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Die Bahn an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 28. August 2014

Der Schnaps und die Bahn an der Saar

Im Land wird wieder gewählt und das gleich drei mal in den nächsten Wochen. Zwar nur zweite Liga, Landtagswahlen, aber letztendlich möchte jeder irgendwie und wo etwas zu sagen haben. Vielleicht auch einmal in die Erste aufsteigen? Wo dann aus den Parteien heraus speziell persönliche Eitelkeiten der Mandtsträger gefördert werden. Wem dieses bewusst ist,  dem sind in der Politik dann keine Grenzen mehr gesetzt.

So überbieten sie sich zur Zeit wieder einmal und legen den Speck aus, womit für gewöhnlich die Mäuse gefangen werden. Da zeigt so ziemlich jede Partei ihre Eigenschaften, wobei die Meisten wenig Gutes aufweisen können und wenn, dann sind sie sich am Ende wieder alle gleich. Es liegen erneut  die Themen aus, auf deren Erfüllung die Bürger schon seit vielen Jahren vergeblich gewartet haben. Es wird überwiegend mit Versprechungen geworben auf welche die Länder kaum Einflüsse haben.

Fast schon gleich den sportlichen Wettbewerben in den denen ein stetiges „höher, weiter und schneller“ gefordert wird. Ja, besonders DIE LINKE macht hier im besonderen Maße auf sich aufmerksam, wenn sie denn Wachstum, Wachstum und noch einmal Wachstum einfordert. So lesen wir das jedes Kind Urlaub benötigt. Ja richtig, aber jeder Obdachlose auch. Schicken wir alle auf die deutsche Insel – Mallorca, aber bitte nicht unter fünf Sterne und das wichtigste: Auf Kosten der Steuerzahler und nicht auf Parteikosten.

Da sich, zumindest Linke Kinder das Lesen mit vier Jahren selber beibringen, können wir in Zukunft auf diesen Allgemeinunterricht verzichten und verteilen Musikinstrumente an unsere Jüngsten, damit sie uns zu Hause die Ohren voll dudeln. Haben diese Fordernden überhaupt schon einmal gehört wie sich das anhört? Eine Trainingseinheit mit der Gitarre oder Geige?

Hier einmal einige Auszüge aus den Linken Katalog:

Die Linke beklagt eine unzureichende Kontrolle der Zahngesundheit bei Kleinkindern und Schülern in Mecklenburg-Vorpommern.
Linke gegen neue Baugebiete
Recht auf Freizügigkeit endlich umsetzen.
Linke Mehrheit im Stadtrat strickt an neun Sozialwohnungsbau für Dresden
Echte Lehrmittelfreiheit für Lübeck
Linke fordert „Gerechtigkeitswende“
Die Linke im Bundestag fordert weitere Aufklärung bei NSU
Linken-Chef verlangt Pazifismus-Debatte in seiner Partei
Linke-Chefin Kipping fordert Urlaubsgutscheine für Arme
Die Göttinger Linke will den „Onanierbären“
Gratis-Gitarren für die Kinder!
Linke fordert Sicherheit für Vereine
Linke und Grüne wollen legal im Baggersee baden
Linke fordert von Schäuble Konsequenzen
Linke fordert Verbot der Terrormiliz „Islamischer Staat“
Linke fordern freie Fahrt für Berufsschüler

Wir sehen alles Forderungen welche seit Jahren immer wieder zu hören sind. Ab und an wechseln die Orte. Vielleicht werden die Forderungen ja auch weitergereicht. Wie beim Staffellauf.

Der Neueste Clou kommt jetzt aber aus der Schweiz. Dort gibt es von den LINKEN endlich auch einmal eine Ablehnung auf die Gratis Gaben des Staates. Die Linken lehnen einen so in Westfalen genannten „Schlürschluck“ oder „Absacker“ nach dem Mittagessen auf Staatskosten in der Zuger Kantonskantine ab. Konten sich aber gegen die Mehrheit der Schluckspechte in der Abstimmung nicht durchsetzen.

So etwas ließe sich hier im Lande sicher nicht einführen. Soll doch gerade unter den PolitikerInnen in den deutschen Parlamenten die Suchtgefahr besonders stark zunehmen. Der über große Stress, die Hetze von einen Termin zum anderen, vor allen Dingen von Mandatsträger welche die regelmäßige Arbeit zuvor nicht gewohnt waren. Ja das Volk sollte sich mehr in Mitleid mit ihren entleerten Köpfen üben.

Das muss ganz schlimm im saarländischen Landtag bei der Fraktion der Linken sein. Vielleicht gibt es dort schon diesen „Schluck“ und anschließend „sacken“ die MandatsträgerInnen samt ihren wissenschaftlichen Mitarbeitern wirklich ins „Nirwana“ ab. In einen sogenannten Tiefschlaf? Oder wie anders ist es zu erklären das Thomas Lutze als MdB seit einiger Zeit auch die Arbeit der „Tiefschläfer“ übernimmt.

Ist „Mama Hu“ schon von der „Schwarzen Mamba“ geschluckt worden. So ein Verdauungsschlaf kann anhalten, für eine sehr, sehr lange Zeit – vielleicht bis zu den nächsten Wahlen. Und dort wo keine Wagenmeister mehr benötigt werden, sind doch auch die Wagenknechte überfällig welche doch gar nicht in der Lage sind eigenständig zu arbeiten.

Ja, da ist dann der Rat aus der ersten Liga gefragt und so reagiert der Grünen – Chef Hubert Ulrich eben mit Thomas Lutze und diese bemängeln gemeinsam die Verkehrspolitik der Saar-Regierung und bezeichnen sie als Bankrotterklärung. Aber so muss es auch in einer Partei sein. Wenn die gesamte Landtagsfraktion einmal, oder des öfteren, ja vielleicht auch immer, einen Blackout hat, springen eben die vom Bund ein. Wichtig ist alleine, immer das letzte AS im Ärmel zu haben und noch jemanden im Bundestag.

Da wird der Lutze aber viel Arbeit bekommen in nächster Zeit, denn auch der Landesvorstand war ja wohl nicht bereit hier seine Fraktion in die richtige Spur zu hebeln. So wird scheinbar nicht umsonst darüber gemunkelt dass der Saar-Verband in vier Gruppen zerstritten ist. Oh, was würde wohl der verstorbene Rolf Linsler, möge er in Frieden ruhen, zu einer solchen Zerstrittenheit gesagt haben?

Da bleibt uns zu guter Letzt nur der Ausspruch von Wilhelm Busch: „Oh weh, oh weh, wenn ich auf das Ende seh“.

Saar-Opposition fordert mehr politischen

Druck auf die Bahn

Von red

Der Chef der Saar-Grünen, Hubert Ulrich, bewertete den drohenden Wegfall der Fernanschlüsse im Saarland als „ein Desaster für das Land und eine Bankrotterklärung für die Verkehrspolitik der Landesregierung“. Er fordert ebenso wie der saarländische Bundestagsabgeordnete der Linken, Thomas Lutze, dass die Saar-Landesregierung mehr Druck in Berlin ausübt, das Saarland nicht vom Fernverkehrsnetz abzuhängen. (Veröffentlicht am 28.08.2014)

Gestern war am Rande einer Veranstaltung von Bahn und Landesregierung bekannt geworden, dass die Bahn die Wagenmeister-Stellen an der Saar abbauen will (wir berichteten). Diese seien aber für den Erhalt der Fernverbindungen zwingend nötig, sagt Ralf Damde, Chef der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Source/Photographer

1. The Yorck Project: 10.000 Meisterwerke der Malerei. DVD-ROM, 2002. ISBN 3936122202. Distributed by DIRECTMEDIA Publishing GmbH.

2. Yale Center for British Art

This work is in the public domain

10 Kommentare zu “Die Bahn an der Saar”

  1. Mysteria sagt:

    🙂

    Ja so ist es.

    Wo sind denn die Stimmen der Linken im Landtag? Sind sie vielleicht noch im Urlaub?
    Es ist schon komisch, wenn T. Lutze mit seiner Aussage in der Presse und im SR erscheint und nicht die Glorreichen linken Abgeordneten, wieviel sind es gleich und „Us Oskar“ hat nichts zu sagen? Komisch aber auch.

  2. frans wagenseil sagt:

    #1

    … us Oskar ist möglicherweise wohl wieder auf Madeira und hat für eine solche Kacke keine Zeit.

  3. vaterlandsloser geselle sagt:

    Der gute Linsler. Ich habe nie viel von ihm gehalten, aber es ist schon erschreckend, dass er bereits nach 1 Jahr komplett in Vergessenheit geraten ist. Da sieht man mal wieder, was man von Oskars Personalpolitik zu halten hat. Man soll nicht schlecht über Tote reden, aber mit Linsler hat er der Partei keinen Gefallen getan. Jetzt musste ich doch glatt angestrengt nachdenken, wer jetzt überhaupt an der Landesspitze steht. Die Astrid. Von der redet auch keiner. Die ganze Partei ist so tief gesunken.

  4. vaterlandsloser gesellin sagt:

    Der Saar-Verband ist in vier Gruppen zerstritten? Halte ich für ein Gerücht. Das sind vielleicht vier Hauptströmungen, aber Gruppen sind das mehr als Sterne am Firmament

  5. pontius pilatus sagt:

    Heute plärrt Wirtschaftsministerin Rehlinger die Zeitung mit den vier Buchstaben voll, sie lasse es sich nicht gefallen, dass die Bahn das Saarland abhängt. Bisher hat die Bahn bei sämtlichen Gesprächen die Saar-Politik immer noch gründlich vorgeführt.
    Da wird sich die Bahn auch diesmal nicht von Rehlinger beeindrucken lassen. Oder glaubt Madam, dass in Berlin der Bahnvorstand vor ihr stramm steht und vor Angst zittert? Und eine Resolution aus dem Landtag will sie vorlegen. Wenn der Landtag geschlossen dafür sei, käme die Bahn daran nicht vorbei. Entweder haben wir eine unglaublich naive und unerfahrene Wirtschaftsministerin oder die Anke ist so gerissen und denkt, sie könnte diesen Unfug dem Wähler verkaufen. Die Bahn wird die Resolution in Ablage P verschwinden lassen. So läufts, liebe Anke. Am besten verbündet sie sich mit Lutze, dann können beide plärren. Und zwar erfolglos. Das dann aber vereint.

  6. No Linker sagt:

    Steht denen das Wässerchen bis zum Hälschen?

  7. Rotkäppchen sagt:

    Nach der GroKo ist die SPD für mich eh nur noch die rote Plärr-Partei.

  8. Amadeus sagt:

    Die DB ist ein privatrechtlich geführtes Unternehmen, dass „noch“ im Besitz des Bundes ist.
    Der Vorstand der Bahn ist dafür verantwortlich, das er das Unternehmen erfolgreich (mit Gewinn) führt.
    Wenn Frau Rehlinger (wie heute in der Saarbrücker Zeitung nachzulesen) meint, sie müsse dem Bahnvorstand den Marsch blasen, wird sie dort nur Spott ernten, aber keinen einzigen Zug im Saarland auf die Schienen bringen.

  9. Armadeira sagt:

    Im Marsch blasen sind einige Saarländer/innen nicht zu toppen 😉

  10. Köllerübel sagt:

    Ahallamarsch, ahllamarsch, der Hauptmann hat ein Loch im …Popo.“

    Bringt e nix, auch wenn sie sich aufbläht.

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