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DL – Tagesticker 02.11.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 2. November 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Ein lahme Mähre bewegt sich nur, indem man ihr die Sporen gibt. Dieses hat ein Großteil der Deutschen Presse aber über viele Jahre verschlafen, da alle das eigene Nest sauber halten wollten! Jetzt wo es zu spät scheint wollen viele dieser Schläfer alles wieder richten, da eine lahme Ente niemanden mehr Nutzen bringt! 16 Jahre verschlafen heißt auch 16 Jahre verpennt zu haben. Wie sagte es einst Gorbi: „Wer zu spät kommt , den bestraft das Leben.“ Schade nur das die Bürger-Innen, die Versäumnisse der Politiker-Innen und Meinungsmache-Innen, einmal mehr ausbaden müssen! Aber vielleicht ist das der Grund für das sinken, nicht nur der Druckauflagen?

Fünf vor acht / Angela Merkel :

1.) Krisen konnte sie, Reformen eher nicht

Angela Merkel dreht ihre letzten Runden. Ihre Verdienste sind groß, doch nicht alles lief immer glänzend. Auch ihrer Partei hinterlässt die Kanzlerin kein einfaches Erbe. Die Bilder der vergangenen Tage wollten nicht richtig zusammenpassen: auf der einen Seite Angela Merkel, einsam auf der Besuchertribüne des Bundestages sitzend, weil sie keine Abgeordnete mehr war und auch nicht mehr gewählte, sondern nur noch geschäftsführende Bundeskanzlerin; andererseits Angela Merkel, die auf ihrer Abschiedstour rund um den Globus respektvoll verabschiedet wurde von denen, mit denen sie über eineinhalb Jahrzehnte Weltpolitik betrieben hatte, ein letztes Mal jetzt beim G20-Gipfel in Rom und bei der Weltklimakonferenz in Glasgow. Ihre Nachspielzeit wird voraussichtlich am 6. Dezember enden – am Nikolaustag, an dem Olaf Scholz zum Kanzler gewählt werden soll. Wenn es dabei bleibt, wird Angela Merkel die 5.869 Tage lange Amtszeit Helmut Kohls, bisher die längste eines Bundeskanzlers, wohl um knapp zwei Wochen verfehlen. Da sie die deutsche Politik 16 Jahre lang so souverän geprägt hat wie niemand sonst, liegt es jedoch nahe, eine erste Zwischenbilanz ihres Wirkens zu ziehen. Ich denke, Angela Merkels Bild in der Geschichte wird ein zwielichtiges sein. Um es in einem Satz zu sagen: Sie war eine große Krisenkanzlerin, aber keine Reformkanzlerin.

Zeit-online

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Oh – je, wer wollte denn noch einen aus den Kreis der größten Verschwörungstheoretiker an seiner Bahre stehen haben? Vielleicht würde dieser noch einen guten Ratschlag geben wie: „Passe auf, an der Bahnsteigkante und steige nicht in den falschen Zug ein! Denn dieser fährt direkt in das Mittelmeer zu den von den Göttern der Politik bestraften!“ Ach ja – wer hatte auf den Behörden denn je eine Ausbildung erhalten, denn warum gäbe es Heute dieses Versagen? Sehen wir die Herren oder Damen, kann ihr Geschirr nicht besser. Die Ausbildung wurde früher Lehre genannt und auch dort fielen die Meister nicht aus den Himmel!

Arbeit und Zuwanderung – Fachkräftemangel überall:

2,) „An der Wiege fehlt die Hebamme, an der Bahre der Priester“

Der Fachkräftemangel wird zur massiven Gefahr. Jedes zweite Unternehmen stöhnt inzwischen, dass es keine geeigneten Fachkräfte findet: Lkw-Fahrer, Pflegekräfte, Handwerker. Ganz schlimm ist es in Behörden. Dort will kaum einer mehr eine Ausbildung machen. Mehr Zuwanderung, und attraktivere Ausbildung sollen jetzt helfen, diese Dauerbaustelle zu schließen. Du hast keine Chance, also nutze sie – so ähnlich muss Hans-Werner Eschrich, Obmann der Innung Sanitär Heizung Klima in Düsseldorf, gedacht haben, als ihn Fernsehreporter jüngst ein Mikrofon unter die Nase hielt. Er sollte zu den langen Wartezeiten für Handwerker Auskunft geben. Der Chef der Firma H.W.E. GmbH antwortete geduldig. Und setzte dann zum Schlusswort an, um die minimale Chance zu nutzen, dazu beizutragen, das sich doch etwas am wahren Problem ändert: „Wenn Eltern ihren Kindern immer nur vermitteln, ein Studium sei das einzig Wahre, dann ist es kein Wunder, wenn Handwerksbetriebe keine Auszubildenden mehr finden.“ Und Kunden in der Folge keine Termine bekommen, weil es einfach zu wenig Mitarbeiter gibt.

Focus-online

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Ja- die rückwärts laufenden Uhren, – davon war Merkel nie sehr weit entfernt – obwohl sie die meisten immer nur von hinten sahen, wenn über den indirekten Lobbyismus und über die Verschwörungstheorien des Klimawandel verhandelt wurde.

Die einzig harte Währung auf der COP :

3.) Wenn die Uhren rückwärts laufen

Die Zeit, den Klimawandel einzugrenzen, rennt, obwohl sie manchmal stillzustehen scheint. Mit der Zeit auf der COP26 ist es wieder anders. Oben kreisen dröhnend die Hubschrauber, unten werden die Securityguards nervös: Gedrängel auf der Klimakonferenz vor dem Plenarsaal, der eigentlich nur ein sehr großes Bierzelt ist. „World Leaders Summit“ heißt das, und wer wichtig ist, muss mitdrängeln: PolitikerInnen, BeraterInnen, JournalistInnen, UmweltschützerInnen, Kameras hier, Mikrofone da. Die härteste Währung der Klimakonferenz ist Aufmerksamkeit. Das könnte man jedenfalls denken, wenn man die ersten zwei Tage sieht. Stimmt aber nicht. Der wichtigste Gradmesser für Gewicht und Wichtigkeit ist hier nicht mediale Aufmerksamkeit, nicht die Macht, die demonstriert wird, und nicht das Geld, das ausgegeben wird oder nicht. Die härteste Währung ist: Zeit. Denn wenn es etwas gibt, das es auf Klimakonferenzen nicht mehr gibt, dann ist das Zeit. Da hat echte Deflation eingesetzt: Bei der ersten COP 1995 hieß es, um die Klimakrise zu verhindern, müssten die globalen CO2-Emissionen in jedem Jahr um ein Prozent sinken. Nicht einfach, aber machbar. Heute sind es sechs oder sieben Prozent. Das schaffen wir bisher nur in einem Corona-Lockdown. Der Grund: knapp 30 Jahre Verzögern und Verzagen. Mit der knappsten aller Ressourcen sind wir umgegangen wie Elon Musk mit Investorengeldern. Einfach rausballern. Mordlust vor verschlossener Türe.

TAZ-online

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Warum sollten die Gesetze nicht außer Kraft gesetzt werden, wie es unter den Raubtieren üblich ist ? Heißt es dort nicht schon immer: „Nur die Hände welche mich füttern, lecke ich?“ Da brauchten wir doch nur bei den IMI aus der bayrischen „Rechtswüste“ anfragen.

Berlin Pressefreiheit

4.) Polizei versus Pressefreiheit

Journalist wird gezwungen, ein Video zu löschen – Behörde gesteht Fehlverhalten. Es sei »ein Skandal«, was dem britischen Journalisten Tom Wills in der vergangenen Woche vor dem Landesamt für Einwanderung passiert ist, sagt Jörg Reichel, Landesgeschäftsführer der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in der Gewerkschaft Verdi. Polizist*innen und Sicherheitskräfte der Behörde behinderten Wills dort an seiner Arbeit als freier Journalist und zwangen ihn, ein Video zu löschen, das er von einer Festnahme gedreht hatte. Zufällig beobachtete Tom Wills, als er einen Termin im Landesamt für Einwanderung hatte, wie Beamt*innen von Polizei und Sicherheitsdienst vor dem Gebäude einen Mann mit Gewalt zu Boden drückten und begann, mit seinem Handy zu filmen, da die Festnahme im öffentlichen Interesse liegen könnte. Doch sofort hätten sich Security-Leute vor ihn gestellt und die Sicht blockiert, berichtet Wills »nd«, obwohl er gesagt habe, dass er Journalist sei. Ein Sicherheitsmann habe ihn nach seinem Presseausweis gefragt, den er nicht dabei hatte. Sein Vorschlag, dass ein Redakteur ihm einen Nachweis schicken könne, wurde nicht akzeptiert. Der Sicherheitsmann behauptete, dass Wills keine Erlaubnis zum Filmen gehabt habe und das Video löschen müsse.

ND-online

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Ist das nicht relativ wenig, wenn wir einen Vergleich zu den verursachten Schäden der Politiker-Innen ziehen? Alleine die Überschwemmungen in diesen Jahr, werden die genannte Summe toppen! Und das alles, da die Parteien-Clans seid mehr als 50 Jahren die Mahnungen aus Bevölkerung und Wissenschaft aus reiner Selbstsucht ignorieren. – Da sie als die größten Beutefänger gelten!

Milliarden aus dem Fenster werfen? Kita-Plätze statt Betreuungsgeld Aktion mit Sylvia Löhrmann, Cem Özdemir und Stefan Engstfeld.jpg

Organisierte Kriminalität verursacht mehr als 800 Millionen Euro Schaden

5.) BKA veröffentlicht deutsches Lagebild

Drogen, Gewalt, Raub: Die organisierte Kriminalität in Deutschland floriert. Laut BKA ist der wirtschaftliche Schaden 2020 weiter deutlich gestiegen. Die organisierte Kriminalität hat in Deutschland im vergangenen Jahr einen wirtschaftlichen Schaden von mehr als 800 Millionen Euro verursacht. Die Polizei führte insgesamt 594 Ermittlungsverfahren, wie das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden berichtete. Dabei ging es um erbeutetes Vermögen im Wert von mehr als einer Milliarde Euro. Das Volumen der kriminell erlangten Vermögenswerte stieg damit um 58 Prozent. Im Jahr 2019 hatte das erbeutete Vermögen bei 644 Millionen Euro gelegen. Die Zahl der Tatverdächtigen sank den Angaben zufolge 2020 leicht auf 6529. Zugleich stellte die Polizei vor allem im Bereich der organisierten Rauschgiftkriminalität eine Zunahme an bewaffneten Tatverdächtigen fest. Laut BKA sind die Gruppierungen der organisierten Kriminalität zunehmend bereit, Menschen einzuschüchtern und Gewalt anzuwenden – sowohl gegen Aussteiger, Mitglieder verfeindeter Gruppierungen oder auch gegen Ermittlungsbeamtinnen und -beamte.

Tagesspiegel-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

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Unten           Aktion der Grünen gegen das Betreuungsgeld im NRW-Landtagswahlkampf 2012

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