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Corona Made in Germany

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 27. Februar 2021

Corona-Politik der Bundesregierung

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Von Paul Wrusch

Die Deutschen können gut organisieren? In der Corona-Krise zeigt sich mal wieder, dass das Klischee nicht stimmt. Eine Bilanz nach einem Jahr Pandemie.

Schnelltests

Bei den Coronatests läuft es in Deutschland alles andere als rund. Bei den sehr genauen PCR-Tests, die nur in Laboren ausgewertet werden können, wird derzeit nur rund die Hälfte der zur Verfügung stehenden Kapazität genutzt. Als zu Beginn der zweiten Welle im Oktober die Labore überlastet waren, wurden die Kriterien verschärft, die man erfüllen muss, um getestet zu werden. Obwohl sie wieder etwas gelockert wurden, bleiben die Zahlen niedrig.

Auch bei den Schnelltests, die weniger genau, aber günstiger sind und schon nach 15 Minuten ein Ergebnis liefern, hinkt Deutschland hinterher: Während diese in anderen Ländern massenhaft genutzt werden, sollen sie hierzulande in den meisten Bundesländern erst demnächst kostenlos angeboten werden – die Zusage, dass das ab 1. März der Fall sein würde, musste Gesundheitsminister Jens Spahn zurückziehen.

Dass er bei der künftigen Teststrategie vor allem auf Schnelltests gesetzt hat, bei denen ein Abstrich tief im Rachen durch Fachpersonal genommen werden muss, ist erstaunlich. Schon seit Dezember steht fest, dass die gleichen Tests gute Ergebnisse liefern, wenn ein Abstrich im vorderen Nasen- und Mundbereich genommen wird. Das kann jeder Laie bei sich oder anderen machen. Und es ist deutlich günstiger, weil niemand für die Durchführung des Tests bezahlt werden muss.

Die Medizinprodukte-Abgabeverordnung wurde durch das Bundesgesundheitsministerium aber erst Anfang Februar so geändert, dass diese Selbsttests an jeden verkauft werden dürfen. Erst danach hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte mit der Überprüfung dieser Tests begonnen und am Mittwoch die ersten drei genehmigt. In den Handel kommen diese Tests, die auch bei der Öffnung von Schulen und anderen Einrichtungen eine wichtige Rolle spielen sollten, darum erst deutlich später als in vielen anderen Ländern. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Janosch Dahmen, selbst Notfallmediziner, hat dafür kein Verständnis. „Wenn es um Leben und Tod geht, dürfen nicht zwei Monate zwischen Validierung und Anwendung liegen“, sagte er der taz. Malte Kreutzfeldt

Bildung

Wie wenig dem Staat in der Pandemie Bildung wert ist, lässt sich an einer Zahl ablesen: Auf nicht mal 5 Milliarden Euro belaufen sich die nennenswerten Soforthilfen für Kitas, Schulen und Universitäten. Bei über 3 Millionen Kitakindern, 11 Millionen Schü­le­r:in­nen und fast 3 Millionen Studierenden muss man die Investitionen halbherzig nennen. Vor allem, weil Po­li­ti­ke­r:in­nen seit Monaten behaupten, Bildung habe „oberste Priorität“.

Ganz Deutschland musste mitansehen, wie die Bil­dungs­mi­nis­te­r:in­nen die drängenden Probleme behäbig – oder gar nicht – angegangen sind. Nach dem ersten Homeschooling-Frust wäre genug Zeit gewesen, ausreichend FFP2-Masken, Laptops oder Luftfilter anzuschaffen. Passiert ist fast nichts. Die Bundesgelder für Lehrerlaptops etwa wurden Ende Januar freigegeben – zehn Monate nach den ersten Schulschließungen. Und die Trödelei wiederholt sich aktuell bei den Schnelltests.

Priorität für die Bil­dungs­mi­nis­te­r:in­nen muss jetzt sein, die täglich wachsende Chancenungleichheit zurückzudrehen. Dafür müssen sie auch die Lernrückstände ihrer Schü­le­r:in­nen abfragen. Erst dann kennen sie das Ausmaß der Misere – und können entsprechend gegensteuern. Zum Beispiel bei den Gruppen, die die Politik vergessen zu haben scheint: Förderschüler:innen, die in keinem Bund-Länder-Beschluss überhaupt nur Erwähnung finden. Und Kinder in Flüchtlingsunterkünften, die komplett auf der Strecke bleiben. Für eine selbsterklärte Bildungsnation ist das ein Armutszeugnis. Ralf Pauli

Impfstoffproduktion

Von Donald Trump kann man halten, was man will. Aber was die Amerikaner bei der Impfstoffbeschaffung im vergangenen Frühsommer schnell begriffen haben: Bei einer Pandemie muss man auch pandemisch denken – und nicht kleinteilig wie Deutschland und die EU.

Das Versagen der EU-Kommission war gar nicht so sehr, dass sie im Sommer bei den potenziellen Impfstoffherstellern zu wenig Dosen bestellt haben. Denn selbst wenn die EU von Anfang an mehr bestellt hätte – am Engpass im ersten Quartal hätte sich wenig geändert. Denn den gibt es weltweit. Was geholfen hätte und die EU und Deutschland als größtes Mitgliedsland versäumt haben: den Aufbau von Produktionskapazitäten.

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Deutsche in Käfighaltung fressen den Politiker-Innen aus der Hand!

Die US-Regierung hat bereits in den Sommermonaten nicht nur groß bestellt, sondern auch beim Aufbau der Produktionsstätten massiv geholfen. Firmen wie Biontech, Moderna und Curevac sind Newcomer in der Pharmaindustrie. Deswegen musste sich das Mainzer Unternehmen Biontech von Beginn an mit Pfizer zusammenschließen. Aber selbst für Pfizer ist es ein gigantisches Unterfangen, innerhalb kurzer Zeit Milliarden Impfstoffdosen herzustellen.

Das Risiko, dass die Impfstoffe womöglich nicht wirken, kann ein Staat eingehen. Ein Privatunternehmen überlegt sich das mehrfach, weil ein Scheitern den Ruin bedeuten würde. Doch in solchen Fragen denkt Deutschland offenbar ideologischer als die USA.

Beim Impfstoff-Hersteller Curevac war die Bundesregierung vergangenes Jahr nur deswegen eingestiegen, weil Trump Interesse an dem Tübinger Unternehmen zeigte. Auf die Idee, Curevac auch beim Aufbau einer eigenen Produktionsstätte unter die Arme zu greifen, kam in der Bundesregierung keiner. Auch deswegen dauert es nun mit der Impfstoffproduktion. Felix Lee

Impfen

Quelle      :          TAZ         >>>>>      weiterlesen

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Grafikquellen     :

Oben      —       Alternatives Jugendzentrum Chemnitz http://ajz-chemnitz.de

15 Kommentare zu “Corona Made in Germany”

  1. Fantomas sagt:

    Prof. Dr. Christian Drosten von der Berliner Charité.
    Ein Mann, der immer zur Stelle war, wenn im 21ten Jahrhundert eine Pandemie aus der Taufe gehoben wurde, und dessen Warnungen – manchmal bis aufs Komma gleichlautend – sich zuverlässig als falsch erwiesen; der einen PCR-Test für ein »neuartiges« Coronavirus quasi schon in der Tasche hatte, bevor überhaupt irgendjemand wissen konnte, dass es sich um ein Coronavirus handelte; der auf fast schon unheimliche Weise plappernde Ratlosigkeit in mediale Expertise verwandelte, monopolisierte und verbreitete; der als Chef des maßgeblichen Referenzlabors weltweit die Diagnostik mitbestimmte und der zu- dem schon lang in das Geschäft der WHOSeuchenwächter selbst verstrickt ist.

    Meine Pandemie mit Professor Drosten
    Van Rossum, Walter

    Vom Tod der Aufklärung unter Laborbedingungen

  2. Fantomas sagt:

    Das RKI hat heute der Ärztin Katrin Kessler aus Haßloch bestätigt, dass jeder, der zum 3. oder 4. Mal zum „nachtesten“ kommt und immer „PCR-Test-positiv“ war, auch jedes mal NEU als „Infizierter“ in die Statistik aufgenommen wurde.
    Dies ist ein extrem relevanter „Systemfehler“, denn dies bedeutet im Klartext, dass wir die „Maßnahmen“ aufgrund von völlig falschen Zahlen präsentiert bekommen haben.

  3. Fantomas sagt:

    Was wir über Mund und Nase ziehen, ist eigentlich Sondermüll

    https://www.facebook.com/photo?fbid=3739924792759218&set=a.190651227686610

  4. Fantomas sagt:

    Hart aber fair
    All das setze eine gute Strategie voraus, mahnt Lauterbach. Und genügend Tests, die wohl erst – noch ein Schluck Wasser in den Wein – Mitte, Ende März verfügbar sein werden.

    Das ist das Rede-Duell des Abends
    Skeptisch ist Karl Lauterbach auch, was die Ehrlichkeit seiner Mitmenschen angeht: Ob jeder, dessen Selbsttest positiv ausfällt, auch das Gesundheitsamt informiert?

    https://www.gmx.net/magazine/politik/politische-talkshows/hart-aber-fair-karl-lauterbach-oeffnungen-ueberraschung-35587446

    Die BürgerINNEN sind mittlerweile auch sehr sehr skeptisch, was die Ehrlichkeit der Politiker a la Merkel und Spahn betrifft.

  5. Hanns Dieter sagt:

    Corona-Notstandsverordnungen beruhen auf falschen Zahlen

    Um die Gefährlichkeit von Corona zu untermauern, werden offensichtlich die Totenzahlen manipuliert. Kürzlich gab es sogar in den Haltungs-Medien Nachrichten darüber, dass in den Krankenhäusern Unfallopfer, Gebärende, Krebskrake, die bei der Aufnahmeuntersuchung positiv getestet werden, als Corona-Kranke in die Zählung eingehen.

    https://vera-lengsfeld.de/2021/03/02/corona-notstandsverordnungen-beruhen-auf-falschen-zahlen/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=NL-Post-Notifications

  6. Kristian Ohles sagt:

    Je älter wir werden, desto näher kommen wir dem Tod. Das gilt auch in Zeiten von Corona.

    https://www.novo-argumente.com/artikel/wie_viele_lebensjahre_raubt_uns_das_virus

  7. Fantomas sagt:

    Leider, leider hat der AfDler Recht. Nur aus diesem Grund wird gepostet.

    https://www.youtube.com/watch?v=Qqye_q3kd7A

  8. Hanns Dieter sagt:

    Verwaltungsgerichtshof kippt Testpflicht für Altenpfleger

    Das Testen bedeute für viele Beschäftigte und Besucher einen massiven Eingriff in ihr Wohlbefinden und auch in ihre körperliche Unversehrtheit, argumentierten die Senioreneinrichtungen.
    Es komme häufig zu Verletzungen – und viele Besucher reduzieren ihre Besuche aus Angst vor den Tests.

    https://corona-blog.net/2021/03/03/verwaltungsgerichtshof-kippt-testpflicht-fuer-altenpfleger/?fbclid=IwAR2ltoRTSsVwD7PM5efN0672NyiyLyUC81N5q7RBm_Ojr4GPGaSeJxLhCSQ

  9. Fantomas sagt:

    Anwalt hebelt mit Klage Maskenpflicht in Nürnberg aus
    5 Mär. 2021 10:19 Uhr

    Ein Rechtsanwalt in Nürnberg muss vorerst keine Maske mehr in der Innenstadt tragen. Das Verwaltungsgericht Ansbach gab ihm in einem Eilverfahren recht und spricht von „Ermessensfehlern“.

    https://de.rt.com/inland/113958-anwalt-hebelt-mit-klage-masken/?fbclid=IwAR3Tx6QTFbxtq5Sy6l1X_px-Lb_Y708w1I8bwa0EowLZhKrLIKwlJwuOVLI

  10. Hildegard Sch. sagt:

    Was kosten die Selbsttests?
    Eine Packung bei Aldi soll 24,99 Euro kosten. Darin enthalten sind fünf Teststreifen für den Hausgebrauch.

    Zum Vergleich: Ein Schnelltest an einer Teststation kostet häufig um die 40 Euro.

    Wie viel die Testpakete beispielsweise bei DM kosten sollen, steht noch nicht fest. Das Unternehmen hatte jedoch bereits angekündigt, die Tests so günstig wie möglich verkaufen zu wollen.

    Tut mir leid, wer den Blödsinn unterstützt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Der Streifen taugt noch nicht mal als Klopapier. Alles Volksverdummung!

  11. Obelix sagt:

    Der wichtigste Zweck der Schnelltests ist, die Corona-Positiv-Rate wieder nach oben zu treiben. Damit dann ab ca. Anfang April neue drakonische Maßnahmen umgesetzt werden können. Darüber hinaus ist das ein Riesengeschäft für Hersteller und Vertrieb. Der Bürger wird also wieder einmal ausgequetscht und für dumm verkauft.

  12. BadBoy sagt:

    Trotz Corona: Weniger Sterbefälle im Februar als in den Vorjahren
    Im vergangenen Monat wurden weniger Tote registriert als in den drei Jahren zuvor. Und es gab in diesem Winter die schwächste Grippewelle aller Zeiten.
    lex, 9.3.2021 – 18:50 Uhr

    Wiesbaden/Berlin – Laut Hochrechnungen des Statistischen Bundesamtes liegt die Sterblichkeit in Deutschland unter dem Durchschnitt der Vorjahre. Wie die Behörde in Wiesbaden mitteilte, starben im vergangenen Monat insgesamt 81.746 Menschen. Das waren 2632 weniger als im Februar der Jahre 2017 bis 2020. In der letzten Februarwoche (22. bis 28.02.) lagen die Sterbefallzahlen sogar bei elf Prozent oder 2266 Fällen unter diesem Vierjahresdurchschnitt für eine achte Kalenderwoche. Dies geht aus einer Sonderauswertung der vorläufigen Sterbefallzahlen hervor.
    Covid-19-Todesfälle gehen weiter zurück
    In dieser Woche gab es laut Robert Koch-Institut (RKI) in ganz Deutschland 2396 Covid-19-Todesfälle. Die Zahl ist damit gegenüber der Vorwoche um 666 Fälle gesunken. Insgesamt gingen die Sterbefallzahlen in der sechsten Kalenderwoche weiter zurück.
    Die Übersterblichkeit sank Anfang Februar in allen Bundesländern. In der ersten Februarwoche lagen in keinem Bundesland die Sterbefallzahlen noch um mehr als 30 Prozent über dem Durchschnitt der Vorjahre. In der letzten Januarwoche war dieser Wert noch in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen überschritten worden.
    Noch nie so wenig Grippe-Tote wie im Winter 2020/21
    Besonders auffällig ist in der Statistik die Auswertung der Todesfälle, die auf andere saisonale Atemwegserkrankungen wie Influenza (Grippe) zurückzuführen sind. Laut RKI sind diese Erkrankungen in dieser Wintersaison „auf einem vorher nie erreichten niedrigen Niveau“. Insbesondere in den Jahren 2017 und 2018 waren die Sterbefallzahlen durch starke Grippewellen in den ersten Monaten des Jahres deutlich erhöht. Diese Entwicklungen spiegeln sich auch im Durchschnitt der gesamten Sterbefallzahlen für die Vorjahre wider.
    Das Statistische Bundesamt vertritt die Ansicht, dass die niedrigen Sterbefallzahlen auf die schwache Grippesaison zurückzuführen seien. Grundlage der Sonderauswertung für die Jahre 2020 und 2021 sind erste vorläufige Daten (Rohdaten).

    https://www.berliner-zeitung.de/news/trotz-corona-weniger-sterbefaelle-im-februar-als-in-den-vorjahren-li.144886?fbclid=IwAR3HAkU8hNYOae1VCJz7bWg-ZYoo_UbthWfNnDjkLcqmUqhxABpNVSgbRoc

  13. Hanns Dieter Brenner sagt:

    Prof. Drosten wurde in einem Verfahren um Corona und den PCR-Test als Gutachter benannt. Er schweigt schon ziemlich lange darüber, ob er der Aufgabe nachkommen wird. Weil die Fragestellung heikel ist?
    ……….

    Es geht um die Frage nach der Eignung des PCR-Tests als verlässlichen Nachweis von Corona-Infektionen im Sinne des Infektionsschutzgesetzes.
    Ein Thema, das kontrovers diskutiert und längst nicht mehr nur von Querdenkern und anderen Maßnahmen-Kritikern kritisch gesehen wird.
    ………

    Hintergrund: Seit Monaten wird vor allem seitens der Maßnahmen-Kritiker eindringlich darauf hingewiesen, dass der PCR-Test durch sein nobelpreisgekröntes Vervielfältigungsprinzip (Stichwort CT-Zahl) zwar extrem geringe Virenmengen detektieren kann, dadurch aber auch positiv ausfällt, wenn keine Infektion im Sinne des Infektionsschutzgesetzes und damit auch keine Ansteckungsgefahr vorliegt.
    Das wiederum würde Corona-Maßnahmen und Lockdowns, die ja auf hohen Fallzahlen und der Angst vor massenhafter Ansteckung beruhen, empfindlich infrage stellen.
    ………..

    Für Drosten-Fans und Maßnahmen-Befürworter ist diese Argumentation ein rotes Tuch.

    Den Status der reinen Verschwörungstheorie hat sie allerdings spätestens im Dezember 2020 verlassen, als neben bekannten Maßnahmen-Gegnern auch ein großer PCR-Test-Hersteller und wissenschaftlicher Weggefährte Drostens öffentlich darauf hinwies, dass nur die Hälfte aller Corona-Positiven ansteckend ist.
    Um gefährlich für Dritte zu sein, müsse man „100 Mal mehr Viruslast in sich tragen als die Nachweisgrenze der Tests”, betonte Olfert Landt, Geschäftsführer des Berliner Unternehmens TIB Molbiol in einem Interview mit der Fuldaer Zeitung. Er wünsche sich seitens des RKI diesbezüglich „mehr Mut“

    ……

    Ende Januar 2021 wies dann auch die WHO in einer „Notiz für Anwender“ darauf hin, dass schwach positive PCR-Tests „vorsichtig“ und nur unter Berücksichtigung der CT-Zahl (je höher, desto weniger aussagekräftig) interpretiert werden sollten.
    Sei ein Test positiv, der Getestete aber asymptomatisch, solle der Test wiederholt werden.
    Vollkommen abwegig scheint das Infragestellen des PCR-Tests als ausschlaggebender Gradmesser der pandemischen Lage also nicht zu sein.

    Drosten lässt Gericht schmoren
    Prof. Drosten wurde in einem Verfahren um Corona und den PCR-Test als Gutachter benannt. Er schweigt schon ziemlich lange darüber, ob er der Aufgabe nachkommen wird. Weil die Fragestellung heikel ist?
    Simone Schamann

    09.03.2021

    Dass Christian Drosten die Post vom Amtsgericht Heidelberg erreicht hat, bestätigte die Charité dem Nordkurier bereits vor zwei Wochen. Ihm sei die Anfrage bekannt, so Sprecherin Manuela Zingl, die Entscheidung, ob Prof. Drosten in dem Verfahren als Sachverständiger in Erscheinung treten wird, sei aber noch nicht gefallen. Damals hieß es, im Laufe der Woche würde es eine Antwort geben – gab es dann aber doch nicht. Als der Nordkurier zehn Tage später nochmals nachhakte, hieß es wieder, dass sich die Anfrage „weiterhin in Bearbeitung“ befinde.

    Kontroverse um den PCR-Test
    Warum dauert das so lange? Wirklich nur, weil das Zeitbudget von Deutschlands bekanntestem Virologen und Regierungsberater knapp bemessen ist und er Besseres zu tun hat? Oder auch, weil die Anfrage des Gerichts für den Wissenschaftler nicht ganz so einfach zu handhaben ist, wie es auf den ersten Blick aussieht? Es geht um die Frage nach der Eignung des PCR-Tests als verlässlichen Nachweis von Corona-Infektionen im Sinne des Infektionsschutzgesetzes. Ein Thema, das kontrovers diskutiert und längst nicht mehr nur von Querdenkern und anderen Maßnahmen-Kritikern kritisch gesehen wird.

    https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/drosten-laesst-gericht-schmoren-0942713303.html

  14. Fantomas sagt:

    Der PCR-Test ist für diagnostische Zwecke nicht geeignet. Er weist nicht das Virus nach, sondern genetische Bruchstücke. Er kann nicht unterscheiden zwischen Nukleinsäurefragment (weder infektiös noch selbst replikationsfähig – z.B. ein Artefakt, oder „Virus-Müll“ nach durchgemachter Infektion), Virus (vorhanden, aber nicht vermehrungsfähig), virulentem Virus (Träger ist asymptomatisch, aber infektiös) und tatsächlich krank. Nur ein geringer Bruchteil der positiv Getesteten ist krank. Der PCR-Tests ist, wird vollkommen wahllos verwendet.

    Die dritte Welle wird nächste Woche beschlossen!

    Bei allen Forderungen von Transparenz sollte der CDU-Vorsitzende nicht vergessen, seinen Sohn in die Überlegungen miteinzubeziehen bzw. Laschet sollte nicht über die Balken stolpern, die vor seiner Tür lagern.

  15. Fantomas sagt:

    Virologe Kekulé: „Bevölkerung muss Fehler der Politik ausbaden“

    Aktualisiert am 20. März 2021, 15:52 Uhr
    • Alexander Kekulé kritisiert den Umgang der Politik mit der Coronakrise.
    • Man habe der Virus-Variante alle Tore geöffnet.
    • Auch seine Kollegen kritisiert der Virologe scharf.

    Der Virologe Alexander Kekulé sieht schwere Fehler von Politik und Wissenschaft bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. „Deshalb kann der Corona-Gipfel nächste Woche nur wieder Beschränkungen beschließen und die Notbremse zu ziehen, die ja bereits auf dem Papier vorgesehen ist.
    Mir blutet dabei das Herz“, sagte er der „Passauer Neuen Presse“ (Samstag). „Wir sollten als intelligente und reiche Industrienation doch in der Lage sein, differenziertere Lösungen zu finden. Aber das ist nicht gelungen. Damit bleibt nur wieder ein pauschaler Lockdown. Die Bevölkerung muss noch einmal die Fehler der Politik ausbaden.“
    https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/virologe-kekule-bevoelkerung-fehler-politik-ausbaden-35647518

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