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Der Protest der Femen

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 30. Dezember 2013

Meisners gelungene Provokation

Femen-Aktivistinnen Alexandra Schewtschenko und Josephine Witt 2013 in Genua

Auch heute, einige Tage nach der Femen Aktion in Köln gegen Kardinal Meisner schlagen die Wellen noch hoch, in Köln. Dabei ist die Stimmung, spricht man mit den Menschen, durchaus geteilt. Wissen doch die meisten Kölner Bürger, dass der Kardinal als strenger Vertreter Gottes nie richtig von der Bevölkerung angenommen wurde. Ist doch der gepflegte Lebensstil der breiten Bürgerschaft weitaus lockerer als er der von Meisner verbreiteten Glaubenskultur entspricht.

Die Durchführung des Protest gerade in Köln, kommt also nicht von ungefähr sondern war das Echo auf eine Kirche wie sie besonders von Meisner vertreten wird. Diese Aktion wäre folglich an jeden anderen Platz in diesem Land nicht interessant gewesen.

Nun kann über den Geschmack eines Protestes gestritten werden, was ja mit Sicherheit auch das Ziel einer jeden Aktion ist. Das die Zielscheibe, eine wie auch immer geartete Protestaktion gegen sich ablehnt, wer will es ihr verdenken? So wurde Josephine Witt auch in Tunesien eingesperrt und bei einer ähnlichen Aktion vor einer Moschee angegriffen. Mit diesen Gewaltausbrüchen zeigten die Ziele aber ihre Ohnmächtigkeit an, entsprechend auf diese Herausforderungen zu reagieren.

Frau Witt hat die auf sie gerichteten Angriffe geduldig ertragen, ganz im Gegensatz zu unseren reichen Parteibonzen, welche sich nach ihren Protesten freikaufen und ansonsten nur die Maulhelden der Linken spielen. Ja reden können sie alle, sogar dann wenn Schweigen manchmal Gold wäre. Und Geld fürs Nichttun kassieren, dass können sie auch. Politisch agieren und Aktionen durchziehen welche auch gesehen und von der Masse angenommen werden, genau das können sie überwiegend nicht, warum dann letztendlich Josephine Witt die bessere Linke ist.

Meisners gelungene Provokation

Angezogen interessieren die Botschaften der Femen-Aktivistinnen niemanden. Mit dem Dom-Altar als Bühne hat die Aktivistin am ersten Weihnachtstag im Kölner Dom einen Ort gefunden, der auch im aufgeklärten Westen noch auffällt.

Die Idee, seinen nackten Körper als Mittel zum politischen Protest einzusetzen – sie stammt aus der englischen Grafschaft Coventry. Zumindest der Legende nach, der zufolge Lady Godiva im 11. Jahrhundert ein Pferd bestieg, um gegen die überzogene Besteuerung des Volks durch ihren Gatten zu demonstrieren. Nur mit ihrer Sittsamkeit bekleidet, schrieb der viktorianische Vorzeigedichter Alfred Lord Tennyson, sei Lady Godiva in die Stadt getrabt, als mittelalterliche Vorreiterin von Femen.

Betrachten wir noch einmal das Bild der deutschen Femen-Aktivistin Josephine Witt – ein grobkörniges Dokument, vom diffusen Kerzenlicht des Weihnachtshochamts erhellt – und legen Empörung oder Zustimmung fürs Erste beiseite.

Quelle: Kölner Stadt – Anzeiger

Interview mit Femen-Aktivistin:

Frau Witt, warum halten Sie sich für Gott?

 Ihr Nackt-Protest im Kölner Dom sorgt für Kopfschütteln. Jetzt verteidigt Femen-Aktivistin Josephine Witt im SPIEGEL die Aktion. Ihren Kritikern wirft sie vor, Femen nicht verstanden zu haben. Und erklärt, warum es genau richtig war, Weihnachten oben ohne auf den Altar zu springen.

SPIEGEL: Frau Witt, Sie haben sich beim Protest im Kölner Dom „I am God“ auf den Oberkörper gepinselt. Warum halten Sie sich für Gott?

Witt: Ich halte mich nicht für Gott, das war natürlich eine Provokation. Sie soll zeigen, dass wir alle selbst verantwortlich für unser Handeln auf Erden sind. Dass man keiner Frau verbieten kann, über ihren eigenen Körper Entscheidungen zu treffen. Genau das tut Kardinal Joachim Meisner jedoch, indem er Abtreibungen ablehnt. Das ist ein weltfremder Ansatz, gegen den Femen kämpft.

Dafür muss man bei der Weihnachtsmesse auf den Altar springen?

Femen lebt von Provokation, wir müssen schockieren. Für uns war diese traditionelle Weihnachtsmesse, bei der sich seit Jahrhunderten niemand außer dem Prediger äußern darf, der beste Moment, dagegen etwas zu tun.

Und was bewirkt eine solche Aktion ganz konkret?

Witt: Das Bild einer nackten Frau auf dem Altar ist ein Bild, das bleibt. Wir sind weltweit in den Medien. Selbst Patti Smith hat die Aktion auf ihrer Facebook-Seite geteilt.

Schön, nur was bringt das?

Quelle: Spiegel >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Author Andrea Puggioni

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4 Kommentare zu “Der Protest der Femen”

  1. Margot sagt:

    Was macht eigentlich die hochbetagte,strippenziehende DKP-Feme der Linken Kreis Warendorf aus Ahlen? Noch aktiv oder hat es sich ausgefemt?? 😉

  2. H.J.L. sagt:

    Die Olsche verlirt ihre Beissechen. Nachdem das Traumbar aus Düsseldorf ausgebremmst und in die Provinze zurück geschickt wurd, sah sie wohl die Hofnungslosikkeit ihres schleimen ein. Die Tischplate in die sie beisen musßte war wohl zu hart.

  3. alter ego sagt:

    Gibts auch Dinge innerhalb der katholischen Kirche, über die sich Kardinal Meisner aufregt?

  4. No Linker sagt:

    Es gibt doch alles in unserem Land. Mitgied der Purschenschaft, und im Landesvorstand einer Partei DIE LINKE.
    Partei DIE LINKE., das Ziel der Demokratische Sozialismus mit Geschlechterdemokratie, mit Trennung von Kirche und Staat etc.

    Vielleicht wird Herr Meisner auch noch Mitglied in der Linken?
    Alles ist möglich.

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