiobsbotschaften. Doch er liefert die nötigen Daten, um Druck auf die Staaten zu machen. Wer sich derzeit in der Welt umblickt, den kann schnell der Mut verlassen. Der brutale Überfall Russlands auf die Ukraine geht unvermindert weiter, die Coronapandemie ist nicht vorbei, Klimakrise und Artensterben eskalieren. Millionen Menschen sind auf der Flucht, es drohen Hungersnöte, und autoritäre Systeme wie in Russland, China, der Türkei oder Ungarn unterdrücken jede Alternative. Und jetzt bestätigt auch noch eine Zwischenbilanz der UN-Entwicklungsziele diesen Eindruck, dass alles immer schlimmer wird. Dabei ist der Bericht zu den „nachhaltigen Entwicklungszielen 2022“ von Thinktanks und WissenschaftlerInnen auch ein Gegengift gegen die allgemeine Verzweiflung. Denn er liefert detaillierte Daten, mit deren Hilfe diese Probleme angepackt werden können – und die den nötigen politischen Druck dazu erzeugen können. „Nachhaltige Entwicklung“ ist ja das Versprechen auf eine bessere Zukunft: eine Welt ohne Hunger, ohne Armut, mit stabiler Gesundheitsversorgung, Bildung, einem Dach über dem Kopf, einer guten Arbeit, in einer gerechten Gesellschaft und einer gesunden und lebenswerten Umwelt. Diese „Sustainable Development Goals“ (SDGs) versprechen allen Menschen ein Leben, wie es den meisten von uns in den demokratischen Wohlfahrtsstaaten normal vorkommt. Diese SDGs haben aber einen Geburtsfehler: Sie wurden von allen Staaten beschlossen, sind aber nicht einklagbar und werden gern ignoriert.

TAZ-online

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Wer glaubt denn daran einen Aggressor Namens Putin, welcher gerade sein Lebenswerk bearbeitet, mit Theoretischen Floskeln zur Vernunft bringen zu können? Die Gründe für Putins jetzigen Amoklauf liegen doch Jahre, wenn nicht sogar Dekaden weit zurück. Als entscheidender Auslöser kann sich auch der Westen mit seinen Anspruch auf Weltherrschaft mittel Wirtschaftskraft  nicht Freisprechen. Wenn es zu einer Eskalation solcher Art kommen kann, da müssen schon mehrere Räder einander bewegt werden.  So haben von Beginn der Geschichte an, Politik und Religionen mittels ihren Verschwörungen die Menschheit immer wieder aus ihren Gleichgewicht gebracht. Dieses mal sind eben erneut die Drecksäcke aus der Politik gefragt.  

In Washington denken sie viel weiter als in Berlin und Brüssel

4.)  Russland/Europa  – Ukraine-Krieg:

Schwere Waffen liefern, immer mehr Sanktionen auflegen: Gerade in Deutschland kennt die Debatte über den Ukraine-Krieg nur eine Richtung. Das ist gefährlich. In den USA gibt es in dieser Frage längst zwei konkurrierende Lager. Abgesehen vom vorsichtig taktierenden Kanzleramt scheint es in der hiesigen Politik wie in den Medien nur eine Stoßrichtung bezüglich des Ukraine-Kriegs zu geben: schwere Waffen liefern, so schnell wie möglich, und noch mehr Russland-Sanktionen. In den USA dagegen scheint sich der Blick auf diesen Krieg zu verändern. Den Auftakt machte ein Leitartikel des „Editorial Board“ der New York Times vom 19. Mai. Die Autoren zitieren die Warnung von Avril Haines, Chefin aller 18 US-Geheimdienste, der zufolge „der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zunehmend unberechenbar und potenziell eskalierend verlaufen könnte“, bis hin zum Einsatz von Nuklearwaffen. Vor diesem Hintergrund stellen sie Fragen, die im deutschen Mainstream fast undenkbar wären: Liegt es im Interesse Amerikas, einen Krieg mit Russland zu riskieren, selbst wenn ein Verhandlungsfrieden der Ukraine „harte Entscheidungen“ abverlange? Gehe es den USA darum, die Ukraine zur Selbstverteidigung zu ermächtigen – oder suchten sie Russland dauerhaft zu schwächen, Wladimir Putin zu stürzen? Riskiert das Weiße Haus Sicherheit und Frieden in Europa? Die Annahme, die ukrainische Armee könne an Russland verlorene Gebiete militärisch zurückgewinnen, halten sie für abwegig. Ähnlich äußerte sich Henry Kissinger auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.

Der Freitag-online

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Man nehme : Uniformen und fülle Diese mit Menschen. Dann ergeben sich die neuen Kriegsschauplätze auch durch die Mithilfe des politischen Machtanspruch.  Wie sagt es die Gesellschaft so schön: „Es kann der Beste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Oder seinen nach der machtgierenden Politikern?“ Wer die Macht hält – hat auch  die Verantwortung zu tragen!

Nach tödlichen Schüssen in Paris drei Polizisten in Gewahrsam

5.) Bei Kontrolle Feuer auf Auto eröffnet

Bei einer Polizeikontrolle in Paris schießen drei Beamte auf einen Pkw. Die Beifahrerin stirbt, der Fahrer wird schwer verletzt. Eine Untersuchung läuft. Nach tödlichen Schüssen bei einer Polizeikontrolle in Paris sind drei Polizisten in Gewahrsam genommen worden. Die Beamten – zwei Männer und eine Frau – würden seit Sonntagnachmittag von der für interne Ermittlungen zuständigen Polizeitruppe IGPN wegen des Verdachts der „Waffengewalt einer Amtsperson“ befragt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Sie dürften bis zu 48 Stunden lang in Gewahrsam gehalten werden. Die drei Polizisten hatten am Samstag auf die Insassen eines Autos geschossen, das nach ihren Angaben im Zuge einer Kontrolle auf sie zugerast war. Der Fahrer wurde durch die Schüsse schwer verletzt, eine Frau, die am Kopf getroffen wurde, erlag nach Angaben aus Ermittlungskreisen am Sonntagabend ihren Verletzungen. Der Fahrer schwebte am Abend nicht mehr in Lebensgefahr. Zur Gewahrsamnahme der drei Polizisten erklärte die Staatsanwaltschaft: „Diese Maßnahme wurde wegen der Schwere der Folgen der abgegebenen Schüsse ergriffen und um die Umstände des Einsatzes ihrer Waffen zu überprüfen.“

Tagesspiegel-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia  

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Unten     —     Ein Diagramm, das die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung auflistet

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