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DL – Tagesticker 05.12.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 5. Dezember 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Leseauswahl des „Bengels“:  – . –  1.) Globale Waffenverkäufe ziehen weiter an  – . –  2.) Kubicki erwartet vorzeitiges Lauterbach-Aus  – . –  3.) Irans schleierhafter Sittenwandel, lässt den Westen weiter mit sich spielen  – . –  4.) Eine Million Totgeburten pro Jahr haben mit Luftverschmutzung zu tun  – . –  5.)  WIRTSCHAFTSKRIMINALITÄT – Ekelstories vor dem Kadi  – . –   DL wünscht allen Leser-Innen eine gute Unterhaltung.

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Eine Regierungspolitik in Vertretung ihrer Länder benötigt zum Morden Waffen. Politische Mörder welche als Duckmäuser im Hintergrund an deren Strippen ziehen,  bezahlen diese auch für derer eigenen menschlichen Verluste. So funktioniert die politische  Welt, welche sich der-die  Wähler-innen bestellen ? 

Trotz gestörter Lieferketten machen Rüstungskonzerne weiterhin glänzende Geschäfte. An der Spitze stehen weiterhin US-Unternehmen. Aber die Konkurrenz in China schläft nicht.

1.) Globale Waffenverkäufe ziehen weiter an

Die 100 größten Rüstungskonzerne der Erde haben im Jahr vor dem Ukraine-Krieg schwere Waffen und Militärdienstleistungen im Wert von fast 600 Milliarden Dollar verkauft. Trotz pandemiebedingter Störungen der Lieferketten mit Verzögerungen und Engpässen stiegen die weltweiten Rüstungsverkäufe im Jahr 2021 um währungsbereinigte 1,9 Prozent auf 592 Milliarden Dollar, rund 570 Milliarden Euro, wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI in einem veröffentlichten Bericht mitteilte. Die erneute Zunahme war damit höher als im Vorjahr, lag allerdings unter dem durchschnittlichen Anstieg der vier Vor-Corona-Jahre. „Wir hätten für 2021 ohne die anhaltenden Lieferkettenprobleme ein noch größeres Wachstum der Waffenverkäufe erwartet“, bilanzierte die SIPRI-Expertin Lucie Béraud-Sudreau. Größere wie kleinere Unternehmen hätten von Beeinträchtigungen während des Jahres berichtet, manche wie der Flugzeugbauer Airbus auch von Arbeitskräftemangel. Die weltweiten Rüstungsverkäufe nehmen dem Bericht zufolge seit mindestens 2015 kontinuierlich zu – das ist das Jahr, in dem SIPRI erstmals Konzerne aus China in seine jährlich veröffentlichte Auflistung aufnehmen konnte. Zwischen 2015 und 2021 sind die Verkaufszahlen der 100 größten Rüstungskonzerne währungsbereinigt um insgesamt 19 Prozent angestiegen, der Wert für 2021 ist dabei der höchste, den die Friedensforscher seit dem Aufbau der Datenbank vor rund 20 Jahren verzeichnet haben. US-Konzerne für mehr als die Hälfte der Exporte verantwortlich.

NTV-online

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Leichte Schläge auf die Hinterköpfe einer Regierung – erhöhten schon immer derer Denkvermögen! Aber dazu war selbst die SPD unter Merkel nicht fähig und darüber werden sich jetzt viele über die Neue Opposition, aus der Regierung freuen. Aber das dafür das Schreckgespenst der Kranken, aus der Industrie für Gesunde herhalten muss? Den Zustand konnte der Lindner nicht feststellen, da er noch nie als Hausmeister in einen Krankenhauses tätig war und so bestellte sich einen Anwalt für diese Aussage.

„SPD ist doch selbst komplett genervt“. Der FDP-Vize wirft dem Gesundheitsminister mangelnde Führungskompetenz vor. Und Kubicki geht noch weiter: Er traue Karl Lauterbach keine volle Amtszeit zu.

2.) Kubicki erwartet vorzeitiges Lauterbach-Aus

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) scharf kritisiert und Schwäche bei der Leitung seines Ressorts vorgeworfen. „Ich gehe, ehrlich gesagt, nicht davon aus, dass Karl Lauterbach als Gesundheitsminister die ganze Legislaturperiode im Amt bleibt“, sagte Kubicki der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“. „Die SPD ist doch selbst komplett genervt von Lauterbach. Wenn Sie sich bei Mitarbeitern seines Hauses umhören, ist die Frustration nicht mehr zu toppen. Die Leute fragen, welchen Twitterkanal sie denn nutzen müssten, um zu wissen, was der Minister will.“ Kubicki fügte an: „Lauterbach verzettelt sich. Er kann das Haus nicht führen.“ Debatte um Maskenpflicht sorgt für Kritik Die Regierung aus SPD, Grünen und FDP hatte vor knapp einem Jahr ihre Arbeit aufgenommen. Olaf Scholz leistete am 8. Dezember 2021 seinen Amtseid als Kanzler. Nach Enthusiasmus am Anfang knirschte es mehrfach zwischen den drei Parteien – vor allem aus der FDP kamen nach Schlappen bei Landtagswahlen kritische Stimmen zur Zusammenarbeit.

t.-online

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War es nicht die größte Errungenschaft des westlichen Kapital diese Welt erst aufzurüsten, um dann gegen die eigens zuvor so  belieferten Länder in die Kriege zu ziehen, da nur auf eine solche Art, die Vorherrschaft des Kapital über niedrige Löhne erhalten werden kann? Das sehen sicher auch die Gewerkschafts-Funktionäre in den Aufsichtsräten nicht anders, sind sie doch auch Teil der Parteien-Clans! 

Sittenpolizei des iranischen Regimes  hin oder her – Unterdrückung von Frauen und menschenverachtende Ideologie sind Grundpfeiler des Regimes.

3.) Irans schleierhafter Sittenwandel, lässt den Westen weiter mit sich spielen

Die Nachricht schlug ein. Zumindest in deutschen Medien. Bild.de titelte am Sonntag: „Mullah-Regime löst iranische Sittenpolizei auf!“ Auf allen großen Nachrichtenseiten war die Meldung zu lesen, dass der iranische Generalstaatsanwalt Mohammed Dschafar Montaseri am Samstag verkündet hat, die sogenannte Sittenpolizei aufzulösen. Dabei ist noch nicht einmal sicher, ob die ­Meldung so wirklich stimmt: Denn Montaseri hat im gleichen Atemzug gesagt, dass die Kon­trollen weitergehen sollen. Insgesamt gab es am Sonntag einige widersprechende Meldungen. Auch über Dementi vonseiten des iranischen Regimes wurde in den sozialen Medien gesprochen. Grundsätzlich kann man sagen: Ob die ­Sittenpolizei abgeschafft wird oder nicht – für die Menschen im Iran macht es keinen Unterschied. Es war ebendiese Sittenpolizei, die Jina Amini am 13. September festgenommen hat. Ihr Tod löste die Protestbewegung aus, die nun seit fast drei Monaten mit unvorstellbarer Kraft Widerstand gegen das System der Islamischen Republik leistet. Genau darum geht es: um das System. Über die Sittenpolizei spricht im Iran schon lange niemand mehr. Sie spielt bei der Niederschlagung der Proteste keine Rolle, ebenso wenig bei der systematischen Ausübung sexualisierter Gewalt in iranischen Gefängnissen oder bei der Verhängung von Todesurteilen. Die Menschen wollen nur eines: den Sturz des Regimes. Sie wollen Frau, Leben, Freiheit. Die Sittenpolizei ist ohnehin eine eher neue Erfindung in der.

TAZ-online 

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Ach ja, das ist alles so weit entfernt ! Hier gilt einzig das Rauchen als Risikofaktor, so dass die Todgeburten den Politiker-innen nicht vor die Füße fallen. Niemand hat denn auch gesagt das unter den Todgeburten auch Politiker-innen gewesen seien. Politiker sterben leider immer erst dann, wenn sie an ihren selbstgesuchten Aufgaben gescheitert sind. Denn sie werden nicht gerufen – sondern  fühlen sich in ihrer Arroganz berufen !!

Erstmals hat eine Studie beziffert, wie viele Totgeburten in aller Welt mit giftigen Schadstoffen in der Luft in Verbindung stehen. Wo es Erfolge im Kampf gegen Luftverschmutzung gibt, sinkt die Zahl der Totgeburten, etwa in China

4.) Eine Million Totgeburten pro Jahr haben mit Luftverschmutzung zu tun

Fast eine Million Totgeburten pro Jahr können auf Luftverschmutzung zurückgeführt werden, hat eine erste weltweite Studie zu dem Thema ergeben. Sie geht davon aus, dass fast die Hälfte der Totgeburten auf die Belastung durch Schadstoffpartikel mit einer Größe von weniger als 2,5 Mikrometern (PM2,5) zurückzuführen ist, die hauptsächlich bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen. Die Studie nahm 137 Länder in Asien, Afrika und Lateinamerika in Augenschein, wo 98 Prozent der Totgeburten auftreten. Es war bereits bekannt, dass schmutzige Luft das Risiko von Totgeburten erhöht, aber die Studie ist die erste, die die Zahl der Todesfälle bei Föten taxiert. Die Arbeit basiert auf Daten von mehr als 45.000 Tot- und Lebendgeburten. Unicef: „Vernachlässigte Tragödie“. Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, hatte Totgeburten in einem Bericht für das Jahr 2020 als eine „vernachlässigte Tragödie“ bezeichnet. Angesichts der schwerwiegenden Auswirkungen, die Totgeburten auf Mütter und deren Familien haben, seien Maßnahmen zu ihrer Verhinderung wichtig für die Förderung der Gesundheit und der Gleichberechtigung von Frauen, so die Wissenschaftler, die hinter der neuen epidemiologischen Studie stehen.

Freitag-online

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Dort wo der Hanno mit dem Dieter einst schnürten ihre Beamten Mieder! Ganz egal wer nun das   Huhn ist oder der Hahn, als »tiefgläubiger Katholik« musste er sicher schon das Märchen von Jesus und der Tempelreinigung gehört haben. Aber die Staaten haben keinen Jesus sondern werden eher von einen Lazarus regiert und für seine Beamten gibt es keine Schranken.

Im Cum-Ex-Prozess distanziert sich ein enger Freund des Angeklagten von dem Steuerbetrug, doch ein Papier verrät ihn.

5.)  WIRTSCHAFTSKRIMINALITÄT – Ekelstories vor dem Kadi

Nebelschwaden kriechen über die feucht-kalten Wiesen von Biebrich. Nur langsam schälen sich aus dem Grau die Konturen der Außenstelle des Landgerichts Wiesbaden heraus. In dem schmucklosen Provisorium, von NATO-Stacheldraht eingehegt, setzt Hanno Berger gerade wieder zu einer Suada an. Immer mehr wirken diese ausufernden Reden des Angeklagten, als referiere der 72jährige für sich selbst sein Leben. »Ich bin als Anwalt nur der Interessenvertreter meines Mandanten«, sagt er also und fügt hinzu: »Ich muss alle legalen Möglichkeiten ausnutzen!« Und dann entdeckt der Wirtschaftsjurist eine neue Kategorie: »Über die Moral denke ich heute etwas anders.« Von moralischen Ansprüchen und schnöder Wirklichkeit handelt dieser Prozesstag. Seit Sommer muss sich der früher so Erfolgsverwöhnte in Wiesbaden vor Gericht verantworten. Die hessische Generalstaatsanwaltschaft hält ihn für den Erfinder des Cum-Ex-Systems, eines Geflechts von Steuertricks, das dem Staat über die Jahre einen Schaden zwischen 32 und 55 Milliarden Euro zugefügt haben soll. Dabei ließen sich Banken und andere Unternehmen Kapitalertragssteuer vom Finanzamt zurückerstatten, die oft gar nicht gezahlt worden war. An diesem Freitag sagt ein 63jähriger Steuerberater aus, wohl der älteste Weggefährte Bergers. Die beiden lernten sich 1984 kennen, als sie noch beim Finanzamt Offenbach Stadt als einfache Beamte arbeiteten. Berger startete von da aus eine steile Karriere, die ihn zu immer größeren Wirtschaftskanzleien wie Volhard, Pünder, Weber, Clifford Chance und Dewey/LeBoeuf führte, bis er sich schließlich selbständig machte. Sein Freund Dieter Lübbehüsen folgte dem »Hanno« an immer schönere Orte in der Wirtschaftsmetropole Frankfurt am Main. Im Skyper-Hochhaus habe man gearbeitet, berichtet er stolz. Und für die »Jahrestagungen« der Steuerfachleute lud man in luxuriöse Domizile wie den »Schwarzen Hahn« in Deidesheim (»mit Saumagen«) oder in das Fünf-Sterne-plus-Hotel »Villa Kennedy« in Frankfurt ein.

junge. Welt-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tun haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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