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Der Herr und sein Knecht

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 23. September 2015

Der Herr und sein Knecht

Ein Foto welches mehr als tausend Worte spricht und all das Elend aus Politik und Wirtschaft in ihrer Beziehung zur Gesellschaft in sich vereinigt. Ja, die Misere hat einmal mehr einen Sieg davon getragen und den nächsten seiner Untergebenen hinausgekickt. Ein preußische Versager ohne die alte Pickelhaube.

Dafür hat er einen neuen Bückling gefunden, – praktisch aus der Dose der Pandora gefischt, in welcher der Sage nach alle menschliche Mühsal wie Arbeit, oder Krankheit verborgen war. So war er viele Jahre für alle beschämenden und demütigenden Vorgänge innerhalb seines Hauses den ARGEN, verantwortlich. Jemand welcher schon durch seine devote Haltung im Foto anzeigt dass selbst bei ihm, dem Inhaber einer höheren Behördenstelle die Gehorsamkeit zum Amt an erster Stelle steht. wem er Arbeitsrechtlich seinen Kopf sprichwörtlich zur Verfügung stellt. Völlig außer acht lassend, dass er der Gesellschaft, welche sein Gehalt bezahlen muss, moralisch verpflichtet ist.

Ja, beim Anblick solcher Schleimer fällt es vielen der Älteren Jahrgänge sehr schwer die ersten Jahre nach dem Krieg nicht wieder hochkommen zu lassen. Wissen wir doch noch allzu genau aus unseren persönlichen Gesprächen mit Eltern und damaligen Älteren wem alle diese auch ihre  Vergangenheit entscheidend mit zu verdanken hatten. Vielfach sogenannte Weisungsbefugte aus den Behörden, welchen der Spaß an ihren Tun auch heute in den Dokumentationen noch sichtbar wird.

Dieser Wille zum freiwilligen Unterwerfen muss sehr fest im deutschen Wesen verankert sein. Weist doch auch die Politik immer wieder auf eine alternativlose Räson hin um von der persönlichen Ideenlosigkeit abzulenken. So sind Menschen nur allzu gerne bereit, sich auf Befehl von oben, bis hin zur Unkenntlichkeit zu verbiegen. Sie würden sich auch vor ihren heutigen  Gebieter auf den Boden niederwerfen um diesen anzubeten, oder eben auch im Gehen die Schuhe zu putzen. Fotos reden eine reine Sprache.

Nur wie unsere Jungend so zu einem gesunden Stolz, die benötigte Zuversicht zur eigenen Leistungsfähigkeit und  Zivilcourage  finden soll, wird mir beim Anblick solcher politischer Laffen wohl immer ein Rätsel bleiben.

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Fotoquelle: DL – Scan aus der TAZ ,  -Foto: F.Bensch/reuters

8 Kommentare zu “Der Herr und sein Knecht”

  1. Regenbogenhexe sagt:

    Ein kleiner Paragraf macht der vielbeachteten Personalie einen Strich durch die Rechnung: Der neue Chef des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf), Frank-Jürgen Weise, wird die Spitze der Behörde zumindest dem Titel nach doch nicht vollständig übernehmen…

    http://www.rp-online.de/politik/deutschland/frank-juergen-weise-kann-doch-nicht-praesident-des-bamf-werden-aid-1.5417598

  2. Armadeira sagt:

    Wunderschöne Aufnahme.
    Ob TdM in dieser Haltung auch Merkelinchen gegenüber tritt?

  3. Hauser sagt:

    Die „Herrin und ihre Knechte“:

    Die Drückeberger-Richter

    Das Bundesverfassungsgericht hat die Organklage gegen die verdeckte Parteienfinanzierung für unzulässig erklärt – Krasser Verstoß gegen das Gebot des rechtlichen Gehörs – Auch hat das Gericht gegen Grundsätze seiner früheren Urteile verstoßen – Der befangene Richter Peter Müller – Hans Herbert von Arnim und sein neues Buch Die Angst der Richter vor der Macht

    http://journalistenwatch.com/cms/die-drueckeberger-richter/

    und

    https://www.oedp.de/aktuelles/aktionen/verdeckte-parteienfinanzierung/

    Noch Fragen Kienzle?

  4. Waldschrat sagt:

    Der Kniefall der Karlsruher Richter
    gepostet in Allgemein, Politik & Panorama von Hans-Martin Tillack

    Dem Bundesverfassungsgericht vertrauen die Bürger wie kaum einer anderen politische Institution. Sie tun das nicht zuletzt, weil die Richter in Karlsruhe immer wieder bereit waren, sich mit den Mächtigen in der Berliner Politik anzulegen.

    Doch jetzt sind die sieben Richter des Zweiten Senats des Gerichts unter ihrem Vorsitzenden Andreas Voßkuhle in ziemlich spektakulärer Weise in die Knie gegangen. Was war geschehen?

    http://blogs.stern.de/hans-martin_tillack/der-kniefall-der-karlsruher-richter/

  5. Waldschrat sagt:

    Klage der ÖDP
    https://www.oedp.de/fileadmin/user_upload/bundesverband/aktuelles/aktionen/Klage8612_BVerfG_fuer_OEDP_2012.pdf

  6. Waldschrat sagt:

    Die Angst der Richter vor der Macht
    Taschenbuch – 28. September 2015
    von Hans Herbert von Arnim (Autor)

    Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Beschluss vom 15. Juli 2015 eine Klage gegen die verdeckte Parteienfinanzierung nicht zugelassen. Dabei ist das Gericht vor der politischen Macht eingeknickt. Denn es geht um das finanzielle Eingemachte der Berliner politischen Klasse.

    Um ohne öffentliche Verhandlung kurzen Prozess zu machen, hat das Gericht das Vorbringen der Klägerin unterdrückt und den Grundsatz des rechtlichen Gehörs massiv verletzt. Das ist auch dem Verfassungsgericht nicht erlaubt und kann nicht das letzte Wort sein. Das Versagen der Karlsruher Richter und die Möglichkeiten, dagegen vorzugehen, müssen publik gemacht und eine Diskussion in der allgemeinen und der Fachöffentlichkeit angestoßen werden. Wenn die Politik in eigener Sache entscheidet und das Gericht sich wegduckt, wird öffentliche Kontrolle umso wichtiger. In den sechziger Jahren hatte das Bundesverfassungsgericht der offenen Staatsfinanzierung der Parteien Grenzen gezogen, um ihr Abheben von den Bürgern zu verhindern. Daraufhin ergriffen die Parteien die Flucht in die verdeckte Staatsfinanzierung. Unbehelligt von Kontrollen und Grenzen ließen sie die Subventionen ihrer Fraktionen im Bundestag und die so genannten Globalzuschüsse ihrer Stiftungen in die Höhe schießen, und die Abgeordneten bewilligten sich persönliche Mitarbeiter, deren Zahl ebenfalls rasch anstieg auch um sie für Parteizwecke verwenden zu können. Zusammen stellen die Selbstbewilligungen die offene Staatsfinanzierung der Parteien inzwischen weit in den Schatten. Die Folgen übermäßiger staatlicher Finanzierung sind zunehmend bürgerferne Staatsparteien und wachsende Parteienverdrossenheit der Bürger. Darin liegt ein fundamentales Demokratieproblem.

    http://www.amazon.de/Die-Angst-Richter-vor-Macht/dp/3945136547/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1442835457&sr=8-1&keywords=hans+herbert+arnim+richter

  7. Zwerschkönig sagt:

    ohne Worte

    https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xfp1/v/t1.0-9/11921687_1051942451485404_6066946116644822658_n.jpg?oh=ec64170d42c3faedb7ebce82938262e0&oe=56A153A2

  8. Waldschrat sagt:

    Das Land Thüringen finanziert seit Jahren professionelle Demonstranten, um gegen Demonstrationen zu protestieren, die aus Sicht der Landesregierung politisch unkorrekt sind.

    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gekaufte-demonstranten-thueringen-bezahlt-ueber-41000-euro-fuer-die-richtige-gesinnung-a1271664.html

    Unfassbar!!!

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