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RENTENANGST

DL-Tagesticker 01.09.17

Erstellt von Redaktion am Freitag 1. September 2017

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Die französische Regierung hat ihre Arbeitsmarktreform vorgelegt

1.) Kommentar: Reform oder Tod

Präsident Emmanuel Macron hatte keinen besonders guten Sommer. Die Erhebung seiner Frau zur „Premier Dame“ schlug fehl und brachte ihm schlechte Presse, ebenso wie die Kosten für die Visagistin, die ihm vor TV-Auftritten das Make-up aufs Gesicht streicht. Seine Beliebtheitswerte waren zum Ferienende im Keller. Eigentlich sind das Petitessen. Sie zeigen aber, mit welcher Gereiztheit die Franzosen ihren jungen Präsidenten beobachten. Die Arbeitsmarktreform aber wird zeigen, ob er regierungsfähig ist, und sie wird über sein politisches Überleben entscheiden.

DW

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Unerwarteter Geldsegen

2.) Kölsche Amerikanerin vererbt dem Kölner Zoo
22 Millionen Dollar

Der Eintrag, den man im Archiv des Kölner Zoos finden kann, datiert vom 6. April 1954: Das aus Amerika angereiste Ehepaar Elizabeth und Arnulf Reichert hätten dem Zoo bei ihrem Besuch eine Weichschildkröte geschenkt, ist da zu lesen. Als Wert sind 50 Mark vermerkt. Nun, 63 Jahre später, kommt wieder ein Geschenk aus den USA. Doch diesmal ist es weitaus wertvoller: Elizabeth wird dem Zoo im Namen ihres bereits 1998 verstorbenen Mannes 22 Millionen Dollar vererben.

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Wie gehabt : Schröder auf Wahlkampftour für die SPD

Schröder verteidigt Rosneft-Posten

3.) Problem? Was für ein Problem?

Für das beschauliche Rotenburg an der Wümme in Nordostniedersachsen war es der Höhepunkt des Wahljahres: Gerhard Schröder sollte kommen. Und er kam. Von ganz hinten schritt er durch den Saal Richtung Podium, umringt von Fernsehkameras. Solche Situationen kann Schröder genießen, immer wieder. Richtig gemütlich sah er dabei aus, im dunkelblauen Hemd, zwei Sessel standen auf der Bühne – für ihn und für den lokalen Bundestagskandidaten Lars Klingbeil. Klingbeils politische Karriere begann als studentischer Helfer im Team Schröder, nun hilft Schröder Klingbeil, klar. Und nur Klingbeil stellte die Fragen an diesem Abend.

TAZ

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Wölfe treten auch meist im Rudel auf

Bundestagskandidaten

4.) Die drei Merkels

Wenn sich der Politiker Christoph Merkel am Infostand oder anderswo vorstellt, schauen die Leute oft irritiert. Dann sagt er: „Erstens ja und zweitens nein“. Die meisten wissen nicht, was er meint und so präzisiert Merkel: „Ja, Merkel wie die die Kanzlerin. Nein, nicht verwandt oder verschwägert.“ Das sei ein guter Eisbrecher, findet er. Manchmal macht er sich auch einen Spaß daraus, die Kanzlerin Angela Dorothea Kasner zu nennen, ihr Mädchenname. Damit gleich klar ist, dass sie nicht mit ihm verwandt ist.

Der Tagesspiegel

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Kommentar SPD gegen Wagenknecht

5.) Zahmer Partner gesucht

Kleine Quizfrage: Welche der beiden folgenden Äußerungen stammt von einer in der SPD hochgeachteten Genossin? Und welche von einer Politikerin, die Sozialdemokraten als Frau sehen, deren Äußerungen „manchmal von rechtspopulistischen Aussagen nicht zu unterscheiden“ seien, wie Generalsekretär Hubertus Heil am Mittwoch sagte? A: „Menschen, die unser Gastrecht missbrauchen, haben keinen Platz in unserer Gesellschaft.“ B: „Wer sein Gastrecht missbraucht, hat sein Gastrecht eben auch verwirkt.“

TAZ

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6.) „Merkel profitiert von der AfD
und die AfD profitiert von Merkel“

Der Philosoph Michael Hampe erklärt in der neuen Folge Wahl-Watcher, warum er sich nach einem Ende der Großen Koalition sehnt. Nachdem der Alternative für Deutschland (AfD) interne Streitigkeiten zwischen den Parteichefs und ihren Spitzenkandidaten zugesetzt hatten, nimmt ihr Wahlkampf nun Fahrt auf. Die Rechtspopulisten setzen auf ihre bewährte Strategie: Provokation. Der Philosoph Michael Hampe, der als Wahl-Watcher für die SZ den Bundestagswahlkampf kommentiert, findet die Anstandslosigkeit dieser Partei abstoßend. Sorgen bereitet ihm besonders, dass Große Koalition und AfD sich seiner Meinung gegenseitig stärken.

Sueddeutsche-Zeitung

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Ratgeber:

7.) Alles, was Sie über den „Fachkräftemangel“ wissen müssen

Das klingt nicht gut: Laut einer Studie des Basler Forschungsinstituts Prognos droht Deutschland ein gigantischer Fachkräftemangel – bis 2030 könnten demnach bis zu 3 Millionen der wertvollen Arbeitskräfte fehlen, bis 2040 sogar 3,3 Millionen! Doch was ist dieser Fachkräftemangel eigentlich, vor dem sich jeder fürchtet? In diesem Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie zu dem Thema wissen müssen:

Der Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

 

 

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