DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Der Delegierten-Skandal!

Erstellt von Redaktion am Dienstag 18. Mai 2010

Gefälschte Zahlen im linken „KV“ WAF und  LV NRW

Durch vorsätzliche Manipulationen an den Mitgliederzahlen erschlich sich der Landesverband NRW DIE LINKE grosse Vorteile auf Bundesebene.

Mit einer Rundmail vom 17.5.2010 an seine Mitglieder lud der Landesverband der LINKEN in NRW die Delegierten zu seinem Landesparteitag 2010 und den davor anstehenden Regionalversammlungen ein. Auf diesem LPT, am kommenden Pfingstsonntag in Bottrop, soll es u. a.  über die Mitgliederentscheidung zu eventuellen Koalitionsverhandlungen zwischen DIE LINKE und SPD/Grüne in Düsseldorf gehen.

Dieser Einladung, welche alleine im „KV“ Warendorf auch weit mehr als zehn längst die Partei verlassene Mitglieder erreichte, war eine Datei mit Delegiertenschlüssel angefügt. Die dort genannten Zahlen für die Mitgliederentwicklung im Kreisverband Warendorf sind offensichtlich manipuliert.

Mit Stand v. 31.12. 2009 wird dem Warendorfer Verband ein Mitgliederbestand von 65 Personen attestiert. Dies bei einem unglaublichen Zuwachs von 22,6 (!!) %. Dadurch erhält der Verband Warendorf zwei Delegiertenstimmen.

Am 15.1.2009 gab die für den Bereich Warendorf Zuständige, und jetzige Bundestagsabgeordnete,  Ingrid Remmers (DIE LINKE) der Presse bekannt, das der „Kreisverband“ der LINKEN in Warendorf über rund 80 (!) Mitglieder zählt. Ende November 2008, zum Zeitpunkt des damaligen Rücktritts des Gesamtvorstands unter der Leitung vom ehemaligen Kreisverbands-Vorsitzenden xxxxxxxxx, lagen die Mitgliederzahlen noch deutlich unter 50.

Keine 6 Wochen später wollten Remmers und die „Kreisführung“ der Öffentlichkeit weissmachen, einen Zuwachs von über 30 Mitgliedern verzeichnen zu können, was zu der damaligen Zeit einem prozentuellen Zuwachs von ca.  40 %  bedeutet hätte.

Ebenfalls ist festzustellen, das im Jahre 2009, nach den Kommunal- und Bundestags- Wahlen dieses entsprechenden Jahres, deutlich mehr als 10 Mitglieder die Partei verlassen haben. (Presse: Knud Vöcking, jetziger „Kreisvors“.). Und dies widerspricht eindeutig dem vom Landesvorstand propagiertem Zuwachs an Mitgliedern von über 22%! Vöcking stellt der Öffentlichkeit bewusst falsche Tatsachen dar!

Auffallend war, wie wir bereits in der Vergangenheit immer wieder hervorhoben, das sämtliche Unterlagen, wie Kassenbuch und Mitgliederliste, im Februar 2009 dem Mitglied Ute Müller (langjähriges DKP-Mitglied und DKP-Funktionärin im Ahlener Stadtrat) seitens des Landesvorstandes per Post übermittelt wurden, obgleich diese keinerlei Berechtigung durch eine Mitgliederversammlung zwecks Zuständigkeit erhalten hatte. Damit wurde massiv sowohl durch den Landesverband als auch dem „Kreisverband Warendorf“ gegen die Datenschutzbestimmungen verstoßen.

Müller, welche nie ein leitendes Parteiamt innehatte, durfte diese sensiblen Daten nie erhalten. Bereits nach Gründung des LINKEN „KV“ WAF, erhielt Frau Müller sensible Daten durch den Landesverband hinter dem Rücken des damaligen „Kreis“-Vorstandes zugespielt. So war es ihr schiesslich eine grosse Hilfe um mit Handlangern aus dem kommunistischen Bereich ihre subversive Maulwurf-Tätigkeit innerhalb der LINKEN aufzunehmen.

Scheinbar aber war es politisch durch die Düsseldorfer Spitze so gewollt, das diese Akten und Nachweise nicht in andere Hände gelangten. Der Zusammenschluss von Ute Müller und dem umstrittenen „Kreis“-Schatzmeister der „Kreis“Linkspartei, Wigand Busse (beide „KV“ Warendorf) auf der einen, und Günter Blocks, Ingrid Remmers und Michael Kretschmer (alle LGS die Linke Düsseldf.) auf der anderen Seite, diente mutmasslich dem Ziel, die wahren Zustände im Kreisverband Warendorf für die Öffentlichkeit zu verschleiern.

Da die Warendorfer Probleme auch in den meisten anderen Kreis-Verbänden gleich gelagert sind, ist davon auszugehen, daß auch dort sehr viele Karteileichen  aufgeführt sind. Dieses ist das beste Beispiel für massiv durchgeführte politische  Manipulationen des Landesverbandes NRW in den letzten Jahren. Mit Hilfe geschönter Mitgliederzahlen wurde bewusst die Zahl der Delegierten zum Vorteil des Kaders manipuliert. Durch Kungeleien des Landesverbandes unter Führung von Blocks und Remmers wurden vorsätzlich viele Wahlen innerparteiisch gesteuert. So finden wir denn heute  eine Partei in NRW vor, welche gezielt durch eine Minderheit von Kommunisten zu deren eigenen finanziellen Vorteilen unterwandert wurde. Auffällig ist auch, das einige der jetzigen Landtags-und Bundestagsabgeordneten der NRW-Linkspartei, die zuständigen Betreuer der jeweiligen Kreisverbände waren und sind und deren Delegiertenstimmen benötigen!

IE

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Foroquelle:

Lafontaine: DL/ UP privat CC. 3.0

15 Kommentare zu “Der Delegierten-Skandal!”

  1. J.-U. Habedank sagt:

    Ich vermute solche Dinge auch im Kreis Kleve – allerdings gibt es nirgends verläßliche Zahlen. Auch entsprechende Anfragen bei Kreisvorstand und Landesvorstand bleiben unbeantwortet! Man weiß hier nicht mal wann, ob und wer (und wie!?) Delgierte gewählt worden sind…

    Eines ist aber sicher: Über Jahre hinweg sind Abstimmungen gelaufen wo ca. 1/4el der Mitglieder keine Mitglieder sein konnten – aber die entscheidenden Mehrheiten herbeischafften – die sind dann auch noch, obwohl bis zu 6 Jahren beitragssäumig und angemahnt, auf Kasse als Delegierte rumgesponnen…

  2. Dieter Carstensen sagt:

    Ich bin meinem Freund im Geiste, Ingo Engbert dankbar, daß sie in diesem Blog klar die Täter und Opfer „outen“.

    Es ist richtig, wenn in einer Demokratie der „Fisch vom Kopf her stinkt“, dies öffentlich zu machen.

    Allerdings, es sollte nicht in eine Art von Phobie ausarten, was ich hier aber auch nicht unterstellen möchte.

    Ich denke, wir brauchen Die Linke, auch in NRW, damit wenigstens eine Partei noch sagt, Hartz IV und der Afghanistan Krieg sind Verbrechen!

    Wäre ich gewalttätig, was ich zum Glück nicht bin, würde ich manchmal dem linken „Spitzen“personal in NRW gerne ein paar „Watschen“ geben, wie meine Lebensgefährtin, sie ist waschechte Bayerin, sagen würde.

    Ich habe aber nicht resigniert. Ich bin gestern der Partei die Linke beigetreten und dem „Forum Demokratischer Sozialismus“ in der Linken.

    Ich werde aber niemals Ruhe geben, auch öffentlich, wenn die „K“ Gruppenleute innerhalb der Linke NRW mal wieder Mist machen.

    Ich bin ein erklärter Gegner und Feind von Antidemokraten wie Wagenknecht, Blocks, Zimmermann etc.!

    Sie werden sich sehr warm anziehen müssen, wenn ich „mitspiele“!

    Und – lieber Ingo xxxxxx, die Linke braucht auch Euch, tretet wieder ein, ich werde dafür sorgen, das alles korrekt läuft und dann räumen wir zusammen den Augiasstall auf!

  3. Gabriel van Helsing sagt:

    Nachdem ich gestern auch diese Liste bekommen habe, wäre ich bei Durchsicht des Schlüssels und der Zahlen bald in Ohnmacht gefallen. Spass beiseite.
    Bei dem Zahlenmaterial das gemailt wurde, kann ich sagen, dass das Material getürkt ist.
    Besonders aus dem Ruhrgebiet, Sauerland und dem Kreisverband den ich „noch“ angehöre.
    Ob da noch die Mitglieder aus den Familienclans dazugehören ist auch die große Frage.
    Da für diese schon seit Jahren keine, oder der untere Beitragsatz bezahlt wurde.
    Nix genaues weiss man, da diese zur vertuschung ihrer Beitragsehrlichkeit alle Tricks beherschen.
    Monatlich, Vierteljährlich, Halbjährlich, Jährlich, Bar, per Überweisung nach Düsseldorf oder Berlin, das ganze noch wechselnd, alles schön gemischt im Wechsel.

    Zurück zum Thema,
    Ziel dieser Liste kann nur sein,sich ihnen gefügige Deligierte zu instalieren.

  4. UP. sagt:


    …ich sag einmal, TUN ist angesagt – keine Verbalerotik. Und wer es noch nicht weiss: MEHRHEITEN ist das Stichwort! Sonst nichts. Wie im Fussball, dessen Fan ich nicht bin: Nur das Ergebnis zählt. Oder in der Betriebsabrechnung: Erfolg ist ausschliesslich zahlendefiniert. Das Können zählt nicht, was nicht heissen soll, dass ein Könner keine guten Zahlen schreibt. Aber das zu verfolgen, führt zu weit.
    Eingetreten zu sein heisst nicht, dass man als Mitglied angenommen wird!
    Und ich für meinen Teil habe immer erst Entschlüsse gefasst, wenn ich still zugehört habe und analysert habe. Wenn heute jemand gegen Blocks, Wagenknecht und Zimmermän manövert, handelt psychologisch unklug; denn der outet sich denen, die ihn abschiessen werden, bevor er überhaupt zum Vogel wurde.
    Es ist natürlich auch möglich, dass diese potentiellen Mitglieder gar keine werden wollen!

    Ich bin mit Ingo durch „Feuer und Eis“ gegangen: Wir haben zusammen für Demokratie gekämpft – standen zusammen vor der Bundesschiedskommission in Duisburg. Diese Karriere muss uns erst einmal einer nachmachen!!!

    Und ich weiss, wovon ich rede, als ich im Kreisverband Warendorf eine AG „Antikommunistische Plattform“ zu gründen beabsichtigte. Der „Konterdampf“ des Kaders, angeführt von Blocks, war nicht unerheblich. Und die danach durch sie abgehaltene Pressekonferenz prägte die „Splittergruppe“ oder die „Verstrahlten“, wie sie heute genannt werden.

    Ich würde heute jeden auslachen, der mich dazu bewegen wollte, diesem Verein erneut beizutreten.
    ad1 – Sie würden mich zudem nicht mehr nehmen. […gell, Günter; ein Erbsenzähler reicht].
    ad2 – Nur wenn OSKAR mich bittet, würde ich drüber nachdenken.

    Interessant, dass ich als Einziger von bekannten Wenigen den Delegiertenschlüssel nicht zugesandt bekommen habe. Der „Bürobote Dr. Kretschmer“ wird sicher unverzüglich dafür gesorgt haben, dass ich nach meinem Austritt aus der Mail-Datenbank gelöscht wurde 😉

    Udo Pahl

  5. Gabriel van Helsing sagt:

    U.P.
    Welche Mehrheiten?

    Dieser Kader beträgt, wenn wir mal ein wenig mit Zahlen spielen, keine 10 Prozent der Mitglieder.
    Als „harten Kern“ würde ich in NRW etwa 100 – 150 Leutchen bezeichnen.
    Gut vernetzt und firm in „Agitation“. Schön gemischt in AGs und AKs auf Kreis,- Landes,- und Bundesebene.
    Hier trifft man immer ein oder zwei aus diesen Kader. Der „innere Kern“ sind ca. 60 Leutchen.
    Diese bestimmen die Marschrichtung. Und dann kommt das grosse Heer der Speichellecker, die auch an die Tröge wollen.
    Die „GenossenInnen“ aus den Schiedskommissionen, die die Satzung in die berühmte Tonne kloppen, nehme ich mal raus;-)
    Und was macht das gro der Mitglieder?
    Bezahlt schön seine Beiträge, denkt die Linken sind ja gegen Harzt4 und Afghanistan.
    Aber mit allen anderen will ich meine Ruhe habe.
    Die Partei sendet mir ja schon Info´s und Mails vom Michalowski bekomme ich auch.

    Und liest weiter die Blödzeitung, wo drin steht, dass die Wagenknecht gerne Hummer isst,
    eigendlich Aufgrund ihrer Buchauflagen zur Oberschicht gehört,
    oder sieht bei RTL II Frauentausch.

  6. Dieter Carstensen sagt:

    Lieber Udo,

    ich habe schon ganz andere Zeiten durchlebt und ausgehalten. 1974 war ich der SPD beigetreten, damals gab es ja auch noch Linke in der SPD.

    Ich war dann Vorsitzender der örtlichen Jungsozialisten und Vorsitzender unseres örtlichen Jugendzentrums. Und dann kam die „Benneter Affäre“ mit seinem Satz: „Die Mitgliedschaft in der SPD ist kein Dogma“!

    Benneter wurde daraufhin aus der SPD ausgeschlossen und da ich mich mit ihm öffentlich solidarisch erklärt hatte, lief auch gegen mich ein Parteiausschlussverfahren, was aber ganz fix eingestellt wurde, als die Betreibenden nachdachten und merkten, daß dann das Jugendzentrum und die ganzen Jugendlichen im Ort für sie nicht mehr erreichbar gewesen wären.

    Und so funktioniert das auch in der Die Linke NRW. Man braucht Verbündete, Freunde, eine eigene „Hausmacht“ um den Chaoten innerhalb der Linke NRW Einhalt zu gebieten.

    Deine Enttäuschung und Verletztheit, lieber Udo, kann ich genauso gut nachvollziehen, wie die von Ingo und Detlef.

    Sowas macht mich betroffen und traurig, so darf man mit Menschen nicht umgehen, finde ich. Aber ich habe in meinem Leben Unrecht gegenüber noch nie klein beigegeben, sonst wäre ich auch wahrlich ein schlechter Sozialarbeiter, wenn ich für die Menschen, die meine Hilfe brauchen und sich voll auf mich verlassen, nicht kompromißlos eintreten würde.

    Und wer ausser der Linken ist denn gegen Hartz IV? Ich sehe täglich das Elend der Betroffenen, tue für sie was ich nur kann, mein Schriftverkehr mit den Behörden für diese Menschen umfasst mittlerweile eine 2 Gigabyte grosse externe Festplatte.

    Da gebe ich doch nicht klein bei, wenn da ein paar Chaoten, meinen, ihnen würde Die Linke NRW gehören. Dann wird es für mich erst richtig interessant, wenn ich sehe, daß Menschen ungerecht behandelt werden.

    Ich habe mir mittlerweile starke Bündnispartner gesucht und gefunden. Wir werden das nicht hinnehmen, was dort in Die Linke NRW falsch läuft, weil es undemokratisch ist.

    Ich bin, wie schon 1974, demokratischer Sozialist und werde, solange ich lebe, immer für andere Demokraten eintreten und niemals aufgeben, gegen Unrecht einzutreten.

    Detlef und Ingo kennen den Streit, den ich mit der örtlichen Linken hier hatte. Aber selbst die haben jetzt klein beigegeben, sieht ja auch dumm aus bei Google, wenn man „Die Linke Oberberg“ oder „Linke Oberberg“ eingibt und dann auf eine Mehrzahl von Einträgen stösst, die ich geschrieben habe und genau diese Linke auseinandernehme.

    Das hält auf Dauer niemand durch. Ich habe schon 1979 bis 1983, neben meinem Studium, als Journalist gearbeitet, vor allem für die Berliner Tageszeitung „Die Neue“.

    Ich glaube, ich beherrsche das Metier ganz gut. So Luschen wie die Blocks, Zimmermanns, Wagenknechts etc. nehme ich weder ernst, noch fürchte ich sie.

    Ich bin ein bißchen härter drauf als diese Antidemokraten und habe den längeren Atem. Das musste auch meine örtliche Linke einsehen, wir haben einen Burgfrieden geschlossen, es blieb ihnen nichts anderes mehr übrig, wenn sie sich nicht völlig der öffentlichen Lächerlichkeit hätten preisgeben wollen.

    Und, lieber Udo, lieber Ingo, lieber Detlef, aufrechte, ehrliche linke Demokraten wie Ihr seid das Salz der Erde, wir brauchen Euch als Verbündete, Ihr gehört in Die Linke NRW, damit wir gemeinsam dem Pack, was die Partei mißbraucht, Einhalt gebieten.

    So sehe ich das – und lieber Ingo, ich habe mittlerweile alle Deine Unterlagen gründlich gelesen, Du hast ein Recht auf Mitgliedschaft in der Die Linke NRW und glaube mir, die Bundesschiedskomission würde jetzt jederzeit zu Deinen Gunsten entscheiden, aber Du musst es durchfechten, um anderen, denen ähnlich Böses zugefügt wurde, wie Euch und mir, Mut zu machen.

    Lassen wir uns als linke, sozialistische Demokraten von ein paar antidemokratischen Spinnern so schnell unterkriegen? Ich hoffe doch nicht!

  7. UP. sagt:

    @ Gabriel van Helsing

    Genau die Mehrheiten, die diese 10 % in Bewegung setzen und genau diese Mehrheiten, die durch Agit-Prop mit Tricksen und Vortäuschen falscher Tatsachen aktiviert und benutzt werden.
    Dazu gehört, dass man Nichtfach-Männern und -Frauen in Ämtle und Gremien wie sachkundige Bürger bspw. laviert, die sonst nicht viel drauf haben und allein aus Dankbarkeit die vorkonfigurierte Hand heben. Und diese ziehen andere mit, die auch nicht weiter nachdenken.
    So wurde im Kreis Wahrendorf nicht die vordergründige Demokratie ausgehebelt, sondern Entscheidungen im engen Zirkel besprochen und vorentschieden. Und es ist diesen traurigen Figuren der Mitläufer und Speichellecker eine „Ehre“ – in meinen Augen zweifelhafte – dem erweiterten Zirkel zugehörig zu sein, der die konfektionierte Meinung der Kaderführung unter das Stimmvolk bringt. Was sie nicht wissen und alle anderen nicht, dass der Kern des wirklichen Kaders ganz andere Dinge verfolgt.

    Und man kann sich nur wundern, dass dieser Kaderführung, die durch den Zuzug des früheren Landesschatzmeisters aus Rheinland-Pfalz „bereichert“ wurde, intelligente Menschen hinterherschlappen wie mehrere Lehrer, ein pensionierter Schuldirektor und noch so ein paar andere Leute, die eigentlich selbständiges Denken und Entscheiden gewohnt waren und sind!
    Dieses sprichwörtliche „Stimmvieh“ stimmt dann bei Entscheidungen in Mitgliederversammlungen ab im Sinne der Meinung der Kaderführung, die sorgfältig vorbereitet hat! Durch Zirkelzusammenkünfte mit Kaffetrinken und „was weiss der Teufel“ noch.

    WIR waren vier Leute, die dieses Treiben von Anfang an durchschauten. Aber wir hatten keine Mehrheiten! Jetzt wird es klarer?
    Um ein Haar hätten wir diese altkommunistische Führerin der heutigen PDL in Kreis Warendorf „weg gehabt vom Fenster“. Es existieren jedoch Seilschaften – ein Konglomerat aus Stasi-Connection, IMs des STASI, Verbindungen zu DKP-Kreisen (und heute zähle ich aus gemachten Erkenntnissen auch tlw. Kreise der SL [Sozialistische Linke]dazu) – die Hilfestellung leisteten, die kommunistische Unterwanderung des Kreisverbandes zu forcieren.

    Und ich bekenne: Hut ab vor der „Leistung“ dieser Altkommunistin. Sie hat es geschafft, wirkliche Demokraten aus der Partei zu mobben oder durch die Bundesschiedskommission entfernen zu lassen. Von ihr stammte der Ausschlussantrag gegen UNS VIER, mitunterschrieben von einem Mitläufer; so schaffte sie Mehrheiten; denn dem Ausschlussantrag wurde zunächst zu 100 % von der Farce einer Landesschiedskommission entsprochen. WIR waren die Bösen, und in dieses Feuer wurde das Öl gegossen, welches mensch auf Seminaren in Ostberlin gelernt hatte.

    Das sind dann die Mehrheiten, die du hinterfragst!

    Diesen Argumenten erlagen auch mehrere Genossinnen und Genossen, die sich heute vom Kader abgewandt haben und auch keine Parteimitglieder sind. Zu ihnen gehörte auch xxxxx, der heute gleichberechtigter Mitarbeiter dieser Online-Zeitung ist, die Ingo Engbert und ich gegründet haben. Der Zuspruch, den wir erfahren, ist in Verbindung mit unserer eigenen Motivation genug Antrieb, die basis-kommunistischen Umtriebe hier im Kreis nicht nur zu beobachten.

    Die 11 Leute der PDL sind zum überwiegenden Teil Leute der DL. Zimmermann ist eine Konzession! Und Schwabedissen, der weibliche Part in der Doppelspitze des LaVo, war zu dumm oder, wie ich annehme, viel zu klug, sich als Kandidatin aufstellen zu lassen.

    Der aufmerksame Leser dieser Online-Zeitung weiss, wovon ich rede. Oder man/frau suche einmal bei uns nach:
    BLOCKS
    KAPLUCK
    REMMERS
    SCHULTE

    Udo Pahl

    ps
    …dann noch ein allgemeiner Satz: Ich bin weder verletzt noch ent-täuscht. Das WARUM werde ich an dieser Stelle nicht begründen. Das wissen mindestens meine Ehefrau, Detlef und Ingo. Und meine „grundsätzliche und analytische Intelligenz“ und Lebenserfahrung und Menschen(er)kenntis, die mich sehr, sehr selten getäuscht hat, werde ich an dieser Stelle nicht durch eine spezifizierte Vita-Beschreibung zu beweisen versuchen. Nur soviel, dass der sprichwörtliche Tellerrand nicht meine Grenze war!

  8. J.-U. Habedank sagt:

    Ich hab‘ mal in die Zahlen für Kleve reingeschaut…123 Mitglieder per 31.12.09. Das kann schon sein, wenn man den bis dahin vermeldeten – aber zweifelbaren – Zahlen des Kreisvorstandes glaubt. Zu mindestens 25% dieser „Mitgliedschaften“ hatte ich ja schon was geschrieben.

    Etwas anderes ist „merkwürdig“ und indiziert Schluderei: Zum einen dürfte mindestens eine Person geführt werden, die leider 2007 gestorben ist (U. Kannengießer). Zum anderen, schwer verständlich, soll es einen Zuwachs von ca. 47% gegeben haben – das ist Nonsens!!!! Anfang Februar 2009 waren es exakt 104, im Januar 09 sind 2 oder 3 dazugekommen, also somit am Jahresanfang dann umm die 100, oder?! Mal abgesehen von diesen „kein-beitrag-gegen-Stimme-Mitgliedern“ – über etliche Neuaufnahmen liesse sich vortrefflich streiten: Etliche waren nur 1 mal da, erklärten den Eintritt, stimmten ab…und man hat noch nicht mal eine Kontoverbindung von denen, geschweige denn etwas gehört, bekommen, gesehen…“Dummies“ halt?!

  9. Dieter Carstensen sagt:

    Lieber Jens Uwe, lieber Udo,

    wollt Ihr Euch im Selbstmitleid ertränken, oder den Antidemokraten das Handwerk legen helfen???

    Beim Handwerk legen bin ich dabei, aber nicht bei heulsusischem Selbstmitleid.

    Es gibt genug Menschen, die wie ich denken, Mut aufbringen und gegen die Bande angehen. Aber bei Euch lese ich zuviel Resignation und Selbstmitleid heraus und primitive Rache.

    Das habt Ihr nicht nötig finde ich. Eure Kritik ist berechtigt, vollkommen klar, aber dann müssen wir Eure und meine Energie nicht in irgendwelchen endlos Jammerzeilen verschwenden, sondern sie in positives Handeln umsetzen und weg sind die Blocks, Michalowskys, Zimmermanns und Beuermanns dieser Welt.

    Die kochen auch nur mit Wasser.

  10. UP. sagt:

    Mein lieber Herr Carstensen, da sind Sie der erste, der Selbstmitleid bei mir feststellt! Und mit Ihrer weiteren Annahme liegen Sie so was von falsch …

    Lassen Sie mich getrost meinen Weg verfolgen und für den Ihren viel Spass! Es gibt kluge und destruktive Taktiker – dann noch die à la Kamikaze. Suchen sie sich etwas aus.
    Wenn Sie dort angelangt sind, wo ich schon lange war, sprechen wir uns gerne wieder, wenn Sie den Weg aushalten.

    Und wenn ich jemanden, der NULL Hintergrundinformationen besitzt, ’so reden höre‘ :“… und weg sind die Blocks, Michalowskys, Zimmermanns und Beuermanns dieser Welt.“ muss ich sagen – mit Verlaub – der hat Ahnung wie die sprichwörtliche Kuh vom Sonntag.

    UP.

  11. Gabriel van Helsing sagt:

    Ich habe mir den Artikel mit den …. , und weg sind die Blocks, Michalowskys, Zimmermanns dieser Welt ein paar mal zu Gemüte geführt.

    Mein Körper war sich dabei nicht einig, ob er dabei heulen oder lachen sollte.

    Kurz: Dafür braucht man Mehrheiten!!!

    Und das fängt in den Orts- und Kreisverbänden an.
    Wir sind lt. Statut, Satzung, etc. eine Basisdemokratische Partei.

    Und da fängt das Dilemma an.
    Erst einmal müssen Mitglieder, wenn dieses nicht vom Vorstand kommt, einen Mitgliederparteitag mit Tagesordnungspunkten einberufen. Als Einhanselshow klappt dieses nicht.
    Dann glühen vom LaVo angefangen, bis zu den Orts- Kreisverbänden die Telefone.
    Als nächstens geht ein reger Mailverkehr zwischen diesen Parteien ab.
    Jetzt wird versucht den Termin, wg. irgend etwas zu canceln.
    Dann kommt die großartige Idee, einen oder zwei Hansel aus dem LaVo-Vorstand als Moderator an diesem Tag einzusetzen. Nachdem man mehrer Anläufe zu diesem Mitgliederparteitag unternommen hat, kommt an diesem das grosse Erstaunen. Es erscheinen Mitglieder, die man noch NIE gesehen hat. Die berühmten Bierdeckelmitglieder!

    Man erklärt sich aus der Gruppe der Antragsteller, GenossInnen abzustellen, für:
    Einlasskontrolle, Mitgliedskontrolle, Antragskommission,Wahlausschuss,Mandatsprüfungskommission, Protokollführer,
    etc.,etc.
    Damit das ganze noch etwas gewürzt wird, geht nach der Begrüßung das „Hasenrennen“ los.
    Hierbei gehen Gliederungen der anderen Seite, wg. „Luftschnappen“ und Fluppe, rein und raus.
    Der Moderator erklärt deswegen das Prozedere doppelt und dreifach.

    Und bei der Überprüfung der Mitgliederliste kommt schon das erste große Stirnrunzeln.
    Wenn die andere Seite im Vorfeld feststellt, dass sie mit „Bierdeckelmitglieder“ und Familienclans KEINE
    Mehrheit hat, werden Auswertige angekarrt.
    Es spricht nicht gegen die Statuten, z.B. im KV Warendorf Mitglied zu sein und meinen Wohnort in Wesel zu haben.
    Ich kann als Auswertiger alle Weihen bekommen, ausser zum Kommunalparlament zu kandidieren.

    Ich will abkürzen. Wer führt die Mitgliederlisten? Wer gleicht ab?
    Garantiert nicht die Antragsteller!

    Das zu Hintergrundinformationen. Und weg sind nicht die Blocks, Michalowskys, etc.
    sondern die Mitglieder die mal etwas bewegen wollten, oder die keinen Ar… in der Hose mehr haben,
    weil sie die Schnautze von diesen Spielchen gestrichen voll haben.

    Ns. Mit den Ex-Mitgliedern könnte man eine neue Partei günden.
    Oder lass uns wenigstens anfangen mit Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreise,
    damit diese Blocks, Michalowskys, Zimmermanns und Konsorten nicht mehr werden und WIR sie in die Wüste schicken können.

  12. UP. sagt:

    Das ist der Schlüssel:

    Die Mehrheit

    So hatte ich es in #8 beschrieben. Und wenn Extremisten die Mehrheit besitzen, kommt so etwas dabei raus, wie bei den Sondierungsgesprächen und es resultiert die Grosse Koalition mit dem CDU-Verhandlungs- und „Arbeiterführer“ Rüttgers, der dann auch Ministerpräsident werden wird. So stellte es Andreas Krautscheid heute morgen im WDR2 klipp und klar fest.

    Diese Mehrheiten wurden manifestiert durch die Kader an der Basis, die den Bereinigungsauftrag hatten. Und natürlich die Mitgliederlisten hatten! Der ‚Durchblicker‘ weiss, was es heisst, dass das Kader mit ihrer dazu nicht legitimierten DKP-Führerin und einem willfährigen Kreisschatzmeister diese Listen scharz auf weiss besass.
    Hier im Kreis Warendorf ging es los, und keiner hat es gemerkt. Vor Allem nicht die lokale Presse, die verschlafene. Die hat auch noch auf die „verstrahlte Splittergruppe“, auf UNS, draufgehauen, weil „offizielle Stimmen“ aus Düsseldorf wie ein Herr Blocks und eine mittlerweile Bundestagsabgeordnete Remmers, die in Herne ihr persönliches Chaos hinterlassen hat, schöne Sprüche geklopft haben.
    Diese Kader-Mehrheiten wurden programmiert: in Warendorf, in Coesfeld, in Steinfurt, in Hagen, in Herne … und/und/und!

    In „Düsseldorf“ wurden diese Kader gekreisst und das Resultat haben wir heute.

    In anderen Bundesländern sieht es nicht anders aus: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Schleswig-Holstein und besonders Rheinland-Pfalz, mit einem einschlägig vorbelasteten Dr. Vollmann (ehemal. IM der STASI, rechtskräftig verurteilt.) an der Spitze.
    Aus all diesen Bundesländern liegen uns einschlägige Berichte vor.

  13. Dieter Carstensen sagt:

    # 12 Lieber Gabriel,

    sachlich ist das falsch. Die Mitgliedschaft bei Die Linke ist nach Satzung wohnortbezogen. Nur dort, wo ich wohne, in dem Kreisverband bin ich stimmberechtigt und wahlberechtigt. Wenn dagegen verstossen wird, ist das anfechtbar, sogar vor ordentlichen Gerichten.

    LG, DC.

  14. Noch-Mitglied sagt:

    Da gebe ich dem UP recht.
    Die kriegste nicht ratz-fatz hinweggefegt.
    Die haben ihre Seilschaften. Eng angelehnt an den Ausspruch von Barrington Moore, den ich gestern unter „Basisdemokratie“ gepostet habe. Und wenn Du die Kommentare in WAZ-Online Herne liest, die gegen uns zimmern, stellst Du fest, daß es diese Art schlichter Gemüter ist, die die Herrschaft der Strippenzieher und Vorstandsmitglieder ermöglichen, bei denen Du aufgrund der Mehrheiten keinen Fuß auf den Boden bringst. Da nutzt auch kein positives Arbeiten, das geht in die Einbahnstraße. Du mußt vorher einfach abbiegen, in eine andere, eigene Fraktion.
    Und dann versuchen, aus diesem Dunstkreis der häßlichen Linksfratzen herauszukommen, auf Dich aufmerksam zu machen. Denn bei den nächsten Kommunalwahlen haste, bei denen untergehakt, sowieso keine Möglichkeiten mehr.
    Wenn es reell zugeht, kann ich verlieren. Wenn aber solche Hackfressen obsiegen, mit diesen Schlechtigkeiten im Gepäck, mit dieser Gier nach Geld und Posten, erzeugt es in mir einen kackreiz.
    Schließt diese handelnden Personen aus dem Kreisverband aus und macht mit vernünftigen weiter.

  15. Gabriel van Helsing sagt:

    Auszug aus der Bundessatzung!

    § 2 Erwerb der Mitgliedschaft

    (6) Jedes Mitglied der Partei gehört zu einem Kreisverband, in der Regel zu dem seines Wohnsitzes.

    Die Bundespartei führt eine Zentrale Mitgliederliste.

    Man beachte, „in der Regel“! Es spricht nichts dagegen, diese Regel ausser Kraft zu setzen. siehe oben.

    Zu dieser Zentralen Mitgliederliste, die Bundespartei führt nur aus, dass Dagobert Duck Mitglied der Partei ist.
    Ob Dagobert Duck in Entenhausen wohnhaft ist, kann man nur per Abgleich feststellen.
    Wenn es 2 Mitglieder mit gleichen Namen gibt, kann der Abgleich schon mal Monate brauchen:-)

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