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DL – Tagesticker 03.11.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 3. November 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Gut gebrüllt Löwe! – Leider aber an die falsche Adresse gerichtet. Und genau darum ändert sich in diesen Land rein gar nichts, da politische Trolle, welche als die dicksten Klumpen in der Berliner Fäkalienbude immer oben schwimmen die Fakten aus Lobby Gründen leugnen . So wie Weimar einst versagte, versagen heute ihre  Platzhalter seit Beendigung des Krieg. Fette 80 Prozent Akademiker im „Hohen Haus“ ! Wie naiv müssen die Experten erst sein, welche für die Schuhputzer einer maroden Regierung arbeiten`?

Der Appell an die Reichen ist absurd. Er vergisst jene, die seit Jahrzehnten versagen

1.) KAMPF GEGEN DEN HUNGER

Superreiche sollen Milliarden Dollar spenden, um den Hunger auf der Welt zu besiegen, fordert der Chef des UN-Welternährungsprogramms. Seine Aussage ist ein Skandal. Denn sie lenkt, wider besseren Wissens, von den wahren Ursachen und Problemen ab. Natürlich lässt sich trefflich und ausdauernd darüber streiten, wie der Wohlstand der Menschheit gerechter verteilt werden kann. Auch kann man debattieren, ob ein Milliardär wie Elon Musk für seine fraglos großen Leistungen als Entrepreneur und Innovator nicht nur reichlich, sondern überreichlich bedient worden ist. Eine ganz andere Frage ist, ob es ein probates Mittel gegen den Welthunger wäre, wenn Musk und andere Milliardäre einfach einen Teil des Reichtums abgäben. Der Chef des UN-Welternährungsprogramms, David Beasley, sagt genau das: Mit sechs Milliarden Dollar von Musk, Jeff Bezos & Co ließen sich 42 Millionen Menschen retten, die sonst „buchstäblich sterben werden, wenn wir sie nicht erreichen“.

Welt-online

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Wird dieser Tisch vielleicht von späteren Historikern einmal als die Platte der politischen Versager neuerer Zeit seinen Stempel erhalten? In Gesprächen mit „angeblichen Sozialdemokraten“ so ihre mehr oder weniger guten Erfahrungen gemacht zu haben? Und das nicht erst in ihrem Neuland. Nein auch beim Ärisch im früheren so arg geschmähten kalten Osten, galt sie als gestaltende Chorsängerin. Die Banane auf der Mauer wies dann die Richtung, – erst nach der Öffnung.

Merkel sagt au revoir

2.) Besuch in Beaune

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ehrt zum Abschied Kanzlerin Angela Merkel. Zugleich hegt Paris Wünsche, die auch ihr möglicher Nachfolger wohl nicht erfüllen kann. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron legt Wert auf eine angemessene Kulisse, wenn er an diesem Mittwoch Deutschlands Kanzlerin zum Abschiedsbesuch empfängt. Es solle in einer Stadt stattfinden, „in der historische Denkmäler und die Weinkultur den Reichtum des französischen Erbes veranschaulichen“. Die Wahl fiel auf das Städtchen Beaune im Burgund, wo er Angela Merkel mit dem Großkreuz der Ehrenlegion auszeichnen wird, Frankreichs höchstem Orden. Es wird ein Hochamt der deutsch-französischen Beziehungen mit einer historischen Fußnote: François Mitterrand empfing hier 1993 Helmut Kohl zum deutsch-französischen Gipfel; die beiden spazierten durch die Gassen der Altstadt. Doch hegt Paris beim Blick auf die Koalitionsverhandlungen in Berlin auch Erwartungen an Merkels wahrscheinlichen Nachfolger Olaf Scholz und eine von ihm geführte Ampel-Koalition.
Der Sozialdemokrat galt manchem als Wunschnachfolger des Élysées im Kanzleramt. Dennoch gibt es einige Themen, bei denen Paris schon mit Blick auf die bevorstehende EU-Ratspräsidentschaft Frankreichs in der ersten Hälfte des kommenden Jahres auf eine schnelle Klärung der deutschen Positionen hofft – und sich hier und dort auch schon Reibungsflächen abzeichnen.

Süddeutsche-Zeitung-online

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In der Umgebung  Ihrer Gleichen wächst selbst eine „Lame Duck“ noch einmal über den Pudding hinaus. Politik gleicht einer jeden anderen Religion, welche auch immer sich die Menschen aussuchen. Sie terffen immer wieder die selben Götter, welche sich nur verschieden Kostümiert haben. Der Zirkus wandert weiter und ihre Clowns freuen sich schon auf die nächste gratis Reise bei Wein, Weib, und vielerlei Gesänge auf die Dummheit ihrer Wähler!

G20-Gipfel und COP26: Der Ton wird fordernder

3.) Die Schaumschläger werden verbindlicher

Die KlimaaktivistInnen werden zunehmend salonfähig. Das ist ermutigend, denn es braucht den politischen Willen, um die Erderwärmung zu bremsen. Bei ihrer Abschiedsvorstellung bei der UN-Klimakonferenz am Montag blieb sich Bundeskanzlerin Angela Merkel treu: Sie sprach vor einem praktisch leeren Saal, gab einen kurzen Rückblick, einen Ausblick auf deutsche Projekte zum Waldschutz und zum Kohleausstieg in Südafrika und mahnte die Weltgemeinschaft, in Zukunft mehr zu tun. Solide, realistisch und ohne große Visionen. Dafür wird sie von der globalen Klimagemeinde verehrt. Denn große Visionen, die ein paar Jahre später vergessen sind, hört man auf den COPs mehr als genug. Selten sind so viele Schaumschläger auf einem Fleck versammelt wie beim „Gipfel der Weltführer“, wo bei jedem „Die Zeit zum Handeln ist jetzt“ eine Milliarde Dollar ins Phrasenschwein gesteckt werden sollte. Die Zeit zum Handeln ist seit 30 Jahren, spätestens seit Paris 2015. Aber in der Realität wurde in der Vergangenheit von zu vielen wichtigen Ländern doch eher gewartet und gefürchtet als gehandelt. Aber diese Rhetorik verschiebt sich gerade langsam in Glasgow. Da werden die zum großen Teil jungen DemonstrantInnen von vielen PolitkerInnen verbal umarmt und ihre Parolen als offizielle Sprachregelung ausgegeben. UN-Generalsekretär Guterres klingt mit jeder Rede und jedem neuen Klimabericht radikaler und verzweifelter.

TAZ-online

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Wo ginge denn in dieser Welt noch irgendetwas ohne die Nazi- onale Staatsräson von Mutti? Und wer sonst hätte einen soooo langen Atem, wo doch eine wesentlich kürzere Zeit in einer grünen Tarnuniform ausreicht, den „letzten Schuss“ selber nicht mehr gehört zu haben?  Da nehmen selbst die freiwilligen Sklavinnen der Macht alle Mühen auf sich um die werbenden Rufe eines Freiherrn aus den Staaten nicht zu ignorieren, um so alsbald gen China zu Düsen, um auch dort um gutes Wetter zu beten.

Die Doku „Wirecard – Die Milliarden-Lüge“ lässt die Whistleblower zu Wort kommen – und ihre Eltern

4.) Finanzbetrug – Nicht ohne seine Mutter

Jeder möchte an einer guten Story mitschreiben“ – so lautet einer der ersten Sätze dieser Dokumentation. Dabei geht es nicht um Drehbuchautoren in Hollywood, sondern um einen „Finanzdienstleister“, ein Wirtschaftssegment, das wegen Langweiler-Verdachts von einschläfernder Aura umgeben ist. Tja, und das war dann genau das Problem. Alle haben sie geschlafen, die deutsche Finanzaufsicht BaFin, die Münchner Staatsanwaltschaft, honorige Finanzprüfer wie KPMG und das Finanzministerium sowieso. Sie haben geschlafen oder sind der „guten Story“ aufgesessen, die Wirecard als die deutsche Antwort auf Apple und Co. beschreiben wollte, ein deutsches Tech-Unternehmen mit schier unendlichem Wachstumspotenzial. Die Einfachheit des Plots – klar sind digitale Bezahlsysteme die Zukunft! – war mindestens so verführerisch wie die steilen Wachstumszahlen, die Wirecard auswies und die sich dann als gefälscht herausstellten. Seit im Juni 2020 der Betrug endgültig aufflog, kommt die Welt aus dem Staunen nicht mehr raus, sowohl über die Gutgläubigkeit der einen als auch über die kriminelle Energie der anderen Seite. Darüber, wo Erstere endet und Letztere ansetzt, wird in Untersuchungsausschüssen und der Öffentlichkeit noch lange verhandelt werden. Mit der Dokumentation Wirecard – Die Milliarden-Lüge legt die Münchener Produzentin Gabriela Sperl nun eine wunderbar informative und dabei angenehm unaufgeregte Grundlage für künftige Diskussionen vor. In der Kooperation von Sky und dem ÖRR wird in knappen 90 Minuten „Aufstieg und Fall“ von Wirecard rekapituliert, wobei eine dramaturgische Entscheidung am Anfang überrascht, aber dann immer mehr überzeugt: Der Fokus liegt nicht auf CEO Markus Braun und seinem Mann fürs Grobe, Jan Marsalek, die sich der kollektive Erzählgeist so gern als Finsterlinge in der bösen Welt der Börse malt, sondern auf den Männern und Frauen, die den Betrug durchschauten und öffentlich machten.

Der Freitag-online

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Sitzen nicht die größten „Querdenker“ und „Gegenwarts-Leugner“ noch immer in den Regierungen und im „Hohen Haus“, so ganz ohne Steuerrad und Führerschein. Wenn sie doch wenigstens dann und wann einmal mit dem Nachdenken beginnen würden ? Natürlich ist das alles viel Quatsch, aber wer hätte denn aus dem politischen Panik-Orchester jemals ein vernünftiges Wort weit außerhalb von Herdenauftrieben gehört ??

Schafherde mit Schäfer.jpg

Markus Lanz und Richard David Precht:

5.) „Querdenkern“ nach dem Mund geredet

In ihrem Podcast „Lanz&Precht“ ziehen Markus Lanz und Philosoph Richard David Precht gegen einen angeblichen „Impfdruck“ ins Feld. Es hagelt Kritik auf Twitter. Schon der Einstieg in die neunte Folge des neuen Podcasts Lanz&Precht spart nicht mit einer klaren Aussage. Vorangestellt werden dieser Folge nämlich drei Statements, welche die Stoßrichtung des Gesprächs vorwegnehmen. Philosoph Richard David Precht: „Es ist nicht die Aufgabe des Staates, jedermanns Krankheitsrisiko nach allen Regeln der Form auszuschließen oder zu verunmöglichen.“ Dann ZDF-Talker Markus Lanz: „Was wir erleben ist, es wird ein Druck aufgebaut. An vielen verschiedenen Stellen. 2G, 3G, die Debatte um Joshua Kimmich. Da wird dieser Druck aufgebaut, der in Richtung quasi einer Impfpflicht geht. Und gleichzeitig sind alle immer furchtbar darum bemüht, zu sagen: ‚Es gibt aber keine Impfpflicht‘“. Anschließend wieder Precht, der die Argumente der Impfgegner:innen und der Anhängerschaft der „Querdenken“-Szene de facto gleichsetzt mit den vielen Stimmen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft, die zum Impfen aufrufen: „Es gibt Leute, die hören das Wort Impfen und denken sofort: ‚Das ist der Teufel.‘ Und es gibt Leute, die hören das Wort Impfen und sagen sofort: ‚Alles unbedenklich.‘ Ja, und beide Pole sind totaler Quatsch“.

FR-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

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Unten          —   Eingezäunte Schafherde mit Schäfer auf der Dreiborner Hochfläche im Nationalpark Eifel.

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