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RENTENANGST

DL – Tagesticker 04.08.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 4. August 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.)  »I will use my mind power«  2.) Spanien: Energieinsel der Seligen?  – . –  3.) Gaslieferungen aus Nordstream 1  – . –  4.) Nancy Pelosi auf Taiwan  – . –   5.) Explosion löst Brand in Berlin aus   – . –  DL wünscht allen Leser-Innen eine  gute Unterhaltung.

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Könnte es den völlig ausgeflippten Politiker-Innen wirklich gelingen, dieses gesamte  Land in eine Riesengroße Irrenanstalt zu verwandeln?

Uri Geller will Putin mit Magie von Atomwaffeneinsatz abhalten.  TV-Magier Uri Geller verbiegt normalerweise Löffel. Nun möchte er den Kurs von Atomraketen umlenken – falls dies notwendig würde. Das kündigte er in einem offenen Brief an Wladimir Putin an.

1.) »I will use my mind power«

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat nicht wenige offene Briefe zutage gebracht – in Deutschland richten sich viele davon an die Politik im eigenen Land, die eine Verhandlungslösung anstreben möge. Einen ganz anderen Weg geht der israelische Mentalist Uri Geller, der Wladimir Putin persönlich anspricht. Einen entsprechenden Brief hat Geller auf seinem Twitteraccount  veröffentlicht. Das Schreiben enthält eine größere Menge an Ausrufezeichen und ist in eher einfachem Englisch gehalten. Es trägt den Titel »Dies ist eine Warnung an Wladimir Putin«. Geller beginnt, es gebe »Gerüchte und Berichte«, denen zufolge Putin den Einsatz strategischer Atomwaffen ernsthaft erwäge. Besonders gefährdet seien, so habe er gehört, Marinestützpunkte an der schottischen Westküste. Daher richte er nun folgende ernsthafte Warnung an den russischen Machthaber: »Sollten Sie sich für den Einsatz von Nuklearwaffen entscheiden und Schottland als Ziel wählen – oder jedes andere Land der Welt – werden Ihre Pläne, Ihre Raketen auf Sie zurückfeuern!« Er werde dafür jedes einzelne Molekül seiner Gedankenkraft verwenden.

Spiegel-online

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Wären die Wirtschaft – im Konzert mit den Religionen, nicht die oberste  Helfer, der politischen Märchenprinzen-Innen. gäbe es mit Sicherheit eine gerechtere Verteilung des erarbeiteten Wohlstand.

Der Krieg in der Ukraine und die Sanktionen des Westens schlagen auf Europa zurück. Inflation, Energieknappheit und Währungsschwäche sind nur einige Folgen, mit denen die EU-Staaten zu kämpfen haben. Doch wie ist die Stimmung in der Bevölkerung, und mit welchen Schwierigkeiten haben die einzelnen Länder konkret zu kämpfen? Eine Sommerserie über einen kriselnden Kontinent.

2.) Spanien: Energieinsel der Seligen?  

Waldbrände, Querelen im katalanischen Parlament, Wasserknappheit: Beim Blick auf die Titel der spanischen Zeitungen scheint der Ukraine-Krieg weit weg, viel mehr als die 2862 Kilometer Luftlinie, die die Hauptstädte Kiew und Madrid geographisch trennen. Seit Wochen macht immer wieder das Stichwort „Insel“ die Runde, meist in Verbindung mit Energie.  Die Abhängigkeit Spaniens vom russischen Gas ist gering. Den Großteil seines Pipeline-Gases bezieht das Land traditionell aus Algerien, über Pipelines durchs Mittelmeer. Da auch das nordafrikanische Land es versteht, Gas als politisches Druckmittel einzusetzen, steigt der Import von Flüssiggas aus den USA, das gekühlt auf minus 160 Grad in großen Tankern über den Atlantik geschippert wird. Seit Anfang des Jahres haben die USA ihre Exporte nach Spanien verdreifacht.  Mit sechs LNG-Häfen hat das südeuropäische Land die notwendige Infrastruktur für die Umwandlung des Flüssiggases. Das Ergebnis: Die spanischen Reservoirs sind zu einem Dreiviertel voll, deutlich mehr als der EU-Durchschnitt.  Die Unabhängigkeit vom russischen Gas verdankt sich weniger politischer Weitsicht als vielmehr einer historischen Notwendigkeit. Vom europäischen Versorgungsnetz ist Spanien abgeschnitten, nur zwei kleine Pipelines führen durch die Pyrenäen. Also musste man beizeiten nach Alternativen suchen. Doch die spanische Regierung wusste die Insellage in den letzten Monaten politisch für sich zu nutzen. Wie auch das Nachbarland Portugal durfte Spanien nach dem EU-Gipfeltreffen im März Strom- und Gaspreis vom europäischen Richtwert entkoppeln und konnte so im eigenen Land die Kosten deckeln. Auch bei der Debatte um den europäischen Notfallplan gab sich das Land kämpferisch. „Wir können kein unverhältnismäßiges Opfer annehmen, schließlich haben wir nicht über unsere Verhältnisse gelebt“, sagte die sonst eher zurückhaltende Ministerin für ökologische Transition Teresa Ribera – und setzte sich durch. Spanien wird in den nächsten Monaten nur sieben Prozent Gas einsparen, halb so viel wie die anderen EU-Staaten. Der Erfolg hat die spanische Linkskoalition offensichtlich zu weiteren Initiativen ermuntert: Nach der Sommerpause will Spanien der EU-Kommission eine Neuregulierung des Strommarktes vorschlagen.

Cicero-online

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Der Bundestag braucht das Gas nicht mehr selber zu drücken und bleibt trotz alledem der alleinige Gas-Weltmeister. Wo wird jetzt das Denkmal für den Helden Olaf gebaut? Hat die Politik keine Kenner – bringt sie es auf keinen Nenner.

Putins lockere Schraube von Olaf Scholz mittels der Turbine gefunden. Endlich findet auch der Hausmeister seinen dazu passenden Techniker. Wladimir Putins Bluff scheint entlarvt. Olaf Scholz verschafft sich selbst einen Eindruck über das Gerät und vergibt das Prädikat: perfekter Zustand.

3.) Gaslieferungen aus Nordstream 1

Mit diesem Besuch hatte nun wirklich niemand gerechnet. Mitten in der Sommerpause an einem heißen Mittwoch: Bundeskanzler Olaf Scholz besucht kurzfristig die derzeit wichtigste Turbine Deutschlands, wenn nicht die bekannteste weltweit, in Mülheim an der Ruhr. Zuvor lag sie in Kanada zur Reparatur, jetzt wartet sie seit Mitte Juli im Ruhrgebiet auf den Weitertransport nach Russland. Scholz traf am Mittwoch also auf die Turbine mit der Serien­nummer 9260, Modell SGT-A65, rund 12 Meter lang, 18,5 Tonnen schwer. Ihr eigentlicher Platz ist in der russischen Gasverdichter­station Portowaja. Dort sorgt sie mit anderen Turbinen dafür, dass richtig Druck aufgebaut wird in der Ostseepipeline, damit das Gas fließen kann. Jetzt also Mülheim. Ihre Reise gerät gerade ins Stocken, weil der russische Energiekonzern Gazprom behauptet, dass die Turbine gar nicht da sei. Es würden Dokumente und Informationen zur Reparatur des Geräts fehlen, so die Behauptung. Die Folge: reduzierte Gaslieferungen über Nord Stream 1 und nicht erfüllte Gaslieferungsverträge. Der Betreiberkonzern Siemens Energy hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Nun aber macht sich der Kanzler ein Bild von dem Stahlungetüm und kann dann via Twitter vermelden: „Bei Siemens Energy konnte ich mit eigenen Augen sehen: Die gewartete Turbine ist da und jederzeit einsatzbereit.“

TAZ-online

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Irgendetwas muss die USA doch von ihren Deutschen Auswanderern gelernt haben. Wurden vielleicht auch einige ganz gezielt in den ersten Nachkriegsjahren über den großen Teich geschickt? Denn die USA hielt schon immer ihr System auf dieser Erde für das einzig Richtige und erhielten darum Trump.

Symbolpolitik der gezielten Provokation. Es wird seitens der USA viel getan, die extrem angespannten internationalen Beziehungen weiter zu belasten. Der Besuch von Nancy Pelosi auf Taiwan zeigt das und zeugt von wenig Verantwortungsgefühl.

4.) Nancy Pelosi auf Taiwan

Das tut Taiwan nicht gut. Der Besuch von Nancy Pelosi in Taipeh erhöht nicht etwa die Sicherheit der Inselrepublik, sondern die Spannungen in der Taiwanstraße. Es war absehbar, dass sich die Volksrepublik China von einem derartigen Affront brüskiert fühlt und allergisch reagiert. Präsident Joe Biden selbst deutete an, dass er diesen Trip gerade jetzt für wenig günstig halte. Da aber die Sprecherin des Repräsentantenhauses bereit verkündete hatte, was sie wollte, wäre ein Verzicht auf diese Episode ihrer Asien-Reise von den Republikanern garantiert ausgeschlachtet worden. Sie hätten drei Monate vor den Zwischenwahlen im November den Demokraten bescheinigt, schwach zu sein und vor Peking zu kapitulieren. Ein Staat, zwei Systeme. Und das bei einem Staat, den die Biden-Administration gleich bei ihrem Antritt im Januar 2021 zum strategischen Gegner Nr. 1 ausgerufen hatte. Mit dem die Konfrontation wieder einmal in der Taiwan-Frage gesucht wird? Regierungen in Peking erklären seit Jahrzehnten ohne Umschweife, sie wollten eine Wiedervereinigung nach Möglichkeit mit friedlichen Mitteln in keiner allzu fernen Zukunft und nach dem Muster „ein Staat, zwei Systeme“ erreichen. Wenn sich die USA dem – mit aller Macht? – widersetzen, müssen sie wissen, welchen Preis das hat. Dann gilt das Prinzip ganz oder gar nicht. Nicht allein das Risiko eines bewaffneten Konflikts käme in Betracht. Es würden zugleich schwer zerrüttete Beziehungen mit China in Kauf genommen. Was lässt sich damit in einer Situation schwerer weltpolitischer Verwerfung anfangen? Wenig bis gar nichts. Gestärkt wird zwangsläufig der antiwestliche Block aus Russland und China, wenn sich das Verhältnis zwischen Washington und Peking akut verschlechtert.

Der Freitag-online

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Wurde das Munitionslager der Polizei nicht gerade im Grunewald von der Politik angelegt, um so die Spaziergänger im Notfall schneller vertreiben zu können? Niemand möchte doch auf Waffen verzichten, wenn Eltern mit ihren Kindern lautstark Protestieren. 

In Berlin löst eine Explosion einen Waldbrand aus. Es kommt in einem Lager der Polizei zu weiteren Explosionen. Die Bundeswehr ist ebenfalls im Einsatz. 

5.) Explosion löst Brand in Berlin aus

 In der Hauptstadt hat derzeit der Katastrophenschutz alle Hände voll zu tun. Die Feuerwehr ist in Grunewald bei einem Großeinsatz zugange. Ersten Angaben von AFP zufolge steht hier ein Lager der Polizei in Brand. In dem Lager soll sich Fundmunition befinden. „Aktuell brennt es im Grunewald und es kommt zu Explosionen“, schreibt die Feuerwehr auf Twitter. Brand in Berlin: Bundesamt ruft auf das Gebiet zu meiden. Nicht nur das Lager in Berlin brennt, auch der darum liegende Wald soll in Flammen stehen. Das Gebiet Berlin Grunewald sollte derzeit gemieden werden, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mitteilt. In Europa haben in Folge der anhaltenden Dürre viele Regionen mit Waldbränden zu kämpfen. Eben diese Dürre macht auch den Einsatzkräften in Grunewald zu schaffen, wie die dpa berichtet.

FR-online

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„Der freche Bengel“

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