DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Die Linken Saar mit Lodda ?

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 21. Oktober 2014

Des linken Kaisers neue Kleider an der Saar ?

Jetzt also hat die Saarbrücker Linke endlich auch Ihren Lodda bekommen und, so lesen wir es wo anders, die Demokratie hat – angeblich -gesiegt, – Demokratie in der Linken ? Hier setzen wir ein sehr großes ABER, denn ein Lodda kommt bekanntlich nicht allein, in unser Land. Und neu gekommen ist er schon erst gar nicht, war er doch immer schon vorhanden, und gehörte zum festen Bestand auf dieser linken Endlosschleife nach Oben. So ist also die „Alte“ Linke im Saarbrücker Kreisverband auch gleichzeitig die „Neue“? Und damit vielleicht auch nur Teil einer Strategie, ein Austausch der Lager – Lafontaine gegen Lutze?

Der „Alte“, einst fester Bestandteil einer die Demokratie zerstörenden Kraft gilt nun als DER Hoffnungsträger, als DER Messias des Neuaufbau? Irgend wie verkehrte – linke Welt, eine Auferstehung aus Ruinen oder doch nur ein übler Witz? Wird es der Politik wirklich so einfach gemacht die „Schmutzige“ Vergangenheit zu vergessen, sprich einfach hinter sich zu lassen? Die ganzen Unruhen und Querelen über einen sehr langen Zeitraum. Lesen wir doch einmal bei „SOL“ im Jahr 2010 nach, oder auch hier auf DL unter „Unruhen an der Saar“.

Natürlich ein Zufall, dass gerade auch zur Zeit in Berlin nach etwas Neuem gesucht wird, da „Altes“ versagt hat. Es wird aber immerhin etwas Neues gesucht. Auf einer höheren Ebene ja, aber auch alle die Loddas dieses Landes sind ja einmal klein, das heißt unten unter der Gürtellinie angefangen. So tritt in der Hauptstadt ein Alter ab, damit sich in Saarbrücken ein „Alter“ an die Spitze spülen kann. Dann ist die SPD also doch weit moderner als dieses linke hanky panky der Sinne. Zum schmunzeln, oder doch eher zum weinen.? Ja, wir wollten einmal alles anders machen und werden wieder einmal von der Vaterpartei überholt.

Oder werden wir Wowie vielleicht nie wiedersehen, da er sonst bedrängt wird erst einmal seine alten Schulden zu begleichen. Wir sind aber sehr sicher dass so wohl in Berlin als auch im Saarland das gleiche Gras versuchen wird alles zu verdecken. Es werden aber immer wieder welche erscheinen die das Gras kurz halten.

DER HOMOSEXUELLE MANN

VON ELMAR KRAUSHAAR

… in Berlin hat seinen Meister verloren, seinen Regiermeister. Der Alte, liebevoll „Klausi-Mausi“ oder „Kläuschen“ genannt, hat in den dreizehn Jahre seiner Regentschaft der Stadt einen glamourösen Anstrich gegeben, für die schwule Szeneprominenz den roten Teppich freigeschaufelt und vielen Homoprojekten die gebührende Aufmerksamkeit verschafft. Das sind große Fußstapfen für seinen Nachfolger, homotechnisch betrachtet. Die Sozialdemokraten boten gleich drei Kandidaten auf, und der solideste unter ihnen ist es nun geworden. Michael Müller heißt der Mann, ein waschechter Berliner – mit dem Charme eines Aktendeckels.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia –

Author Photo by Scott Bauer (US Department of Agriculture, Agricultural Research Service).
Permission PD-USGOV-USDA-ARS.

5 Kommentare zu “Die Linken Saar mit Lodda ?”

  1. Bellamy sagt:

    »Nach den verflossenen 7 mageren Jahren werden dann bestimmt 7 fette Jahre* für DIE LINKE. folgen“, so steht es irgendwo geschrieben.«

    Dem Verfasser dieser Aussage gebührt ein Oscar verliehen.

  2. friitzje sagt:

    @1

    die vergangenen 7 Jahre waren hier an der Saar die fetten Jahre.
    Aber seit etwa 3 Jahren zeigt der Trend abwärts.
    Dieser Trend wird sich in den nächsten 7 Jahren noch erheblich Fahrt aufnehmen.
    Am Ende wird außer ein paar Einträgen in den Analen der örtlichen Heimatbücher nichts übrig bleiben.
    An diesem Masterplan arbeitet man inzwischen schon kräftig.
    So ist ein weiterer Trend zu beobachten: Man zieht sich aus der Fläche zurück und versucht sich auf Leuchttürme zu beschränken.
    Im Gegensatz dazu versuchte man zu Zeiten der Parteigründung von den Kreisen ausgehend in jeder Gemeinde präsent zu sein. Dies gelang auch bei den Wahlen 2009, was einen großen Erfolg möglich machte.
    Inzwischen ist die Tendenz umgekehrt. Ortsverbände werden zusammengelegt. Vorstandsmitglieder auf Ortsebene leisten Null-Komma-Nix.
    Der letzte Höhepunkt in dieser Entwicklung war letztes Wochenende die handstreichartige Abwahl und Neuwahl des Kreis-Vorstandes in Saarbrücken. Der besteht nun fast ausschließlich aus 3. und 4. klassischen „Politikern“ aus Saarbrücken-Stadt. Die gesamten Restgemeinden aus dem Regionalverband (so heißt hier der Kreis) sind praktisch nicht mehr vertreten.

    Zusammenfassend kann man also sicher sagen: Wir sind auf einem guten Weg.

  3. Ein Leser sagt:

    Da stellt man sich die Frage, was haben sie davon?
    Alleinige Herrschaft auf einem Leuchtturm einer Insel?
    Wie mir die Gedanken und die Erinnerung zeigen, war doch immer gewollt, dass die OV`s nicht erstarken. In der Satzung steht: „Die kleineste Eineit ist der Kreisvorstand“.
    Dies ist wider aller Logik, denn denn ohne die Basis kann in einer Partei nichts laufen und keiner kommt in die örtlichen Räte.
    Was ich auch nie verstanden habe, wenn man merkt, dass der Laden auf allen Ebenen einem um die Ohren fliegt, dass immer weiter und weiter das Ekelsyndrom gegen Mitglieder angewandt wird und somit der Rest flüchten muss, ansstelle umzukehren.
    Das macht keinen Sinn, sondern nur Blödsinn.
    Die sieben fetten Jahre sind vorbei, Ende Gelände. Im SR sprach man gestern von „Rot- Rot- Grün“ auch im Saarland wie in Thüringen. Die Erkenntnis, es mangele an gescheitem Personal im Saarland. Wie wahr!

  4. Friitzje sagt:

    #3

    Da würde die Dame mit dem roten Lumpen ganz schnell hier rufen.

  5. Saarlandfan sagt:

    @ 2
    unwürdig,beschämend, schlechtester Stil was da abging. Und ein V.Schneider liess alle Unregelmässigkeiten durchgehen, trotz aller Proteste.

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