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DL – Tagesticker 01.06.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 1. Juni 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Trotz alledem hatte hier im Lande doch niemand gesagt, das der Staat der größte Mörder sei. Das werden die Toten vielleicht erst realisieren wenn sie in Form einer Blume wieder aufblühen ? Vielleicht kommt diese Aussage auch nur von den Wissenschaftlern, welche bis heute nach der Urform des Corona-Virus suchen ? Es gibt soviel an Wissen, was  noch nie etwas Geschaffen  hat. Das gilt im ganz Besonderen für die Politik !

Klimawandel ist Ursache für jeden dritten Hitzetoten

1.) Erderwärmung

Wissenschaftler haben für die vergangenen 30 Jahre berechnet, wie Klimawandel und Hitzetode zusammenhängen. Besonders anfällig ist demnach auch Deutschland. An heißen Sommertagen drückt Schweiß durch die Poren auf die Haut, damit das verdunstende Wasser den Körper kühlt. Wenn die Luftfeuchtigkeit aber hoch ist und die Luft kaum noch Flüssigkeit aufnimmt, gerät der Mensch an seine Belastungsgrenze. Blut wird aus dem Zentrum in die Peripherie gepumpt, die Gefäße erweitern sich und der Herzschlag schnellt hoch. Schlimmstenfalls kollabiert nach einiger Zeit der Kreislauf. Weil der Klimawandel solch schwülheiße Bedingungen begünstigt, steigt die Zahl der Hitzetoten. Um wie viele genau, war bislang jedoch unbekannt, da es schon aufwendig ist herauszufinden, wie viele Menschen aufgrund von Hitze gestorben sind. Den Anteil des Klimawandels an dieser Hitze zu beziffern, ist nochmals komplizierter. Ein internationales Team aus Medizinern und Umweltforschern um Anamaria Vicedo-Cabrera von der Universität Bern hat nun beides verbunden und so viele Daten zur Hitzemortalität ausgewertet wie nie zuvor – für 732 Orte aus 43 Ländern. Das Ergebnis ist im Fachblatt Nature Climate Change erschienen: Durchschnittlich 37 Prozent der Hitzetoten in den jeweils vier wärmsten Monaten des Jahres ließen sich auf den Klimawandel zurückführen. „Wir wissen jetzt, dass jeder dritte Hitzetote dem Menschen zugerechnet werden kann“, sagt Vicedo-Cabrera. „Und mit fortschreitendem Klimawandel wird sich dieser Anteil erhöhen.“

Süddeutscher-Zeitung-online

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Nix da – ich schlage Thailand vor ! Eine Königskrone für jeden Narren. Eine Hasel – Nuss bleibt immer schwarz-braun – auch wenn er sich heute selbst hof-iert. Das gibt die Natur eben vor.

So kompliziert kann die Koalitionsbildung in Sachsen-Anhalt werden

2.) Landtagswahl am 6. Juni – Kenia, Jamaika, Simbabwe

Am Sonntag wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Dabei könnten noch mehr Parteien ins Parlament einziehen, was die Koalitionsbildung erschweren dürfte. Vor allem, weil niemand mit einer Partei, die mindestens zweitstärkste Kraft wird, koalieren will. Ein Überblick. Der Preis von Deutschlands erster Kenia-Koalition war hoch. Die in Sachsen-Anhalt klar konservativ ausgerichtete CDU hatte mit knapp 30 Prozent Stimmenanteil als stärkste Kraft nach der letzten Landtagswahl im März 2016 mit SPD (10,6 Prozent) und Grünen (5,2) ein Bündnis geschmiedet. Allerdings nicht etwa, weil die Chemie besonders stimmte: „Kenia“ war aus Sicht der CDU die einzige Möglichkeit, ein Bündnis gegen die AfD zu schmieden, ohne zugleich mit den Linken paktieren zu müssen. Die AfD hatte am 13. März 2016 mit 24,3 Prozent ihr bislang mit Abstand bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl eingefahren. CDU, SPD und AfD erzielten bei den bei den jüngsten Umfragen fast exakt die Werte der Landtagswahl vor fünf Jahren. Prozentualer Verlierer ist in diesem Bild nur die Linke, die von 16,3 auf 10 bis 11 Prozent abrutscht. Die Grünen hingegen können ihr Resultat fast verdoppeln – und lagen kurz nach der Nominierung von Parteichefin Annalena Baerbock in der zweiten Aprilhälfte sogar mal kurz bei 12 Prozent.

Focus-online

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Wer sonst denn, würde sich einen Münzenzähler von der Bank in eine Regierung berufen. War es nicht gerade der Dumme Staat welcher den Bänkern in den letzten Jahrzehnten geradezu auf den Leim gekrochen ist ? Hier sei nur die BaFin erwähnt welche mit der Hilfe von Unwissenden, oder nichts Wissen wollenden Politikern-Innen den „Schränkern“ Türe und Tore geöffnet hat ? Und wieder war es die SPD mit ihren  „Peer Export“ ?

Coronatest-Skandal mit Jens Spahn

3.) Rausreden für Dummies

Beim Coronatest-System zu betrügen, ist erschreckend einfach – und Spahn in der Bredouille. Gut, dass er sich rauszureden weiß – und wir jetzt auch. Blumenstrauß vergessen? Klassenarbeit vermasselt? Vorfahrt genommen? Nicht immer können wir Fehler vermeiden. Entscheidend, wenn es Ihnen mal wieder passiert ist: eine Kommunikationsstrategie, die Ihre Verantwortung effektiv verschleiert. Ein Vorbild können sich Laien bei Gesundheitsminister Jens Spahn nehmen, der sich im Laufe der Coronapandemie eine fundierte Fehlerkompetenz angeeignet hat. Nachdem ARD-Recherchen aufgezeigt haben, wie leicht Be­trü­ge­r*in­nen das von ihm verantwortete Coronatest-System ausnutzen können, ging der CDU-Politiker medial in die Offensive. Bei Anne Will machte er am Sonntagabend vor, wie auch Sie sich in fünf einfachen Schritten aus selbst verschuldeten Pannen rausreden können.. – 1. Think positive. Jemand hält Ihnen Ihre Fehler vor? Halten Sie ihm entgegen, was Sie alles richtig gemacht haben. „Wir haben jetzt über 15.000 Teststellen in Deutschland, wo es im Alltag für ganz viele dazugehört, sich regelmäßig testen zu lassen. Das ist ja erst mal was, was pragmatisch gut erreicht worden ist“, sagt Spahn bei Anne Will. Hilft auch, wenn Sie mal wieder Ihren Hochzeitstag vergessen: „Zunächst einmal sollten wir das Erreichte würdigen: Wer hätte gedacht, dass wir mal zwanzig Jahre lang verheiratet sein werden?“ _2. Fehler wegdefinieren

TAZ-online

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Hieß es nicht schon immer: „Der Warner hinter der Wand, prophezeit nur seine eigene Schande?“ Woher weiß er das alles – wird dieses Wissen in der Rhön verbreitet? Vielleicht sollte er sich des Öfteren in die Hände spucken, auf das  diese schneller arbeiten? Gefahr erkannt – Gefahr gebannt ! Was lernt denn so ein Professor wenn einmal kein Wissen – schafft ?

Lauterbach warnt vor vierten Wellen in Kommunen

4.) Impfdaten der Ärzte erst nach drei Monaten

Wo sind schon viele Menschen geimpft, wo nicht? Schwer zu beantworten: Hausärzte übermitteln Daten nur im Quartal – Impflücken bleiben unentdeckt. Epidemiologen bemängeln das Fehlen lokaler Impfdaten und befürchten daher, dass es örtlich neue Corona-Wellen geben könnte. „Wir erheben nicht ausreichend gut, wo die Menschen leben, die geimpft werden“, sagte unter anderem der Epidemiologe und SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach im ARD-Politmagazin „Report Mainz“. So könne man nicht erkennen, wo genügend Menschen geimpft seien und wo nicht. Dort, wo die Impfquote nicht hoch genug sei, drohten im Herbst Ausbrüche und lokale vierte Wellen.

Tagesspiegel-online

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Erntet nicht ein Jeder genau das, was er bereits seit vielen Jahren immer wieder gesät hat ? Iss – oder Stirb bekamen wir schon früher am Mittagstisch zu hören. Auch Politiker-Innen sollten nie die Gosse vergessen, in der sie einst aufgezogen werden mussten, da für leeres Gelaber nach dem Krieg die Zeit fehlte. Ist der Eine zu schwach – wird der Andere zu stark ! Genau so läuft Politik und der Griff an die eigene Nasen müsste immer der Erste sein.

Politik Landtagswahl Sachsen-Anhalt

5.) Die Angst geht um

Die Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt blickt mit Sorge auf die kommende Landtagswahl. Es droht ein weiterer Machtzuwachs der AfD. Katrin Schmidt schaut sich um, wirkt ratlos. Junge Leute, wohin das Auge blickt. »Wo die Alten sind, weiß ich auch nicht«, sagt die rüstige Frau und überlegt: »Ob sie sich nicht trauen? Ob sie es noch nie gemacht haben?« Schmidt, die eigentlich anders heißt, ihren richtigen Namen aber lieber nicht in der Zeitung lesen will – »ich werde von Nazis bedroht« -, hat sich trotzdem unters jugendliche Volk gemischt. Mit weiteren älteren Damen steht sie an diesem milden Frühlingstag an einer Straßenecke auf der Ludwig-Wucherer-Straße in Halle. Nur wenige Meter entfernt von einem der Tatorte des Halle-Anschlags, dem »Kiez-Döner«, demonstrieren die »Omas gegen Rechts«, wie sie sich nennen, eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt für eine demokratische und offene Gesellschaft, vor allem: gegen einen weiteren Machtzuwachs der ohnehin starken AfD. Neben vielen anderen Gruppen, Initiativen und Gewerkschaften sind sie dem Aufruf des »Unteilbar Sachsen-Anhalt«-Bündnisses gefolgt, insgesamt 2000 Menschen sind an diesem Samstag auf der Straße. »Wir wollen keine Rechten in der Regierung. Wir wollen eine solidarische, moderne Gesellschaft«, sagt Katrin Schmidt. Der Ort ist nicht zufällig ausgewählt: Das Attentat, bei dem ein antisemitischer Attentäter am 9. Oktober 2019 zwei Menschen ermordete, nachdem er in die Synagoge einzudringen versucht hatte, war in der Geschichte des Landes eine Zäsur – und steht zugleich in einem engen Zusammenhang mit dem in Sachsen-Anhalt fest verankerten Rechtsextremismus, das haben der Prozess gegen den mittlerweile zu lebenslanger Haft verurteilten Attentäter sowie die politische und zivilgesellschaftliche Aufarbeitung gezeigt. Auch vor dem Döner-Imbiss selbst und an vielen weiteren Orten im Bereich der Ludwig-Wucherer-Straße haben sich Menschen versammelt, die sich dem Problem stellen wollen. Die Bündnispartner von »Unteilbar«, etwa die IG Metall und Amnesty International, haben entlang der etwa zwei Kilometer langen Strecke Infostände aufgebaut. Am Ende der Veranstaltung verbinden sich die Demonstranten mittels verschiedenfarbiger Bänder – denn nach wie vor müssen ja Abstände eingehalten werden – zu einer Menschenkette: dem »Band der Solidarität«.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

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