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RENTENANGST

Archiv für August 9th, 2022

Arme und Arschlöcher

Erstellt von DL-Redaktion am 9. August 2022

Die Grünen und die Dusch-Debatte

Speziell für die Ampel Warm-Duscher 

Von Peter Unfried

Es war Habeck, der die grüne Illusionserzählung beendete, persönlicher Verzicht werde die Erderhitzung stoppen. Und nun fordert er, kürzer zu duschen?

Ein emanzipatorischer Fortschritt der Grünen und der sie deshalb zunehmend wählenden neuen Mittelschicht in den letzten Jahren war die Überwindung des romantisch-illusionären Claudia-Roth-Zeugs („Das Private ist politisch“) und der darin steckenden, gruseligen Vorstellung der „besseren Menschen“. Diese Vorstellung findet ihre Erfüllung hauptsächlich im Markieren vermeintlich schlechter Menschen. Das ist ein harter Job, der von den ersten bundesdeutschen Wokies – also den 68ern – über die zweiten Wokies – die frühen und mittleren Grünen – nun auf die dritte Generation des erwachten Bewusstseins übergegangen ist.

Derweil konzentrieren sich die Grünen in den Ländern und seit letzten Dezember auch im Bund darauf, Politik zu machen, was mal mehr, mal weniger gelingt, aber jedenfalls auf das Gemeinsame zielt und mit politischen Instrumenten an der Verbesserung von Strukturen arbeitet. Der Hauptverantwortliche für den strategisch-kulturellen Wechsel ist der heutige Vizekanzler Robert Habeck, der schon vor Jahren jedem erzählte, der nicht rechtzeitig aus seiner Hörweite flüchtete, dass er abends noch schnell Milch bei Aldi hole, wenn sie fehle. Bessere Politik, nicht bessere Menschen, war der Slogan dieses Paradigmenwechsels.

Und darin eingewoben war auch das Ende der Illusionserzählung, persönlicher Verzicht der Einsichtigen werde die globale Erderhitzung stoppen. Und nun kommt ausgerechnet Habeck und fordert die Leute als Wirtschafts- und Klimaminister dazu auf, kürzer zu duschen und also zu „verzichten“? Daraus kann man schließen, wie weit der Minister in diesen Wochen weg ist von seinen großstrategischen Theorien und wie sehr ihn die Sorge um reale Gasknappheit und Energiesicherheit im Winter umtreibt. Mehr Effizienz ist zen­tral für die Transformation, und prioritär geht es beim kürzeren Duschen um Energiesparen und Geldsparen. Und dennoch: Richtig brillant ist das nicht von Habeck.

Die Verzicht-„Debatte“ ist eine Falle, etwas, was der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen ein Metaframe nennt. Mit diesen Metaframes wird seit Jahren sozialökologische Politik verhindert, indem diese auf einer Metaebene als illegitime Erziehung und Freiheitsberaubung geframt wird. Aber auch die Fixierung auf die Ökonomie bei weitgehender Vernachlässigung der Ökologie ist ein konservatives Metaframe der deutschen Politik, Gesellschaft und Medien, das nebeneinander in zwei Variationen dominiert, einmal als „Wirtschaft“, einmal als „soziale Ungerechtigkeit“. Auch damit werden Denk- und Sprechmuster vorgegeben und gesetzt.

Zeitschleife der Mediengesellschaft

Wir hängen in einer Zeitschleife der Mediengesellschaft fest, womit Zukunftspolitik aus zwei Richtungen delegitimiert wird. Das eine ist der sogenannte Kubicki-Effekt. Leute werden angeblich vom Drang befallen, nun aber besonders lang zu duschen, besonders spritintensiv rumzubrettern oder einen Inlandsflug von Berlin nach Potsdam zu machen. Das sind entweder kulturell Dauerpubertierende, die das als Protest gegen die spießige Obrigkeit sehen wollen und als Freiheitskampf deklarieren. Oder populistische Liberaldemokraten ohne Klimapolitik-Programm.

Das ist intellektuell nicht satisfaktionsfähig, wird aber von uns Medien immer wieder hochgezogen, weil es Reichweite und Aufregung produziert. Auch die zweite Delegitimierungsstrategie ist seit vielen Jahren eingeübt. Während erstere liberalmoralisch daherkommt, ist zweitere linksmoralisch grundiert und wird daher gern mit den Worten „zynisch“ und „menschenverachtend“ serviert.

File:Ampel Beschimpfung.svg

„Verzicht muss man sich leisten können“, das ist der zentrale Reflex dieser Denkschule, die völlig zu Recht davon ausgeht, dass manche sehr viel haben und andere zu wenig und dass das ein Kernproblem ist, das liberaldemokratische Politik lindern muss. Das stimmt. Ein Haushalt, der ­wenig hat, produziert kaum Emissionen, wird aber durch höhere Energiepreise an den Abgrund gebracht. Also muss er unterstützt werden. Das ist mit Blick auf den mutmaßlich schwierigen Winter eine zen­tra­le Politikaufgabe.

„Alleinerziehende Supermarktkassiererin“

Aber das Meta­frame funk­tio­niert so, dass klimapolitisch Engagierten ­elitäre Abgehobenheit vorgeworfen wird, weil sie angeblich wollen, dass Leute, die wenig haben, nun auch noch „verzichten“ sollen. Zwar sagt das fast niemand, aber so funktioniert nun mal Polemik. Der „kleine Mann“, die „alleinerziehende Supermarktkassiererin“ wird von anderen Interessengruppen bemüht, um sozialökologische Politik und Verschiebung von Geschäftsfeldern und Macht zu verhindern, und zwar von fast allen Parteien. Das ist manchmal unfreiwillig komisch, wenn etwa die FDP Gängelung beklagt, die sonst Arme gar nicht genug gängeln kann. Oft markiert es schlicht ein eingeübtes Gerechtigkeitssprechen.

Wir haben es hier mit einem Supermetaframe zu tun, dem Sozialdemokratismus. Das ist nicht gleichbedeutend mit Sozialdemokratie, sondern unsere bundesrepublikanische Kultur und die Grundlage der im weltweiten Vergleich sehr anständigen Sozialpolitik aller Bundesregierungen seit 1949. Der Stanford-Intellektuelle Hans Ulrich Gumbrecht, der das Wort meines Wissens geprägt hat, sagt, dagegen sei im Grunde nichts zu sagen. Außer, dass es die Gesellschaft blind mache für Alternativen. Diese würden tendenziell als unethisch und neoliberal abgelehnt. Meine empirische Beobachtung ist, dass das gerade auch für ernsthafte Klimapolitik gilt.

„Mehr für alle“

Die bundesrepublikanische Sozialdemokratismuskultur hat mal ein Wahlslogan des Sozialdemokraten Ralf Stegner auf den Punkt gebracht. „Mehr für alle“, lautete dieser Slogan, und das schien viele Jahre in der fossilen Industriegesellschaft zu funktionieren, erst im global dominanten Westen, seit einiger Zeit auch in Teilen anderer Kontinente. Aber eben immer auf der Grundlage des die Zukunft zerstörenden Verfeuerns billiger fossiler Rohstoffe.

Quelle       :          TAZ-online          >>>>>        weiterlesen

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Oben     —     Douches du premier étage. Befestigungen am Salbert-Hügel.

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Altersdiskriminierung-Lob?

Erstellt von DL-Redaktion am 9. August 2022

»Man sieht ihm das Alter gar nicht an«

Datei:Rudolf Heinisch, Zwei alte Männer, 1930.JPG

Eine Kolumne von Samira El Ouassil

Warum wollen viele älter und erfahrener, weiser werden, aber auf gar keinen Fall alt? Es liegt an dem Vorurteil, alte Leute seien automatisch isoliert und arm. Doch das ist Quatsch.

Familien, ein Paar und ein bekannter Rapper werden im Urlaub von einem gruseligen Monster heimgesucht. Sie rennen panisch um ihr Leben, kommen aber nicht mehr aus dieser sonderbaren Bucht raus. Das Ungeheuer hat selbst keine physische Präsenz, sondern wird nur an den Körpern der Charaktere sichtbar.

Möglicherweise haben Sie es erkannt, es handelt sich um das Setting des Films »Old« von M. Night Shyamalan,  der vor einem Jahr in die Kinos kam und der auf der Graphic Novel »Sandcastle« von Pierre Oscar Levy und Frederik Peeters basiert. Was mit den Protagonisten passiert, ist eigentlich nicht besonders ungewöhnlich, erscheint in der rasanten Beschleunigung jedoch wie das größte Grauen – so inszeniert es zumindest der Film – das unsere Gesellschaft kennt: Sie altern. Innerhalb weniger Stunden sterben die Reisenden durch einen unaufhaltsamen Alterungsprozess.

Wenn es eine Sache gibt, die uns auf eine wesentliche wie unheimliche Weise verbindet – weil wir sie alle durchmachen –, dann ist es wohl das Altern. Irgendetwas an diesem Gedanken finde ich belebend: vielleicht, dass trotz der existenziellen Einsamkeit, in die wir hineingeboren werden und mit der wir am Ende unseres Lebens konfrontiert werden, jeder Mensch diese Entwicklung durchläuft. Wir altern für uns allein – doch tun wir das gemeinsam.

Und nicht nur das: Jedes Mal, wenn wir jemanden sehen, der älter ist als wir, schauen wir auf eine zukünftige Version unserer selbst. Wie also kommt es, dass das Altsein im gesellschaftlichen Bewusstsein so negativ konnotiert ist und das Altwerden so gefürchtet, dass es sogar als unsichtbares Ungetüm für einen Horrorfilm taugt? Warum wollen viele älter und erfahrener, weiser werden, aber auf gar keinen Fall alt?

Das Gedicht »On aging« der US-amerikanischen Schriftstellerin Maya Angelou bietet eine Antwort auf diese Fragen. Darin räumt die Sprecherin mit verschiedenen, meist herablassenden Annahmen über ältere Menschen auf, die verbreitetste: die Vorstellung, dass das Altern einen Menschen zu einem anderen macht. Dabei ist es eher so: Menschen werden gesellschaftlich zu »anderen« gemacht, sobald sie sichtbar altern. Eine geradezu selbstverständliche Form von Altersdiskriminierung, die oftmals unbewusst wie unbemerkt stattfinden kann. In sozialwissenschaftlichen Perspektiven und in der Gerontologie wird das auch als Ageismus bezeichnet, also die Überzeugung, dass Altern zwangsläufig mit einer Einschränkung von geistigen und körperlichen Fähigkeiten gleichzusetzen ist.

Wir versuchen, vor unserem eigenen Alter zu fliehen

Ein Grund, warum wir für solch eine Abschätzigkeit gegenüber älteren Menschen anfällig sind, ist unser fleißiger Verdrängungswille. Wie die Schriftstellerin Simone de Beauvoir in ihrem Buch »Das Alter« (La Vieillesse) 1970 schrieb, versuchen wir, vor unserem eigenen Alter zu fliehen, indem wir uns von seinen Vorboten distanzieren. Dabei entsteht eine selbst erfüllende Prophezeiung: Diejenigen, die von der produktivitätsbesessenen Umtriebigkeit einer Leistungsgesellschaft ausgeschlossenen werden, erfahren »Einsamkeit inmitten einer Welt, die nichts als Gleichgültigkeit für sie übrig hat«, wie Beauvoir es formuliert. Das Klischee, dem zufolge das Alter mit Isolation einhergehen muss, wird so vermeintlich bestätigt – weshalb sich die Jüngeren aus Angst vor dem Älterwerden von den Alten distanzieren und sie damit ausgrenzen.

Quelle        :         Spiegel-online          >>>>>          weiterlesen

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Grafikquellen          :

Oben     —      Verfasser   :     Rudolf Heinisch, Zwei alte Männer, 1930, Konstruktionszeichnung Feder, 17 x 27 cm

Quelle    : Privatsammlung          /        Datum      :       1930

Diese Datei ist lizenziert unter der Creative CommonsAttribution-Share Alike 3.0 Unported Lizenz.

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Unten       —     02.05.2018, Berlin: Diskussion: Eröffnungspanel: Die Revolution disst ihre Kinder – alte Linke, neue Rechte und das Internet Speaker: Friedemann Karig, Stefan Niggemeier, Samira El Ouassil, Nils Markwardt. Die re:publica ist eine der weltweit wichtigsten Konferenzen zu den Themen der digitalen Gesellschaft und findet in diesem Jahr vom 02. bis 04. Mai in der STATION-Berlin statt. Foto: Gregor Fischer/re:publica

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Kritik von Amnesty I.

Erstellt von DL-Redaktion am 9. August 2022

Ist Selenskij bald weg vom Fenster?

Quelle     :     Untergrundblättle – CH

Von      :     Alexander Männer

Kritik von Amnesty International und Leaks aus dem Verteidigungsamt. Wladimir Selenskij galt einst als der grosse Hoffnungsträger der ukrainischen Politik, der das vom Bürgerkrieg zerrissene Land nach der desaströsen Amtszeit von Petro Poroschenko wieder befrieden und endlich vereinen sollte.

Jedoch verschlimmerte der Ex-Comedian die Situation stattdessen und führte die Ukraine obendrein noch in einen Krieg mit Russland. Nach den unendlichen Lobgesängen in den westlichen Medien auf ihn gibt es inzwischen Anzeichen, dass der Westen Vorbereitungen trifft, um Selenskij fallen zu lassen.Als Wladimir Selenskij an dem Silvesterabend 2018 verkündete, er wolle bei der kommenden Präsidentenwahl der Ukraine kandidieren, galt er für viele seiner Landsleute längst als einer der grössten Hoffnungsträger der ukrainischen Politik. Vor allem nach der Amtszeit von Petro Poroschenko, der die Ukraine in einen blutigen Bürgerkrieg gestürzt und die Volkswirtschaft zugrunde gerichtet hat, konnte Selenskij ja alles offenbar nur noch besser machen.Das war im Grunde auch das Wahlkampfprogramm des damals 41 Jährigen: Die Beendigung des Blutvergiessens im Donbass, die Sicherung der Rechte der russischen Bevölkerung der Ukraine sowie die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation im Land.

Allerdings konnte der ehemalige Comedian, der 2019 mit 77 Prozent der Stimmen zum Staatschef gewählt wurde, keines seiner Wahlversprechen umsetzen. Im Gegenteil. Er hat die Krise im Land sogar verschlimmert und führte die Ukraine wegen seines eigenen Unvermögens – der selbstverschuldeten Nicht-Umsetzung des Minsker Friedensabkommens zur Regelung des Konfliktes im Donbass – letzten Endes in einen Krieg mit der benachbarten Atommacht.

Die Kampfhandlungen zwischen den beiden „Bruderstaaten“ dauern bereits mehr als fünf Monate an und entwickeln sich definitiv nicht zu Gunsten der Ukraine. Sie soll bereits zig Tausende Soldaten und etwa 25 Prozent ihres Territoriums verloren haben. Auch dies hat Selenskij mitverschuldet, weil er sich zum Beispiel geweigert hatte, mit Russland zu verhandeln und stattdessen auf den Sieg über Moskaus Streitkräfte gesetzt hat.

Ein Sieg Kiews war aber von Anfang an und ist es auch jetzt, ungeachtet der umfangreichen militärischen Unterstützung des Westens, aufgrund der klaren Überlegenheit der russischen Armee praktisch unmöglich. Daran konnte auch das vom US-Kongress bereitgestellte Hilfspaket in Höhe von 40 Milliarden Dollar nichts ändern.

Kritik von Amnesty International und Leaks aus dem Verteidigungsamt

Selenskij indes scheint sich des Ernstes seiner Lage bewusst zu sein, was ein kürzliches Interview zeigt. Darin beteuert er, alles menschenmögliche getan zu haben, um den Krieg zu verhindern und gibt die Schuld für das Blutvergiessen einzig und allein dem Kreml. Sein Versuch, die Verantwortung für das Desaster von sich wegzuschieben, ist verständlich, da sich in letzter Zeit die Anzeichen häufen, dass der Präsident im ’kollektiven Westen’ bald in Ungnade fallen könnte.

Dafür spricht etwa die Tatsache, dass quasi die westlichen Staaten, allen voran die USA, zum ersten Mal seit Kriegsbeginn die Ukraine für ihr Vorgehen öffentlich gerügt haben. Laut Angaben der ’Jungen Welt’ hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International der ukrainischen Armee in einem am 4. August veröffentlichten Report vorgeworfen, durch verbotene Militärtaktik unnötig Zivilisten gefährdet zu haben. Unter Verweis auf eigene Untersuchungen im Kriegsgebiet hiess es aus der US-nahen Nichtregierungsorganisation, dass Kiews Truppen ’wiederholt aus Wohngebieten heraus operiert’ hätten, was ein ’Verstoss gegen humanitäres Völkerrecht’ sei, der durch nichts gerechtfertigt werde.

Auch die Invasion Russlands entbände die ukrainische Armee ’nicht von ihrer Pflicht’, sich an völkerrechtliche Regelungen zu halten, so Amnesty International. Die NGO verweist diesbezüglich auf ein von ihr dokumentiertes Muster des ukrainischen Militärs, das Zivilisten in Gefahr bringen und Kriegsrecht verletzen soll. Demnach hätte es zu den meisten dokumentierten Einsätzen in Wohngebieten mögliche alternative Standorte gegeben – etwa Militärstützpunkte oder dicht bewaldetes Gebiet.

Selenskij hat den Bericht aufs Schärfste kritisiert und Amnesty International vorgeworfen, ’die Verantwortung vom Angreifer auf das Opfer zu verlagern’, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Das ukrainische Verteidigungsministerium hingegen soll sich zu den Vorwürfen der Organisation bislang nicht geäussert haben.Dass das ukrainische Militär sich in dieser Frage also zurückhält und allem Anschein nicht bereit ist, ihrem Chef den Rücken zu stärken, deutet darauf hin, dass der bestehende Konflikt zwischen Selenskij und dem Generalstab inzwischen seinen Siedepunkt erreicht hat. Diversen Berichten nach soll es heftige Auseinandersetzungen mit Selenskij gegeben haben, etwa als ukrainische Truppen in Severodonetsk und Lissitschansk kurz davor standen, eingekreist zu werden, und das Oberkommando sie zurückziehen wollte. Selenskij und die politische Führung der Ukraine entschieden jedoch, den westlichen Medien eine weitere Heldensaga zu liefern, anstatt die Soldaten rechtzeitig zurückzuziehen.Ebenfalls sehr unerfreulich für Selenskij sind die Leaks aus der ukrainischen Verteidigungsbehörde, die kürzlich im Netz aufgetaucht waren. Aus diesen Leaks, die russischen Medien zufolge aus einem Bericht des ukrainischen Oberkommandos stammen, geht hervor, dass ’191.000 ukrainische Soldaten’ im Krieg bereits getötet bzw. verletzt wurden, dass die ukrainische Armee sich in einem desolaten Zustand befindet und dass die Truppenstärke um mehr als die Hälfte abgenommen hat. Zudem ist die medizinische Versorgung am Limit und es fehlt an Schusswaffen und kugelsicheren Westen, ebenso wie an qualifiziertem Personal, um das westliche Kriegsgerät zu bedienen.

Zu allem Übel soll sich die Kampfmoral der Ukrainer praktisch auf dem Tiefpunkt befinden, trotz der vielen ’Siegesmeldungen’ im Netz und der zahlreichen Kampagnen zur Unterstützung der Soldaten.

Selenskijs Stuhl wackelt

Ob diese Informationen der Wahrheit entsprechen, kann man nicht genau feststellen. Es sieht aber ganz danach aus, als ob der ukrainische Generalstab damit im Grunde eine kommende Niederlage einräumen und die Schuld dafür der politischen Führung des Landes, Selenskij und dessen Team, in die Schuhe schieben will.

Angesichts dessen könnte der ukrainische Staatschef bald womöglich auch die Zustimmung seiner westlichen Partner verlieren. Denn die aktuelle Entwicklung im Ukraine-Konflikt zeigt, dass der kollektive Westen sich in diesem Zusammenhang nicht mehr einig ist und dass die Zeit nun gegen ihn und Kiew läuft. Die Europäische Union etwa pocht nicht mehr auf eine Niederlage Russlands und geht bestimmt auch nicht mehr davon aus, dass die Macht im Kreml zusammenbrechen wird.

Stattdessen wird in einigen europäischen Staaten bereits über die Notwendigkeit von Verhandlungen diskutiert, damit die Spannungen mit Russland angesichts der Energiekrise nicht noch weiter verschärft werden. Von einem Sieg über die russischen Truppen redet zumindest in Europa offenbar kaum noch jemand. Dieses Schicksal steht wahrscheinlich auch Selenskij bevor.

Quellen:

https://www.jungewelt.de/artikel/431901.ukraine-krieg-milit%C3%A4rposten-in-schulen.html

Ukraine: Ukrainian fighting tactics endanger civilians

https://www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-amnesty-international-zivilbevoelkerung-1.5634342

https://www.vesti.ru/article/2878977

Soweit nicht anders angegeben und keine Quellenangabe (Name einer Organisation oder Internet-Adresse) vorhanden ist, gilt für die Texte auf dieser Webseite eine Copyleft (Public Domain) Lizenz.

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Grafikquellen          :

Oben     —    President of Ukraine Volodymyr Zelenskyy makes a speech in the National Assembly of the Republic of Korea during the Russo-Ukrainian War

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DER ROTE FADEN

Erstellt von DL-Redaktion am 9. August 2022

Zwischen Anstand und Ehrlichkeit

Roter Faden Hannover rote Zusatzmarkierung.jpg

Durch die Woche mit Hasnain Kazim

Bisweilen ist die Entscheidung zwischen dem offenen Wort oder mehr Diplomatie richtig schwierig. Das zeigt nicht nur das Beispiel Annalena Baerbock.

Als Kind habe ich gelernt, dass man nicht lügen soll. Gleichzeitig wurde mir beigebracht, respektvoll mit anderen umzugehen. Sehr schnell war mir klar, dass beides bisweilen im Konflikt miteinander stehen kann. „Was hast du Furchtbares gekocht, das schmeckt wie…!“ ist vielleicht ehrlich, aber sehr unfreundlich. „Das ist gut, aber du brauchst es nie wieder zu kochen“ hingegen mag ein bisschen unehrlich sein, sagt aber in der Tendenz das gleiche aus und ist dafür viel gesichtswahrender.

Dinge zu sagen, es aber eigentlich etwas anders zu meinen, das ist der Kern von Diplomatie. Annalena Baerbock, Deutschlands Chefdiplomatin, hat sich für klare Ehrlichkeit entschieden. Gegenüber ihrem türkischen Amtskollegen Mevlüt Ҫavuşoğlu legte sie eine erfrischende Deutlichkeit an den Tag, und zwar, bämm bämm bämm, gleich bei mehreren Themen: die türkischen militärischen Aggressionen in Nordsyrien, der Streit mit Griechenland um Inseln und in Wahrheit um Gasvorkommen im Mittelmeer, die Inhaftierung des Oppositionellen Osman Kavala.

Damit sorgte sie für Debatten. „Nicht hilfreich“ sei das, man solle „bestimmte Themen“ lieber „diplomatisch hinter verschlossenen Türen“ besprechen, sagt zum Beispiel Gökay Sofuoğlu, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde Deutschland. Geholfen hat Diplomatie allerdings im Umgang mit der Türkei auch nicht. Offensichtlich verstehen Leute wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und seine Leute nur klare Worte.

Man muss so reden, dass sie es kapieren – und in Kauf nehmen, dass sie anschließend beleidigt sind. Sind sie ja sowieso dauernd. „Zielgruppengerechte Ansprache“ nennt man das. Habe ich bei der Marine gelernt. Darf man eigentlich Freude über den Tod eines Menschen äußern? Grundsätzlich in einer zivilisierten Gesellschaft: nein. Punkt. Das heißt aber nicht, dass man da unterschiedlich empfinden darf.

Wer kann schon noch so schöööön tanzen ?

So nahm sich kürzlich in Österreich eine Ärztin das Leben, nachdem sie monatelang massiv von Coronaleugnern und Impfgegnern bedroht worden war. Seither feiern manche im Netz geradezu ihren Tod. Abstoßend ist das, widerlich und inakzeptabel. Mag ja sein, dass das ihre ehrlichen Gefühle sind, aber diese Leute sollten mal ihren Wertekompass überprüfen.

Diese Woche wurde in Afghanistan Aiman Al-Sawahiri getötet, Mitgründer des Terrornetzwerks Al-Qaida und Nachfolger von Osama bin Laden als dessen Chef. Der US-Geheimdienst CIA hatte ihn aufgespürt und per Drohne getötet, als er auf dem Balkon seiner Wohnung in Kabul stand. Auch über seinen Tod äußern nun viele Menschen ihre Freude.

Quelle        :         TAZ-online         >>>>>         weiterlesen

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Oben        —     Roter Faden in Hannover mit beschriftetem Aufkleber als Test für einen möglichen Ersatz des auf das Pflaster gemalten roten Strichs

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DL – Tagesticker 09.08.2022

Erstellt von DL-Redaktion am 9. August 2022

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . – 1.) De Masio über the SPD House of Kahrs  – . –  2.) Impfen in der Coronapandemie  – . –   3.) Ein zivilisatorischer Sprung der USA  – . –  4.) Sri Lanka: Die Stunde des Volkes  – . –  5.) Nach Messerangriff auf Beamte  – . –    DL wünscht allen Leser-Innen eine  gute Unterhaltung.

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Noch läuft der ehemaligen Wagenknecht in der ausgelegten Spur ? Wie steht es schon in einen Buch der Märchenorakel geschrieben – in Abänderung : „Werdet ihr nicht wie viele Postenjäger in der SPD werdet ihr nie aus der Regierung heraus dieses Land manipulieren können!“

Der Kanzler könnte über einen Polit-Mafioso aus Hamburg stürzen. Bei Johannes Kahrs, SPD, wurden über 200.000 Euro gefunden. Steht das Geld mit der Warburg-Affäre und Olaf Scholz in Verbindung? Eine Analyse von Fabio De Masio 

1.) De Masio über the SPD House of Kahrs

Zwei Tage nach der Bundestagswahl fand beim SPD-Strippenzieher aus Hamburg, Johannes Kahrs, eine Razzia wegen der kriminellen Cum-ex-Geschäfte der Warburg-Bank statt. Cum-ex bezeichnet Aktiendeals, bei denen die mehrfache Rückerstattung von Kapitalertragssteuern beantragt wird, die jedoch nur einmal gezahlt wurden. Es ist wie eine Pfandflasche im Supermarkt abzugeben, dann den Pfandbon zu kopieren und an der Supermarktkasse abzukassieren. Mit dem Unterschied, dass die Supermarktkasse der Staat ist und es um Milliarden geht. Gefunden wurden bei der Razzia in der Privatwohnung des einflussreichen SPD-Politikers Kahrs von der konservativen Parteiströmung Seeheimer Kreis, der auch Bundeskanzler Olaf Scholz nahesteht, unter anderem der Mietvertrag für ein Bankschließfach bei der Hamburger Sparkasse, in dem sich über 200.000 Euro Bargeld befanden. Es kam zu drei Treffen zwischen Scholz und Olearius. Zuvor war bereits öffentlich geworden, dass eine Hamburger Finanzbeamtin, die der Warburg-Bank geraten hatte, sich wegen drohender Rückforderung geraubter Cum-ex-Millionen an die Politik zu wenden, damit prahlte, dass ihr „teuflischer Plan“ aufgegangen sei und die Vorgesetzen in der Finanzbehörde (dem Hamburger Finanzministerium) zufrieden mit ihr seien. Diese Finanzbeamtin diente dem Kanzleramtschef von Olaf Scholz, Wolfgang Schmidt, kürzlich noch als glaubhafte Entlastungszeugin für Olaf Scholz in der Warburg-Affäre.

Berliner-Zeitung-online

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Was politisch alles noch möglich wäre : Den Alten ins Hirn – den Jungen im Po – gegen Corona da Impft man so! Wie aber behandelt der Staat, angehende Menschen – welche in jüngeren Jahren schon wie Verwesis aussehen ? Wer Impft den Minister-Innen den Überlebenswillen zurück ? 

Lauterbach fordert „klare“ Empfehlungen für alle Altersgruppen. Karl Lauterbach hat sich in Sachen vierte Corona-Impfung für eindeutige Empfehlungen ausgesprochen. „ Wir brauchen jetzt klare Empfehlungen für alle Altersgruppen“, so der Gesundheitsminister.

2.) Impfen in der Coronapandemie

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die vierte Corona-Impfung bislang nur für bestimmte Gruppen – zum Missfallen von Karl Lauterbach. Der Bundesgesundheitsminister hat sich für „klare Empfehlungen“ auch für Menschen unter 60 oder 70 Jahren ausgesprochen, ob und in welchen Fällen eine vierte Corona-Impfung ratsam ist. „Natürlich wollen auch die Jüngeren wissen, was sie denn nun machen sollen. Wir brauchen jetzt klare Empfehlungen für alle Altersgruppen“, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Wir sollten nicht nur sagen, was die über 70-Jährigen machen sollen“, erläuterte Lauterbach. „Wir müssen auch eine Antwort für den 40-Jährigen haben. Sollte er sich auf keinen Fall impfen lassen? Oder nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel bei sehr vielen Kontakten am Arbeitsplatz? Oder nur, wenn der Hausarzt das empfiehlt? Man braucht für jedes Alter eine Botschaft.“ Spätestens, wenn die neuen an die Omikron-Variante angepassten Impfstoffe da seien, „sollte es klare Ansagen auch für die unter 60-Jährigen geben“. Stiko empfiehlt vierte Impfung nur für bestimmte Gruppen. Die Stiko empfiehlt bislang nur Menschen ab 70 Jahren sowie Risikogruppen eine vierte Corona-Impfung. Führende EU-Behörden hatten sich für eine zweite Auffrischungsimpfung für alle über 60 ausgesprochen. Dagegen hatte Lauterbach für Viertimpfungen auf breiterer Front auch bei Menschen unter 60 Jahren geworben – nach Rücksprache mit dem Arzt.

Stuttgarter-Zeitung-online

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Nach angerichteten Blutbad mit Mord der USA in Afghanistan erfolgte jetzt die Rehabilitation in Richtung  gerechter, moderner und sozialer? Gesetze der politischen Clans werden immer so gestaltet – das Diese jederzeit umfahren werden können! Ansonsten müssten wir die Politiker-Innen ja als Macher-Innen benennen! 

Klima- und Sozialpaket der USA! Trotz vieler Kompromisse und Zugeständnisse macht Bidens Gesetzespaket die USA ein Stück gerechter, moderner und sozialer.

3.) Ein zivilisatorischer Sprung der USA

Es war eine extrem schwere Geburt. Und unterwegs sah es sehr oft so aus, als ob das „Inflationsverringerungsgesetz“ es nicht ans Licht der Welt schaffen würde. Doch am Sonntagabend hat es eine winzige Mehrheit von 51 gegen 50 Senatoren geschafft: Die USA haben – falls das Repräsentantenhaus am Freitag wie erwartet zustimmt – ein Gesetz, das gegen die Klimakrise vorgeht, das die Medikamentenpreise für einige der Ärmsten senkt und das 15 Prozent Mindeststeuern für die größten Konzerne einführt. Das Verfahren hat alle möglichen Schwächen und Widerstände gegen Reformen in den USA enthüllt. So stimmten sämtliche republikanische Senatoren – 100 Prozent! – gegen die überfälligen Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Verbesserung der sozialen Lage. So waren die zwischen unternehmerfreundlich und liberal tief gespaltenen Demokraten sich wieder einmal selbst die besten Feinde. Und so haben einige der mächtigsten Lobbys der Welt – darunter die Energieerzeuger und die Pharmakonzerne – das gesetzgeberische Verfahren der gewählten Repräsentanten der USA nach Strich und Faden verzögert, behindert und beeinflusst. Dennoch ist Erleichterung und Freude angesagt. Zugegeben, das Gesetz enthält keine Einführung von bezahlten Elternurlauben, es enthält keine Verlängerung des Kindergeldes für arme Familien, es enthält keine gebührenfreien Universitäten und es beinhaltet keinen Zeitplan für den Ausstieg aus Kohle, Erdöl und Gas und es wird – falls alles läuft wie geplant – die Treib­haus­emis­sio­nen der USA bis zum Ende dieses Jahrzehnts bloß um 40 Prozent senken. Aber es ist das Beste, das unter den gegenwärtigen Umständen in den USA möglich war. Es wird die Atmosphäre nachhaltig entlasten. Und es wird daher nicht nur den Bewohnern der USA, sondern des Planeten zugute kommen.

TAZ-online

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In Sri Lanka geben die Kannibalen des Volkes wenigstens noch Fersengeld, um sich in Sicherheit zu wähnen. Wer von den politischen Versagern aus aller Welt brächte denn einen solchen Mut noch auf ? Ist es nicht normal das einem Schwebezustand nicht auf dem Fuß die Verheißung folgen kann? Dazu braucht es sehr viel Arbeit und es gleicht natürlich einem Lotteriespiel dafür die Richtigen zu finden ! 

Nach der Flucht und dem Sturz von Präsident Gotabaya Rajapaksa driftet der Inselstaat Sri Lanka durch einen surreal anmutenden Schwebezustand.

4.) Sri Lanka: Die Stunde des Volkes

Am Ende musste Sri Lankas bis vor Kurzem noch starker Präsident Gotabaya Rajapaksa eine demütigende Flucht im Schutz der Dunkelheit auf sich nehmen. Es blieb ihm verwehrt, sich noch einmal an das eigene Volk zu wenden, bevor er zum Abgang genötigt war. Als die Menschen vor gut einer Woche mit der Nachricht erwachten, ihr diskreditierter Staatschef sei ausgerechnet an dem Tag, an dem er angeblich – getrieben vom Aufstand der Verzweiflung – abtreten wollte, auf die Malediven geflohen, machte sich in der Hauptstadt Colombo eine teilweise erleichterte Stimmung bemerkbar. Aber sie blieb aufgeladen von Wut und Verachtung, von trotziger Entschlossenheit. „Was für ein Feigling er doch ist“, sagt der 27-jährige Straßenhändler Sineth Hindle. „Gotabaya füllt seine Taschen mit unserem Geld, steuert das Land in den Bankrott und läuft weg. Er muss zur Rechenschaft gezogen werden. Wir sind die wahre Macht im Land. Wer sonst?“ So klingt die Sprache einer neuen Volksbewegung. Sie ist als „Aragalaya“ bekannt und verlangt einen politischen wie sozialen Wandel. Der müsse einem Systemwechsel gleichen, argumentieren ihre Führer. Man sollte ihnen zuhören, anders als vor der Eruption des Unmuts wissen sie um ihre Macht und haben klare Vorstellungen, wie sie die politische Kultur verändern wollen. Ob die zuletzt durchgesickerten Vorstellungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) Erfolg haben, eine Interimsregierung der Technokraten zu bilden, die den sozialen Aderlass vorantreibt, darf bezweifelt werden. Wie sehr dieser Volksbewegung weder anarchistische Wildheit noch Zerstörungswille, sondern Struktur und Disziplin eigen sind, war in der Zeit erkennbar, als die Aufständischen den Präsidentenpalast besetzt hielten. Wer kam, stand geduldig in langen Schlangen, um einen Blick in die Räume, auf Pavillons und Parks zu werfen. Hunderte Menschen warten vor dem Präsidentenpalast in Colombo auf Entscheidungen.

Der Freitag-online

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Sollte ein Polizist nicht zuallererst seinen Kopf einsetzen, bevor er zur Waffe greift? Aber wo würde denn dieser Staat auch landen wenn ein Uniformträger zuerst den Nachweise erbringen müsste, im Kopf weiter zu sein als ein 16 jähriges Jüngelchen. Vielleicht hatte der Gummiknüppel ja auch eine Verstopfung? Das Leben als Dachdecker scheint doch einfacher zu sein. Dort wird eine Gesellenprüfung gefordert.

16-Jähriger in Dortmund von Polizei erschossen. Der schwer verletzte Jugendliche sei bei einer Notoperation gestorben, teilte die Polizei mit. Noch ist unklar, wie es zu der Eskalation kommen konnte.

5.) Nach Messerangriff auf Beamte

Ein 16-Jähriger ist in Dortmund nach mindestens einem Schuss der Polizei gestorben – die Ermittlungen dazu dauern an. Der Jugendliche habe die Beamten am Montagabend mit einem Messer angegriffen, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Viel mehr war jedoch zunächst nicht bekannt. Unklar blieb insbesondere, wie es zu einer solchen Eskalation kommen konnte. Fest steht, dass die Polizei gegen 16.25 Uhr in die Holsteiner Straße gerufen wurde. Beamte hätten die Schusswaffe eingesetzt, sagte der Polizeisprecher. Unklar war, wie viele Schüsse abgefeuert wurden und ob mehrere Polizisten schossen. Der 16-Jährige sei schwer verletzt worden und wenig später bei einer Notoperation gestorben. Mit den Ermittlungen ist aus Neutralitätsgründen nicht mehr die Dortmunder, sondern die Recklinghausener Polizei betraut.

5.) Tagesspiegel-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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