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RENTENANGST

Der A… gilt nicht für Linke

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 6. März 2014

„Für Rüstung, Kriege und Banken ist immer Geld da“
Gysi nennt Berliner Politik „einzigartigen Skandal“

Ja, nach Festtagen ändert sich auch die Optik ein wenig. Aber am Aschermittwoch fängt für die Linke an der Saar das närrische Treiben erst richtig an. Erlebten wir in diesem Jahr doch eine ungewöhnlich ruhige karnevalistische Zeit, ohne Gala und Revue, stellen wir heute fest dass auch dieser Abschnitt scheinbar nicht spurlos an der Partei vorübergegangen ist. Folglich halten auch wir an den Wahlspruch fest: „Und schlägt der A… auch Falten, sie bleiben doch die Alten.

Zumindest wenn wir die Reden vom gestrigen Tag aufnehmen ist es ruhiger geworden in Wallerfangen. So erzählten einige Augenzeugen von einem starken Rückgang der Besucherzahlen und Oskar muss wohl ein wenig lahm dahergekommen sein. Vielleicht geht ihm ja auch wirklich schon einiges  hinten vorbei, in der Partei?

Auch die Heringe sollen ja nicht mehr die Alten sein. Obwohl hier die Falten schwer auszumachen sind. Aber mehr als 200 Stück sollen nicht vorhanden gewesen sein. Für geschätzte 300 Besucher, der Rundfunk erwähnt 450, einige zu wenig? Früher soll die Halle auch schon mit 800 Personen überfüllt gewesen sein. So sprechen dann Besucher, die höflichen, von einer sehr geschickten Aufteilung der Tische.

„Wagenknecht, Gysi und Lafontaine wurden mit dem Steigerlied des Wallerfanger Musikvereins empfangen“ schreibt ein Kommentator und wir fragen uns ernsthaft wie hoch die denn noch hinauf wollen, kommt doch nach jedem Aufschwung auch wieder der Fall.

Wobei ein höchst unanständiger Satz in letzter Zeit immer wieder erwähnt wird. „Wer lügt, der fliegt“ hörten wir einst von den bajuwarischen Ordnungshüter Seehofer in Verbindung mit den ausländischen Mitbürgern. Wenn es denn danach ging müssten die Deutschen Plenarsäle an und für sich ziemlich verwaist sein. Oder?

Ha, dabei haben wir die LINKE Heilsarmee noch gar nicht einmal erwähnt, bis jetzt. Wenn dort alle Lügner, die Versprecher einer besseren Zukunft und Andere, nach Hause geschickt würden, könnte doch endlich Politik gemacht werden. Aber vor jeder Wahl und auch an jedem Aschermittwoch die gleichen Versprechungen zu verbreiten und diese dann nicht einzuhalten, ist doch in etwa so wie die wundersame Brotvermehrung aus der Bibel im Verhältnis mit den zu wenigen Heringen, also einen Halben für Jeden, ja ober eben letztendlich doch für den A……

Der Bericht der Aktuellen Stunde: >>>>> HIER <<<<<

„Für Rüstung, Kriege und Banken ist immer Geld da“
Gysi nennt Berliner Politik „einzigartigen Skandal“

Zumindest beim Kampf gegen das Kapital und den politischen Gegner passt zwischen Oskar Lafontaine und Gregor Gysi kein Blatt Papier. Bei einem der ersten gemeinsamen Auftritte nach ihrem Streit 2012 holten sie beim Aschermittwochstreffen der Linken in Wallerfangen vor 500 Gästen zum Rundumschlag aus.

Gysi knöpfte sich zunächst CSU-Chef Horst Seehofer vor. Dessen auf Zuwanderer gemünzte Parole „Wer betrügt, der fliegt“ kommentierte Gysi mit den Worten: „Ich weiß gar nicht, warum er den halben Bundestag entlassen will.“ Das Einzige, was die große Koalition bisher hinbekommen habe, sei eine „drastische Erhöhung der Diäten“. Angela Merkel mache Politik für Konzerne und Banken. „Für Rüstung, Kriege und Banken ist immer Geld da, für Bildung nicht“, erboste sich Gysi. Deutschland habe den größten Niedriglohnsektor Europas; dass die Bundesregierung nichts dagegen unternehme, sei ein „einzigartiger Skandal“.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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