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DL – Tagesticker 05.07.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 5. Juli 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

 Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –   1.) „ERSETZT NICHT REGIERUNGSPOLITIK“ – . –   2.) Der Diplomat Jens Plötner  – . –   3.) Chance zum Umdenken  – . –   4.) Der Po in Italien  – . –   5.) Alle Wege führen nach Moskau  – . –  DL wünscht allen Leser-Innen eine  gute Unterhaltung.

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Doch – und genau die Situation beschreibt die Probleme der Politik in dem diese versucht ihr Risiko für eine Entscheidung auf Willige „Expertem“ abzuschieben! „Wenn der Politiker nicht mehr weiter weiß, dann bildet er einen Kreis der Ab- Nicker.“ In der „Freien Wirtschaft“ würde gesagt: „Sie wälzen Ihre Verantwortung aus Solche die nicht dafür bezahlt werden, aber auf Dankbarkeit hoffen im auch so einen Job zu erhalten!“

Union bezweifelt Wirksamkeit von Scholz‘ konzertierter Aktion

1.) „ERSETZT NICHT REGIERUNGSPOLITIK“

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will bei einem Treffen im Kanzleramt beraten, wie Deutschland mit den dramatischen Preissteigerungen umgehen soll. CDU-Politiker sind skeptisch – und fordern eine gezielte Entlastung der Bürger, die am stärksten unter der Inflation leiden. Vor dem Beginn der konzertierten Aktion im Kanzleramt hat die Union Zweifel an der Wirksamkeit der Beratungen im Kampf gegen die hohen Preissteigerungen geäußert. Es könne bei den Gesprächen zwischen Vertretern von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Politik nur darum gehen, „ein gemeinsames Verständnis für die Probleme zu bekommen“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei (CDU), am Montag im ARD-„Morgenmagazin“. „Das ist in Ordnung, ersetzt aber nicht Regierungspolitik.“ Die erste Auflage der konzertierten Aktion im Jahr 1967 habe nicht gegen die Inflation gewirkt, „weil wir nach drei Jahren eine Verdoppelung und nach sechs Jahren gar eine Verdreifachung der Inflation hatten“, fügte Frei hinzu. „Insofern darf man durchaus skeptisch sein.“  An dem von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) initiierten Treffen nehmen am Montag unter anderem mehrere Kabinettsmitglieder sowie Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger, DGB-Chefin Yasmin Fahimi und Bundesbankpräsident Joachim Nagel teil. Es handelt sich nach Regierungsangaben um die Auftaktsitzung zu einem längeren Prozess, in dem Lösungen für die derzeit hohen Preissteigerungen und Belastungen für die Bundesbürger gefunden werden sollen.

Welt-online

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Was ist unmöglich bei Scholli ? So aber werden Märtyrer gemacht! Würde er selber gerne auf diesen „Promi-Schub“ verzichtet haben, wäre eine solcher Experten Job für die Politik ein absolutes Tabu gewesen! Wer sich mit Politikern umgibt, weiß ganz genau, mit wem er es nicht zu tuen hat!

Ist der wichtigste Scholz-Berater „Putins Mann im Kanzleramt“?

2.) Der Diplomat Jens Plötner

Missverständliche Aussagen zur Ukraine machten Jens Plötner bekannt. Aber ist der Diplomat wirklich ein Mann des Kremls, wie viele ihm vorwerfen? Olaf Scholz war zuletzt im extremen Gipfel-Modus: Er traf sich mit den anderen Staats- und Regierungschefs der EU, war Gastgeber der G7 in Elmau und beim Nato-Treffen in Madrid. Die meiste Zeit an der Seite von Scholz war auch ein Mann, den bis vor Kurzem nur Berlin-Insider kannten. Sein Name: Jens Plötner. Sein Titel: außen- und sicherheitspolitischer Berater des Bundeskanzlers. Plötner bemühte sich in den hektischen Gipfeltagen, bloß nicht aufzufallen. Denn eher unfreiwillig erhöhte sich der Bekanntheitsgrad des Beamten jüngst drastisch. Und sowohl der Kanzler als auch Plötner selbst hätten auf diesen Promi-Schub wohl gern verzichtet. Am 20. Juni war Kanzlerberater Plötner bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin eingeladen, einem traditionsreichen Thinktank. Hier sollte der 54-Jährige Einblicke in die Außenpolitik von Olaf Scholz geben. Die Gäste: überwiegend Mitglieder der DGAP, meist frühere Diplomaten oder Außenpolitikexperten, die bei solchen Veranstaltungen gern in kleinen Ko-Referaten ihre eigene Expertise unter Beweis stellen. So weit. So üblich. Doch dann liefen die Dinge ziemlich schief für Plötner. Weil die Veranstaltung öffentlich war, twitterte einer der Zuhörer, Noah Barkin, bereits während des Auftritts sein Befremden über Plötners Aussagen. Der Amerikaner Barkin war früher Deutschlandchef der Agentur Reuters, arbeitet inzwischen für das US-Forschungsinstitut Rhodium Group.

t.-online

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Beim Umdenken sind wird immer gerne zur Hilfe bereit. Wäre der Vorschlag akzeptabel einmal die Tierwelt außen vor zu lassen und alle Pandemien, Seuchen, oder andere immer wieder Auftretende Krankheiten nach ihren vermeintlichen Verursachern zu benennen? Dieses ganz im Besonderen in Zeiten des Klimawandel? Dann würden alle nir das Versagen der Politiker-Innen benennen!

Nachdenken über den Ausbruch der Schweinepest

3.) Chance zum Umdenken

Schweinepest. Schon das Wort hört sich sehr schlimm an. Hausschweine sterben in ihren Ställen, Wildschweine in der „freien Wildbahn“, zu der Romantiker unsere agrar- und forstindustriell durchoptimierte Kulturlandschaft gern verklären. Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Niedersachsen, Sperrzone und Ausnahmezustand inklusive, klingt nach einer Katastrophe. Landwirte klagen und geben sich ratlos. Veterinäre machen Überstunden. Jäger rücken zu ihren Hochsitzen aus, zu ihren Schwarzwildbeständen, die sie nicht in den Griff kriegen, weil es zu viele Mais-Monokulturen gibt und zu wenige hungrige Wölfe.  Das Mantra, das viele jetzt beschwörend wiederholen, lautet: Einzelfall! Hoffentlich reicht es, ein paar hundert Tiere zu keulen, und das war’s dann. Hoffentlich ist bald wieder alles wie immer. Hoffentlich kommt irgendwann eine Impfung. Aber die wahre Hoffnung liegt woanders. Die Schweinepest, so unheilbar sie ist, kann auch heilsam sein. Sie mahnt uns: Die viel beschworene Transformation der Landwirtschaft muss endlich Fahrt aufnehmen. Wäre Niedersachsen kein Massentierhaltungsland – jedes dritte Schwein wird hier gehalten –, ginge hier jetzt nicht so massiv die Angst um.

TAZ-online

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Der könnten doch den Politiker Weltweit ganz egal sein, solange Diese auf den Ihren wie mit Pattex geklebt sitzen bleiben können.  Nur dem Pudding sind wohl die Fliegen bei zunehmender Hitze auf der Oberfläche als zu lästig aufgefallen.

„Wir haben Angst, dass unser Fluss verschwindet“! Norditalien wird von der heftigsten Dürre seit 70 Jahren heimgesucht.

4.) Der Po in Italien

Wie dramatisch die Folgen sind, zeigt sich vor allem in der Po-Ebene. Dort bedroht die Hitze nicht nur den Fluss, sondern auch die Wirtschaft, die auf ihn angewiesen ist. Als der Hobbyfotograf Alessio Bonin Ende März eines Nachmittags ein paar Stunden frei hatte, beschloss er in das Naturreservat von Gualtieri zu fahren, einem kleinen Ort in der Region Emilia-Romagna am Ufer des Flusses Po. Die Dürre, die die längste Wasserstraße des Landes seit einem der trockensten Winter heimgesucht hat, zeigte keine Anzeichen einer Besserung. Der 650 Kilometer lange Po entspringt in den Alpen im Nordwesten Italiens und bevor er in die Adria fließt, versorgt er mehrere italienische Regionen mit Wasser. Aber der ungewöhnlich niedrige Wasserstand hat starke Auswirkungen auf den Fluss und seine Umgebung. Betroffen ist alles vom Anbau von Tomaten und Wassermelonen bis hin zur Energiegewinnung durch Wasserkraft, Trinkwasser, Handelsschifffahrt und Fischerei. Es war das beunruhigende Bild eines 50 Meter langen, im zweiten Weltkrieg gesunkenen Frachtschiffs, das aus seinem Wassergrab auftauchte, eingefangen von Bonins Drohnen-Kamera, das den Einwohnern von Gualterieri und anderen, nahegelegenen Städten entlang des Flusses die Schwere der Dürre bewusst machte. „In den vergangenen Jahren konnte man den Bug des Schiffes sehen. Daher wusste man, dass es da ist, aber es im März, als es im Grunde noch Winter war, so exponiert zu sehen, war sehr dramatisch“, erinnert sich Bonin. „Ich habe zu dieser Jahreszeit noch nie eine solche Dürre erlebt – unsere Hauptsorge war früher, dass es Hochwasser gibt. Jetzt sorgen wir uns, dass der Fluss verschwindet.“ Schwerste Dürre in den letzten 70 Jahren.

Der Freitag-online

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Warum verschweigen Politiker so gerne  woran es Ihnen im wirklichen Leben so sehr fehlt? Wir Bürger-Innen können es doch tagtäglich lesen und hören !

Von wegen »360-Grad-Blick«: Hamburgs Verfassungsschutz warnt in Jahresbericht vor allem vor Bedrohungen aus Russland

5.) Alle Wege führen nach Moskau

Nicht weniger als eine »Zeitenwende« sei es für den Geheimdienst: Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist Hamburgs Landesamt für Verfassungsschutz verstärkt als Beratungsstelle in Sachen Onlinespionageabwehr gefragt. Das zumindest behauptete Innensenator Andy Grote (SPD) am Montag bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts für 2021, wie der NDR berichtete. Auch in der Hansestadt mache sich die von Russland ausgehende »hybride Bedrohung« bemerkbar, meinte Grote. Dem Sender zufolge nannte der Senator jedoch keine konkreten Zahlen zu Computerattacken auf Hamburger Unternehmen oder Einrichtungen. Die Behörde ist offiziell auch für Spionageabwehr zuständig. Dabei habe man einen »360-Grad-Blick«, wie es heißt, der auch Geheimdienste von Verbündeten der BRD berücksichtige. Im Fokus sind laut Jahresbericht 2021 jedoch die Dienste der Russischen Föderation, der Volksrepublik China, der Islamischen Republik Iran und des NATO-Partners Türkei. Zu Russland erwähnt der Verfassungsschutzbericht neben dem Mord im Berliner Tiergarten durch einen mutmaßlich russischen Agenten vor allem, das Land habe mit seinen Auslandssendern in der BRD Desinformation während der Coronapandemie verbreitet. Diese hätten »eine Verunsicherung der Bevölkerung bezüglich des deutschen Gesundheitssystems« zum Ziel gehabt. Derweil fällt der Abschnitt zum türkischen Geheimdienst dadurch auf, dass die in einem vorherigen Kapitel noch als Terrororganisation bezeichnete Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hier lediglich als ein »Schwerpunkt der Aktivitäten des MIT« bei der Ausspähung kurdischer Organisationen in der BRD aufgelistet wird.

junge Welt-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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