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RENTENANGST

DIE LINKE und die Niederlage der Anderen

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 17. März 2016

Gysi macht Wagenknecht für Wahlverluste mitverantwortlich

Das war eine vernichtende Niederlage für DIE LINKE am Sonntag und sie haben sich diese auch redlich verdient. Bis auf die CSU hat wohl selten zuvor eine Partei mit so extrem dummen Ausfällen auf ihre Nicht-Wählbarkeit auf öffentlicher Bühne so negativ auf sich aufmerksam gemacht. Das hier zwei wild gewordene Pferde ihren politischen Stutenkrieg ausbeißen, macht die Angelegenheit für den Zuschauer auch nicht appetitlicher.

So machte zum Beispiel Gysi in der  Dresdner Zeitung Wagenknecht für diese Wahlniederlage mitverantwortlich. Hatten die Parteigranden sicher vor Jahren ein gutes Gespür die Wagenknecht aus den östlichen Ländern zu verscheuchen? Vielleicht hat er ja seine Entscheidung vom Fraktionsvorsitz zurückgetreten zu sein bereits bereut? Auch unter den Mitgliedern hält man Wagenknecht, auf eine Spitzenposition in der Partei, für eine totale Fehlbesetzung. Bei vielen Mitgliedern  kommt wieder der Eindruck auf, dass sie die Partei völlig kalt lasse und ausschließlich  Eigeninteressen bediene. DL-Red-IE

Gysi macht Wagenknecht für Wahlverluste mitverantwortlich

Der frühere Linksfraktionschef Gregor Gysi hat seine Nachfolgerin Sahra Wagenknecht für Stimmenverluste bei den Landtagswahlen mitverantwortlich gemacht. In der Flüchtlingsfrage müsse man eine klare einheitliche Position haben, sagte Gysi. „Und wenn dann herausragende Persönlichkeiten wie Katja Kipping und Sahra Wagenknecht unterschiedliche Positionen beziehen, dann wird es eben schwierig“.

Das Hauptproblem in der Partei ist die absolute Fixierung auf eine kleine Minderheit, den gerne sogenannten Nazis. Für noch nicht einmal 1% gewaltbereiter rechter Radikalisten im Land vernachlässigt die Partei die restlichen 99 % der Bevölkerung. Wohlweislich nicht wahrnehmend die ebenfalls in ihren Reihen sitzenden radikalen LINKEN in ähnlicher Stärke. Für politische Themen, bleibt somit kaum noch Zeit was ja auch mit verlorenen 10 Jahren für Jedermann sichtbar wird. So ist es normal das Personen welche sich gerne als gebildet bezeichnen, einen ganzen Landesparteitag in eine ihnen ihnen genehme Richtung steuern.

Da wird im FOCUS folgendes verbreitetet :  Die Fraktionsvorsitzende der Linken sieht in Merkels Politik und Umgang mit der Flüchtlingskrise den Grund eines Rechtsrucks in Deutschland. Sahra Wagenknecht fordere mehr Protest in der Opposition. Von sich selbst also ? Als Schuldige werden von ihr Merkel und „zu wenig Protest aus der Opposition ausgemacht. Ist sie selber nicht die Führerin der größten Oppositionspartei welche hier einmal mehr auf ihre Dummheit aufmerksam macht? Goethe und Marx von vorne nach hinten das war‘ s. Die Fraktion stellt sich mit der Wahl solch tauber Nüsse ein Armutszeugnis aus. Wenn andere Parteien also mehr Stimmen auf sich vereinen haben die Sieger versagt ? Verrückte werden auch nur von verrückten gewählt. Gut so.

Die Partei zeigt wieder das sie keine klare Linie fährt. Wie immer zuvor, so auch jetzt in der Politik um die Hilfsbedürftigen. Jedes Mal wenn sich ihr ein Hindernis in den Weg stellt, gerät der gesamte Laden ins wanken und verläßt ihre Spur. Es gibt kein klares Konzept welches verfolgt wird. Auch nicht nach mehr als zehn Jahre ! Heute wir mit „Absoluter Mehrheit“ beschlossen, was schon morgen aus einem Winkel dementiert wird. Auf dem Tisch klopft hier niemand, da viele Angst haben die eigene andere Hand zu treffen. So auch in den Sozialfragen wo diese zehn Jahre nicht ausreichen kleinste Erfolge nachzuweisen. Das ist der Grund warum nicht nur die Wähler sondern auch Mitglieder weiterwandern.

Selbst in kleineren Städten haben sich unterdessen Vereine gebildet (ähnlich den Tafeln), welche die Bürger zu den ARGEN oder Ausländerämter begleiten. Abends  treffen diese Bürger auf einer OV oder KV der LINKEN dann auf die gleichen Beamten welche ihnen zuvor auf den Ämtern hinter dem Schreibtisch gegenübersassen. Leute welche sich ein Leben von diesem Staat füttern ließen und nun den eigenen Genossen die Daumenschrauben anlegen wollen und glaubhaft Widerstand äußern? Für wie blöde werden Menschen gehalten wenn Mutti oder DIE LINKEN diesen Bürgern zurufen: Folgt diesen Leuten nicht. Wäre ich in derer Situation ich würde ihnen gerade folgen, aus Trotz.

„Kreuzunglücklich“ über Sahra Wagenknecht

von Matthias Meisner

Linken-Fraktionschefin Wagenknecht will bei ihren Genossen einen neuen Kurs in der Asylpolitik durchsetzen und Merkel schärfer attackieren. Doch sie trifft auf Widerstände.

Tag drei nach den Landtagswahlen, und die Linke-Fraktionsvorsitzende gibt sich kampfeslustig. Schlecht seien die Ergebnisse gewesen, gibt Sahra Wagenknecht am Mittwoch vor Journalisten in Berlin zu. „Dramatisch“ habe die Partei vor allem in Sachsen-Anhalt verloren. „Nach solchen Ergebnissen können wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, kündigt sie an – und skizziert ihre Vorstellungen für einen neuen Kurs in der Flüchtlingspolitik.

Auf eine Kurzformel gebracht heißt der: Kanzlerin Angela Merkel schärfer angreifen, soziale Ungerechtigkeiten im Programm der AfD entlarven, die rechtspopulistische Partei aber nicht verdammen. „Wir müssen uns mit der AfD sachlich auseinandersetzen und dürfen sie auch nicht dämonisieren“, sagt die Fraktionschefin. „Ich halte nichts von Wählerbeschimpfung. Menschen, die Sorgen haben, dürfen nicht in die rassistische Ecke gestellt werden.“

Die Politikerin bescheinigt der AfD, mit einer aggressiven Positionierung als Anti-Flüchtlingspartei „einen erheblichen Teil des Frustrationspotenzials“ abgeholt zu haben. Aber: „Die Saat hat nicht die AfD gelegt. Die Saat hat Frau Merkel gelegt.“ Ganz ähnlich hatte sich Wagenknechts Ehemann, Ex-Parteichef Oskar Lafontaine, geäußert. Er warnte davor, die AfD-Wähler als Rassisten abzustempeln und forderte, deren „Bedürfnisse“ wahr zu nehmen. Zum „neoliberalen Block“ gehören aus Sicht Lafontaines inzwischen alle Bundestagsparteien außer der Linken – und auch die AfD.

Quelle: Der Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Blömke/Kosinsky/Tschöpe

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9 Kommentare zu “DIE LINKE und die Niederlage der Anderen”

  1. Piratenköpfchen sagt:

    Arroganz kommt die Linke teuer zu stehen.

  2. Thomas A. Bolle sagt:

    Es sind immer die Anderen die an der eigenen Niederlage schuld sind. Is´ aber auch doof so ´ne Demokratie.

  3. exespenhainer sagt:

    Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander, Folge einer langandauernden neoliberalen Politik seit der Agenda 2010. Und aus Protest gegen diese neoliberale Politik, wählen Leute eine Partei, die diese neoliberale Politik noch verschärfen will? So kann man sich ein schlechtes Wahlergebnis schönreden.

  4. J.Gusenburger sagt:

    Wer andere schlecht machen muss um selbst besser dazustehen
    beweist anschaulich dass in seiner Partei einges gewaltig
    schief läuft

  5. WERE sagt:

    An den Ergebnissen war alleine die AFD schuld, weil sie kandidiert hat.

  6. K.P. Emser sagt:

    Wagenknecht rief ihre Partei zu Konsequenzen aus der Wahlschlappe bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt auf, wo die Partei am Sonntag Wähler an die rechtspopulistische AfD verloren hatte. „Man kann nach solchen Wahlergebnissen nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, sich auf die Schulter klopfen und sagen, wir haben alles richtig gemacht“, sagte die Fraktionschefin.

    Soso. Wie wäre es, wenn Frau Wagenknecht-Lafontaine ganz einfach mal den Mund halten würde?

  7. Opa Fielmann sagt:

    Hört das denn nie auf?

    Neuer Streit in der Linkspartei

    Nachdem Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch am 13. Oktober zu Fraktionsvorsitzenden gewählt worden waren, war es zunächst bemerkenswert ruhig in der Linken. Selbst die Zentristen um Parteichefin Katja Kipping hielten still. Im Zuge der Flüchtlingskrise brechen alte Konflikte nun wieder extrem auf. Und Wagenknecht ist mittendrin.

    http://www.fr-online.de/politik/die-linke–neuer-streit-in-der-linkspartei-,1472596,33992284.html

  8. Ritschy sagt:

    Sahra Wagenknecht und Katja Kipping im Streit, so gewinnt man keine Wahlen

    or den Wahlen in Baden Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt haben wir schon geschrieben: Schlimm ist, dass die „Linke“ nach 25 Jahren immer noch nichts bewegt. Uns hat vor ein paar Wochen sehr geärgert, dass einige Linke sogar über Sahra Wagenknecht hergefallen sind, weil sie einige richtige Worte zu der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel gesagt hatte.

    Wenn man über sein bestes Pferd im Stall herfällt, gewinnt man keine Wahlen, und so ist es auch gekommen.

    http://www.freundederkuenste.de/aktuelles/reden-ist-silber/meinung/sahra-wagenknecht-und-katja-kipping-im-streit-so-gewinnt-man-keine-wahlen.html

  9. Piratenköpfchen sagt:

    DIE LINKE in der Flüchtlingskrise: Angriff ist die beste Verteidigung!

    In der Partei DIE LINKE gibt es nach den Wahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt eine Debatte darüber, welche Schlüsse man aus den Wahlergebnissen ziehen sollte.

    Fabio De Masi hat hierfür einen Beitrag verfasst.

    http://www.fabio-de-masi.de/de/article/782.die-linke-in-der-fl%C3%BCchtlingskrise-angriff-ist-die-beste-verteidigung.html?pk_campaign=SocialMedia%3Fpk_campaign%3DSocialMedia

    Ein Europaabgeordneter … ehem. Mitarbeiter von Frau Wagenknecht –

    „Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.“

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