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DL – Tagesticker 05.08.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 5. August 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Warum wohl wird sich ein jedes Gefängnis mit einer möglichst hohen Mauer umgeben ? Damit niemand hineinkommt? Wir sehen das sich die Kreativität nicht von Mauern abschotten lässt. Das gelingen möchten nur die bezahlten Stumpfdenker der Regierungen. Wie singen wir doch alle so gerne: „Die Gedanken sind frei, wer kann sie erahnen ?“ Da gehört dann auch das Pulver und Blei dazu – welches schon  so manches mal seine Richtung ganz unverhofft verändert hat! Das nicht nur in den Liedern. Vielleicht könnte ja Merkel das Lied dazu singen – aber Quatsch, die saß doch immer auf der richtigen Seite.

Mexiko verklagt US-Rüstungskonzerne auf Milliardensumme

1.) Waffenschmuggel

Die Regierung fordert eine Entschädigung für das Leid, das die geschmuggelten Schusswaffen verursachen. Dafür zieht sie konkrete Berechnungen heran. Die mexikanische Regierung verklagt US-Waffenhersteller vor einem Bundesgericht auf mindestens zehn Milliarden Dollar (8,4 Milliarden Euro). In der Klageschrift, die am Mittwoch in Boston eingereicht wurde, hieß es, mit ihrer Fahrlässigkeit und illegalen Geschäftspraktiken hätten die Unternehmen großes Leid in Mexiko verursacht. Die Klage richtet sich gegen einige der größten Namen im Waffengeschäft, darunter Smith & Wesson, Beretta und Glock. Ebenfalls als Beklagter benannt wurde Interstate Arms, ein Großhändler, der Schusswaffen an Händler im ganzen Land verkauft. Die mexikanische Regierung führt an, die Unternehmen wüssten, dass ihre Geschäftspraktiken zum Waffenschmuggel nach Mexiko beitrügen und förderten ihn noch. Die Regierung „erhebt diese Klage, um den massiven Schaden zu beenden, den die Beklagten verursachen, indem sie den illegalen Verkauf ihrer Waffen an Drogenkartelle und andere Kriminelle in Mexiko aktiv unterstützen“, hieß es in der Klageschrift. Es wurde darauf verwiesen, dass die überwiegende Mehrheit der an mexikanischen Tatorten sichergestellten Waffen aus den USA illegal eingeführt wurde. 17.000 Tötungsdelikte mit geschmuggelten Waffen in einem Jahr

Zeit-online

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Wie sollte denn ein sich selber als „Rechtsstaat“ ausrufender Staat anders handeln, wenn er auf seinen nach Außen gezeigten Sonnenschein  beharren will? – “ MUSS !“ Würden nicht sonst die Gläubig anbetenden Staatsnarren in Uniformen und Behörden aufwachen und den Protestmärsche derer in Honkong einst gesehenen, nacheifernen ?

„Bundesregierung überfällt deutsche Urlauber in Wegelagerer-Manier“

2.) SCHLEIERFAHNDUNG WEGEN TESTPFLICHT

Normalerweise wird mit der Schleierfahndung Kriminalität bekämpft. Nun überprüft die Bundespolizei mit verdachtsunabhängigen Kontrollen im Grenzgebiet, ob Reiserückkehrer die Testpflicht einhalten. Maßlos überzogen oder angebracht? Die Meinungen gehen weit auseinander. orst Seehofer (CSU) wurde deutlich, als es um die Überwachung der Testpflicht für alle ungeimpften Reiserückkehrer ging: „Wer nach Deutschland einreist, muss damit rechnen, kontrolliert zu werden“, sagte der Bundesinnenminister der „Bild am Sonntag“. Seehofer kündigte damit eine Intensivierung der sogenannten Schleierfahndung durch die Bundespolizei an, bei der verdachtsunabhängige Kontrollen im Grenzgebiet stattfinden. Normalerweise wird dieses Instrument etwa gegen Auto- und Drogenschmuggler sowie gegen andere Straftäter eingesetzt. Im Bundespolizeigesetz ist klar geregelt: Die Identität kann „im Grenzgebiet bis zu einer Tiefe von 30 Kilometern zur Verhinderung oder Unterbindung unerlaubter Einreise in das Bundesgebiet oder zur Verhütung von Straftaten“ festgestellt werden. In den Polizeigesetzen der Bundesländer ist die Maßnahme zweckgebunden an die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität.

Welt-online

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Hat nicht nur die westliche Welt der Großmäuligen ihr Ansehen, mit Fällen wie z.B. Snowden oder Navalny demokratisch selber geschädigt? Wären deren gute Taten nicht als genau das zu bewerten gewesen, wozu sich dieses Staatengesindel so gerne dargestellt sehen möchte? Vergeben und vergessen fängt hinter der eigenen Haustür, in der eigenen Gesellschaft an, aber dann gäbe es ja keine Change mehr, mit dreckigen Fingern auf die Anderen zu zeigen ! Aber was sollte sich ändern, wenn die größten Lumpen immer auf den Gipfeln  nur ihre eigenen Kreuze sehen möchten? Da wollte mir ein angehender Linker dieser Tage am Telefon erklären, dass die für das Deutsche Militär angeheuerten und bezahlten Einheimische Mitarbeiter-Innen sicher nur Küchenangestellte wären! Das so etwas aus der Opposition kommt stimmt mich bedenklich. 

US-Reaktion auf Taliban-Vormarsch

3.) Asyl für mehr Afghanen

Die US-Regierung will jetzt auch Ex-Mitarbeitern von Medien und Hilfsorganisationen Schutz ermöglichen. Derweil rücken die Taliban weiter vor. Angesichts des rasanten Vormarsches der Taliban am Hindukusch hat die Regierung in Washington entschieden, den Kreis der Afghanen, die Anspruch auf Asyl in den USA haben, zu erweitern. Am Montag stellte Außenminister Antony Blinken sein neues „Priorität-2“-Verfahren vor. Mit seiner Hilfe können nicht nur Afghanen einen Asylantrag stellen, die in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten für US-Militär und -Regierung gearbeitet haben, sondern auch solche, die für US-Medien oder für humanitäre US-Organisationen tätig waren. Allerdings müssen die Antragsteller dazu bereits in einem Drittland sein. Ihre Flucht aus Afghanistan müssen sie ohne Hilfe aus den USA organisieren. Auch für ihren Lebensunterhalt müssen die Flüchtlinge während der monatelangen Bearbeitungszeit ihres Antrags selbst aufkommen. Die US-Regierung nennt keine Zahlen über die erwarteten Flüchtlinge aus Afghanistan. Aber das Heimatsicherheitsministerium in Washington geht davon aus, dass Zigtausende Afghanen P-2-Asyl für sich und ihre Familien beantragen werden. Um das Antragsverfahren für ein „P-2“ zu eröffnen, müssen sie nicht nur außerhalb Afghanistans sein, sondern auch von ihrem ehemaligen US-Arbeitgeber empfohlen werden. Anschließend tritt die US-Regierung mit ihnen in Kontakt. Die Bearbeitung der Anträge soll voraussichtlich 12 bis 14 Monate in Anspruch nehmen. Anschließend erhalten zugelassene Flüchtlinge eine Erlaubnis zur Ansiedlung in den USA. Taliban weiter auf dem Vormarsch.

TAZ-online

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Geschichten wiederholen sich doch immer wieder ! Und das gerade dann wenn niemand damit rechnet. So hatte doch niemand behauptet das Maaßen, Laschet und viele Andere, nicht in der CDU ihren Clan-Stammbaum haben ?

Jahrhundertflut legt Nazi-Versteck frei

4.) Gasmasken, Parteiadler, Revolver

„Gänsehautmoment“ in Hagen: Die Flut weicht eine Häuserwand auf, ein Geschichtslehrer blickt zunächst auf alte Zeitungen. Doch dahinter ist noch mehr verborgen. Revolver, Schlagringe, originalverpackte Gasmasken sowie Briefe von der Front. Und nicht nur das: Auch ein früher Parteiadler der NSDAP, Trillerpfeifen der SA und dann noch Bücher mit Titeln wie „Der ewige deutsche Wille“ oder „Flakkameraden 1941“. Das alles findet sich versteckt in einem Wandschacht eines Hauses in Hagen. Die Entdeckung ist für Sebastian Yurtseven, so beschreibt er es im Gespräch mit der „Westfalenpost“, ein „Gänsehautmoment“. Es soll sich um den bedeutendsten NS-Fund der vergangenen Jahre in der Region handeln. Laut der „Westfalenpost“ war durch die Überflutung des Erdgeschosses eine Rigips-Platte so feucht geworden, dass sie sich gelöst hatte. Darunter kam erst eine Lehmputzschicht auf roten Ziegeln zum Vorschein. Dann, hinter einem Loch, eine Zeitung aus den 1940er Jahren. „Als ich sie herausgezogen habe, rutschten von oben andere Objekte nach“, sagt Yurtseven. Der Geschichtslehrer kontaktierte das Stadtarchiv.

Tagesspiegel-online

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Herr schmeiß Hirn von Oben – wird jetzt manch Einer sagen wenn sich die lebenden Mittäter ihres ehemaligen Gedöns Denkmal auf ihrer Wahlbühne zeigen. Ein nahezu typisches Verhalten der einstigen Nachläufer im Parteien-Clan. Eine Folge wenn Kinder damit beginnen Erwachsen zu werden – und ihren eigenen Kopf entdecken ? Wem macht denn ein Schlolz noch stolz? Nur das klingende Beil der SPD?

Olaf Scholz im Mittelpunkt

5.) Kampf ums Kanzleramt

SPD stellt ihre Kampagne für den Bundestagswahlkampf vor. In der heißen Phase des Wahlkampfs setzt die SPD voll auf ihren Spitzenkandidaten Olaf Scholz. »Die anstehende Bundestagswahl ist eine Kanzlerwahl«, sagte Generalsekretär Lars Klingbeil bei der Präsentation der Kampagne seiner Partei am Mittwoch in Berlin. Er verwies auf die Umfragewerte von Scholz. Nach einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa liegt der Finanzminister vor seinen Konkurrenten Armin Laschet (CDU) und Annalena Baerbock (Grüne). Demnach würden bei einer Direktwahl 21 Prozent der Menschen für den Sozialdemokraten stimmen. Baerbock käme dabei auf 18 Prozent und Laschet auf 15 Prozent. Diese Zahlen weisen allerdings darauf hin, dass bisher noch keiner der drei Kandidaten viele Menschen von sich überzeugen konnte. Wenn sie das Ruder nicht noch herumreißen kann, dann steuert die SPD auf ihr schlechtestes Ergebnis in der Geschichte der Bundesrepublik zu. Die Erhebung von Forsa ergab nämlich auch, dass nur 16 Prozent der Wahlberechtigten den Sozialdemokraten ihre Stimme geben wollen. Auch Klingbeil musste einräumen, dass seine Partei noch nicht da sei, wo er sie am Wahlabend des 26. September sehen will.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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