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Die Verachtung für das Verstehen

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 10. August 2014

Die Verachtung für das Verstehen

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Sehen wir bei vielen PolitikerInnen nahezu an jeden Tag

Ist es nicht eigenartig dass in einem, beim Lesen eines solchen Artikel, sofort wieder Erinnerungen wach werden. Erinnerungen an Fanatismus, Einseitigkeit und dumpfes Rudel verhalten – heute bei den Linken – oder jenen, welche Sie sich so gerne als solche ausgeben möchten. Dabei ist das eigene Verhalten nur noch  mit dem ihrer stärksten Widersacher vergleichbar, welche sie doch so tief verachten.

Lichtjahre entfernt von dem was Sie der Öffentlichkeit versprechen und dabei Tugenden wie Gerechtigkeit, Offenheit, Brüderlichkeit, meinetwegen auch Schwesterlichkeit noch nicht einmal im Ansatz auch untereinander einzuhalten bereit sind. Seltsam dass in kaum einer anderen Partei die Unterschiede zwischen den Kellnern und den Köchen größer sichtbar werden als in der, welche den Bürgern den Sozialismus als Ziel verkaufen möchte. Möge uns die menschliche Vernunft vor einer solchen Zukunft beschützen.

Autor: Robert Misik

Gesellschaften im Krieg entwickeln eine Kriegspsychose, und Gesellschaften im Dauerkonflikt entwickeln eine totale Kriegspsychose. Da gibt es nur Schwarz oder Weiß. Entweder dafür oder dagegen. Entweder für „unsere“ Seite oder Verräter. Was wir heute aber immer häufiger erleben, ist die globale mediale Infektion. Gibt’s einen Konflikt, dann bilden sich die Fansektoren, in sicherer Entfernung, aber paranoid und kriegsirre, als wären sie mittendrin. Wie die Ultras aus der Südkurve feuern sie ihr bevorzugtes Team an, rufen ihm zu: „Haut sie [also die anderen] nieder!“

Wie sehr sich im aktuellen Konflikt etwa die Pro-Israel-Fanatiker auf der einen und die Anti-Israel-Fanatiker (Letztere oft mit mehr als nur einer Prise Antisemitismus) gleichen: beide verbohrt in ihrem Tunnelblick, gefangen in einer Wahnwelt, stur entschieden, nur die Partialwahrheit der einen Seite zu sehen, fest entschlossen, jeden, der das eigene eindimensionale Bild infrage stellt, als Feind zu sehen. Überhaupt diese bizarre Lust der Feinderklärung! Selbstgerechtigkeit, die natürlich logisch aus dem Tunnelblick folgt: If you live in a myth, everything looks like a supporting fact, wie die Briten sagen. Wenn du in einer Wahnwelt lebst, schaut alles aus wie ein bestätigendes Indiz.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :   Inschrift Reichstag

 

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