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DL – Tagesticker 01.10.2022

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 1. Oktober 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –   1.) Vorsicht Betrugsmasche!  – . –  2.) Ins Auto gezerrt und verschleppt  – . –  3.) Es geht um Grundbedürfnisse  – . –  4.) Erst das Fressen, dann die Moral  – . –  5.) „Putin Land“ als „Mafia-Staat“  – . –  DL wünscht allen Leser-Innen eine  gute Unterhaltung.

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Ja – ganz sicher nicht ! Wer sollte solch einen Snob denn auch das Lesen und Schreiben gelehrt haben?  Was doch alleine schon daraus zu ersehen ist, das er es nur bis zum beruflichen Hausmeister gebracht hat. Es war doch ein Schlagwort aus Nachkriegsjahren in denen die Lehrer als Nazis, von der Front wieder in den Schuldienst eingestellt wurden: „Dumm bleibt dumm – da helfen keine Pillen!“

Phishing: Bundesfinanzministerium schreibt keine SMS. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) mag für viel Gesprächsstoff sorgen. Sein Ministerium schickt aber ganz sicher keine SMS mit Geldversprechen an Bürgerinnen und Bürger.

1.) Vorsicht Betrugsmasche!

«Bundesministerium der Finanzen: Sie müssen noch einen Beitrag von 254,33 erhalten.» Wer eine SMS mit diesem oder einem ähnliche Wortlaut erhält, sollte die Kurznachricht direkt löschen. Dazu rät das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen. Denn bei der Nachricht handelt es sich um eine Fälschung, über die Kriminelle versuchen, Zugangsdaten zum Online-Banking abzufischen. Dazu folgt in der SMS die Anweisung, sich zu verifizieren, indem man einen Link antippt. Das sollte man – in der Hoffnung tatsächlich eine Erstattung zu erhalten – natürlich keinesfalls tun, weil man sonst in einem Netz gefälschter Abfrage- und Bankseiten landet. Dort sollen einem nicht nur sensible Daten entlockt werden. Viele der Seiten sind auch so präpariert, dass sie versuchen, Schadsoftware auf dem Endgerät zu platzieren. Keine Scham: Wer reinfällt, reagiert besser schnell. Wer in die Falle getappt ist und seinen Onlinebanking-Zugang oder andere sensible Daten preisgegeben hat, sollte sofort seine Bank informieren, das Onlinebanking sperren lassen und einen neuen Zugang beantragen, rät das LKA. Anschließend gilt es Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle erstatten.

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Würde es in Kriegen feste Regeln geben, müsste auch Jemand für die Einhaltung der Vergehen eine Handlungsvollmacht erteilt worden sein. Das hat die Politik ganz sicher nicht gewünscht, sonst gäbe es solche Situationen nicht. Es müssen schon wenigstens zwei Seiten verrückt wollen, ansonsten gäbe es keine Kriege. Ein Krieg weist immer auf die Unfähigkeit der entsprechenden Politiker-innen hin und genau darauf reagieren die Völker nicht. Jagt die Politiker in ihre Kriege. Bundestag: „Marsch – Marsch!“ Wer das Geld für sich selber druckt, sollte auch arbeiten.

Ukraine: Russen entführen AKW-Chef von Saporischschja. Das Atomkraftwerk im ukrainischen Saporischschja geriet wiederholt unter Beschuss. Ein möglicher atomarer Zwischenfall hätte gravierende Folgen für ganz Europa – internationale Beobachter sind alarmiert. Jetzt wurde nach ukrainischen Angaben der Chef des AKW verschleppt.

2.) Ins Auto gezerrt und verschleppt

Der Chef des von russischen Truppen besetzten Atomkraftwerks Saporischschja, Ihor Muraschow, ist nach ukrainischen Angaben von Moskauer Truppen entführt worden. Das teilte der Präsident der Betreibergesellschaft Enerhoatom, Petro Kotin, mit. Der Generaldirektor des größten europäischen Kernkraftwerks wurde demnach am Vortag von einer russischen Patrouille am AKW-Standort Enerhodar auf der Straße gestoppt, aus dem Auto gezerrt und mit verbundenen Augen an einen unbekannten Ort gebracht. Eine Erklärung von russischer Seite gab es zunächst nicht. Russland hält das AKW seit Anfang März besetzt. „Es gibt keine Erkenntnisse zu seinem Schicksal“, teilte Kotin im Nachrichtenkanal Telegram mit. Er warf Russland atomaren Terrorismus gegen das Management und gegen die Mitarbeiter des Kraftwerks vor. Muraschow, der die Hauptverantwortung für das sichere Funktionieren und die nukleare Sicherheit der Anlage trage, müsse sofort freigelassen werden. Kotin forderte auch den Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, auf, sich für Muraschows Freilassung einzusetzen.

NTV-online

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Ist nicht schon alles zu spät wenn irgendjemand den letzten Schuss nicht mehr gehört hat ? Wofür braucht er dann noch den „Wumms“ ? Das hatte doch schon Gorbi gewusst wenn er sagte: “ Wer zu spät kommt -den bestraft das Leben!“ Was wird Olaf irgendwann sagen, wenn er denn einmal aufwacht, aus seinen sozialen Träumereien ?

Energiepreisbremse der Bundesregierung. –  Die Regierung nimmt viel Geld in die Hand – gut so. Gezielte Hilfen sind unrealistisch: Energie ist nicht das richtige Feld für Gerechtigkeitspolitik.

3.) Es geht um Grundbedürfnisse

Bür­ge­r-in­nen und Unternehmen blicken mit Angst auf den Winter, weil sie nicht wissen, welche Energiekosten auf sie zukommen. Sie fragen sich, ob sie im Kalten sitzen werden, ob sie ihre Rücklagen aufzehren müssen, ob sie die Produktion aufrechterhalten können, ob Kurzarbeit droht oder sie ihren Arbeitsplatz verlieren. Bundeskanzler Olaf Scholz wollte ihnen diese Sorgen nehmen, als er am Donnerstag seinen „Doppel Wumms“ ankündigte: einen 200 Milliarden Euro schweren Schirm zur Abwehr der Energiekrise für drei Jahre. Das ist viel Geld. Aber keine Antwort auf die drängende Frage, wie teuer die Krise je­de-n Ein­zel­ne-n kommt. Und angesichts der 500 Milliarden Euro, die die damalige Bundesregierung 2008 zur Rettung der Banken bereitgestellt hat, ist der „Wumms“ nicht so kräftig, wie er auf den ersten Blick erscheint. Die Regierung will eine Strom- und eine Gaspreisbremse. Aber wie die genau aussehen sollen, bleibt ebenso unklar wie der Zeitpunkt, ab dem sie gezogen werden. Unternehmen können weiterhin nicht kalkulieren, Privathaushalte bleiben in Unsicherheit. Eines ist allerdings klar: Teurer wird es auf jeden Fall, denn die Preise werden nicht gesenkt, sondern der Anstieg gedeckelt. Auch wenn 200 Milliarden viel sind – aus dem Topf muss viel finanziert werden: Unter anderem die 34 Milliarden Euro, die mit der Gasumlage ursprünglich von den Kun­d-in­nen kommen sollten, sowie die Finanzierung weiterer Ersatzbeschaffungskosten, die Energiekonzerne wegen ausbleibenden russischen Gases haben – viele weitere Milliarden.

TAZ-online

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Da Moral und Ethik für die Politik schon immer als unerklärliche Fremdworte galten,  erhalten die Parteien heute nur Zulauf von Fressgierigen Räubern ! Schlagworte wie „Kommst du aus dem Osten“ will sie auch mal Kosten“ – warst du immer Westen, lass mich auch mal Fressen“. 

Putin-Querfront und alles „rechtsoffen“? Wie man den Protest abwürgt.  Wenn das progressive Lager etwas bewirken will, darf es nicht erwarten, dass jede*r schon jetzt auf der richtigen Seite steht. Deshalb: Die Angst vor Widersprüchen muss abgelegt werden – Plädoyer für einen heißen Herbst ohne Scheuklappen.

4.) Erst das Fressen, dann die Moral

Bert Brecht schien in der Sache entschieden: „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“. Doch so sehr seine Dreigroschenoper zum Kanon gehörte, so wenig Berührung hatten Westeuropas Progressive lange mit dem, was hier gemeint ist. Ihr Urknall hieß „68“; trotz aller Klassen-Rhetorik war das kein Sozialprotest. Sondern eine Kulturrevolte gegen das genormte Leben auf dem Höhepunkt des bürokratischen Nachkriegskapitalismus. Weg mit altbackenen Werten und Lebenslügen! Es ging stets um Moral, und danach kam lange nichts. Nun aber kehrt sie wohl zurück, die Frage nach dem Fressen, Heizen, ja Duschen. Ganz will man das in den linken Milieus noch nicht glauben. Und so besieht man sich die Frage nach dem Fressen: Ist sie nicht furchtbar hässlich? Fressen, wie das schon klingt! Appelliert diese Frage nicht an niedere Instinkte, an Angst, Egoismus, Neid und Missgunst? Das ist ja so schrecklich – elementar. So wird gezögert: Wollen wir sie wirklich stellen, diese hässliche Frage? Schämen wir uns ihrer nicht ein wenig? Viele blieben wohl lieber standhaft – auf dem Felde der Moral. Im Stillen ist da vielleicht gar die verquere Hoffnung, des Dilemmas enthoben zu werden. Nämlich durch Leute, die jene Frage nach dem Fressen so falsch stellen, so „putinistisch“, „populistisch“, so verschwörungsgläubig oder „rechtsoffen“, dass man sich mit gutem Gewissen von ihr abwenden kann.

Freitag-online

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Bei allem was heute so geschrieben und erklärt werden möchte gehört zu solchen Vorhaben immer eine feste Mannschaft. Müssten Diese als Spitzen in die Kriege ziehen, wären selbst die größten Maulhelden-innen der Politik ohne jegliche Macht. Selbst ein Adolf schöpfte die Kraft aus seinem Volk!

Nawalny-Vertrauter erklärt Russlands „Wahn“ – und drei Szenarien für Putins Aus. Leonid Wolkow ist Vertrauter Alexej Nawalnys – und Kenner der russischen Politik. In einem neuen Buch beleuchtet er Hintergründe des Systems Putin. 

5.) „Putin Land“ als „Mafia-Staat“

Russland. Ein teils gar nicht mal so fernes Land – zu dem wohl jeder Bewohner Europas Assoziationen und Bauchgefühle hegt. Echte Kenntnis, echtes Verständnis des größten Staates der Erde besitzen aber wohl die wenigsten Menschen in Mitteleuropa. Vielleicht war gerade deshalb der Schock so groß, als am 24. Februar Wladimir Putins Truppen in der Ukraine einfielen. Oder auch nicht: Leonid Wolkow, bekannt geworden als Wahlkampf-Manager und Vertrauter Alexej Nawalnys, kann durchaus als Kenner des Systems Putin gelten. Aber auch er fiel Ende Februar 2022 aus allen Wolken – das beschreibt er in seinem neuen, auf Deutsch verfassten Buch „Putin Land“ eindrücklich. Nebst der Entstehung und Funktion des russischen Repressions- und „Mafia-Staats“. Immerhin gleich drei Szenarien eines möglichen Ende des „Putinismus“ liefert Wolkow in seinem Werk auch. Das ist für deutsche Leser aufschlussreich. Und eine Reise durch Hoffen und Bangen: Wolkow schreibt nicht nur aus der Sicht eines langjährigen Bewohner Russlands, sondern zweifellos aus der des Oppositionellen. Es ist eine Reise in die sich herabsenkende Dunkelheit einer Diktatur – aber auch eine Geschichte ebenso vieler böser Erwachen und Fehleinschätzungen wie kleinerer und größerer Oppositionserfolge. Fast klingt es deshalb wie ein Gebet, wenn Wolkow von der Hoffnung auf eine ganz spezifische Form Putin‘schen Scheiterns schreibt. Ob sie diesmal wahr wird, ist offen. Wolkows Buch hat Merkur.de von IPPEN.MEDIA schon vor Veröffentlichung am 4. Oktober gelesen.

FR-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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