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DL – Tagesticker 02.12.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 2. Dezember 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Leseauswahl des „Bengels“:  – . –  1.) Flüge zu COP27: Regierung verursacht 308 Millionen Tonnen CO2  – . –  2.) „Ich mag Hitler“, „ich liebe Nazis“: Kanye West dreht durch  – . – 3.)  Analyse zum WM-Aus des DFB-Teams:  – . –  4.) Auch Deutschland unterdrückt die Kurd-innen  – . –  5.) Reuls Räumungsplan wankt  – . –   DL wünscht allen Leser-Innen eine gute Unterhaltung.

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Der willige Steuerzahlen begleicht doch sein ganzes Leben die Unfähigkeiten der Selbstanmaßenden Regierungen ! Runde 50 Jahre den Klimawandel verschlafen zu haben, heißt nichts andres als das Volk 50 Jahre vorsätzlich betrogen zu haben, um sich selber die Taschen zu füllen. Aber – „Ätschi-Bätschi“ das Volk wählt euch doch, da keine größeren Dummköpfe vorhanden sind, welche sich freiwillig die Hände mit Blut besudeln wollen !

Das Außenministerium betont, dass „für alle durch Dienstreisen der Bundesregierung verursachten CO2-Emissionen“ über das Umweltbundesamt ein entsprechender Ausgleich veranlasst werde.

1.) Flüge zu COP27: Regierung verursacht 308 Millionen Tonnen CO2

Bei Hin- und Rückflügen im Zusammenhang mit der Weltklimakonferenz im ägyptischen Sharm el Scheich haben Mitglieder der Bundesregierung sowie deren Mitarbeiter etwa 308 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid ausgestoßen. Das geht aus einer aktuellen schriftlichen Antwort des Auswärtigen Amtes auf eine Frage der ehemaligen AfD-Abgeordneten Joana Cotar hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Klimakonferenz fand vom 6. bis zum 18. November in dem ägyptischen Badeort statt. Das geht aus einer aktuellen schriftlichen Antwort des Auswärtigen Amtes auf eine Frage der ehemaligen AfD-Abgeordneten Joana Cotar hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Klimakonferenz fand vom 6. bis zum 18. November in dem ägyptischen Badeort statt.

Berliner-Zeitung-online

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Wurde Hitler nicht von der Mehrheit der Deutschen vor Beginn des Krieges gewählt ? Nach dem Krieg entschieden  Diese sich für Adenauer, welcher wohl nie Oberbürgermeister von Köln geworden wäre, wenn „Tünnes und Schäl “ in Köln das alleinige Sagen gehabt hätten. Die „Neue Deutsche“ Verlogenheit der Politik geht schon weit über die berühmte Hutschnur hinaus.

Mit bewundernden Aussagen über Hitler und die Nazis hat der umstrittene US-Rapper Kanye West erneut für Empörung gesorgt. „Ich mag Hitler“ und „ich liebe Nazis“, sagte der 45-Jährige am Donnerstag in einem Interview mit dem bekannten ultrarechten Verschwörungstheoretiker Alex Jones.

2.) „Ich mag Hitler“, „ich liebe Nazis“: Kanye West dreht durch

„Ich sehe auch gute Dinge bei Hitler“, sagte der Musiker und Modemacher, der sich in Ye umbenannt hat und bei dem Interview sein Gesicht komplett mit einer schwarzen Maske verdeckte. „Dieser Kerl (…) hat Autobahnen erfunden und das Mikrofon, das ich als Musiker benutzt habe“, fügte der zuvor bereits wegen antisemitischer Äußerungen in Verruf geratene 45-Jährige hinzu. Kanye West: „Ich liebe Nazis”. „Man kann nicht laut aussprechen, dass diese Person jemals was Gutes getan hat, und ich mache das nicht mehr mit.“ Als Jones entgegnete, die Nazis hätten „richtig schlechte Dinge“ getan, antwortete West: „Aber sie haben auch gute Dinge getan. Wir müssen aufhören, die Nazis die ganze Zeit zu dissen. (…) Ich liebe Nazis.“ Bei dem Interview auf Jones‘ Plattform Infowars, in dem West auch über Sünde, Pornografie und den Teufel fabulierte, war auch der bekannte Antisemit und Holocaust-Leugner Nick Fuentes anwesend. Mit ihm hatte West in der vergangenen Woche bei Ex-Präsident Donald Trump zu Abend gegessen. US-Rapper: Empörungswelle in Politik und Netz.

MOPO-online

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Ähnlichkeiten sorgten immer schon für Dämlichkeiten ! Diese Mal z.B. Fußball und Politik welche von ihrer hohen Selbstbeweihräucherung leben und alle zu sehenden Realitäten ausschließen. Schuld an alle diesen Versagen sind meistens die Anderen ! Auch Politiker-innen spielen sich in öffentlich zu sehender Unbeweglichkeit die Bälle immer Gegenseitig zu, ohne auch nur einen Meter vorwärts gekommen zu sein. Sollten sie nach langen, gähnend anmutenden Klein – Klein wirklich einen Durchbruch geschafft haben, verfehlen sie die wahren Ziele um viele Längen, um als Trottel nach Hause zu schleichen.

Zurück in die Zukunft. Nach dem erneuten WM-Vorrundenaus bräuchte das DFB-Team wieder einen Neuanfang. Zu befürchten ist aber eine Niederlagenaufarbeitungskommission.

3.)  Analyse zum WM-Aus des DFB-Teams:

Manchmal entwickelt der Fußball eine infernalische Kraft. Er schleift Gewissheiten, scheint die alte Welt aus den Angeln zu heben und eine neue Ordnung zu schaffen, von der keiner wusste, dass sie in dieser Form existiert. Auch Bundestrainer Hansi Flick war diese Parallelwelt nur aus Erzählungen bekannt, bis er vom großen Scharfrichter Fußball bitter lernen musste, dass Deutschland keine Turniermannschaft mehr ist und auch kein Team, das automatisch in die K.o.-Runde einer WM einzieht. Warum? Weil es eben so ist. Der Automatismus ist nun schon zum zweiten Mal gebrochen. Deutschland hat sein letztes Gruppenspiel gegen Costa Rica gewonnen, aber es reicht nicht zum Weiterkommen. Wo das DFB-Team sein Refugium hatte, da tummeln sich jetzt Teams aus Japan und Marokko. „Diversity wins“ – so gesehen. Der Slogan steht am Flieger der DFB-Truppe. Er war anders gedacht und erweist sich nun als Bekenntniskitsch. Wie so vieles in den vergangenen zwei, drei Wochen. Der Fußball scheint die allzu Selbstsicheren auf den Boden der Tatsachen zu führen: lustvoll, höchst unterhaltsam und für die Betroffenen mit einer großen Gnadenlosigkeit. Fast könnte man denken, hier seien unsichtbare Lehrmeister einer moralischen Anstalt am Werke, die jene mit hypertrophem Selbstbewusstsein oder allzu schiefem Selbstbild in die Wirklichkeit des Sports zurückholen, wo dann Bilder entstehen vom Elend der Nationalspieler: konsterniert auf dem Feld, gelähmt auf der Bank, manche mit Tränen in den Augen. Erstarrte Salzsäulen der Fassungslosigkeit. Gewogen und für zu leicht befunden.

TAZ-online

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Im Deutschen-Wesen haben Minderheuten schon immer einen schweren Stand gehabt, wenn sie nicht zu den Konservativen Republikaner-innen gehörten ! Das sehen wir auch an die Einstellung zu den Palästinensern welche nun für die erlittene Schmach, ihrer heutigen Landbesetzer, über  eine „Nazi-o-nale Staatsräson in einer Witz-Demokratie, bluten müssen, in dem neue Rudelführer ihre Schlagkraft zeigen dürfen. 

Deutsche Politiker*innen schmücken sich mit dem Slogan der iranischen Proteste – „Frau, Leben, Freiheit“. Dabei stammt der Spruch aus der Feder eines PKK-Gründungsmitglieds. Und die kurdische Arbeiterpartei ist in Deutschland: Verboten.

4.) Auch Deutschland unterdrückt die Kurd-innen

Mehr als zwei Monate zurück liegt die Ermordung von Jina Mahsa Amini durch die „Sittenpolizei“ im Iran. Seitdem prägt der kurdische Slogan „Jin Jiyan Azadî“ die Demos im Land. Denn die treibende Kraft der Proteste sind von Beginn an kurdische Menschen – auch Amini war Kurdin. Wenn deutsche Politiker*innen jetzt ihre Solidarität mit der iranischen Protestbewegung bekunden, fragt sich: Haben die vergessen, wie repressiv auch Deutschland die Kurd*innen seit 29 Jahren behandelt? Außenministerin Annalena Baerbock hielt auf dem grünen Parteitag ein Plakat mit der Parole in die Luft. Auch CSU-Politikerin Dorothee Bär wurde mit Flugblättern in Berlin gesichtet, auf denen die deutsche Übersetzung prangte: „Frau, Leben, Freiheit“. Haben sich die zwei vorher nicht informiert, wo der Slogan herkommt? Der Ursprung liegt in der Arbeiterpartei Kurdistans – kurz PKK – und die ist in Deutschland: verboten. Seit mehr als hundert Jahren wird das kurdische Volk verfolgt, unterdrückt und ermordet. Ebenso lange kämpfen Kurd*innen für ihre Anerkennung und ihre Rechte: Auch 2022 wieder – im Iran, in der Türkei, in Syrien und dem Irak. „Jin Jiyan Azadî“ ist eine der ältesten Parolen eben jener Freiheitsbewegung, die sich für Frieden, Demokratie und die Emanzipation der Frau einsetzt. Die Autorenschaft dieser nun weltweit bekannten Formel wird einem der Vordenker der kurdischen Befreiungsbewegung und Gründungsmitglied der PKK, Abdullah Öcalan, zugeschrieben. Seit mehr als 20 Jahren sitzt Öcalan im Gefängnis in der Türkei und gilt als einer der bekanntesten politischen Gefangenen des Landes.

Freitag-online

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Wenn Eulen versuchen die fremden Eier eines Kuckuck mittels der  Kraft des Behördenwahn zu verbreiten, stellt  sich ein Politiker schon selbst auf die Seite des Lobbyisten. Wirtschaft, Wirtschaft die Republikaner spielen mit, und stärken die Macht.

Stadt Erkelenz sieht sich nicht zuständig für Räumung von Lützerath. Es klang ganz einfach und durchgeplant, was Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul am letzten Donnerstag in einer Landtagsdebatte sagte: Anfang Oktober habe RWE die Stadt Erkelenz in die Planung einbezogen.

5.) Reuls Räumungsplan wankt

Reul selbst habe in der vorletzten Woche den Regierungspräsidenten von Köln darum gebeten, die Energieversorgungssicherheit mit ordnungsbehördlichen Mitteln zu gewährleisten. Dies heiße im Klartext, »die Räumungsverfügung auf den Weg zu bringen«. Die nächsten Schritte seien nun, dass die Stadt Erkelenz eine Ordnungsverfügung zur Räumung Lützeraths erlassen und dann bei der Polizei um Vollzugshilfe bei der Räumung bitten werde, erklärte der CDU-Politiker. Die Stadt Erkelenz, zu der auch Lützerath gehört, durchkreuzt nun allerdings Reuls Pläne. Der Erste Beigeordnete der Stadt, Hans-Heiner Gotzen, erklärte gegenüber der »Aachener Zeitung«, dass man nicht plane, ein solches Ersuchen zu stellen. Lützerath befinde sich im Besitz von RWE, sagte Gotzen und stellte die Frage: »Was tun Sie, wenn ungebetene Gäste in Ihrem Wohnzimmer sitzen? Rufen Sie das Ordnungsamt oder die Polizei?« Natürlich rufe man dann die Polizei, so der Vertreter der Stadt Erkelenz. Gotzen machte auch die grundsätzliche Position der Stadt zum Braunkohletagebau Garzweiler II deutlich. Man wolle »jeden Quadratmeter, den wir in Erkelenz erhalten können, erhalten«, dazu zähle auch Lützerath. Christoph Laumanns vom Bündnis »Alle Dörfer bleiben« ist erfreut, dass sich die Stadt »so eindeutig für den Erhalt Lützeraths positioniert« und sich nicht zum Erfüllungsgehilfen für die Räumung machen wolle. Das sei »auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung«. Laumanns zweifelt allerdings nicht daran, dass die Landesregierung nun »andere Mittel und Wege suchen« werde, um eine Räumung in Gang zu setzen. Für die wahrscheinlichste Option hält der Klimagerechtigkeitsaktivist, dass der Räumungsantrag nun über die für den Bergbau zuständige Bezirksregierung Arnsberg gestellt wird. Die Bezirksregierung könnte sich auf das Bergrecht beziehen und deshalb eine Räumung veranlassen.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tun haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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