DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

DL – Tagesticker 02.11.14

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 2. November 2014

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrapp

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1.) Ein neues Kabinett – mit großen Überraschungen

Am Samstag haben die Brandenburger SPD und die Linke auf Sonderparteitagen den neuen Koalitionsvertrag besiegelt – und bekanntgegeben, wer am neuen Kabinettstisch sitzen darf:

RBB

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2.) AUFSTELLUNG DER LANDESLISTE FÜR DIE

BREMER BÜRGERSCHAFTSWAHL

Der Landesvorstand lädt zu einer Versammlung aller Mitglieder der Partei DIE LINKE ein, die in der Stadt Bremen ihren ersten Wohnsitz haben oder sonst gemäß wahlrechtlicher Bestimmungen das Wahlrecht innehaben:

Die Linke Bremen

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3.) EU startet „Triton“-Mission zur

Rettung von Bootsflüchtlingen

Immer mehr Flüchtlinge kommen über das Mittelmeer nach Europa. Die EU startet eine neue Mission, um Italien zu helfen und die Küste zu sichern. Doch „Triton“ steht schon jetzt in der Kritik. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Der Tagesspiegel

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4.) Der parteiische Präsident

Dass Joachim Gauck mit der Linkspartei ein Problem hat und die Linke mit dem Bundespräsidenten, ist bekannt. Und es überrascht niemanden beim Blick auf die Biografie des Staatsoberhaupts und die Genese der Partei.

Der Spiegel

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5.) „Ein Schandstück deutscher Politik“

Dass Altkanzler Helmut Kohl nicht viel von der Euro-Politik seines Nachfolgers Gerhard Schröder hält, ist bekannt. In seinem bald erscheinenden Buch „Aus Sorge um Europa“ hat Kohl die Vorwürfe zugespitzt.

FR

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6.) Wie schlagfertig Kanadier auf Rassismus reagieren

Nach dem Attentat eines Konvertiten auf einen Soldaten in der Hauptstadt Ottawa wollte es ein Kanadier ganz genau wissen: Wie tolerant sind meine Landsleute? Der Selbstversuch wurde auf einem Video festgehalten – und endete überraschend.

MZ

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Der, Die, Das – Letzte vom Tag

DER LOBBYIST DER WOCHE

7.) Geheimwaffe für die Truppe

Wofür Gewerkschaften anderswo hart – und nicht selten vergeblich – kämpfen, das will die Führung eines großen deutschen Konzerns ihren Beschäftigten jetzt ganz freiwillig spendieren:

TAZ

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Hinweise nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

16 Kommentare zu “DL – Tagesticker 02.11.14”

  1. Zwergenkönig sagt:

    Der parteiische Präsident

    Vielleicht ist die Linkspartei dem Bundespräsidenten „zu fischig“?

  2. Albert S. sagt:

    Offensichtlich liest der Bundespräsident hier auf DL mit 😀 Denn so wie die Linke im Westen mit ihren Mitgliedern umgeht: Bespitzelung, Denunziation, Diskreditierung, Gerüchte streuen, haltlose Vorwürfe erheben, und Mitgliedern aus der Partei ausschließen, hat die Linke im Westen die SED/Stasi-Zeit noch lange nicht überwunden.

    Ich bin längst nicht mit allem einverstanden, was Gauck so zum besten gibt, aber an dieser Stelle kann ich ihm zustimmen.

  3. Bednarek sagt:

    MdeG … auf Facebook:

    Text übernommen: „Auch wenn es keine Vorschrift im Grundgesetz gibt, die dem Bundespräsidenten politische Stellungnahmen verbietet, so hält sich das Staatsoberhaupt in aller Regel mit öffentlichen Äußerungen zu tagespolitischen Fragen zurück. Dies gilt insbesondere dann, wenn sie parteipolitisch umstritten sind. Die ihm auferlegte parteipolitische Neutralität und Distanz zur Parteipolitik des Alltags geben ihm die Möglichkeit, klärende Kraft zu sein, Vorurteile abzubauen, Bürgerinteressen zu artikulieren, die öffentliche Diskussion zu beeinflussen, Kritik zu üben, Anregungen und Vorschläge zu machen. Um der Überparteilichkeit zu entsprechen, haben alle Bundespräsidenten ihre Parteimitgliedschaft während ihrer Amtszeit ruhen lassen.“
    So steht es auf der Seite des Bundespräsidenten unter
    http://www.bundespraesident.de/…/verfassungsrechtliche-grun…
    http://www.bundespraesident.de/DE/Amt-und-Aufgaben/Verfassungsrechtliche-Grundlagen/verfassungsrechtliche-grundlagen-node.html

    Mit seiner Äußerung zu einem möglichen rot-rot-grünen Bündnis in Thüringen verstößt der Amtsinhaber Gauck gegen das oben zitierte Selbstverständnis. Da er sich so klar politisch positioniert, sollte er den Text umschreiben lassen oder eben zurücktreten und sich einer Partei anschließen, die gegen ein solches Bündnis kämpft.

  4. Franz Bormann sagt:

    DDR geheim

    Die zentrale Hinrichtungsstätte in Leipzig

    https://www.youtube.com/watch?v=WrIgWoD0MZ4

  5. Rosalie F. sagt:

    Gauck ist ein Vertreter derjenigen, die uns im Nachhinein als angebliche DDR-Opfer und Bürgerrechtler vorgesetzt werden.

  6. Saarlouiser sagt:

    Linke wirft Gauck Beleidigung der Wähler vor
    Thürigens Linke-Spitzenkandidat Ramelow zeigt sich von der Kritik des Bundespräsidenten an Rot-Rot-Grün „unangenehm berührt“.

    Die Parteivorsitzende Kipping findet: „So gehen Demokraten nicht miteinander um.“

    Wie geht die Linke mit ihren kritischen Mitgliedern um?

  7. Belladonna sagt:

    …..

    https://scontent-b-fra.xx.fbcdn.net/hphotos-xap1/v/t1.0-9/14010_605311962924525_8612431271461208698_n.jpg?oh=5be8991c1941a3a58020f1a00520ba2a&oe=54DDF354

  8. OldWinnetou sagt:

    Eine steile Karriere: Vom Pfarrer zum Oberhäuptling 😀

  9. MilliundMolli sagt:

    Linke wirft Gauck Beleidigung vor

    https://www.youtube.com/watch?v=9BAEJyuReWQ

  10. Micha sagt:

    # 6
    Auch vor einem staatlichen Gericht tun sie das, was sie am besten können…

  11. Ömchen sagt:

    »Die Linke ist genauso demokratiefeindlich und hat die gleichen faschistischen Wurzeln wie die NPD.«

  12. Nachdenker sagt:

    Alle Politiker sind Heuchler. Alle zusammen beschwören sie ständig Werte, die sie dann aber nur beim politischen Gegner einfordern. Sie mahnen, klagen an und zeigen sich empört, wenn es darum geht, ihre Widersacher an den Pranger zu stellen – wenn es um die eigenen Gesinnungsgenossen geht, wird alles schön geredet, abgewiegelt und geleugnet.

  13. Opa Manni sagt:

    Für jemand der sich angeblich sehr stark gegen die DDR-Herrschenden gestemmt hat, hat G. doch ganz ordentlich Karriere dort gemacht.
    Unbestritten dürfte auch sein, dass er sehr spät zu den DDR Bürgerechtlern gestossen ist, dafür dann umso lauter und entschiedener, nachdem die Gefahr persönlicher Nachteile nicht mehr gegeben war.

  14. Walter Pressmann sagt:

    # 6
    Vielleicht hat jemand dem Bundespräsidenten das „Bayern-Dossier“ und den Maulkorberlass in der Landessatzung Saar gesteckt?

    Der Bundesgeschäftsführer soll sich sofort auf die Suche nach dem „Verräter“ machen 😉 auf das man ihn aus der Partei hinaus werfen kann.

  15. Regenbogenhexe sagt:

    In der Aufregung darüber geht unter, was heute an der Partei skandalös ist.

    EIN KOMMENTARVON LENZ JACOBSEN

    Das Gauck-Theater lenkt vielmehr vom eigentlichen Problem der Linkspartei ab.
    Und das ist weder ein baldiger Ministerpräsident Ramelow noch seine konventionelle Sozialpolitik. Sondern die radikalen Positionen und Politiker, die meist nicht aus dem Osten stammen. Sie wollen Unternehmen enteignen und verstehen Demokratie als Adjektivzugabe zum Sozialismus.
    Leute wie Ulla Jelpke, für die die terroristische kurdische Arbeiterpartei PKK eine Freiheitsbewegung ist.
    Oder ihr Fraktionskollege im Bundestag Diether Dehm, der im russischen Fernsehen erzählt, der US-Geheimdienst steuere die deutschen Medien.

    Bis heute versammeln sich unter dem Dach der größten deutschen Oppositionspartei neben trotzkistischen Gruppen auch solche, die Solidarität mit jenem kubanischen Regime fordern, das bis heute Menschen wegen ihrer politischen Ansichten einsperrt.

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-11/gauck-linke-ddr-sed-ramelow-kommentar

  16. Regenbogenhexe sagt:

    Die Redaktion wird gebeten das heiße Thema No 4 als eigenen Artikel zu bringen.

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