DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

BKK Krankenkasse warnt

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 24. Februar 2022

Covid-Impfungen: «Heftiges Warnsignal»

Datei:Brockenbahn - Kein Trinkwasser.jpg

Quelle      :        INFOsperber CH.

Martina Frei /   

Eine Krankenkasse äussert den starken Verdacht auf eine «sehr erhebliche Untererfassung» von möglichen Impf-Nebenwirkungen.

Die deutsche Krankenkasse «BKK ProVita» schlägt Alarm. «Die unserem Haus vorliegenden Daten geben uns Grund zu der Annahme, dass es eine sehr erhebliche Untererfassung von Verdachtsfällen für Impfnebenwirkungen nach Corona Impfung gibt», heisst es in einem Schreiben, das der Vorstand der «BKK Pro Vita» am Montag an das deutsche Paul-Ehrlich-Institut richtete. «Eine Gefahr für das Leben von Menschen» könne nicht ausgeschlossen werden. Der Brief trägt die Überschrift «Heftiges Warnsignal bei codierten Impfnebenwirkungen nach Corona Impfung».

Über den Brief der «BKK ProVita» berichtete «Die Welt» gestern. «Die ermittelten Zahlen sind erheblich und müssen dringend plausibilisiert werden», sagte der Vorstand der «BKK ProVita», Andreas Schöfbeck, gegenüber «Die Welt».

Ein Vielfaches der offiziell gemeldeten Nebenwirkungen

Nach Auswertung der Abrechnungsdaten von Ärzten vom Jahresbeginn 2021 bis etwa Mitte des dritten Quartals 2021 geht die Krankenkasse «jetzt schon von 216’695 behandelten Fällen von Impfnebenwirkungen nach Corona Impfung» in einer Stichprobe von 10’937’716 Versicherten aus.

Gezählt wurde, wie oft die Ärzte beim Abrechnen einen Code für Impf-Nebenwirkungen angegeben hatten.1 Mehrfache Behandlungen ein und desselben Patienten seien nur einmal gezählt worden, berichtet «Die Welt», und 7’665 Komplikationen nach anderen, (Nicht-Covid-) Impfungen wurden herausgerechnet.

Das deutsche Paul-Ehrlich-Institut, zuständig für die Sicherheitsberichte zu den Covid-Impfungen, hat für das ganze Jahr 2021 für ganz Deutschland 244’576 Verdachtsmeldungen über Covid-19-Impf-Nebenwirkungen erhalten.

Hochgerechnet zwei bis drei Millionen Menschen deshalb ärztlich behandelt

«Gemäss unseren Berechnungen halten wir 400’000 Arztbesuche unserer Versicherten wegen Impfkomplikationen bis zum heutigen Tag für realistisch», sagte Schöfbeck in dem Artikel, der gestern Abend online erschien. Er mache die Zahlen öffentlich, weil er sich seinen Versicherten verpflichtet fühle. «Die Zahlen, die sich bei unserer Analyse ergeben haben, sind sehr weit weg von den öffentlich verlautbarten Zahlen. Es wäre ethisch falsch, nicht darüber zu sprechen.»

Würden diese Zahlen auf das Gesamtjahr und auf die Bevölkerung in Deutschland hochgerechnet, dann «sind vermutlich 2,5 bis 3 Millionen Menschen in Deutschland wegen Impfnebenwirkungen nach Corona Impfung in ärztlicher Behandlung gewesen», schreibt der BKK-Vorstand mit Kopie an die deutsche Bundesärztekammer, die deutsche Impfkommission STIKO und weitere, wichtige Adressaten.

Etwa vier bis fünf Prozent betroffen

In dem Brief des BKK-Vorstands steht weiter: «Das sehen wir als erhebliches Alarmsignal an, das unbedingt beim weiteren Einsatz der Impfstoffe berücksichtigt werden muss. […] Hochgerechnet auf die Anzahl der geimpften Menschen in Deutschland bedeutet dies, dass etwa vier bis fünf Prozent der geimpften Menschen wegen Impfnebenwirkungen in ärztlicher Behandlung waren. In unseren Augen liegt eine erhebliche Untererfassung der Impfnebenwirkungen vor.»

Die geschätzte Zahl könne leicht und kurzfristig überprüft werden, indem andere Krankenkassen um eine entsprechende Auswertung ihrer Daten gebeten würden, regt der BKK-Vorstand an.

Pro Meldung eine halbe Stunde Arbeit

Die BKK vermutet, dass das Melden einer vermuteten Impf-Nebenwirkung oft unterbleibe, weil es rund 30 Minuten Zeit braucht, ohne dass dieser Aufwand den Ärztinnen und Ärzten vergütet werde.

«Ärzte haben uns berichtet, dass die Meldung eines Impfschadenverdachtsfalls circa eine halbe Stunde Zeit in Anspruch nimmt. Das bedeutet, dass 3 Millionen Verdachtsfälle auf Impfnebenwirkungen circa 1,5 Millionen Arbeitsstunden von Ärztinnen und Ärzten erfordern. Das wäre nahezu die jährliche Arbeitsleistung von 1000 Ärztinnen und Ärzten», steht in dem Brief.

Wichtige Studien wurden nicht aufgegleist

Seit langem ist bekannt, dass viele Nebenwirkungen nicht gemeldet werden. Infosperber berichtete darüber. Um genaue Zahlen zu erhalten, hätten Gesundheitspolitiker, Wissenschaftler und / oder Behörden mit Beginn der Impfkampagne Studien durchführen können. Dabei werden Personen verschiedener Altersgruppen nach der Impfung regelmässig befragt, wie es ihnen geht.

Doch das wurde versäumt – obwohl allen Fachleuten klar sein musste, dass solche Kohortenstudien wichtig wären, wenn man die Nebenwirkungen wirklich gut erfassen will.

Generalstaatsanwalt sprach sich gegen Obduktionen nach Covid-Impfung aus

Ein Team von deutschen Rechtsmedizinern, Pathologen, Laborärzten, Transfusionsmedizinern und Neuropathologen hatte aufgrund eigener Untersuchungen bereits im September den Verdacht geäussert, dass das Paul-Ehrlich-Institut die Anzahl von Todesfällen nach Covid-Impfung unterschätzt habe. «Die Ergebnisse unserer Studie zeigen die Notwendigkeit von Untersuchungen bei allen Todesfällen nach einer Impfung mit einer Covid-19 Vakzine», schrieben die Mediziner im «International Journal of Legal Medicine«. Sie hatten auf Geheiss der Staatsanwaltschaft 18 Personen obduziert, die im zeitlichen Zusammenhang mit einer Covid-Impfung verstorben waren.

Ein nicht namentlich bekannter Direktor eines deutschen Instituts für Rechtsmedizin hatte schon am 5.2.2021 ein Schreiben an mehrere baden-württembergische Polizeipräsidien gerichtet und darum gebeten, alle Toten, bei denen vor dem Todeseintritt eine Covid-Impfung stattgefunden habe, obduzieren zu lassen.

Doch der Generalstaatsanwalt von Stuttgart fuhr wenige Tage später dazwischen: Dies stünde nicht im Einklang mit den Vorschriften der Strafprozessordnung. In einem Brief teilte er dem Rechtsmediziner unter anderem mit, dass «in seriösen Quellen keine fassbaren Hinweise auf eine mögliche Kausalität zwischen Impfung und Todeseintritt älterer Menschen recherchiert werden konnte. Weder auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts noch des Paul-Ehrlich-Instituts finden sich entsprechende valide Hinweise. Bei den dort angesprochenen Todesfällen erscheint eine Kausalität mit den Impfungen vielmehr eher ausgeschlossen. Ich sehe deshalb keinen Anlass, dass die Staatsanwaltschaften […] ihre bisherige Praxis ändern. Obduktionen werden weiterhin nur angeordnet, wenn der Anfangsverdacht für einen nicht-natürlichen Tod besteht und Fremdverschulden möglich scheint. Eine vor dem Todeseintritt erfolgte Impfung allein genügt dafür nicht.»

1 Die Codes waren: Infektion nach Impfung / Sepsis (Blutvergiftung) nach Impfung, Sonstige Komplikationen nach Impfung, Hautausschlag nach Impfung, Komplikationen durch Impfstoffe oder biologisch aktive Substanzen, Unerwünschte Nebenwirkungen bei der Anwendung von Covid-19-Impfstoffen.

FREIE NUTZUNGSRECHTE

© Das Weiterverbreiten sämtlicher auf dem gemeinnützigen Portal www.infosperber.ch enthaltenen Texte ist ohne Kostenfolge erlaubt, sofern die Texte integral ohne Kürzung und mit Quellenangaben (Autor und «Infosperber») verbreitet werden. Die SSUI kann das Abgelten eines Nutzungsrechts verlangen.

Bei einer Online-Nutzung ist die Quellenangabe mit einem Link auf infosperber.ch zu versehen. Für das Verbreiten von gekürzten Texten ist das schriftliche Einverständnis der AutorInnen erforderlich.

*********************************************************

Grafikquellen        :

Oben      —      Vorsicht! Kein Trinkwasser

Verfasser Jed          /       Quelle     : Eigene Arbeit         /       Datum    :    1 Oktober 2013, 11:20:45

Diese Datei ist lizenziert unter der Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>