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DL – Tagesticker 08.01.2023

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 8. Januar 2023

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Leseauswahl des „Bengels“:  – . –  1.) SEK schnappt nachts zwei mutmaßliche Chemie-Bomber  – . –  2.) Klimaaktivisten hoffen auf Last-Minute-Stopp  – . –  3.) Ringen um die Revolution  – . –  4.) Joe Bidens Lateinamerika-Politik  – . –  5.) Paderborn und Auschwitz  – . –   DL wünscht allen Leser-Innen eine gute Unterhaltung.

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Wer hätte schon jemals so weit gedacht – staatliche Uniformträger arbeiten auch des Nachts ? Was aber für Mut-maßliche Chemie-Bomber gilt, wird für die Bomber in den hohen Lüften als Beruhigung gelten, da selbst der Hebestreit nicht so hoch denken kann.  War das Robert Koch-Institut wohl in Aufregung ob ihrer Corona-Impf-Dosen geraten ?

Terrorgefahr in NRW! Beweismittel in blauen Fässern. – SEK-Einsatz in NRW: In Castrop-Rauxel wurden zwei Männer verhaftet, die womöglich einen Terroranschlag mit Cyanid und Rizin geplant hatten. Ein „befreundeter Geheimdienst“ hatte die Ermittler auf die Spur der mutmaßlichen Chemie-Bomber geführt.

1.) SEK schnappt nachts zwei mutmaßliche Chemie-Bomber

Anti-Terror-Ermittler haben im Ruhrgebiet einen iranischen Staatsangehörigen festgenommen, der einen islamistischen Anschlag vorbereitet haben soll. Die Fahnder durchsuchten in der Nacht zum Sonntag die Wohnung des 32-Jährigen in Castrop-Rauxel. Der Mann sei verdächtig, sich für die Tat die Giftstoffe Cyanid und Rizin besorgt zu haben, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorfdie Polizei Recklinghausen und die Polizei Münster am frühen Sonntagmorgen mit. Der 32-Jährige wurde den Angaben zufolge gemeinsam mit einem weiteren Mann in Gewahrsam genommen. Wie weit die Anschlagspläne fortgeschritten waren und ob es schon ein konkretes Anschlagsziel gab, blieb zunächst unklar. Die Ermittlungen dauerten am Morgen noch an. Bereits kleinste Mengen wirken bei Menschen tödlich. Wegen der biologisch-chemischen Gefahren für die Einsatzkräfte waren laut einem Bericht der „Bild“ auch Mitarbeiter des Robert Koch-Instituts (RKI) als Berater vor Ort. Auch mehrere Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes (BKA) und ein Entschärfer-Kommando seien im Einsatz gewesen. Das BKA wollte sich nicht zu dem Einsatz äußern und verwies auf die Generalstaatsanwaltschaft. Das hochgiftige wird laut dem RKI in der Kriegswaffenliste unter „Biologische Waffen“ aufgeführt. Cyanid ist ebenfalls hochgiftig, bereits kleinste Mengen wirken bei Menschen tödlich.

Focus-online

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Auf diesen Stopp werden die Aktivisten aber wohl vergeblich hoffen, nachdem die „GRÜNEN“ alle Ideologien für schmutzigen Mammon ihrer politischen Nieten in den staatlichen Parlamenten und der Regierungsbeteiligung verscherbelt t haben. Politik machen darf nicht bedeuten seine Wähler-innen Meuchelnd zu verraten, sondern seine Versprechungen auch einzulösen ! Aber dafür wird in diesem Land der politischen Schmierfinken eine Systemänderung benötigt. Parteien zeigen sich dafür als Unfähig, solange ein Clan die Macht steuert.

Lützerath vor der Räumung. Ein Klimabündnis plant am 14. Januar eine Großdemonstration in Lützerath. Sie soll auch stattfinden, wenn die bevorstehende Räumung bereits begonnen hat.

2.) Klimaaktivisten hoffen auf Last-Minute-Stopp

Das Schicksal des von rund 300 Klimaaktivisten besetzten Braunkohledorfs Lützerath im Tagebau Garzweiler II wird sich in wenigen Tagen entscheiden. Die Räumung könnte unmittelbar bevorstehen. Protest dagegen hat sich längst formiert und nimmt nach Angaben der Kohle-Gegner immer größere Dimensionen an. Ein Bündnis stellte am Freitag unter anderem die Pläne für eine Großdemonstration am Samstag, 14. Januar vor. Der Ort im Kreis Heinsberg soll zur Kohlegewinnung abgebaggert werden, das ist eigentlich beschlossene Sache. Gebäude und Grundstücke gehören schon dem Energiekonzern RWE, der erklärt, dass die „Inanspruchnahme der ehemaligen Siedlung in diesem Winter“ notwendig sei, „um inmitten der Energiekrise eine sichere Versorgung der Kraftwerke zu gewährleisten“. Die grüne NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur verteidigt die Abbaggerung von Lützerath damit, dass im Gegenzug der Kohleausstieg um acht Jahre von 2038 auf 2030 vorgezogen worden sei. „Wer die Millionen Tonnen Kohle, die unter Lützerath liegen, abbaggert, der reißt die 1,5 Grad-Grenze und bricht damit das Pariser Klimaabkommen, zu dem sich unser Land völkerrechtlich verpflichtet hat“, sagte Christoph Bautz von der Kampagnenorganisation Campact, die sich an den Protesten beteiligt. Der schwarz-grünen Landesregierung in Düsseldorf warf Bautz vor, sie betreibe mit „ihrem sogenannten Kohleausstieg 2030 Greenwashing“.

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War nicht diese Gespensterkrabbe selber der Ausgangspinkt aller Vergehen welche in der Medizin heute sichtbar werden ? Dieser wird einen Teufel tun sich auf den Daumen dieses Wegweisen zu setzen. Da müsste schon etwas für den Kopf angeboten werden. Aber ein Professor – Dr. wählt nicht ohne Grund, die Politik für sein weiteres Schaffen aus. Wer mit den Händen zeigt, was das Hirn sagen sollte, benötigt Zuseher und keine Zuhörer.

Klinikmisere und Krankenhausreform. –  Höchste Zeit, dass nicht der Profit, sondern das Pa­ti­en­t-in­nen­wohl zum Leitsatz der Kliniken wird. Auch wenn das die akute Notlage nicht lösen wird.

3.) Ringen um die Revolution

Der Weg zur Revolution ist lang und mühevoll. Welch dicke Brocken zu bezwingen sind, zeigte das erste Arbeitstreffen von Bund und Ländern zur Krankenhausreform. Immerhin, der Ernst der Lage ist allen klar. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geht davon aus, dass viele Krankenhäuser auf der „Intensivstation“ liegen. Vom Kliniksterben auf dem Land ist die Rede, von knappsten Ressourcen bundesweit. Der „Durchökonomisierung“ der Kliniken will Lauterbach ein Ende setzen. Eine illustre Regierungskommission aus Expertinnen hat entsprechende Reformvorschläge gemacht. Im Fokus steht eine – zumindest teilweise – Abkehr von den Fallpauschalen. Durch sie bekommen die Häuser einen fixen Preis pro Behandlung. Die tatsächlichen Kosten werden dadurch aber nicht erstattet. Und so entspann sich über Jahre hinweg ein über Anreize gefütterter Konkurrenzkampf, Personalabbau, ein Wettlauf um möglichst viele lukrative Behandlungen. Ein auf Masse getrimmtes System. Das soll nun anders werden. Die medizinische Versorgung und Qualität sollen fortan im Vordergrund stehen, Leistungen stärker konzentriert werden. Das heißt auch, dass manche Behandlungen nicht mehr überall zu haben sind, wobei die Grundversorgung gewährleistet bleiben soll.

TAZ-online

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Haben nicht Diejenigen welche solche Verwesis auch noch Wählen, damit gezeigt den Zeitgeist nicht verstehen zu wollen. Aber die Teutschen Republikaner haben sich zwar nicht Freiwillig aber doch gerne, diese Nachkriegskröte geschluckt. Was besseres hatten doch die Nachfahren aus der „Weimarer Republik“  auch nicht in ihren Angebot! Einmal Adolf für immer als wiedergeborenes Denkmal ?

USA – Anachronistisch und antiquiert: – Joe Biden hat den Hinterhof Nordamerikas zwar nicht völlig aus den Augen verloren, aber zuletzt mit Desinteresse bedacht – mit seiner Lateinamerika-Politik kommt der US-Präsident kaum über die Gepflogenheiten des 20. Jahrhunderts hinaus.

4.) Joe Bidens Lateinamerika-Politik

Im Januar reist Joe Biden ins Nachbarland Mexiko, zum Kollegen Andrés Manuel López Obrador, seine erste Reise als Präsident nach Lateinamerika. Den neuen brasilianischen Staatschef „Lula“ da Silva hat er bereits nach Washington eingeladen. Man wolle die „wichtige bilaterale Beziehung“ in Bewegung bringen, sagt Regierungssprecherin Karine Jean-Pierre. Biden will offenbar Möglichkeiten im Hinterhof erkunden. Süd- und Mittelamerika, das waren bislang keine Schwerpunkte für Team Biden, abgesehen von den Asylsuchenden und Migranten an der Grenze zu Mexiko. Sie wurden dort – nicht anders als unter Donald Trump – zu Hunderttausenden als Hilfesuchende abgewiesen. Bidens Lateinamerika-Politik, bemängelte kürzlich ein Kommentar im linksliberalen Magazin The Nation, sei streckenweise „kaum zu unterscheiden von der seines Vorgängers“. Als Subkontinent ignoriert zu werden, ist vielleicht gar nicht so schlecht. Lateinamerika hat sich verändert, nicht erst, seit Trump ohne merkliches Interesse an diesem Erdteil in Washington residierte. Der republikanische Präsident hoffte, die Regierung von Nicolás Maduro in Venezuela stürzen zu können, auch wenn der Plan für einen Regime Change eher vage blieb (s. Übersicht). Er verhängte neue Sanktionen gegen Kuba. Kernstück seiner Politik war die „wunderschöne“ (Trump) Grenzmauer zu Mexiko. Gegenwärtig erfasst viele Staaten südlich des Rio Grande ein sanfter Linkstrend. Das alarmiert augenscheinlich Bidens Außenpolitiker. Neue Führungskräfte seien zur Zusammenarbeit mit China und Russland bereit und weniger zum Befolgen „amerikanischer Politik“, klagt ein Text im Wall Street Journal. Die Hegemonie sei auf den Kopf gestellt worden, bedauerte das Fachmagazin Foreign Policy: Washington müsse sich heutzutage an den „Launen kleiner Nationen“ orientieren. Bidens Anlauf im Juni 2022, das beim transkontinentalen „Summit of the Americas“ in Los Angeles zu ändern, hat wenig gebracht. Mexikos López Obrador blieb weg. Er akzeptierte nicht, dass die US-Regierung definieren wollte, wer zu „den Amerikas“ gehört und wer nicht. Biden hatte Nicaragua, Kuba und Venezuela nicht eingeladen.

Freitag-online

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Die Kälte der Steine zeigt sich in der Gefühlslosigkeit der regierenden Trüffelschweine ? In Deutschland ist grundsätzlich alles Hausgemacht. Wichtig ist nur das  die Fahne hoch oben für alle Republikaner gut Sichtbarbar bleibt.

Holocaust-Mahnmal, Tiergarten, Reichstag 2.jpg

Deutschlehrer wollen sich mit der Shoah beschäftigen, nicht aber mit dem Antisemitismus. Die Interessenvertretung der Deutschlehrkräfte fordert in ihrer Paderborner Erklärung, dass Holocaust-Literatur im Deutschunterricht verpflichtend behandelt werden müsse. Damit will sie dem stetigen Rückgang des Wissen über die Shoah begegnen. Bei genauerer Betrachtung bleibt jedoch fraglich, wie auch dem mangelnden Wissen über Antisemitismus begegnet werden kann.

5.) Paderborn und Auschwitz

Ende Dezember forderte der Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband, die Interessenvertretung der Deutschlehrkräfte, Holocaust-Literatur in allen Schulformen verpflichtend in die Lehrpläne für das Fach Deutsch aufzunehmen. Die Schule sei der einzige »Sozialraum«, den »alle Menschen durchlaufen«, weshalb dessen »Beiträge zu einer modernen Er­innerungskultur nicht zu überschätzen« seien. »Dringlichkeit und Eile« seien geboten, »weil zahlreiche erschreckende Ereignisse und Geschehnisse, nicht erst seit der Jahrtausendwende, die Gefahren von Verdrängen und Vergessen in bedrohlicher Deutlichkeit dokumentieren«, heißt es in der Paderborner Erklärung. Konkrete Beispiele werden nicht genannt.  Bei einer qualitativen Studie zu Antisemitismus an Schulen wurden in den Jahren 2017 bis 2019 an 171 Schulen in ganz Deutschland Interviews mit jüdischen Schülern, ihren Eltern sowie mit jüdischen und Nicht jüdischen Lehrkräften geführt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Antisemitismus als Pro­blem an den Schulen verfestigt hat – unter anderem weil seine Manifestationen bei den Schülern häufig von Lehrern bagatellisiert würden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat bereits 2021 beklagt, dass der Antisemitismus an den deutschen Schulen wächst. Einer Befragung der Körber-Stiftung zufolge haben vier von zehn Schülern nichts von Auschwitz gehört und eine repräsentative Studie von CNN hat gezeigt, dass das Wissen über die nationalsozialistische Verfolgung der Juden schwindet. Holocaust Education geht in einer allgemeinen Menschenrechts Pädagogik auf; die Shoah wird lediglich zu einem Menschenrechts­verbrechen unter vielen.

Jungle.world-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tun haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

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Unten     —      Blick vom Holocaust-Mahnmal auf den Tiergarten und den Reichstag

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