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DL – Tagesticker 02.07.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 2. Juli 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Ein wunderbares Beispiel, welches den Weg des Dilettantischen-Staat, zu seinen die  Lastentragenden-Behörden der Esel aufzeigt. Fast schon eine perfekte Köpenickiade, eine Wiedergeburt des noch heute berühmtesten Hauptmann in Uniform ?

Vom Mond, vom Mars? Hauptsache, Syrer

1.) Justiz

Der Prozess gegen den Bundeswehroffizier Franco A. gewährt erstaunliche Einblicke in die Entscheidungen des Asyl-Bundesamtes.. Wer je wissen wollte, wie all die Geflüchteten überprüft werden, die in Deutschland um Asyl oder auch nur Schutz bitten, wer sich immer schon mal gefragt hat, nach welchen Kriterien entschieden wird, ob sie diesen Schutz bekommen, der hat am Donnerstag im Oberlandesgericht Frankfurt Antworten bekommen. Antworten allerdings, die einen Verteidiger sogar erwägen ließen, einen Antrag auf Ausschluss der Öffentlichkeit zu stellen – denn das, was hier zur Sprache kam, berühre die Sicherheitsinteressen der Bundesrepublik Deutschland. Der Zeuge, der für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) als Entscheider in Sachen Asyl arbeitete, hatte gerade erklärt, dass es bei der Entscheidung nicht darum ging, Zweifel auszuräumen, sondern einfach darum, Tempo zu machen. Es ging um Masse, nicht um Qualität. Am Ende fragte der Vorsitzende Richter Christoph Koller den Entscheider vom Bamf: „Und wenn jetzt jemand kommt und sagt, er sei auf dem Mond geboren, auf dem Mars aufgewachsen und sei Syrer – was wäre dann passiert?“ Die Antwort: Vermutlich hätte er Schutz bekommen. Auf der Anklagebank lacht Franco A. Eigentlich wird vor dem Oberlandesgericht Frankfurt die Anklage gegen den Bundeswehroffizier Franco A., 32, verhandelt. Der hatte sich im Dezember 2015, auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise, als Asylbewerber verkleidet, sich Schuhwichse in den Bart geschmiert und um Asyl gebeten. Er sei ein syrischer Christ, der wegen seines jüdisch klingenden Namens David Benjamin nicht akzeptiert und vom IS verfolgt werde. Und obwohl der Mann nur ein paar Brocken Arabisch kann, dafür aber sehr gut Französisch, glaubte man ihm seine Geschichte. Franco A. war nur aufgeflogen, weil er im Februar 2017 mit einer Waffe am Wiener Flughafen erwischt wurde. Da war er schon mehr als ein Jahr als Flüchtling registriert. Erst da kam zutage, dass der Offizier eine Doppelexistenz führte. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, einen Anschlag unter falscher Flagge geplant zu haben.

Süddeutsche-Zeitung-online

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Jeder, welcher eine Partei selber erlebt hat weiß hinterher, was man selber nicht konnte, oder auch nie wollte! Aber die gemachten Erfahrungen sollten als gutes Lehrstück angenommen werden. Wer den Schaden hat, braucht sich um den Spott keine Sorgen zu machen.

„Die selbstzerstörerische Disziplin brach zusammen“

2.) EX-SPITZENPOLITIKER PETER TAUBER

Der ehemalige CDU-Generalsekretär und Verteidigungs-Staatssekretär spricht im stern über den Berliner Machtbetrieb – und warum er ihn mit nur 46 Jahren verlassen hat. Über viele Jahre hat Peter Tauber in Berlin erfolgreich für die CDU Politik gemacht. In einem stern-Gespräch nach seinem Rückzug in seine hessische Heimat spricht er nun über den Preis, den er dafür gezahlt habe. Tauber sagte in dem Interview, es sei „ganz wichtig, dass man lernt, auf sich achtzugeben. Und sich auch zu fragen: Wo ist meine Grenze?“. Er beklagte, eine „selbstzerstörerische Disziplin“ in einer „toxischen Umgebung“ gelebt zu haben, die gegen Ende seiner Amtszeit als CDU-Generalsekretär 2017 zusammengebrochen sei. Damals hatte er wegen einer lebensbedrohlichen Erkrankung den Notarzt rufen müssen. Zu dem Zeitpunkt war bereits klar, dass er seine Parteifunktion abgeben werde. Aber, so Tauber im stern-Gespräch, „klar war auch: Ich musste den Job bis zur letzten Minute ordentlich machen, durchhalten. Das war gelernt. Durchhalten, egal, was es kostet“. Nach weiteren gesundheitlichen Problemen hatte Tauber in diesem Jahr sein Bundestagsmandat ebenso aufgegeben wie sein Amt als Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium, das er seit 2018 ausgeübt hatte. Dem stern sagte er: „Ich habe in der Bundeswehr die Kameradschaft erlebt, die ich mir in meiner Partei immer gewünscht habe. Das muss man leider so kritisch sagen.“

Stern-online

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Warum kann Politik auch in diesen selbsternannten Land der Wertedemokratie nicht einmal Ehrlich sein ? Sind es nicht immer die größten Stinker-Innen welchen den größten Gestank des Geldes hinterherlaufen ? Reichten all die Nachkriegsjahre nicht aus, genügend negative Erfahrungen mit der Bestechlichkeit der Politiker-Innen dieses Drecksland gemacht zu haben? Weiter, immer weiter so, lautete nicht nur das Motto der letzten Jahre, und sollte als Erfahrung für die gesamte Nachkriegsgeneration gelten.

Vorbehalte gegen die Generation Selbstinszenierung

3.) Kratzer auf der Oberfläche

Die Fehler der grünen Kanzlerkandidatin Baerbock werden von üblichen Verdächtigen hochgejazzt. Leider passen sie zu gut zum Klischee der „Generation Selbstinszenierung“. Annalena Baerbocks Vergehen sind Kleinigkeiten. Sie hat ihren Lebenslauf aufgehübscht. Sie hat vergessen, Geld, das sie als Parteichefin verdiente, beim Bundestagspräsidenten korrekt anzugeben. Sie hat ein Buch geschrieben, bei dem ein paar Sätze aus anderen Texten übernommen wurden und bei dem mehr Sorgfalt günstig gewesen wäre. Diese Fehler werden von den üblichen Verdächtigen kampagnenhaft zu schwerwiegenden Vergehen hochgejazzt. Der Fall trifft die Grünen hart. Warum eigentlich? Hätte Olaf Scholz etwas geliftet und mal unsauber zitiert – alle hätten kurz die Augenbraue hoch gezogen und sich dem nächsten Thema zugewandt. Bei Baerbock nicht. Weil sie eine Frau ist? Vielleicht. Bestimmt aber, weil sie jung und eine Newcomerin ist. Jung, energisch und unverbraucht (und für viele unbekannt) zu sein war ein Bonus, nun ist es zum Malus geworden. Denn Baerbocks Fehler scheinen zu einem skeptischen Bild der Generation 30 plus – oder vielmehr ihres akademischen Teils – zu passen. Die gilt als individualistisch, sie neigt zum Ich-Zentrierten und ist sehr von sich überzeugt. Ihr Aufstieg nach oben war leicht. Baerbocks Nachlässigkeiten, die leicht geliftete Biographie und ein paar übernommene Sätze scheinen die Vorbehalte gegen diese Generation Selbstinszenierung zu bekräftigen – nicht seriös genug.

TAZ-online

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Wie gut , das es auch noch Meinungen von Menschen gibt, welch sich nicht von einen manipulierenden Staat bezahlen lassen ? Jeder kann sich seine Giftspritze selber aussuchen und muss sich in der Demokratie nicht einer künstlichen Massenhysterie beugen, welche von den Unfähigkeiten der Politiker-Innen ausgelöst wurde.

Maybritt Illner (ZDF) über Ungeimpfte:

4.) „Alltag muss unangenehmer gestaltet werden“

Maybritt Illner (ZDF) blickt mit ihren Gästen schon jetzt auf den kommenden Herbst. Breitet sich die Delta-Variante des Coronavirus dann in Deutschland aus? Während sich die Deutschen über Sommer, Urlaub und Fußball freuen, läuft die Verbreitung der Delta-Mutation schneller als die Impfungen. Aus Portugal mussten die deutschen Urlauber jetzt aufgrund erhöhter Corona-Infektionen wieder heimfahren. Braucht es eine erneute Verschärfung der Reiseregeln? Im letzten Jahr kam mit dem Ende der Urlaubszeit auch der Virus zurück: Wie wird der Winter 2021 werden? Lisa Federle, Pandemiebeauftragte des Landkreises Tübingen und Notärztin (CDU), eröffnet bei Maybritt Illner (ZDF) die Diskussionsrunde und appelliert an die Vernunft der Menschen, nicht sorglos überall hinzufahren und nach wie vor Maß zu halten. Warum die Regierungen zum Beispiel keinen Druck auf die UEFA bei den überfüllten Fußballspielen ausüben, ist ihr schleierhaft. Tilo Wagner, ein bei Lissabon lebender Journalist, wird zugeschaltet und berichtet, wie die Stimmung aktuell in Portugal ist. Der Sommer 2021 könnte genauso schlecht werden wie der Sommer 2020, wo die Tourismusbranche um 60 % zurückgegangen ist. Doch am Fußball hängt der Ausbruch nachweislich nicht: Das im Verdacht stehende Spiel in Porto erwies sich als unschuldig, ein Ausbruch in Lissabon als Corpus Delicti. Als die Delta-Variante kam, war das Land sperrangelweit offen und die Menschen feierten ihre wiedergewonnene Freiheit. Die Infizierten wurden erst spät herausgefiltert, aber noch ist die Situation nicht ganz so dramatisch wie im Februar. Polittalk mit Maybritt Illner (ZDF): Zurückgewonnene Freiheit soll erhalten werden.

FR-online

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Wann und Wo hatte es ich diesem Land je Politiker-innen gegeben welche nicht käuflich waren? Wer möchte denn nicht wenigstens einmal in seinen Leben zeigen, wie es selbst ein Adolf Hitler schaffen konnte, sich von seinen Mäzenen der Groß-Industrie – von der Masse der Idioten Umjubeln zu lassen ?

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Eine halbe Million für die FDP

5.) Politik Frank Thelen

Unternehmergruppe spendet kurz vor der Bundestagswahl an die Freien Demokraten. Zehn Startup-Unternehmer haben die FDP mit einer gemeinsamen großzügigen Parteispende bedacht. Sie überwiesen eine halbe Million Euro an die Freien Demokraten. Die Gruppe um den Investor und Autor Frank Thelen erklärte in einer Pressemitteilung vom Donnerstag, »dass eine Regierungsbeteiligung der FDP die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft nachhaltig stärken würde«. Am Vortag hatte Thelen im Kurznachrichtendienst Twitter vor einer möglichen grün-rot-roten Bundesregierung nach der Wahl im September gewarnt. Diese hätte »verheerende Folgen« für den Standort Deutschland, ohne damit den weltweiten Klimaschutz voranzubringen: »Die Grünen retten unseren Planeten leider nicht«, behauptete Thelen. Neben Thelen gehören zur Gruppe der Spender auch der Gründer der Tourismus-Website GetYourGuide, Tao Tao, sowie der Gründer der Versicherungsplattform Wefox, Julian Teicke. Thelen warb ausdrücklich für eine Bundesregierung aus Union und den Freien Demokraten. Notwendig sei eine wirtschaftsfreundliche Politik, die »unser Klima und unsere Ressourcen schützt und dabei trotzdem die Realität nicht aus den Augen verliert«.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

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Unten     — Original Caption: Die grosse Reichstag. 1939. Translation: The great Reichstag. 1939.

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