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Corona-Impfung – Skepsis?

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 3. Mai 2021

Misstrauen gegen Impfhersteller kommt nicht von ungefähr

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Wer diesen Politikern noch glauben schenkt, sollte sich später nicht beschweren !

Quelle      :        INFOsperber CH.

Urs P. Gasche /   

Pharmakonzerne müssen sich selber an der Nase nehmen, wenn man ihnen unterschiebt, Arzneimittelstudien zurechtzubiegen.

Red. Gesundheitsbehörden erklären einhellig, dass aus Sicht der öffentlichen Gesundheit der Nutzen der Impfungen gegen Covid-19 ungleich grösser ist als mögliche Nebenwirkungen. Mit Anreizen laden sie die Bevölkerungen ein, sich mit einem der zugelassenen Impfstoffe impfen zu lassen.

Manche, die sich skeptisch äussern, fühlen sich allzu schnell in die Ecke religiöser Fundamentalisten oder Verschwörungsphantasierer gestellt. Doch die Skepsis beruht teilweise auch auf Erfahrungen mit der Pharmaindustrie. Mit voller Transparenz könnten die Pharmakonzerne viele entsprechende Zweifel und Ängste beseitigen.

Am 25. Januar informierte Infosperber darüber, dass Pfizer/Biontech die Rohdaten ihrer Zulassungsstudie für den Corona-Impfstoff Comirnaty vorläufig weder veröffentlicht noch unabhängigen Forschern zur Verfügung stellt. Ebensowenig haben dies andere Impfstoffhersteller wie Moderna getan. Wie wichtig der Zugang zu diesen Daten für die Vertrauensbildung wäre, zeigt ein neues Buch[i] von zwei Pharma-Gutachtern.

Es locken Milliardenumsätze

Schon die blosse Aussicht, dass Zulassungsbehörden in den USA und in Europa ein umsatzträchtiges Medikament bewilligen, lässt die Aktienkurse der betroffenen Pharmaunternehmen steigen. Steigende Kurse versprechen CEOs noch höhere Boni. Nachrichten unerwarteter Nebenwirkungen dagegen beeinflussen den Aktienkurs negativ. Meldungen über Nebenwirkungen und erwartete Zulassungen kann man deshalb meistens zuerst auf den Börsenseiten lesen.

Fast sämtliche Studien über Nutzen und mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten und Impfstoffen führen die Hersteller selber durch und finanzieren sie auch. Ihr wirtschaftliches Interesse ist gross, die Studien so anzulegen, dass der Nutzen möglichst gross erscheint und gleichzeitig seltene, aber schwere Nebenwirkungen statistisch untergehen. Zwei Fälle von gravierenden Datenfälschungen und Tricksereien haben involvierte Gutachter nach Abschluss langjähriger Gerichtsverfahren jetzt in einem Buch[i]aufgearbeitet.

Das Hauptproblem: Trotz des evidenten Interessenkonfliktes stellen die Behörden für eine Zulassung nicht die Bedingung, dass die Pharmafirmen sämtliche Rohdaten der von ihnen durchgeführten Studien veröffentlichen müssen. Wie die Vergangenheit mehrfach gezeigt hat – am bekanntesten sind die Beispiele Vioxx und Tamiflu –, wäre Transparenz zugunsten der Öffentlichkeit und der Forscher enorm wichtig: Sie könnte wenigstens grobe Missbräuche verhindern. Ohne Transparenz dürften Behörden diese Studien eigentlich auch nicht als wissenschaftlich anerkennen, weil sie von anderen Forschern ohne Kenntnis der Detaildaten nicht überprüfbar sind. Die Behörden selber geben keine Studien in Auftrag. Das Gesetz, das wissenschaftliche Studien verlangt, also reproduzierbare, bleibt toter Buchstabe.

Drei Milliarden Dollar Geldstrafe wegen irreführender Information über Studie

Nach einem mehrjährigen Verfahren verurteilte des US-Justizministerium den Pharmakonzern GSK zu einer Geldstrafe in Höhe von drei Milliarden Dollar. Dazu kamen diverse Schadenersatzzahlungen. Grund: Der Pharmakonzern verbreitete falsche Informationen über seine Zulassungsstudie mit Namen «Study 329», und förderte den Verkauf des Antidepressivum Paroxetin an Jugendliche, obwohl dies in den USA verboten war.

Die «Study 329» wurde 2001 mit angeblich positiven Ergebnissen veröffentlicht. In der Folge kam Paroxetin dann in vielen Ländern zum verbreiteten Einsatz bei Jugendlichen (Im Handel unter den Namen Paroxetin, Paxil und Deroxat). Erst nach mehreren Jahren und millionenfacher Verschreibung kam ans Licht, dass Paroxetin praktisch keinen Nutzen hatte, jedoch Selbstmorde, Selbstmordversuche und verstärkte Depressionen zur Folge hatte.

Erst nach jahrelangen Auseinandersetzungen gab GSK die Rohdaten der «Study 329» heraus. Es war dann ein australisches Forscherteam mit dem Pädiatrie- und Psychologieprofessor Jon Jureidini, das im Jahr 2015 aufgrund einer Nachprüfung dieser Rohdaten im British Medical Journal BMJ aufdeckte, dass Paroxetin in Wirklichkeit nicht besser wirkte als ein Placebo, jedoch die erwähnten schweren Nebenwirkungen hatte. Infosperber berichtete am 4. Oktober 2015 darüber: «Depressive Jugendliche: Falsche Studienresultate».

Die Manipulationen mit der Studie

Zusammen mit dem emeritierten Professor Leemon McHenry von der California State University entlarvte jetzt Jureidini folgende Tricks des Pharmakonzerns GSK:

  1. GSK verglich Paroxetin mit einem vergleichbaren Arzneimittel, das den Testteilnehmenden jedoch in zu hoher Dosierung verabreicht wurde, was zu mehr Nebenwirkungen führte. So machte das neue Mittel Paroxetin im Vergleich eine gute Figur.
  2. Bereits die GSK-Studie ergab bei Paroxetin als schwerwiegende Nebenwirkung ein suizidales Verhalten. Dieses wurde aber nicht beim Namen genannt, sondern unter dem Begriff «emotionale Labilität» verniedlicht.
  3. Schwere Nebenwirkungen wurden einfach in unterschiedliche Nebenwirkungen aufgeteilt, so dass die einzelnen als «selten» eingestuft werden konnten oder gar nicht erwähnt wurden.
  4. Bei Beginn der Studie war als einer der zu prüfenden Endpunkte festgelegt, wie stark depressive Symptome bei der Paroxetin-Gruppe im Vergleich mit der Placebo-Gruppe zurückgehen. Weil die Studie keinen Unterschied fand, wurden am Ende der Studie einfach andere Endpunkte verglichen, die zufällig zugunsten von Paroxetin ausfielen.
  5. Einen weiteren Trick fanden die Forscher bei einer zweiten untersuchten Studie: Beim Vergleich der Testgruppen hätte eine Gruppe von Teilnehmenden aus wissenschaftlichen Gründen von der Auswertung ausgeschlossen werden müssen, was jedoch nicht geschah.

Die beiden Forscher und Buchautoren sind überzeugt, dass diese Manipulationen «nicht aussergewöhnlich» seien. Nur weil GSK entscheidende Dokumente vor Gericht herausrücken musste, die sonst geheim blieben, sei an die Öffentlichkeit gekommen, wie Pharmafirmen mit ihren Studien «regelmässig» umgehen. Das dies tatsächlich zutrifft, hat Professor Peter Gøtzsche in seinem Buch «Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität» eindrücklich aufgezeigt. Gøtzsche war Direktor des «Nordic Cochrane Centers». Von Gegendarstellungen, Berichtigungen oder Klagen der betroffenen Pharmakonzerne gegen die schweren Anschuldigungen ist nie etwas bekannt geworden.

Jureidini und McHenry machen auf das Problem aufmerksam, dass die Pharmafirmen ein grosses ökonomisches Interesse daran haben, dass ihre Studien zu einem positiven Ergebnis kommen. Bereits bei der Testanlage und dem Versuchsaufbau könnten sie viele Möglichkeiten nutzen, um die Ergebnisse in ihrem Sinne zu beeinflussen.

Vor allem aber würden Hersteller exklusiv über die Daten verfügen, was ihnen bei der Auswertung viele statistische Tricks erlaube. Ohne Zugang zu den Rohdaten könnten unabhängige Forscher die Manipulationen nicht erkennen. Es dürfe nicht sein, dass «nur diejenigen Zugang zu den Primärdaten haben, welche an der Auswertung ein Eigeninteresse haben».

«Informationswäsche» statt Kontrolle bei den Fachzeitschriften

Auch die «renommierten» Fachzeitschriften könnten die Studien ohne Zugang zu den Originaldaten nur sehr unzureichend überprüfen. Sie hätten aber auch keinerlei Anreiz, näher hinzuschauen. Denn sie sind von der Pharmaindustrie finanziell gleich doppelt abhängig: Erstens schalten die Firmen einträgliche Werbung, und zweitens kaufen die Pharmafirmen Sonderdrucke der Artikel über ihre Medikamente – und das teils für sehr hohe Beträge.

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Es sei bezeichnend, dass die Fachzeitschrift «Journal of the American Academy of Child and Adolescent Psychiatry» die «Study 329» bis heute nicht zurückgezogen habe, so dass diese weiterhin mit ihren manipulierten Ergebnissen zitiert werde. Die Buchautoren bezeichen Fachzeitschriften als «Informationswäscher» dubioser Studien.

Pharmakonzerne könnten zum Vertrauen beitragen

Volle Transparenz könnte einiges Misstrauen besonders bezüglich der im Schnelltempo entwickelten Impfstoffe beseitigen. Doch selbst wenn die Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic die Rohdaten der Impfstudien einfordern würde – was sie nach eigenen Angaben nicht machte – dürfte sie diese Daten unabhängigen Forschern nicht weitergeben. Denn das Parlament hat den Pharmafirmen im Heilmittelgesetz Art. 11 einen «Unterlagenschutz» von zehn Jahren eingeräumt. Die Swissmedic muss sich daran halten.

Das Parlament könnte diesen «Unterlagenschutz» aufheben und für eine Zulassung sogar vorschreiben, dass alle Rohdaten der Studien der Öffentlichkeit zugänglich sein müssen. Doch das ist Wunschdenken. Denn die Politikerinnen und Politiker, die oft so sehr auf die angebliche Souveränität der Schweiz pochen, können gegen die Macht der internationalen Pharmakonzerne nichts ausrichten. Diese haben international durchgesetzt, dass höchstens die Zulassungsstellen in die Rohdaten ihrer Studien Einsicht erhalten – mit dem Verbot, diese an Dritte weiterzugeben. Würde sich die Schweiz nicht daran halten, erhielte sie keinen Zugang mehr zu wichtigen Medikamenten und Impfstoffen. Bei den Impfstoffen und neuerdings auch bei etlichen teuren Medikamenten dürfen die Behörden die Öffentlichkeit nicht einmal mehr über die ausgehandelten Preise informieren. Eine Marktwirtschaft ohne transparente Preise? Egal!

Zum Vertrauen in die Impfstoffe (und Medikamente) könnten die Pharmakonzerne wesentlich beitragen, indem sie alle Rohdaten ihrer Studien von Anfang an offenlegen. Vom langjährigen Patentschutz könnten sie weiterhin profitieren.

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Grafikquellen        :

Oben        —   First day of vaccination against Covid-19 in Spain. In the image, a woman receives her first dose in ‚Residencia Mixta‘ of Gijón (Asturias)

8 Kommentare zu “Corona-Impfung – Skepsis?”

  1. Freischwimmer sagt:

    Prof. Dr. Christian Schubert

    https://www.facebook.com/watch/?v=121239626658390

  2. Waldschrat sagt:

    Impfen: Die „Tagesschau“ (und viele Andere) stellen die Debatte um Grundrechte auf den Kopf

    Diejenigen in Medien und Politik, die den Entzug der Grundrechte erst möglich gemacht haben, gerieren sich nun als Gönner, die „gegen Widerstand“ dem geimpften Teil der Bevölkerung wieder einen Zugang zum gesellschaftlichen Leben ermöglichen wollen. Das ist eine Verdrehung der Tatsachen. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

    Ein Artikel von: Tobias Riegel
    Diejenigen in Medien und Politik, die den Entzug der Grundrechte erst möglich gemacht haben, gerieren sich nun als Gönner, die „gegen Widerstand“ dem geimpften Teil der Bevölkerung wieder einen Zugang zum gesellschaftlichen Leben ermöglichen wollen. Das ist eine Verdrehung der Tatsachen. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

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    In diesen Tagen muss Selbstverständliches immer wieder betont werden: Grundrechte sind durch das Grundgesetz garantiert, sie müssen nicht durch die Regierung „gewährt“ werden. In einem funktionierenden Rechtsstaat besitzen Bürger ihre Grundrechte bereits. Darum offenbart die nun von fast allen Medien und Politikern vertretene Haltung, die durch Corona-Maßnahmen eingeschränkten Grundrechte könnten nun selektiv und unter Vorbehalt (z.B. einer Impfung) „wieder zurückgegeben“ werden, ein fragwürdiges Verständnis der Verfassung. Aus dieser Feststellung folgt, dass eine Ungleichbehandlung unter diesen Vorzeichen höchst zweifelhaft ist.

    Die aktuelle Impf-Debatte sollte sich also darum drehen, diesen gegen Grundrechte verstoßenden Zustand für alle Bürger zu beenden und ihn nicht durch die nun geplante Ungleichbehandlung noch zu verschärfen.

    Medien und Politiker gegen die Verfassung

    Auf den NachDenkSeiten wurde diese Problematik bereits vielfach thematisiert. Da aber der Druck aktuell durch Medien und Politik in dieser Frage stark intensiviert wird, muss dem immer wieder entgegengetreten werden. Die Debatte in diesem Sinne zu beeinflussen, ist aber durch die von fast allen Medien und Politkern transportierte Haltung kaum möglich. Ein Beispiel unter vielen ist ein aktueller Kommentar der „Tagesschau“ mit dem Titel „Verdrehtes Verständnis von Solidarität“. Darauf wird weiter unten beispielhaft eingegangen.

    Zur weitverbreiteten und fragwürdigen Sichtweise auf Entzug und „Gewährung“ von Grundrechten kann etwa auf den Artikel „Niemand hat die Absicht, eine Impf-Mauer zu errichten!“ von Jens Berger verwiesen werden:

    „Der Bürger hat einen elementaren Anspruch auf die ihm zugesicherten Grundrechte. Insofern kann es auch kein ‚Privileg‘ sein, wenn der Staat seinen Bürger diese Rechte einräumt. Er ist vielmehr qua Verfassung dazu verpflichtet! Im Umkehrschluss muss der Staat jedoch ganz genau und gerichtsfest begründen, warum und in welchen eng begrenzten Ausnahmeszenarien er seinen Bürgern diese Grundrechte verweigert. Wer meint, Grundrechte seien ein ‚Privileg‘, sagt damit auch, dass der Staat diese Grundrechte nach eigenem Gusto vergeben könne und sollte eigentlich ein Beobachtungsfall für den Verfassungsschutz sein.“

    Weiter geht’s hier:

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=72085&fbclid=IwAR16aFZ5oc5F_Z0gf0NtmvZ-jGSV_JmJQP_nF5CCl-h1yfYXyTXhKD-li3I

  3. Jan Oliver Reiser sagt:

    „Ich kann nur hoffen, dass es nicht zu einer vierten Welle kommt“: Auf der Bundespressekonferenz stimmen Spahn und Wieler die Menschen weiter auf harte Woche und Monate ein.

    „Coronafaschismus“ ??? Und es lebe der Dauerlockdown!

    Wer sind die Profiteure eines Dauerlockdowns?

    Und zu allem schweigt DIE LINKE – nicht zu fassen.

  4. Regenbogenhexe sagt:

    „Der Deutsche Bundestag hat mit großer Mehrheit, ohne die Stimmen der FDP, an diesem Donnerstag die Verordnung zum Infektionsschutzgesetz verabschiedet, für die es aber teilweise noch keine Rechtsgrundlage gibt. Diese Rechtsgrundlage wird erst geschaffen. Das dürfte dazu führen, dass die gerade beschlossene Verordnung zumindest zum Teil, also wo es um die Ausnahmeregelungen für die Länder geht, nichtig ist. So viel Dilettantismus in so kurzer Frist habe ich noch nicht erlebt.“ So WK im Interview mit der „Passauer Neuen Presse“. TK

  5. Johannes sagt:

    „Ich hätte nie in die Nähe der Nadel kommen dürfen.“ Eric Clapton bringt nach seiner Corona-Impfung auf den Punkt, was sich andere Prominente nicht zu sagen wagen. Der legendäre Gitarrist spricht von „katastrophalen Reaktionen“, er fürchtete, nie wieder spielen zu können.

  6. Fantomas sagt:

    Astrazeneca bei Nervenkrankheit
    Eric Clapton bereut Corona-Impfung

    Eric Clapton wird mit Astrazeneca geimpft, obwohl er unter einer Nervenkrankheit leidet. Sein Körper zeigt starke Reaktionen auf den Impfstoff und der 76-Jährige bereut seine Entscheidung. Er gibt an, sogar Angst gehabt zu haben, nie wieder Gitarre spielen zu können.

    Eric Clapton hatte nach seiner Impfung mit Astrazeneca mit schweren Impfreaktionen beziehungsweise Nebenwirkungen zu kämpfen. Das schrieb der Brite zumindest selbst in einem Brief an den italienischen Architekten Robin Monotti Graziadei, der nun in den Medien auftauchte. Dieser Brief, der zunächst auf Telegram kursierte, wurde mittlerweile vom Magazin „Rolling Stone“ als echt verifiziert. Darin berichtet der 76-Jährige zunächst von sofort einsetzenden Nebenwirkungen nach der ersten Spritze, die zunächst zehn Tage anhielten.

    https://www.n-tv.de/leute/Eric-Clapton-bereut-Corona-Impfung-article22559222.html?fbclid=IwAR1M7djN0_EFiOlHIngoObmC5Ff91JIZt_lI81bR3AHVd0_Og3YSatF7a2Y

  7. Fantomas sagt:

    Aussagen sorgen für Empörung“
    Manipulation bei Intensivbetten? Verbände wehren sich
    Gesundheitsökonom Matthias Schrappe erhebt schwere Vorwürfe gegen die Divi. Intensivmediziner-Verbände reagieren nun mit einer gemeinsamen Stellungnahme. THOMAS SABIN

    Darin meint der Internist Prof. Dr. Matthias Schrappe es gebe zu viele Betten auf Intensivstationen in Deutschland. Eine Überlastung durch Corona-Patientinnen und -Patienten habe nie gedroht.

    https://www.tagesspiegel.de/politik/aussagen-sorgen-fuer-empoerung-manipulation-bei-intensivbetten-verbaende-wehren-sich/27198394.html?fbclid=IwAR1cGdCBR6naM7PQd0A0PVy9aym-pPavhek_hxk1K8gOTir1g7oFDJZOIWw

  8. Fantomas sagt:

    Netzfund

    Den Umgang unserer Gesundheitsüberwacher mit der Presse kann man mit einem Wort beschreiben: Dreist. Hier meine Anfrage und die erstaunlich rasche „Antwort“.
    Zu dieser „Antwort“ folgendes: Das RKI behauptet, ihm lägen die Ergebnisse der Ringversuche nicht vor. Wäre das so, wäre es geradezu kriminell, wenn sich ausgerechnet jene Behörde, die den Datenmüll produziert, auf Basis dessen wir eingesperrt und drangsaliert werden, nicht mal für die Grundlage all dessen, die PCR-Tests, interessiert und keine Daten dazu hat. Aber dem ist nicht so, das RKI lügt. Das weiß ich, weil sich jemand zumindest einen Auszug aus der Auswertung des zweiten Ringversuchs vom RKI unter Berufung auf die Informationsfreiheit eingeklagt hat und mir diese Daten vorliegen.
    Und noch ein kleiner Hinweis: Wie aus meiner Anfrage hervorgeht, leidet nicht nur „unser“ gescheiterter Bankkaufmann offenkundig an Dyskalkulie (ein Fünftel ist mehr als ein Viertel), sondern das gesamte BMG. 😉
    Anfrage:
    xxx
    Gesendet: Montag, 17. Mai 2021 13:45
    An: RKI-Pressestelle
    Betreff: Presseanfrage
    1. Schwere COVID-19-Fälle und -Todesfälle trotz Impfung
    2. Ringversuche zur PCR-Diagnostik
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    das BMG, dem Ihre Behörde unterstellt ist, antwortete vergangene Woche dem Journalisten Boris Reitschuster folgendes (inzwischen haben auch Leitmedien darüber berichtet):
    Zu Ihrer gestrigen Frage, ob es Erhebungen darüber gibt, wie viele Prozent der positiv Getesteten, der in Krankenhäuser Eingelieferten und der an COVID-19 Verstorbenen geimpft sind, folgende Nachreichung:
    Nach über 36 Mio. verabreichten Impfdosen wurden laut RKI insgesamt 57.146 (0,016 %) geimpfte COVID-19 Fälle gemeldet, davon waren 44.059 (77 %) 1x geimpft und 13.087 (23 %) 2x geimpft. Zu den 2x Geimpften kann aufgrund der Kürze der Beantwortungszeit nicht angegeben werden, ob die Erkrankung 15 Tage nach 2. Impfung (Beginn Zeitpunkt des anzunehmenden vollständigen Immunschutzes durch die Impfung) auftrat und damit als Impfdurchbruch zu werten ist.
    Von den 1x Geimpften (n=44.059) wurde bei 28.270 (64 %) Personen ein Erkrankungsbeginn übermittelt für 4.562 (10 %) wurde eine Hospitalisierung angegeben und bei 2.045 (4,6 %) Personen angegeben, dass diese verstorben seien.
    Von den 2x Geimpften (n=13.087) wurde bei 4.999 (38 %) Personen ein Erkrankungsbeginn übermittelt, für 1.659 (13 %) wurde eine Hospitalisierung angegeben und bei 662 (5,1 %) Personen angegeben, dass diese verstorben seien.
    Angaben zum Anteil mit intensivmedizinischer Behandlung liegen bei beiden Gruppen nicht vor.
    Kurz in Daten:
    36 Millionen Impfdosen (da es um Zweifachimpfungen geht, geht die genaue Zahl der Probanden nicht aus der Angabe hervor)
    57.146 positiv getestete Geimpfte, davon 44.059 einmal und 13.087 zweimal geimpft.
    Von 44.059 einmal geimpften positiv Getesteten waren 28.270 (64,2%) erkrankt, 4.562 (10,4%) hospitalisiert und 2.045 (4,64%) verstorben
    Von 13.087 zweimal geimpften positiv Getesteten waren 4.999 (38,2%) erkrankt, 1.659 (12,7%) hospitalisiert und 662 (5,1%) verstorben.
    Zuerst ist ein Rechenfehler in der Darstellung anzumerken. Das BMG schreibt von „0,016% geimpften COVID-19-Fällen“ und bezieht dies auf „über 36 Millionen Impfdosen“. 57.146 positiv Getestete bezogen auf 36 Millionen sind aber nicht 0,016 sondern 0,16 Prozent, also 16 Positive auf 10.000 Impfdosen, bzw. 1.600 positive auf eine Million Impfdosen (sagt mein Taschenrechner). Aber auch das ist verwirrend, denn 36 Millionen Impfdosen bedeuten nicht 36 Millionen Geimpfte, da die Menschen zweimal geimpft werden.
    Auffällig ist zudem die hohe Hospitalisierungsrate von 10,4 bei einmal bzw. 12,7% bei zweimal Geimpften. Eine echte Bezugsgröße zu Hospitalisierten bei Corona-Erkrankungen gibt es leider nicht, da die Hosp.-Raten in den Altersgruppen sehr unterschiedlich sind. Festgestellt werden kann aber, dass sie bei Erwachsenen, die nicht in Pflegeeinrichtungen laut RKI je nach Kohorte bei zwei bis drei, bei älteren wohl auch bei bis zu fünf Prozent liegt. Diese Rate erscheint also bei Geimpften mindestens doppelt so hoch.
    Auffällig ist auch die hohe Sterberate in Bezug auf die positiv Getesteten. Insgesamt, gemessen an allen Positivfällen und Sterbefällen „an oder mit Corona“ überhaupt, liegt sie derzeit bei 2,4 Prozent (Quelle: RKI-Lagebericht vom Sonntag, 16.5.). Bei den Geimpften beträgt die Sterberete indes 4,64% (1x) und 5,1% (2x), ist also etwa doppelt so hoch.
    Aufgrund dieser Angaben könnte man also vermuten, dass im Falle einer Ansteckung nach der ersten oder zweiten Impfung mit SARS-CoV-2 die Erkrankung häufiger schwer verläuft, als ohne Impfung. Klar geht daraus hervor, dass eine Ansteckung möglich ist.
    Dazu habe ich folgende Fragen:
    1. Welche Schlussfolgerungen zieht das RKI aus diesen Daten für die Wirksamkeit der Impfungen gegen eine SARS-CoV-2-Infektion und wie wird es diese kommunizieren?
    2. Hat das RKI Daten dazu erhoben, wie häufig welcher Impfstoff bei den hernach positiv Getesteten angewendet wurde? Wenn ja, bitte ich um Übermittlung. Wenn nein: Warum nicht?
    3. Sieht das RKI anhand dieser (und ggf. weiterer) Daten Anhaltspunkte dazu, dass es im Fall einer Infektion nach einer Impfung zu mehr schweren und schwereren Verläufen kommen kann, als ohne Impfung? Bitte mit Begründung.
    4. Wie erklärt sich das RKI die auffällig hohen Hospitalisierungs- und Sterberaten (im Vergleich zu den positiv Getesteten) im Fall einer Infektion nach einer Impfung?
    Zweites Thema: Ringversuche
    die Daten für die Bewertung der Pandemie-Notlage in Deutschland fußen grundlegend auf der PCR-Diagnostik. Aus diesem Grund ist die Sicherheit dieser Testmethode von enormem gesellschaftlichem Interesse. Der Laborverbund Instand e. V. führt regelmäßig Ringversuche durch, um die Qualität und Sicherheit der PCR-Diagnostika einschätzen zu können. Leider wurden bis heute nur für den ersten Versuch im April 2020 Ergebnisse veröffentlicht. Für alle weiteren scheint eine Geheimhaltung angeordnet zu sein. Jedenfalls bekam ich bisher weder vom RKI noch von den Versuchsleitern und dem Verband Instand e.V. eine Antwort auf meine Anfragen dazu. Das RKI gehört meines Wissens nach dem Verband an und dürfte über die Ergebnisse Kenntnis haben.
    Fragen:
    5. Ich bitte Sie um Übermittlung der vollständigen Ergebnisse für die Ringversuche vom Juni/Juli 2020 und November 2020.
    6. Ist das RKI Mitglied im Fachverband Instand e.V.?
    7. Unterliegen die Ergebnisse der Ringversuche der Geheimhaltung? Wenn ja: Warum? Wenn nein: Bitte übermitteln Sie mir diese.
    Ich bitte um schnellstmögliche Antwort und danke für Ihre Mühe.
    Mit freundlichen Grüßen
    _______________________________
    Antwort (ohne weiteren Kommentar)
    Sehr geehrte Frau Bonath,
    vielen Dank für Ihre Anfrage.
    1. Die Daten zum Impfstatus von Erkrankten und die Schlussfolgerungen werden voraussichtlich diese oder nächste Woche veröffentlicht.
    2. Siehe Antwort zu 1)
    3. Es gibt dafür keine Anhaltspunkte. Zur Begründung siehe anstehende Veröffentlichung.
    4. Die Schlussfolgerung teilen wir nicht und verweisen auf die anstehende Veröffentlichung.
    5. Die Ringversuche werden durch INSTAND durchgeführt, das auch die Ergebnisse veröffentlicht. Dem RKI sind keine anderen Berichte bekannt als diejenigen, die auf der INSTAND-Internetseite veröffentlicht sind.
    6. Nein.
    7.Siehe Antwort bei 5)
    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag
    Susanne Glasmacher
    Pressesprecherin

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