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RENTENANGST

DL – Tagesticker 19.05.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 19. Mai 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Warum redet Quatschmann überhaupt noch? Der fanatische Blick und die Aussagekraft der gestikulierenden Hände verraten doch viel mehr, als wir von Machtbesessenen Lehrern  je erwarten konnten.

„Tugendterror“: Kretschmann und Gendersprache

1.) Regierung – Stuttgart

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) will sich den Mund nicht von „Sprachpolizisten“ verbieten lassen. Auch wenn viele Behörden, Hochschulen und Organisationen längst verbindliche Leitfäden für geschlechtergerechte Sprache entwickelt haben: Den Trend zu sprachlicher und politischer Korrektheit beobachtet der Regierungschef mit großer Skepsis – und er warnt vor einem „Tugendterror“ im Umgang mit der Geschichte. „Natürlich müssen wir darauf achten, dass wir in unserer Sprache niemanden verletzen, und Sprache formt unser Denken ein Stück weit“, sagte Kretschmann der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. „Aber jeder soll noch so reden können, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Von diesem ganzen überspannten Sprachgehabe halte ich nichts.“ Der Grünen-Politiker räumte ein, dass es ihm nicht leichtfalle, stets auch die weibliche Form zu nennen, wenn er etwa von Zuschauern und Zuschauerinnen spreche oder von Polizisten und Polizistinnen. „Mit der Verwechslung von Genus und Sexus kann ich gar nichts anfangen, beuge mich aber zu einem gewissen Grad diesem Trend.“

Süddeutsche-Zeitung-online

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Wo einst politische Versager weder die Eine noch die andere Seite der beteiligten Völker anhörte, so per Ordre de Mufti, – darunter Leiden heute die Menschen. So regieren die Fürsten-Innen der heutigen Despoten-Staaten vom roten Teppich aus und preisen die Staaträson ihrer Werte. „Ach wären wir doch alle dumme Thore, wer treibt den Größenwahn aus unseren Ohren“? Wo sollten Politiker-Innen denn noch Moral lernen ?

NAHOSTKONFLIKT UND KEIN ENDE

2.)Warum Moral nicht weiterhilft

Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern flammt mit aller Gewalt wieder auf. Es ist immer leicht, die eine oder andere Seite moralisch zu verurteilen, wenn man das Schicksal der beiden nicht teilt. In Wahrheit ging es schon immer um geopolitische Interessen. Die Kämpfe zwischen Israelis und Palästinensern intensivieren sich. Dennoch wäre es ein Fehler, dies als einen weiteren Krieg zu betrachten. Der Krieg wurde schon geführt, bevor Israel formal ein Staat war – und ging auch weiter, nachdem der Rest der arabischen Welt das Interesse an dem Konflikt verloren hatte. Jede Seite sieht sich selbst als Opfer, und stets wird darüber debattiert, wer das aktuelle Kapitel in diesem schon so lange anhaltenden Konflikt begonnen hat. Die Position der Palästinenser ist einfach: Dies ist das Land, das sie besaßen, als ausländische Siedler es ihnen wegnahmen und eine Regierung einsetzten, die sie an den Rand drängte. Die israelische Position lautet, dass man nach der Shoah nirgendwo auf der Welt hingehen konnte, wo man vor einem abermaligen Holocaust sicher sein würde – also kehrten sie in ihre alte Heimat zurück. Das moralische Argument ist mit der Zeit komplexer und bitterer geworden. Die Palästinenser argumentieren, dass sie nicht den Preis für einen europäischen Völkermord zahlen sollten. Die Israelis argumentieren, dass es so etwas wie einen palästinensischen Staat nie gegeben hat, dass er allenfalls immer eine Provinz anderer Mächte war.

Cicero-online

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Die nicht handelnden Flachdenker der EU hofieren lieber die Monarchen dieser Welt, anstatt mit diesen Tacheles zu reden! Da wären wir dann wieder dort angekommen, von wo die Sklavenhändler einst auszogen ihre Geschäfte zu machen. Ja –  sicher Geld stinkt niemals – mag es auch noch so dreckig verdient sein. So war das weiße Europa, so ist und so bleibt es. Unsere Werte müssen stimmen, auch wenn sie mit Deutschen-Gas erworben wurden.

Flüchtlinge in spanischer Exklave Ceuta

3.) Unser Freund, der Despot

Die EU lässt die Machtspiele von Marokkos König gewähren – weil sie Rabat für die Abschottung ihrer Außengrenzen braucht. Sie macht sich damit aufs Neue erpressbar. Flüchtlinge sind Verhandlungsmasse, nichts als Verhandlungsmasse. Das gilt für Marokko, die Türkei und Libyen. Wenn es um die Sicherung der europäischen Außengrenzen geht, verhandelt Brüssel mit Despoten und zweifelhaften Herrschern. Solange sie liefern – und uns die Armen dieser Welt vom Halse schaffen –, sind sie unsere Freunde. Auch am Dienstag, nach Ausbruch der Flüchtlingskrise in Ceuta, der spanischen Exklave in Nordafrika, war viel von Freundschaft und Zusammenarbeit die Rede. Es galt, den marokkanischen Monarchen Mohammed VI. wieder zu beruhigen. Denn anstatt den Job zu machen, mit dem Europa ihn beauftragt hat, zeigt König Mohammed VI. gegenüber Spanien und Europa Muskeln. Es geht um die Westsahara, die Marokko seit 1975 besetzt hält – gegen alle Regeln der UN. Doch US-Präsident Donald Trump hat Marokkos Anspruch am Ende seiner Amtszeit unterstützt. Und seitdem reagiert Marokko aggressiv, wenn es um die Westsahara geht.

TAZ-online

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Ohhh, wie Schröcklich. So eine lange Zeit benötigte die „German-Angst“ Behörde zum zählen? Da hat der Chef-IMI aus Bayern aber tatkräftig mitgeholfen, sonst wäre dieses sicher nicht zu schaffen gewesen. In 10 Monaten und das alles unter voller Angst. Wo hat der Clan noch einen Plan? 

Bundesweit mehr als 2700 Corona-Demos seit August 2020

4.) Verfassungsschutz stuft 28 als rechtsextrem ein

Immer wieder gehen Menschen gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straßen. Nur 28 Demos wurden als rechtsextrem eingestuft. Die meisten in Halle an der Saale. Die Bundesregierung geht einem Zeitungsbericht zufolge davon aus, dass seit August 2020 bundesweit mehr als 2700 Demonstrationen und Kundgebungen gegen die Corona-Maßnahmen stattgefunden haben. Nur 28 dieser Demonstrationen wurden vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) als von Rechtsextremen durchgeführt oder dominiert eingestuft, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag zitierte. Die Bundesregierung teilte demnach mit, ihr lägen „teilweise unbestätigte“ Hinweise auf über 2700 Veranstaltungen vor. Konkrete Angaben könnten jedoch nur zu Versammlungen und Organisationen gemacht werden, „die dem gesetzlichen Beobachtungsauftrag des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) unterliegen“.

Tagesspiegel-online

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Alles was zusammen passt auf eine Blick. Ja so ein Zorn in Uniform und das nicht nur zur Weihnachtszeit – Lametta trägt sich Meilenweit. Es muss sich zeigen Sapperlot, sonst wird der Zorn vor Scham noch rot. Die Karre macht auf Knarren-Bauer, wer war dagegen Adenauer?

Politik Annegret Kramp-Karrenbauer

5.) Affäre in Etappen

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer muss sich erneut zum KSK erklären, aber lenkt lieber mit einem Eckpunktepapier zur Bundeswehr ab. Ließe sich alles so steuern, wie die Pressekonferenz am Dienstagnachmittag, in der Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) ihre Vision für die Bundeswehr vorstellte – die Welt der Verteidigungsministerin wäre wohl perfekt. Kurz vor Ende ihrer Amtszeit kündigt die Ministerin in Berlin Pläne für eine umfassende Strukturänderungen an. »Insgesamt haben wir uns eine Dreiviertelstunde Zeit genommen aufgrund der terminlichen Begrenzungen«, so der Sprecher des Verteidigungsministeriums, der die Pressekonferenz moderiert. Die Ministerin, Staatssekretär Gerd Hoofe und Generalinspekteur Eberhard Zorn präsentieren ein insgesamt 27-seitiges Eckpunktepapier mit Allgemeinpositionen zur Neuausrichtung der Bundeswehr. Der Hashtag »Mehr Truppe wagen« fasst zusammen, worum es geht. Der Bundestag war darüber bislang nicht informiert und Parlamentskreise zeigten sich überrascht von Papier und Termin. Selbst aus der eigenen Fraktion wird Kramp-Karrenbauer Respektlosigkeit vor dem Parlament vorgeworfen, weil selbst der Verteidigungsausschuss bislang nicht eingebunden war.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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