DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

DL – Tagesticker 05.07.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 5. Juli 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

*********************************************************

Brauchte es dazu nicht ganz andere politische Personen, welche Politisch selbständiges Denken gelernt haben und sich weniger von ihren Clan Klügel in den Parteien beeinflussen lassen? Es gab eine Zeit in diesen Land da schwebten die Anführer als Schrittmacher über ihren Parteien. Heute ist ein/e Jede/r viel zu sehr und ausschließlich damit beschäftig seine Weste zum Eigenvorteil  selber zu beschmutzen! Ohne für jeden Handgriff einen der sogenannten „Experten“ zu bemühen läuft doch Politisch rein gar nicht mehr, da so ziemlich allen der praktische Kontakt zur Bevölkerung abhanden gekommen ist!

Wandel durch Annäherung – funktioniert diese Politik im Umgang mit dem heutigen Russland?

1.) Wie eine neue Ostpolitik aussehen könnte

Eher nicht. Trotzdem kann man eine Lehre aus der alten Ostpolitik ziehen. Seitdem Joe Biden im Juni in Genf Wladimir Putin traf, finden manche Europäer, dass man nun auch dringend mit Wladimir Putin reden müsse. Auf dem EU-Gipfel Ende vergangener Woche warben Angela Merkel und Emmanuel Macron gegen den Widerstand ostmitteleuropäischer Staaten für ein mögliches Gipfeltreffen mit Putin. Mit überraschendem Ausgang: Die sieben Ostmitteleuropäer setzten sich gegen die Mehrheit der EU durch, der Gipfel fällt erst einmal aus. In der jüngsten Diskussion der drei Kanzlerkandidaten Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz, organisiert von der Münchner Sicherheitskonferenz, hieß es wieder: „Dialog!“ Sowohl Scholz als auch Laschet erklärten mit Willy Brandts Ostpolitik, warum man mit Russland, aber auch mit China das Gespräch suchen müsse. Dabei fiel auch der alte Satz vom „Wandel durch Annäherung“. Aber stimmen diese Analogien überhaupt? Es ist schwer vorstellbar, dass die Ostpolitik von gestern als Blaupause für den künftigen Umgang mit der russischen oder chinesischen Regierung nützt. Aber die Ostpolitik hält eine Lehre bereit, die Scholz, Laschet und Merkel überraschen könnte. Kurzer Rückblick: Willy Brandt begründete seine Ostpolitik mit der „Einsicht in die Notwendigkeit“. Europa war geteilt, es gab Deutschland gleich zweimal, sowjetische Truppen umringten Westberlin. Das war die Ausgangslage für Brandt. Die Formel „Wandel durch Annäherung“ wird heute oft missverstanden. Der SPD-Chef meinte konkrete Änderungen, nicht den Systemwandel der kommunistischen Systeme. Brandt erreichte Erleichterungen für die Menschen und schloss Verträge, die das gegenseitige Misstrauen abbauen sollten – und in den Sicherheitsverträgen von Helsinki gipfelten. Das ging mit der Sowjetunion, weil die Sowjets in Europa ihren Besitzstand von 1945 wahren wollten. Der wurde der UdSSR in Helsinki zugestanden, im Austausch für Sicherheitsgarantien und eine Verständigung über allseits gültige Menschenrechte.

Zeit-online

*********************************************************

Wo bitte bleiben die Entdecker des geflügelten Corona-Virus? Na, fühlt sich nun das IRK angesprochen? Das läge doch am Nächsten, wo der Namensgeber schon erfolgreich in Afrika gearbeitet hatte. Dann würden sicher auch wieder mehr Steuergelder fließen. Hunde oder Katzen – kann sich doch jede/r Politiker-In anschaffen, dann brauchte er auch nicht mehr die Menschen  erziehen zu wollen. Die meisten der bekannten Krankheitsüberträgen lebten bislang unter der Erde – aber was soll Mensch machen, wenn die Kugel von ihm selbst entleert wurde ?

HUNDE UND KATZEN MIT CORONA

2.) Das Virus springt vom Menschen über

Forscher der Universität Utrecht haben Corona-Infektionen bei Katzen und Hunden nachgewiesen, die vom Menschen übertragen wurden. Schwerwiegende Krankheitsverläufe wurden bei den Tieren nicht beobachtet. Doch sei nicht auszuschließen, dass Haustiere als Virus-Reservoir dienen könnten. 15 Millionen potenziell mit Corona infizierte Nerze aus Zuchtfarmen wurden vergangenen Winter in Dänemark gekeult. Wir erinnern uns an die „Zombie-Nerze“. Einige der Tiere hatten sich bei Arbeitern der Zuchtfarmen mit einer damals noch neuen Virus-Mutante angesteckt. Bis dahin war man davon ausgegangen, dass das Virus Sars-CoV-2 von infizierten Fledermäusen in der chinesischen Region Wuhan erstmals auf den Menschen übertragen worden war. Der Sprung weiter vom Menschen zurück auf das Tier war eine Neuheit. Eine aktuelle Studie der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Utrecht hat nachgewiesen, dass auch Katzen und Hunde sich bei ihren Haltern mit dem Corona-Virus infizieren können. Und dies geschehe sogar häufig. Im Rahmen der Untersuchung wurden Tiere, die in Haushalten von Personen mit bestätigten Corona-Infektionen lebten, sowohl auf aktive Erkrankungen getestet als auch auf Antikörper gegen das Virus. Insgesamt wurden Proben von 156 Hunden und 155 Katzen aus 196 niederländischen Haushalten genommen. Mehr als ein Fünftel der Tiere infiziert.

Cicero-online

*********************************************************

Einmal mehr ? Aber – zeigt sich hier nicht in eindringlichster Klarheit, wessen Geistes-Kinder sich in den Behörden an die Spitze setzen können? Gesponsert durch die Clans in den Parteien? Denn wo Namen wie CDU/CSU, SPD oder FDP einmal draufstehen, wird in Bälde auch ein Ergebnis unter den Strich erscheinen? Befähigungsnachweise für bestimmte Positionen werden von keiner Partei eingefordert, und die Ergebnisse werden immer deutlicher. Es reicht doch heute aus, sich einmal vor der Fahne ablichten zu lassen. Das ist mehr als genug für einen Teutsch-Stempel. Auffällig auch das der selbsternannte Kanzleranwärter auch „Öcher – Alaaf“ ruft.

Hans-Georg Maaßen 02.jpg

CDU-Kandidat gegen Pressefreiheit

3.) Maaßen macht wieder Probleme

Der Ex-Verfassungsschutzchef will die Vita von Journalisten prüfen. CDU-Chef Armin Laschet schweigt zur Äußerung des Bundestagskandidaten.CDU-Rechtsaußen Hans-Georg Maaßen macht seiner Parteispitze um Kanzlerkandidat Armin Laschet mal wieder Probleme: Nachdem sich der ehemalige Verfassungsschutzchef am Donnerstag gegen die Pressefreiheit ausgesprochen hatte, forderten Ver­tre­te­r*in­nen anderer Parteien am Wochenende eine Reaktion der CDU-Führung. „Klar, Armin Laschet und Paul Ziemiak können nichts dafür, dass Hans-Georg Maaßen in Thüringen aufgestellt wurde, aber sie können was dafür, dass sie zu diesen Ungeheuerlichkeiten schweigen“, sagte Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz. „Armin Laschet schweigt“, schrieb SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil lapidar auf Twitter. Bis Sonntagnachmittag hatte sich der CDU-Chef nicht zu Maaßens Aussagen geäußert. Maaßen, der bei der Bundestagswahl als Direktkandidat für die CDU in Südthüringen nominiert ist, hatte im Privatsender TV Berlin politische Eingriffe und Gesinnungsprüfungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gefordert. Den Sender warf er „dreiste Lügen“ und das „Manipulieren von Tatsachen“ vor. Es sei eine „Schande, dass die Aufsichtsbehörden diesen öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht in der Hinsicht wirklich mal korrigieren und dafür sorgen, dass so etwas nicht mehr stattfindet“, sagte er weiter. Anschließend forderte er die Einrichtung eines parlamentarischen „NDR-Untersuchungsausschusses“.

TAZ-online

*********************************************************

Waren es nicht schon häufiger die IMI, gleichgültig ob Land oder Staat, welche das Kreuz tragen, aber eher selten angenagelt wurden? Eine ganz besondere Spezies von Politiker auf Posten, welche schwerlich von Frauen zu besetzen wären, da diese mehr Liebe zur Familie als ihren Staat aufweisen? ? Wer die Horste von Krähen ausmisten will, sollte mit den Eiern der Brut beginnen und nicht nach den Kuckuck rufen. denn ein Jeder hat auch einen Beuth-el selber zu tragen.

Seehofer, die Werteunion und Hans-Georg Maaßen:

4.) Verlogene Abgrenzung nach rechts

Die „Werteunion“, angeblich einfach konservativ, distanziert sich nur aus einem Grund von der AfD: Niemand soll merken, wie nah sie der Rechtsaußen-Partei steht. Und was macht unser Innenminister? Horst Seehofer ist am Sonntag 72 Jahre alt geworden. Da kam natürlich die Erinnerung an seinen 69. Geburtstag auf, an dem er es unglaublich lustig fand, dass gleichzeitig 69 Menschen nach Afghanistan abgeschoben worden waren. Es darf also angenommen werden, dass der Bundesinnenminister gegen folgenden Satz nichts einzuwenden hat: „Illegale Einwanderer müssen schnell und konsequent abgeschoben werden.“ Dieser Satz steht im „Konservativen Manifest“ der sogenannten Werteunion, und wer wenigstens nach einer Ergänzung sucht wie „…wenn die humanitäre Lage es erlaubt“, wird nicht fündig. Seehofers Häme gegenüber Menschen, die ins existenzielle Risiko abgeschoben werden, und die Überzeugungen am ganz rechten Rand des Unionsspektrums passen sehr gut zusammen. Werteunion und AfD – Je näher die inhaltliche Nähe, desto größer der Abgrenzungsdrang. Nun ist der bayerische Teil der Werteunion aus dem Bundesverband ausgetreten, in anderen Landesverbänden treten Vorstandsmitglieder zurück. Der Grund: Nach der Wahl des allzu offensichtlich AfD-nahen Vorsitzenden Max Otte grassiert die Angst, in der öffentlichen Wahrnehmung in die Rechtsaußen-Ecke zu geraten.

FR-online

*********************************************************

Solange Politiker-Innen über Menschen Geschicke nahezu Wahllos entscheiden können – und diese sich dann Widerspruchlos ihren Schicksal ergeben, wird sich da nichts ändern. Der Sklave nicht nur in Staatsuniform. muss die Verpflichtung ablegen und sich als freier Mensch beweisen. „Stell dir vor, es ist Krieg und keiner  geht hin“ – stammt ursprünglich von Carl August Sandburg. Quelle: Wikipedia.

Die Militärmission in Mali ist gescheitert.

5.) Sahel – Zeit zu gehen

Die Bundeswehr sollte es so machen wie kürzlich in Afghanistan: Abziehen. Die vor Tagen teils schwer verletzten Bundeswehrsoldaten waren nicht die ersten deutschen Opfer eines Einsatzes, dessen Zweck immer mehr Beobachter bezweifeln. Vor vier Jahren starben bei einem Hubschrauberabsturz zwei deutsche Soldaten in Mali, die gleichfalls für die UN-Mission MINUSMA im Einsatz waren. Experten warnen längst vor einem „neuen Afghanistan in der Sahelzone“. Warum ist die Bundeswehr überhaupt vor Ort? Die Regierung Merkel führt in der Regel drei Gründe an: Antiterrorkampf, Erhalt einer staatlichen Mindestordnung in Mali wie den Nachbarstaaten, zudem müsse man die Migration eindämmen. Mit prompter Regelmäßigkeit verlängert eine Mehrheit im Bundestages das Mandat und tut so, als würden mit der Mission die genannten Ziele erreicht – das Gegenteil ist der Fall. Das Aktionsfeld wächst. Als Frankreich 2013 beschloss, in Mali zu intervenieren, sollten die den Norden des Landes beherrschenden Dschihadisten vertrieben und die territoriale Integrität bewahrt werden – danach war an die UNO als Stabilisator gedacht. Doch die Lage entwickelte sich anders, da sich die zunächst militärisch besiegten Dschihadisten neu organisierten und ihr Aktionsfeld auf die gesamte Sahelregion ausdehnten, worauf Frankreich mit der „Operation Barkhane“ reagierte. Inzwischen muss man feststellen, dass sich die terroristischen Anschläge in der Region vervielfacht haben.

Der Freitag-online

*********************************************************

Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

*********************************************************

Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

*********************************************************

Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

*****************************

Unten      —     Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz.

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>