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DL – Tagesticker 03.01.2023

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 3. Januar 2023

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Leseauswahl des „Bengels“:  – . –  1.) Ist Karl Lauterbach noch Twitter tauglich?  – . –  2.) Ex-General rechnet mit Waffenstillstand 2023 im Ukraine-Krieg  – . –  3.)  Videopanne war selbst gemacht  – . –  4.)  Afghanistan ist zu einem Gefängnis für Frauen geworden  – . –  5.) KAPITAL UND KOHLE – Auf den Barrikaden  – . –   DL wünscht allen Leser-Innen eine gute Unterhaltung.

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Wer immer eine Toilettenspülung betätig, kommt nicht drumherum das Rauschen des Wassers zu hören. Die „Sozialistische“ Partei gibt sich wirklich sehr bemüht, ihre politischen Ur-Gegner – die Republikaner unter Merz, in ungeahnte Höhen zu fliegen ! Aber sehen wir hier nicht die Wahrheit hinter den politischen Möchtegernen? Erst nach den Fall, werden die Unfähigkeiten auf den Tischen ausgebreitet. 

Jetzt wird es langsam peinlich: Erst die Empfehlungen zum Alkohol, dann eine Löschung zur Silvesternacht und Peinliches zu Altenheimbewohnern: Der Gesundheitsminister scheint angeschlagen. 

1.) Ist Karl Lauterbach noch Twitter tauglich?

Zugegeben: Auch ich habe mir einst Karl Lauterbach als Gesundheitsminister gewünscht. Allerdings eher aus der puren Verzweiflung heraus, da Jens Spahn zu diesem Zeitpunkt seinen Job so schlecht gemacht hat. Außerdem machte Lauterbach damals den Eindruck, sich selbst und die Fakten ganz gut im Griff zu haben und nicht ausgelastet zu sein. So oft und eloquent wie er damals bei Markus Lanz über Corona sprach, drängte sich der Eindruck auf, dass hier ein Gesundheitsexperte saß, der die aktuelle Studienlage überblickte und verstand und auch bereit war, die nötigen Schritte einzuleiten – im Gegensatz zum damaligen Gesundheitsminister. Das ist inzwischen anders. Vor allem in den vergangenen Tagen und Wochen verschärft sich der Eindruck, dass Lauterbach um des Twitterns willen twittert und sich kaum noch darum schert, ob es richtig ist, was er schreibt oder auch sagt. Das ist für einen Minister bedenklich. Angefangen hat es spätestens mit seinem inzwischen schon berühmten Alkohol-Interview in der Bild-Zeitung kurz vor Weihnachten. Darin äußerte er sich zu maßvollem Alkoholkonsum, sagte aber dennoch: Ein Glas Bier oder Wein pro Tag sei gesund. Dies hätten neueste Studien ergeben.

Berliner-Zeitung

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Um wieviel größer wäre das politische Nichts, wenn die Ex-perten unter den Uniformen nicht schon mit Eintritt in die Generalität ihr Hirn dem Staat, zwecks Zulassung in die spätere Rentenprasse, verkauft hätten ?

„Jetzt bringt es nichts mehr“ – Hans-Lothar Domröse erklärt, warum er einen Waffenstillstand 2023 für wahrscheinlich hält. Die Russland-Wahl 2024 spielt auch eine Rolle.

2.) Ex-General rechnet mit Waffenstillstand 2023 im Ukraine-Krieg

Der frühere Bundeswehr- und Nato-General Hans-Lothar Domröse erwartet im Laufe dieses Jahres einen Waffenstillstand im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. „Ich rechne im Frühsommer mit einem Stillstand, an dem beide Seiten sagen: Jetzt bringt es nichts mehr“, sagte Domröse den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Wir werden im Verlauf des Jahres 2023 einen Waffenstillstand haben.“ Am wahrscheinlichsten trete zwischen Februar und Mai eine Situation ein, „in der beide Seiten erkennen, dass sie nicht weiterkommen“, meint der ehemalige General. „Das wäre der Moment für Waffenstillstandsverhandlungen.“ Früherer Nato-General Domröse setzt auf Vermittler im Ukraine-Krieg. Dies bedeute aber noch lange keinen Frieden. „Waffenstillstand heißt: Wir beenden das Schießen. Die Verhandlungen dürften lange dauern, man benötigt einen Vermittler: vielleicht UN-Generalsekretär Guterres, der türkische Präsident Erdogan oder der indische Präsident Modi – wobei sich niemand wirklich aufdrängt.“

KSTA-online
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Wie beliebten wir es in unserer Jugend immer zu sagen : „Scheiße in der Lampenschale bringt bedecktes Licht im Saale!“ Zeigt die SPD jetzt nur noch ihre roten Rücklichter ? Aber der Sitz auf den großen Dreckhaufen brachte noch nie einen besonderen Mehrwert. Es sei denn Frau brauchte einen Familienurlaub.

Verteidigungsministerin in der Kritik. – Als Ministerin macht Christine Lambrecht schon länger keine gute Figur. Nun neu dabei: verunglückte Neujahrsgrüße. Und dann ist da der Puma.

3.)  Videopanne war selbst gemacht

Zu beneiden ist Arne Collatz am Montag nicht. Als Sprecher des Verteidigungsministeriums sitzt der Heeresoffizier am Vormittag auf dem Podium der Bundespressekonferenz. Eigentlich ein Routinetermin, zumal am ersten Arbeitstag nach Neujahr, an dem in der Hauptstadt für gewöhnlich noch nicht viel los ist. 2023 startet für Collatz aber nicht gemächlich: Seine Chefin konnte in der Silvesternacht nicht die Hände vom Handy lassen – und jetzt soll er hier das Resultat erklären. War dieses Video angemessen? War es geplant? Hat irgendjemand im Ministerium vor der Veröffentlichung einen Blick darauf geworfen? Die Fragen der Jour­na­lis­t*in­nen sind dem Oberst sichtlich unangenehm. „Die Worte der Ministerin stehen für sich“, antwortet Collatz, der wohl selbst keine Erklärung hat, und fügt dann nur noch an: „Sie hat sich auf einem privaten Kanal dazu geäußert, hat ihre Worte dort gewählt und das Ganze auch ohne Zuhilfenahme dienstlicher Ressourcen produziert.“ Ja, das hat man gesehen. Das Video, um das es geht, hat Verteidigungsministerin Christine Lambrecht am Silvesterabend auf ihrem Instagram-Account veröffentlicht. Sie steht darin an einer Kreuzung in Berlin, um sie herum knallen Raketen und eine knappe Minute lang sagt sie bei schlechter Akustik deplatziert wirkende Neujahrsgrüße auf. „Mitten in Europa tobt ein Krieg“, sagt sie. „Und damit verbunden waren für mich ganz viele besondere Eindrücke, die ich gewinnen konnte. Viele, viele Begegnungen mit interessanten, mit tollen Menschen.“

TAZ-online

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Wenn einstige Großmäuler als Kleingeister aufwachen ? Einst mit Hurra ins Feld gezogen sind große Träume schnell verflogen ! Jedes Land macht seine Fehler, doch nur die Dümmsten wiederholen sie immer wieder und wieder !!

In ihrer Jugend verkleidete sich Zahra Joya als Junge, um in Afghanistan zur Schule gehen zu können. Später studierte sie und wurde Journalistin. Wie blickt sie heute auf das Land, in dem die Taliban Frauen aus der Öffentlichkeit verbannen?

4.)  Afghanistan ist zu einem Gefängnis für Frauen geworden

In den letzten 15 Monaten hat sich das Leben der Frauen und Mädchen in Afghanistan bis zur Unkenntlichkeit verändert. Wer mit Schüler:innen von weiterführenden Schulen, ihren Eltern und Bildungsaktivist:innen spricht, wird erfahren, wie verheerend die Auswirkungen der Schulschließungen durch die Taliban sind. Die Düsternis, die auf diese Maßnahme folgt, ist kaum zu ermessen. Die Mädchen sind von ihren Klassenkamerad:innen und sozialen Kontakten abgeschnitten und haben nun mit den psychischen Folgen zu kämpfen. Viele leiden unter schweren Depressionen. Seit der Schließung der weiterführenden Schulen hat die Zahl der Kinderehen drastisch zugenommen. Die Selbstmordrate unter Frauen und Mädchen ist seit der Rückkehr der Taliban an die Macht stetig gestiegen. Frauen, die diese Woche in Kabul gegen die Schließung von Universitäten durch die Taliban protestierten, wurden geschlagen und ausgepeitscht. Die glückliche Generation. Wie für die meisten afghanischen Mädchen war mein Leben vom ersten Tag an ein Kampf. Als Kind durfte ich während der ersten Herrschaft der Taliban in den 1990er Jahren nicht zur Schule gehen. Die Taliban nahmen mir das Grundrecht auf Bildung, nur weil ich als Mädchen geboren wurde. Ich aber umging das Verbot und täuschte sie, indem ich mich als Junge verkleidete.

Freitag-online

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Über die Verrücktheiten einer Deutschen – Regierung im Klimawandel hatte ich gestern schon erwähnt das die RWE ein Dorf abreißen darf, wo die Regierung zu gleicher Zeit einen unpolitischen Onkel nach Brasilien verschifft – um dort viele Milliarden für die Erhaltung des Regenwaldes anbiedert. Geht es noch schlimmer in dieser Welt ? Ist dieses Land wieder dort angekommen wo es nach Kriegende auf den Trümmern, die neue Republik mit Fahne, Hymne und Adler ausrief? Immer Rückwärts nie nach Vorne – muss das Volk sich Zukunft borgen. 

Lützerath: Polizei läuft sich für Räumung warm. Auseinandersetzungen mit Besetzern am Montag. Die Anspannung im und um das besetzte, von Räumung und Zerstörung bedrohte Dorf Lützerath wächst.

5.) KAPITAL UND KOHLE – Auf den Barrikaden

Die konkrete Vorbereitung der Räumung des besetzten Ortes südwestlich von Düsseldorf, der dem Braunkohleabbau des Energiekonzerns RWE weichen soll, habe am Montag begonnen. So sieht es jedenfalls die Initiative »Lützerath bleibt«. Die Polizei sei mit 40 Einsatzfahrzeugen angerückt, um auf das Gelände zu gelangen. In den Häusern halten sich zahlreiche Aktivistinnen und Aktivisten auf, die um den Ort kämpfen wollen. Sollte Lützerath abgebaggert werden, winkt RWE der Zugriff auf rund 280 Millionen Tonnen Kohle. Ein Polizeisprecher betonte, die Räumung von Lützerath stehe am Montag »noch nicht« an. Es würden allerdings vorbereitende Arbeiten für den geplanten Großeinsatz Mitte Januar ausgeführt. Der offizielle Räumungstermin dürfte auf einen Tag nach dem 10. Januar gelegt werden. Der Energiekonzern RWE sperrte nach eigenen Angaben drei Landstraßen ab. Die Situation war auch am Nachmittag noch angespannt. Die Polizei versuchte mehrfach, ein Holztor am Eingang des Dorfes zu durchbrechen und sich Zugang zu verschaffen, was nach mehreren Versuchen auch gelang. Mindestens zwei Personen wurden von der Brücke am Dorfeingang »geräumt«. Anschließend kam es zu einem Knüppeleinsatz der Polizei gegen die Gegner der Abbaggerung. Vereinzelt sollen dabei Gegenstände auf die Einsatzkräfte geflogen sein. Danach beruhigte sich die Situation zunächst wieder. Anschließend zog sich die Polizei zurück. Zuvor hatten sich Besetzerinnen und Besetzer hinter einer brennenden Barrikade positioniert. Ein Aktivist hatte seine linke Hand auf der Zufahrtsstraße festgeklebt.

junge. Welt-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tun haben.  Danke !

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