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Archiv für Dezember 31st, 2021

Nachruf – Danke, Tata Tutu

Erstellt von DL-Redaktion am 31. Dezember 2021

Südafrika trauert um einen Menschen und nicht um einen Politiker

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Von Lutz van Dijk – Kapstadt

Desmond Tutu war bis zuletzt eine Inspiration – für den Widerstand gegen Apartheid früher, für die Sehnsucht nach einem gerechteren Südafrika heute. Unser Autor kennt ihn seit Jahrzehnten. Ein persönlicher Rück- und Ausblick.

Kapstadt, Mai 1997. Der große Saal ist bis auf den letzten Platz mit Schulklassen gefüllt. Unter dem Vorsitz von Erzbischof Tutu kommen hier erstmals Jugendliche vor Südafrikas Wahrheitskommission zu Wort, die zur Zeit der Apartheid Unrecht erlitten hatten. Vuyani M. ist einer von ihnen, mit 14 Jahren traf ihn die Kugel eines Polizisten am Kopf und er erblindete. „Ich bitte um Geld für eine Operation, so dass mein linkes Auge vielleicht noch geheilt werden kann“, sagt er leise. Plötzlich entsteht hinten im Saal ein Gerangel zwischen jungen Leuten und Polizisten. Tutu ruft: „Ah, unsere Polizei … früher haben sie uns verprügelt. Aber jetzt sind sie da, um uns zu schützen. Attackiert sie nicht. Sie haben unseren Beifall verdient!“ Und er beginnt zu klatschen. Die Situation ist entspannt.

Seinerzeit hatte ich das Privileg, Karin Chubb, die frühere Vizepräsidentin des Black Sash, der ehemals einzigen weißen Frauenorganisation gegen Apartheid in Südafrika, zu den Anhörungen der Wahrheitskommission in Kapstadt zu begleiten. Bis 1994 hatte ich ein Einreiseverbot für Südafrika, 1997 wurde ich dann erstmals vom Goethe-Institut zu Lesungen eingeladen.

Für die meisten von uns, die sich in den 1980er Jahren gegen Apartheid engagierten, war Erzbischof Desmond Mpilo Tutu die wichtigste Stimme aus Südafrika, während Nelson Mandela noch bis 1990 zum Schweigen im Gefängnis verurteilt war. Tutus Aufrufe zum gewaltfreien Widerstand, zu Boykotten („Kauft keine Früchte aus Südafrika!“) inspirierten Millionen. Sein persönlicher Mut war unübersehbar.

Zur Zeit der Apartheid waren 60 Prozent der Todesopfer von politischer Gewalt jünger als 25 Jahre, etwa 100.000 Jugendliche saßen im Gefängnis. Südafrikas Wahrheitskommission, unter Tutus Vorsitz ab 1996, gab ihnen Achtung und Würde. Und es ging nicht nur um die Opfer, sondern auch um die Täter. So erklärte Tutu damals im Mai 1997 nach der Anhörung der Jugendlichen den Journalisten auf einer Pressekonferenz: „Bitte berichtet nicht nur über die Gräueltaten der Apartheid. Helft mit, zu verstehen, warum Männer, die sonst gute Familienväter sind, zu Folterern werden konnten.“

In seinem Vorwort zu Karin Chubbs und meinem Buch über die Jugend-Anhörungen der Kommission schrieb er 1999: „Oft wird gesagt, dass die Kinder unsere Hoffnung für morgen sind. Aber in Südafrika sind sie auch die Helden von gestern … Jetzt ist die Zeit, mit ihnen gemeinsam eine bessere Gesellschaft für uns alle zu schaffen.“

Ein Jahr später berichtete ich ihm vom Plan einiger Ak­ti­vis­t*in­nen in einem Township südlich von Kapstadt, ein Haus für Kinder zu bauen, die alle erwachsenen Familienmitglieder an Aids verloren hatten und zum Teil selbst infiziert waren. „Macht das!“, sagt er. „Und wenn ihr es schafft, komme ich zur Eröffnung und segne euer Haus.“

Tatsächlich gelang es, auf einer ehemaligen Müllkippe in der Armensiedlung Masiphumelele ein Haus zu bauen, einen Garten und einen Spielplatz anzulegen und junge Er­zie­he­r*in­nen zu finden. Die Eröffnung war für den Welt-Aids-Tag 2002 geplant. Als ich in Tutus Büro anrief, antwortete seine Sekretärin bedauernd, dass der Erzbischof an diesem Tag schon ausgebucht sei. Dann eine kurze Mail von ihm: „Natürlich komme ich. Um 12 Uhr. Tata.“ Mit „Tata“, dem Xhosa-Wort für Vater, unterschrieb Tutu meist seine Mails.

Seit dem frühen Morgen halten an jenem 1. Dezember 2002 junge Leute Ausschau an der Einfahrt zum Township. Alle erwarten ein edles Auto mit Polizeibegleitung auf Motorrädern. Nichts davon. Am Ende wird sein einfacher Mittelklassewagen beinah übersehen. Ein kleines Mädchen erkennt ihn neben seinem Fahrer und ruft aufgeregt: „Tata Tutu!“ Dann rennen alle hinter dem Auto her, bis er vor unserem Kinderhaus hält.

Als Tutu aussteigt, schüttelt er zuerst die Hände der Kinder, die ihn begeistert umringen. Ein Junge fasst ungläubig an sein Bischofskleid und fragt: „Bist du der echte Tutu aus dem Fernsehen?“ Der Erzbischof lacht: „Ja, ich bin der lustige alte Mann aus dem Fernsehen!“

Und dann ist er da. Vor Hunderten Menschen, die ihm zum Teil von den Dächern ihrer Township-Hütten zuhören, ruft er in den Lautsprecher: „Früher haben wir gegen Apartheid gekämpft. Heute gilt unser Kampf Aids. Ihr, die ihr diesen Kindern helft und ihr, die ihr offen sagt, dass ihr HIV habt, seid heute unsere Heldinnen.“

Seitdem besuchte er uns immer mal wieder. 2008 kam er, weil es in Masiphumelele eine der ersten Aktionen gegen landesweite Fremdenfeindlichkeit gibt. 2009, als ich Morddrohungen erhielt, nachdem wir Veruntreuung von Geldern in einem Wohnungsbauprojekt bekannt gemacht hatten, schrieb er: „Dein Mut verdient Anerkennung. Bitte informiere mich, wenn ich helfen kann. Tata.“

Zu seinen Geburtstagsfeiern in der Westkap-Universität gingen wir jedes Jahr am 7. Oktober. Einmal lief ein Mädchen zu ihm in die erste Reihe, einfach um ihm die Hand zu schütteln. „Wissen Sie noch, woher ich komme?“, fragt sie und antwortet aufgeregt selbst: „Aus Masi!“ „Na klar, schöner Name!“, antwortete Tutu und umarmte sie. Das Xhosa-Wort Masiphumelele bedeutet: Wir werden es schaffen!

Als uns am vergangenen Sonntag die traurige Nachricht seines Todes erreichte, beteten alle Kleinen und Großen im Kinderhaus. Litha, 5, der ihn nur von Fotos an der Wand kennt, sang leise vor sich hin: „Ich habe dich lieb, Tata Tutu, so lieb.“

Wenig später traf ich Gesundheitsarbeiterin Noku M. auf der Straße. „So schlimm“, sagte die 56-Jährige und hat Tränen in den Augen. Sie erinnerte sich: „Er kam damals zu unserem Aufklärungstag gegen Tuberkulose. Und bevor er aufs Podium ging, bückte er sich und band die Schnürsenkel einer Pa­tien­tin in der ersten Reihe. Und sagte zu ihr: Damit Sie nicht fallen!“

Menschenrechtsaktivistin Di Oliver, 72, erinnert sich an den 28. Dezember 1985, als ihr Mann Brian Bishop und ihre Freundin Molly Blackburn Opfer eines Anschlags der „Sicherheitskräfte“ wurden – und sie selbst nur knapp überlebte. „Wenige Monate nach dem sogenannten ‚Unfall‘ erhielt ich 1986 den Auftrag meiner Gemeinde, bei der Wahl des neuen Erzbischofs von Kapstadt für Desmond Tutu zu stimmen. Es gelang, aber bis heute bin ich schockiert, wie viele hasserfüllte Reaktionen es damals gab, weil er der erste schwarze Bischof war. Zum ersten Mal auf einer Bühne war ich mit ihm im gleichen Jahr, 1986, als ich endlich nicht mehr an Krücken ging und wir im überfüllten Saal zum Widerstand gegen die Wehrpflicht in Südafrika aufriefen. Wir erhielten tosenden Beifall von vielen jungen Leuten aller Hautfarben. Ab dann gingen viele weiße junge Männer lieber ins Gefängnis, statt auf ihre Brüder und Schwestern in den Townships zu schießen. Es ist ein großes Geschenk, dass ich diesen Mann zu meinen Lebzeiten erleben durfte.“

Quelle     :         TAZ-online          >>>>>>          weiterlesen

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Unten          —       Tutu im Gespräch mit dem Dalai Lama (2004)

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WOHNEN FÜR ALLE

Erstellt von DL-Redaktion am 31. Dezember 2021

Notenbanken machen Reiche zu Superreichen und enteignen Sparer

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Quelle      :        INFOsperber CH.

Urs P. Gasche /   

Es findet eine der grössten Umverteilungen der Geschichte statt, ohne dass Parlament oder Volk etwas zu sagen haben.

Sparen bringt seit Jahren keinen Zins mehr. Mit Negativzinsen und Gebühren wird das Gesparte kleiner Leute häppchenweise enteignet.

Gleichzeitig sind die Preise von Immobilien und Aktien in masslose Höhen geschossen. Die Besitzenden werden ohne eigene Leistung zu Multimillionären und Milliardären, während unzählige Mieter und Mieterinnen keine bezahlbaren Wohnungen mehr finden.

Diese Umverteilung von Vermögen wurde nicht demokratisch beschlossen. Sie ist das Resultat einer eigenmächtigen Politik der Notenbanken, namentlich der Europäischen Zentralbank EZB, der Bank of England, der US-Notenbank FED und der Schweizerischen Nationalbank SNB.

Umverteilung auch mit steigenden Preisen

Die gewaltige Umverteilung als Folge der Politik der Notenbanken ist noch nicht alles: In den USA und in EU-Staaten führen stark steigende Preise zu einer sinkenden Kaufkraft der Bevölkerung. Die Inflation enteignet Rentner, Lohnabhängige und Menschen, die von Erspartem leben. Infosperber geht in einem zweiten Teil auf die Folgen der Inflation ein.

Eigentlich wäre es Aufgabe der Notenbanken, den Wert und die Kaufkraft des Geldes dauerhaft zu sichern. Stattdessen finanzieren sie seit Jahren zusätzliche Schulden von eigentlich bereits zahlungsunfähigen Staaten. Und sie helfen schwachen Unternehmen und Banken, weiterhin Gewinne zu machen. Mit dieser abgestimmten Geldpolitik hebeln die Notenbanken den effizienten Wettbewerb aus, manipulieren selbstherrlich die Marktwirtschaft und nehmen das unwägbare Risiko eines gewaltigen Crashs in Kauf.

Die Marktwirtschaft werde «teilweise ausgehebelt», stellte NZZ-Wirtschaftsredaktor Michael Ferber am 7. Oktober 2021 fest.

Die von den Notenbanken verursachte Geldschwemme ist seit längerem so gross, dass Banken das viele Geld ihrer Kunden nicht mehr verzinsen. Noch schlimmer: Banken lehnen Bareinlagen auf ihren Konten sogar ab oder verlangen Strafzinsen und Zusatzgebühren.

Was die Notenbanken auf den Finanzmärkten anstellten und anstellen, ist auch wissenschaftlich in keiner Weise abgestützt:

  • Kein Standard-Lehrbuch der Wirtschafts- und Finanzwissenschaften geht davon aus, dass Notenbanken die Zinssätze auf null oder unter null drücken.
  • Kein Standard-Lehrbuch geht davon aus, dass Notenbanken die Zinssätze derart manipulieren, dass die Zinsen ihre Preisfunktion auf den Kapitalmärkten nicht mehr erfüllen.
  • Kein Standard-Lehrbuch geht davon aus, dass sich insolvente Staaten und Grossbanken mit Hilfe der Notenbanken fast beliebig weiter verschulden können.
  • Kein Standard-Lehrbuch beschreibt die enormen Risiken von spekulativen Derivat-Geschäften, welche 2008 zur Finanzkrise geführt haben.

Die Geprellten zeigen sich wenig alarmiert

Die Interventionen der Notenbanken sind so gigantisch, dass die Zahlen emotional nicht mehr erfassbar sind und die Öffentlichkeit deshalb nicht aufrütteln. Der weltweite Schuldenberg von Staaten, Unternehmen und Privaten erreichte Mitte 2021 den Wert von 296 Billionen Dollar. Zählt man noch die Verschuldung des Finanzsektors (Banken, Blackrock, Vanguard, Hedge Funds etc.) dazu, erreichte der Schuldenberg Mitte 2021 rund 365 Prozent sämtlicher geldwerten Güter und Dienstleistungen, die auf unserem Planeten innerhalb eines Jahres hergestellt werden (Quelle: Institute of International Finance IIF).

Allein die EZB kaufte an den Börsen Euro-Obligationen im Wert von fast 5 Billionen Euro. Darunter haufenweise Staatsanleihen überschuldeter Länder. Ohne die EZB-Käufe hätten diese Staatsobligationen risiko- und marktgerecht mit 5 bis 10 Prozent verzinst werden müssen. Doch solche Zinsen hätten überschuldete Staaten nicht zahlen können. Mit ihren Käufen von Staatsanleihen finanziert die EZB Staatsdefizite, was ihr eigentlich verboten ist.

Nur dank der EZB konnte beispielsweise Italien – obwohl bereits bis über den Hals verschuldet – dieses Jahr Staatsanleihen mit einer langen zehnjährigen Laufzeit zu einem lächerlichen Zins von jährlich 1 Prozent aufnehmen. Mit solchem Billiggeld ersetzte Italien nicht nur auslaufende Staatsobligationen, die zurückzuzahlen waren, sondern erhöhte die Staatsverschuldung auf rund 160 Prozent des jährlichen Bruttoinlandprodukts.

Wer sichere Staatsanleihen der wenig verschuldeten Schweiz im Depot hat, bekommt am Ende der Laufzeiten weniger Geld zurück, als er für sie bezahlte – Negativzins nennt sich das. Die Verschuldung wird für den Staat sogar zum Geschäft.

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Von der waghalsigen Tiefzins-Politik der eigenmächtigen Notenbanken profitieren kurzfristig die ausgabefreudigen Regierenden sowie alle Unternehmen, Banken, Vermögensverwaltungskonzerne und Privaten, die sich verschuldet haben. Die Notenbanken retten diese Überschuldeten, anstatt den Fokus auf den Werterhalt des Geldes zu legen. Allerdings gehen sie damit gewaltige Systemrisiken ein, ohne dafür demokratisch legitimiert zu sein.

Geprellt werden bereits seit Jahren

  • alle, die für ihre Wohnungen und Büros ständig steigende Mietzinsen zahlen müssen;
  • alle Sparer, die Geld auf Konten liegen haben;
  • alle Besitzlosen, die über keine Immobilien, keine Aktien und keine Edelmetalle verfügen.

Dem Vermögenszuwachs mit verschränkten Armen zusehen

Weil Geldanlagen keine Erträge mehr bringen, fliessen Milliarden in Materielles wie Immobilien und Aktien von Unternehmen, deren Werte steil gestiegen sind.

Konkret: Die Kosten von Wohneigentum und anderen Immobilien verdoppelten sich in den USA und in der Schweiz innerhalb von nur zwanzig Jahren. In grossen Städten stiegen ihre Preise sogar um 130 bis 200 Prozent. Die Besitzenden konnten mit verschränkten Armen zusehen, wie ihre Vermögen anschwollen.

Das Gleiche gilt für Besitzende von Aktienpaketen: Deren Preise – gemessen am Dow-Jones- und DAX-Index – haben sich seit dem Tief der Finanzkrise von 2009 sogar mehr als verdreifacht – ganz abgehoben von der realen wirtschaftlichen Entwicklung.

Zudem investierten viele Unternehmen das bei Banken erhältliche Gratisgeld sowie Gewinne nur zum kleineren Teil in die reale Wirtschaft. Vielmehr spekulierten sie damit an den Börsen. Sie kauften sogar Milliardenpakete eigener Aktien auf. Allein Konzerne, die an deutschen Börsen kotiert sind, kauften seit 2009 für weit über 50 Milliarden Euro eigene Aktien. Damit entzogen sie eigene Aktien dem Markt, was die Kurse der restlichen Aktien ihres Unternehmens zusätzlich in die Höhe trieb. Solche Aktienrückkäufe seien «zuweilen nichts anderes als legaler Betrug, weil sie den Aktienkurs pushen, die Vergütung des Managements treiben und keinen messbaren Beitrag zur Zukunft der Firma leisten», kommentierte Finanzjournalist Gabor Steingart in seinem «Morning Briefing».

Wenn die Menschen das Bank- und Geldsystem verstehen würden, gäbe es vermutlich eine Revolution noch vor morgen früh.

Das Zitat wird Henry Ford zugeschrieben

Wettgeschäfte in Höhe mehrerer Millionen Milliarden

Selbst Zinssätze, die nur mässig steigen, könnten noch eine andere, oft übersehene Spekulations- und Schuldenblase zum Platzen bringen: Bei der Spekulation mit Derivaten, die häufig auf Kredit erfolgt, geht es in der Schweiz um Kontraktwerte von mehreren Millionen Milliarden (Millionen Milliarden) Franken. Das meiste sind Wetten auf Schwankungen der Aktienkurse. Wenn eine Gegenpartei ihren Verpflichtungen nicht nachkommen kann, könnte «diese riesige Menge an Derivaten eine unkontrollierbare Kettenreaktion erzeugen», warnte Finanzprofessor Marc Chesney von der Universität Zürich.

Wettrisiken sind Systemrisiken

In der Schweiz wird wie andernorts mit Finanzprodukten gewettet. Nach Angaben von Finanzprofessor Marc Chesney erreichen diese sogenannten Derivate einen Nominalwert, der im Oktober 2020 nach Angaben der SIX-Gruppe dem rund 27’000-Fachen des Schweizer Bruttoinlandprodukts entsprach. Die Fluktuation ist enorm, aber der Nominalwert der Derivate lag kürzlich immer noch beim 4’000-Fachen des Schweizer BIP. Einem CS-Jahresbericht war zu entnehmen, dass bei dieser Bank nur 0,1 Prozent der Derivate nützliche Absicherungsgeschäfte sind. Bei den restlichen 99,9 Prozent der Derivate handelt es sich um reine Wettgeschäftebei denen auf Ausfälle und den Bankrott von Firmen und Staaten gewettet wird.

Die mit diesen Wetten eingegangenen Risiken umschreibt Chesney wie folgt: «Wenn wir heute eine Wette von 100 Franken darüber abschliessen, wie das Wetter morgen sein wird, besteht kein Systemrisiko. Wenn aber auf Ausfälle von Finanzinstituten gewettet wird, können Millionen Menschen ihre Arbeit und ihre Wohnung verlieren, wie der Bankrott von Lehman Brothers gezeigt hat.»

Billion um Billion

Das Resultat der Billigzins- und Geldschwemme-Politik der Notenbanken ist eine gigantische Umverteilung von Vermögen von unten nach oben. Gemäss dem Wirtschaftsmagazin «Forbes» nahm das Vermögen der rund 2600 Milliardäre auf dieser Erde im Jahr 2020 um 1,9 Billionen Dollar zu und im laufenden Jahr um weitere 1,6 Billionen Dollar. Auch Millionäre mit Immobilien- und Aktienbesitz konnten einer wundersamen Vermehrung ihrer Werte nur zusehen. Steuern zahlen viele am steuergünstigen oder pauschalbesteuerten Zweit- oder Drittwohnsitz. Im Todesfall geht das ganze Vermögen an die Erben. In der Schweiz gibt es für direkte Erben keine Erbschaftssteuer. Das allerdings hat das Volk in einer Abstimmung demokratisch so entschieden.

Politiker namentlich der Rechtsparteien, welche die soziale Umverteilung des Staates mittels Steuern und Sozialleistungen gerne kritisieren, müssten eigentlich die viel grössere Umverteilung anprangern, welche die Geldpolitik der Notenbanken verursacht. Doch Umverteilung ist nicht gleich Umverteilung. Von dieser Umverteilung profitieren diejenigen, die schon reich sind und die bevorzugt Parteien des rechten Spektrums wählen.

Im Falle eines Crashs kommen Reiche und Superreiche am besten weg

Ohne eine Umkehr der heutigen Finanz- und Wirtschaftspolitik wird das unberechenbare Risiko eingegangen, dass die gigantische Finanzblase eines Tages fürchterlich platzt. Den Crash werden Reiche und Superreiche am besten überleben, weil sie mit einem genügenden Puffer und genügend Besitz vorgesorgt haben. Das Elend wird die anderen treffen, die von Erwerbsarbeit und Renten abhängig sind.

Deshalb sind es diese sozial und wirtschaftlich Schwachen, die an einem zwar unbequemen, aber geordneten Ausstieg aus dem laufenden Hochrisikopoker, den die Notenbanken veranstalten, am meisten interessiert sein müssten.

Die Notenbanken, Regierungen und alle Profiteure der gegenwärtigen Umverteilung versuchen derweil, Warner als Pessimisten hinzustellen. Sie verweisen auf «moderne» Ökonomen, nach denen das Schuldenmachen dank dem fast zinslosen Geld noch lange problemlos möglich sei. Ein Vertreter dieser «Modern Monetary Theory» ist der zum extremen Keynesianer mutierten Professor und «New York Times»-Kolumnist Paul Krugman: Staaten müssten sich nicht gross um die Schulden kümmern, solange eine grössere Inflation nur kurze Zeit anhalte. Dies werde in den USA der Fall sein, weil kurzfristige Faktoren wie höhere Erdöl- und Erdgaspreise sowie Lieferengpässe an der Inflation schuld seien. Am 23. Dezember räumte Krugman erstmals ein, dass er vielleicht falsch liege: «Jeder Tag bringt Überraschungen», schrieb er in der «New York Times».

Für die neue Theorie sind Gewerkschaften und Linke anfällig, weil ein Ausstieg aus der Hochrisiko-Politik auch Arbeitsplätze gefährden würde. Nur mit dieser Angst ist es zu erklären, dass weder Gewerkschaften noch Sozialdemokraten gegen die schon seit Jahren anhaltende Umverteilung gewaltiger Vermögen von unten nach oben Sturm laufen.

Viele Ökonomen befürchten, dass die Wirtschaft desto stärker zusammenbricht, je länger die Notenbanken mit der Politik des billigen Geldes, der Finanzierung von Staatsdefiziten und der Rettung von beinahe bankrotten, hoch verschuldeten Banken und Unternehmen fortfahren.

Die Wirtschaftsgeschichte gibt diesen Warnern bisher recht: Extreme Geldentwertungen und megahohe Schuldenberge endeten stets mit verheerenden Wirtschafts- und Sozialkrisen.

Lauter Altlasten für kommende Generationen

Die heutige Generation in den hochentwickelten Ländern hat sich nicht etwa derart riskant verschuldet, um kommenden Generationen eine tolle Infrastruktur und einen aufgeräumten Planeten zu hinterlassen, auf dem es ausser den Schulden keine weiteren Altlasten gibt. Im Gegenteil: Es wird heisser auf der Erde, es gibt immer weniger Tier- und Pflanzenarten, die Weltmeere werden noch stärker geplündert und verschmutzt. Unersetzbare Urwälder werden weiter dezimiert. Den liegengelassenen hochradioaktiven Atommüll müssen künftige Generationen noch für Hundertausende von Jahren sicher lagern.

Traum vom ewigen Wirtschaftswachstum

Wie oben dargestellt, wären die Volkswirtschaften praktisch aller Industriestaaten der OECD bereits seit über zwanzig Jahren nicht mehr gewachsen, wenn sie sich nicht in ähnlichem Mass zusätzlich hätten verschulden können.

Bereits vor zehn Jahren stellte Hanspeter Guggenbühl fest: «Eine wachsende Wirtschaft, so würde man meinen, nutzt ihr Wachstum, um die Schulden zu senken. Doch die Realität ist umgekehrt. Die Staaten nehmen zunehmende Verschuldung in Kauf, um das Wachstum der Wirtschaft zu fördern … In den meisten Industriestaaten wuchsen die Staatsschulden prozentual – zum Teil sogar absolut – stärker als das Bruttoinlandprodukt. Mit anderen Worten: Das Wachstum basiert auf Pump, auf Verschuldung. Ohne die massive Staatsverschuldung würde die Wirtschaft in vielen Industriestaaten schon seit langem nicht mehr wachsen.»

Diese Entwicklung setzt sich bis heute fort: Ohne neue Schulden gab und gibt es kein flächendeckendes Wirtschaftswachstum mehr. Eine neue Wirtschaftspolitik, die nicht mehr darauf angewiesen ist, dass das Bruttoinlandprodukt BIP weiterwächst, wurde trotz aller Krisen nicht eingeleitet. Allerdings werden Wege dazu an Universitäten auch nicht gelehrt.

Mit Defiziten und Schulden Krisen überwinden, aber …

Notenbanken und Regierungen haben mit bemerkenswertem kurzfristigem Erfolg versucht, die Krisen der jüngsten Jahrzehnte – von der Finanz-, Internetblasen- und Euro- bis zur Coronaviruskrise – mit gewaltigen Finanzspritzen zu überwinden. Die verursachten Defizite waren auch gemäss traditioneller Wirtschafts- und Finanztheorie zweckmässig.

Doch jetzt folgt das grosse Aber: Der Notfall wurde zum Dauerzustand. Notenbanken und Regierungen unterliessen es, die aufgetürmten Schulden jeweils wieder abzubauen. Ein neuer Schuldenberg vergrösserte jeweils den bereits angehäuften. Regierungen und Parlamente reden sich ein, dass nichts passieren könne.

Das hat seinen Grund: Ein Abbau von Schulden würde unpopuläre Massnahmen erfordern. Um sich vor solchen zu drücken, behaupten Notenbanken und Regierungen, dass die Verschuldungsquote automatisch wieder abnehmen werde, sobald die Wirtschaft wieder schneller wachse als die Schulden.

Was sie dabei stets unter den Tisch kehren: Seit über zwanzig Jahren ist das Bruttoinlandprodukt in keinem grossen Industriestaat mehr schneller gewachsen als der prozentuale Anstieg des staatlichen und privaten Schuldenberges.

Es drohen Arbeitslosigkeit und Elend

Auf dem Kapitalmarkt galt die Regel: Je höher die Schulden und je höher das Ausfallrisiko, desto höher sind die jährlichen Zinsen für diese Schulden. Doch mit ihrer Niedrigzinspolitik haben die Notenbanken diese Regel ausgehebelt: In den vergangenen Jahren konnte mit Milliarden in grosse unmessbare Risiken investiert werden, ohne als Risikoprämie höhere Zinsen dafür zahlen zu müssen. Besonders deutlich wird dies bei der EU, weil Krisenländer nicht den adäquaten Risikozins für ihre Schuldenlast tragen müssen.

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Sobald die Nationalbanken die Zinsen erhöhen, drohen Zahlungsausfälle und eine allgemeine Währungs-, Euro- und Wirtschaftskrise. Ein Crash würde zwar auch Reiche und Superreiche treffen. Aber den sozial und wirtschaftlich Schwächsten erginge es mit Abstand am schlechtesten: Es würde sie hohe Arbeitslosigkeit und Elend erwarten. Es käme zu unwägbaren sozialen und politischen Verwerfungen.

Aus diesen Gründen versuchen die Notenbanken, ihre Leitzinsen nur in homöopathischen Schritten zu erhöhen. Ob dies jedoch reicht, um den riskanten Schuldenberg ohne hohe Inflation abzubauen, ist äusserst zweifelhaft.

Ein Ausweg aus der Sackgasse wären geordnete und gestaffelte Schuldenschnitte und eine geordnete Abkehr von einer Wirtschaftspolitik, welche die Probleme der reichen Industriestaaten mit noch mehr Wirtschaftswachstum, also noch mehr Energie, Rohstoffen, Erwerbsarbeit, Konsum und Abfall zu lösen sucht – und auch mit noch mehr Schulden, falls es nötig ist.

Ein möglichst starkes BIP-Wachstum als oberstes Ziel der Wirtschaftspolitik gehört in die Mottenkiste des vergangenen Jahrhunderts.

Warnende Stimmen bleiben ungehört

Das Festhalten am Prinzip Hoffnung, also unbeirrtes Warten und Vertrösten auf ein Wachstum, das nicht mit Schulden zustandekommt, sowie ein weiteres Durchwursteln mit Billiggeld untergraben das Vertrauen in den Wert des Geldes und erhöhen das Systemrisiko. «Kommende Weltwirtschaftskrise wird schlimmer als die von 1929», prophezeit Finanzexperte und Buchautor Marc Friedrich. Das «reinigende Gewitter» erwartet er «spätestens 2023».

«Nur ein Narr kann glauben, dass die superexpansive Geldpolitik [der Notenbanken] endlos weitergeführt werden kann», schrieb Ernst Baltensperger, emeritierter Volkswirtschaftsprofessor an der Universität Bern, in der NZZ vom 1. Dezember 2021. Der Ökonom warnt davor, das Inflationsrisiko auf die leichte Schulter zu nehmen: «Fundamental ist die Situation heute sogar viel explosiver als damals [hohe Inflation nach dem Ölpreisschock von 1973]. Ein Ausstieg aus der superexpansiven Geldpolitik wird bei der enormen Verschuldung von Staat und Privatsektor politisch noch weit schwieriger sein.»

Davut Cöl, Autor des Buches «Verstehen Sie Geld? – Zusammenhänge verständlich erklärt», kam 2017 zum Schluss, das Wirtschaften auf Pump könne «die Stunde der Wahrheit nur hinauszögern». Die anhaltende Politik der Geldschwemme «übertüncht und vergrössert die Gefahr einer neuen grossen Finanzkrise».

Die EZB muss handeln, um einen Crash zu verhindern

Titel in der NZZ vom 19.11.2021

Schlagzeilen wie jene der NZZ vom 19. November 2021 können auch Politikerinnen und Politiker nicht mehr übersehen: «Die EZB muss handeln, um einen Crash zu verhindern.» Zehn Tage vorher las man in der NZZ: «Die US-Zentralbank FED warnt vor enormen Risiken an den Finanzmärkten.» Die NZZ ergänzte: «Das Feuer hat sie aber selber gelegt.» Mit dem Feuer war die herbeigeführte Geldschwemme gemeint. Deshalb würden heute in den USA «viele lieber auf steigende Vermögenspreise spekulieren statt einer normalen Arbeit nachgehen».

Welches der Auslöser des drohenden Kollapses sein wird, kann niemand voraussagen. Aber ohne einen geordneten Ausstieg aus der Geld- und Überschuldungskrise scheint ein Crash unvermeidlich.

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Oben      —     Mietenwahnsinn Demonstration durch Tiergarten und Schöneberg am 23. Mai 2021.

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Mit Militär gegen Corona ?

Erstellt von DL-Redaktion am 31. Dezember 2021

Drei Fragen zur Rolle der Bundeswehr in der sog.
„Corona-Krise“

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Suchen Politiker nicht immer  nach Militär wenn sie Kriege führen wollen ?

Quelle:    Scharf  —  Links

Von Dr. Wilma R. Albrecht

1) Welche Bedeutung besaß und besitzt die Streitkräftebasis und ihr Kommandeur Martin Schelleis und wessen Befehlsgewalt unterliegen beide?

Beim Abschluss des Kooperationsvertrages Bundeswehr-Bundespolizei im Juli 2019 forderte Schelleis eine effektere Aufstellung beider Organe angesichts dessen, was auf uns zukommt.

Seit Beginn der „Pandemie“ führte Martin Schelleis (*1959 Düren), Generalleutnant der Luftwaffe und Inspekteur der Streitkräftebasis und territorialer Befehlshaber von 27.500 Soldaten der Bundeswehr, den Einsatz bei der Corona-Operation (auch Einsatzleiter der Katastropheneinsätze Hochwasser). Seit Ende 2020 standen ihm dafür 12.000 Soldaten zur Unterstützung von Kliniken und Gesundheitsämtern zu Verfügung. Außerdem habe es 26 Impfzentren in Kasernen zur Lagerung von Impfstoffen und 26 mobile Impfteams gegeben. Ende 2021 nun rechneten die „Modellierer“ des Krisenstabes der Bundeswehr über Weihnachten mit vermehrten Einsätzen.

2) Wieso wurde ausgerechnet ein Militär, nämlich Dr. Hans-Ulrich Holtherm (*1964 Rheine), zum Leiter der am 1.3.2020 beim Bundes- Gesundheitsministerium unter Minister J. Spahn neu geschaffenen „Abteilung 6: Gesundheitssicherheit und Gesundheitsschutz“ ernannt?

Der hochspezialisierte Generalstabsarzt und Tropenmediziner hat nicht nur umfangreiche Auslandseinsätze vorzuweisen, sondern war auch an der „Sanitätsakademie“ der Bundeswehr in München tätig, nämlich 2017-2019 Direktor der Wehrmedizinischen Wissenschaft und Fähigkeitsentwicklung Sanitätsdienst. Die Sanitätsakademie besitzt 3 Institute: Radiologie, Mikrobiologie und Pharmakologie / Toxiologie. Im Institut für Mikrobiologie (IMB) soll es Ende Januar 2020 erstmals in Deutschland gelungen sein, den ersten Fall nCoV nachzuweisen, den Erreger zu isolieren und in einer Zellkultur anzuzüchten.

Wer würde solchen Typen schon unter die Mütze schauen wollen ?

In Kontext wehrmedizinische Forschung geht es auch um biologischen Waffen. Das IMB arbeitet mit einem deutsch-kasachischem (Kasachstan, Georgien, Ukraine) Netzwerk zur Diagnostik von Infektionskrankheiten zusammen und nutzt das ehemalige UdSSR- Forschungszentrum gegen Pest in Georgien. Darüber hinaus stehen die Forscher des IMB im engen Austausch mit denen der USA und EU-Ländern. In den USA geht es dabei u. a. um den sog. Kampf gegen „Bioterrorismus“.

3)Was veranlaßte Olaf Scholz (*1958 Osnabück, SPD) als Bundeskanzler, den Heeresoffizier Generalmajor Carsten Breuer (*1964 Iserlohn), Kommandeur des Kommandos Teritoriale Aufgaben der Bundeswehr (der Schnittstelle Zivil-Militär) zum 1. Leiter des „Bund-Länder-Krisenstabes im Bundeskanzleramt“ (?) zu ernennen ?

Dr. W. R. Albrecht

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Grafikquellen      :

Oben       —       U.S. Army Lt. Gen. Ben Hodges, left, Commanding General of U.S. Army Europe talks to German Army Maj. Gen. Carsten Breuer during Exercise Allied Spirit VII at the 7th Army Training Command’s Hohenfels Training Area, Germany, Nov. 14, 2017. Approximately 4,050 service members from 13 nations are participating in the exercise from Oct. 30 to Nov. 22, 2017. Allied Spirit is a U.S. Army Europe-directed, 7ATC-conducted multinational exercise series designed to develop and enhance NATO and key partner’s interoperability and readiness. (U.S. Army photo by Markus Rauchenberger)

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Die falschen Fragen ?

Erstellt von DL-Redaktion am 31. Dezember 2021

„Was macht dass mit Ihnen ?“

Ampel Sondierungen und FridaysForFuture protestieren 2021-10-15 169.jpg

Von Doris Akrap

Werden Politiker als Menschen mit Gefühlsleben befragt, nimmt man sie aus ihrer Verantwortung.

Stellen Sie sich vor, Sie hören, wie eine hochseriöse Journalistin in einem hochseriösen Programm eines hochseriösen Radiosenders zu einer hochseriösen Sendezeit einem hochseriösen Politiker eine Frage stellt, die eine Pros­ti­tuier­te ihrem Freier stellen könnte: „Was macht das mit Ihnen?“

Dem Anlass entsprechend würde die Prostituierte der Frage vielleicht noch die Worte „Na, Baby“ voranstellen: „Na Baby, was macht das mit dir?“, würde sie dann lauten. Der auf diese Weise Befragte würde die Frage zwar sehr genau verstehen, könnte aber trotzdem nicht sonderlich präzise darauf antworten. Denn, wer kann schon so genau sagen, was es mit einem macht, wenn man gerade mit jemandem rummacht?

Der interviewte hochseriöse Politiker fand sich in genau dieser Lage wieder.

Wenn etwas frühmorgens im Deutschlandfunk behandelt wird, ist es allerdings todernst und kein lustiges Vergnügen mit ironischen Anspielungen. Politikerinnen und Auskenner (meist im Bereich Natur- oder Gesundheitskatastrophen) tätigen dort Aussagen zum Ernst der Lage, an denen sich alle anderen den Tag über abarbeiten können.

An besagtem Morgen (ein Oktobertag 2021) war es aber nicht der geladene Experte – es ging um EU-Zollfragen im Rahmen des Brexit –, der mir den Ernst der Lage erklärte. Es war die Inter­viewe­rin, die den Mann, der zu drohenden Vertragsverletzungsverfahren und einem Handelskrieg Auskunft geben sollte, allen Ernstes fragte: „Was macht das mit Ihnen?“

Was er ihr antwortete, weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur noch, dass diese Frage mit mir etwas machte, das sich ungefähr so beschreiben lässt: „Uuaaaaaaaahhhh!!!!!!“

Talkmaster und Kamingesprächsführer im TV hatten diese „Was macht das mit?“-Frage kultiviert, mit der vorgetäuscht wurde, dass der Interviewer Politikern und VIPs so richtig auf die Pelle rücke, dass er so nah an sie rankomme wie sonst höchstens ihre Sexualpartner.

Mittlerweile trifft man diese Frage überall da, wo das Geschäft mit Fragen gemacht wird: „Impfgegner organisieren sich im Netz. Was macht das mit der Gesellschaft?“ (Das Erste) – „Weihnachten online – was macht das mit uns?“ (Der Tagesspiegel) – „Die Städter ziehen aufs Dorf. Aber was macht das mit dem Land?“ (FAZ) … Und auch die entsprechende Antwort wird inzwischen wie eine Nachricht behandelt: „Die taz-Fotografin Marily Stroux wurde 28 Jahre lang vom Hamburger Verfassungsschutz observiert. ‚Das macht was mit mir‘, sagt sie.“ (taz)

Sicher, man kann Politiker und andere so fra­gen, wie man Kassierer im Laden anspricht: „Was macht das?“ (Antwort: „3,50 Euro.“) Aber eigentlich nur dann, wenn man diese Menschen als Patienten oder Geschlechtspartner auf seiner Couch oder als Testpersonen für ein neues Schlafmittel befragt.

Politiker aber werden für das Preisgeben innerer Zustände weder gewählt noch bezahlt. Sondern dafür, dass sie ihren Job machen. Werden sie als Menschen mit Gefühlsleben befragt, nimmt man sie aus ihrer Verantwortung. Nicht, was etwas mit ihnen macht, sondern was sie selbst machen, ist das, was wir von ihnen wissen wollen sollten.

Du warst nicht lieb (25398157868).jpg

Abstand – anstatt Anstand

Alles überbewertet? Es ist doch nur eine Frage? Sicher, auch die Sprache von Journalisten folgt nur ganz gewöhnlichen Trends, die inzwischen seltener von „der Straße“ als von Twitter kommen. („Was macht das mit euch?“ wird dort gern über skurrile Fotos von Jan Josef Liefers in glitzerblauen Pluderhosen oder von Grünkohl mit Pinkel gestellt.)

Auch an verwandten Trendfragen des Journalismus wie „Dürfen wir noch Discount-Ware kaufen?“ oder „Müssen wir jetzt alle Flugscham haben?“ lässt sich der gesellschaftliche oder teilgesellschaftliche Trend erkennen, der sich in der „Was macht das mit?“-Frage spiegelt: eine zunehmend seelsorgerisch ausgerichtete Betrachtung von Gesellschaft. Die Rede von „toxischen Beziehungen“, die Anzahl an neuen Sachbüchern, in denen es um Sinn, Selbstsorge und Seelenheil geht, geben davon Kunde.

Wenn nun seriöse Journalisten die „Was macht das mit?-“Frage stellen, können sie keine seriösen Antworten erwarten.

Es könnte natürlich sein, dass die Frage eine Verzweiflungstat ist, weil Politiker mittlerweile so durchgecoacht sind, dass sie auf so gut wie alle Fragen mit „Ach wissen Sie …“ antworten und dann irgendwas erzählen, was keine Antwort auf die Frage ist. Olaf Scholz beispielsweise könnte auf jede Frage antworten: „Ach wissen Sie, heute gab es in der Bundestagskantine Grünkohl mit Pinkel, das hat mir ganz gut geschmeckt.“ Und niemandem würde es auffallen, da er sowieso nie irgendwas Fundamentales zur Sache sagt.

Quelle        :         TAZ-online            >>>>>       weiterlesen

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Grafikquellen          :

Oben     — Protest von FridaysForFuture und Anderen, sowie Ankunft der Verhandlungsteilnehmenden an der Messe Berlin zum letzten Tag der Sondierungsgespräche für eine Ampelkoalition.

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Unten     —   Bundeskanzlerin Deutschland Bundeskanzler Deutschland

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DL – Tagesticker 31.12.2021

Erstellt von DL-Redaktion am 31. Dezember 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

Heute in der Auswahl des „Bengels“:  – . –  1.) Jobwechsel – Was wird das für eine Allianz ?      – . –  2.) Kritik an Polizei Koblenz  – . –  3.) Atomkraft? Nein danke!  – . –  4.) Zeitgeschichte – 1991  – . –  5.) Wendepunkt im Bundestagswahlkampf  – . –  DL wünscht allen Lesern eine  gute Unterhaltung. 

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Sieht es auf diesen Planeten Erde so düster aus, da es in der internationalen Politik keine Unterschiede mehr zwischen den Gangstern gibt? Jeder vernünftige Mensch, welcher heute noch in eine Partei eintritt, macht sich als Clan-Kumpane-In bei dem Gesocks Mitschuldig! Lassen wir unsere Blicke einmal in die Runde schweifen erblicken wir in den ehemaligen Politiker-Innen fast nur noch Täter.

Sebastian Kurz heuert bei Trumps Ex-Berater Peter Thiel an.

1.) Jobwechsel – Was wird das für eine Allianz?

Sebastian Kurz kehrt Österreich beruflich den Rücken. Ihn zieht es weiter in die Arme einer umstrittenen Persönlichkeit. Medienberichten zufolge soll Kurz als Manager für den ehemaligen Trump-Berater Peter Thiel arbeiten. Was steckt dahinter? Das Ermittlungsverfahren gegen Sebastian Kurz und seine Unterstützer ist noch nicht abgeschlossen, da setzt sich Österreichs Ex-Kanzler ins Ausland ab. Wie die „Kronen Zeitung“ und „Heute“ übereinstimmend berichten, soll der 35-Jährige künftig als „Global Strategist“ beim Investmentfonds Thiel Capital arbeiten. Das habe Kurz beiden Blättern gegenüber bestätigt. Dass sich Sebastian Kurz beruflich umorientiert, munkelte die Presse bereits seit Wochen. Anlass hierfür gaben unter anderem zwei Auslandsreisen in die USA und nach Irland. Jüngsten Gerüchten zufolge soll Kurz künftig beim US-Datenanalysten Palantir tätig sein. Beide Unternehmen wurden von dem Tech-Investor und Milliardär Peter Thiel gegründet. Das Unternehmen dementierte die Gerüchte allerdings. „Sebastian Kurz wird nicht bei Palantir arbeiten“, wird Jan Hiesserich, Strategie- und Kommunikationschef von Palantir in Europa von österreichischen Medien zitiert. Solange das Ermittlungsverfahren gegen Kurz laufe, sei ein Engagement bei einem börsennotierten Konzern auszuschließen, berichtet das Blatt „Die Presse“. Eine Anstellung würde den Compliance-Regeln widersprechen.

Stern-online

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War nicht es nicht Grundvoraussetzung für den Eintritt in das Beamtentum, sein Hirn in einen Pappkarton beim Pförtner abzuliefern, oder gilt der Treueid nur für Politiker-Innen? Komisch – das nur sehr wenige Richter bislang hier nachgehakt haben? Wäre nicht selbst einem Hitler die Macht entzogen worden, hätte dieser nicht nach seinen Belieben über seine Gestapo verfügen können ? Wie wenig sich doch in einen Rechtsstaat verändert hat? Der Schlagstock kennt keine Unterschiede!

„Wir wünschen Ihnen einen schönen Weg nach Hause“

2.) Kritik an Polizei Koblenz

Die Polizei Koblenz steht für Lautsprecherdurchsagen bei einem nicht angemeldeten Protestzug zu Beginn der Woche massiv in der Kritik. Die Polizei versprach Besserung. Eine Lautsprecherdurchsage der Polizei bei einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen in Koblenz hat Kritik ausgelöst. Bei einem Protestzug am Montagabend sagte ein Polizist laut Videomaterial, das dem SWR vorliegt, die Demonstranten sollten, „sich von ihrem Vorhaben nicht abbringen und provozieren“ lassen. Gegen Ende der Demonstration soll es laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) noch eine weitere Durchsage gegeben haben: „Wir, die Polizei, bedanken uns für den kooperativen und friedlichen Ihrerseits gezeigten Protest und die Teilnahme an diesem Spaziergang. Wir wünschen Ihnen einen schönen Weg nach Hause.“ Ein Polizeisprecher bestätigte diese Aussagen. „Ihnen einen Weg durch die Stadt zu bahnen“ In einem zweiten Video, das der dpa vorliegt, heißt es in einer anderen Durchsage, ein Polizeifahrzeug werde „Ihre Versammlung sehr gerne anführen, um Ihnen einen Weg durch die Stadt zu bahnen. Wir warten nur auf Ihre Kollegen, Kameraden und Versammlungsteilnehmer, die in die falsche Richtung gelaufen sind.“

Zeit-online

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Wurde nicht den Bürger-Innen einst eine vollkommen ungefährliche, sichere sowie kostengünstige Energieversorgung von der Politik versprochen? Bezahlt wurde der Aufbau und auch der Abbau von den Steuerzahlern, wobei die Entsorgung der Altlasten noch gar nicht angelaufen sind! Die Stromerzeuger haben nur immer Abkassiert und durften sich aus der Verantwortung stehlen. Wann wäre die Politik nicht der größte Handlanger einer korrupten Wirtschaft gewesen? Das nächste Problem „Wasserstoff“ will bis Heute auch  niemand erkennen.

Renaissance der AKWs?

3.) Atomkraft? Nein danke!

Viele glauben, dass uns nur Atomkraft vor dem Klimakollaps retten kann. Das ist Unfug. Atommeiler sind unsicher und zu teuer. Drei Atomkraftwerke gehen zum Jahresende vom Netz, und 42 Prozent der Befragten bezweifeln inzwischen, dass es eine gute Idee war, diese Meiler stillzulegen. Damit hat sich die Stimmung gedreht: Nachdem 2011 ein Tsunami die Reaktoren im japanischen Fukushima verwüstet hatte, waren 80 Prozent der Deutschen davon überzeugt, bis 2022 alle Atomkraftwerke abzuschalten. Mit der Klimakrise ergeben sich jedoch neue Prioritäten. Atomenergie hat immerhin den Vorteil, dass sie kaum Treibhausgase emittiert und verlässlich Strom liefert, während Windräder und Solarpaneele bei Flaute oder Dunkelheit ausfallen. Nicht wenige Ökonomen, Publizisten und Unternehmer fordern daher, zur Atomenergie zurückzukehren. Doch die Atomenergie hat keine Zukunft. Die Meiler sind gefährlich, für den radioaktiven Müll gibt es kein Endlager, und kommerziell lohnt sich die Atomkraft nur, weil sie vom Staat mit Milliarden subventioniert wurde. Die Atomkraft ist die einzige Technik, die ständig teurer wird. Normalerweise werden Produkte billiger, je häufiger sie hergestellt werden. Man denke nur ans Smartphone. Bei den Reaktoren hingegen entwickelt sich fast jeder Neubau zum Fiasko. Berühmt-berüchtigt ist der finnische Reak­tor Olkiluoto-3, der 2005 begonnen wurde. Ursprünglich sollte er 2009 betriebsbereit sein und 3 Milliarden Euro kosten. Jetzt geht der Reaktor wohl 2022 ans Netz und ist mehr als dreimal so teuer geworden. Die Finnen rechnen nicht mehr damit, dass dieser Reak­tor jemals rentabel sein wird.

TAZ-online

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Aber brachte nicht schon immer eine jede Macht ihre ureigenste „Zeitgeschichte“ in ihr neues Umfeld ein ? Zeigen nicht die ARD und ZDF in vereinigter Runde die gleiche Abhängigkeit zu ihren Politiker-Innen wie Anno „Dumme“ mal ? Mögen auch die Zeiten vergehen – die Politik bleibt immer stehen und erwartet dieses „Still gestanden“ auch von seinen Bürger-Innen -so ganz ohne Uniform.

Sturm und Schluss

4.) Zeitgeschichte – 1991

Das letzte Liveprogramm des Ostfernsehens in Berlin-Adlershof geht über den Sender. In der letzten Nacht tobt noch einmal die Wut über dei Auflösung des DFF durch das Newscenter. Leere Spulen von Videobändern knallen wie Bowlingkugeln an Türen und Treppengeländer. Was sie sonst straff gewickelt aufbewahren, liegt als Bandsalat herum. Man könnte hindurchwaten, würde aber Gefahr laufen, sich in den Video-Lianen am Boden zu verfangen. Am Abend des 31. Dezember 1991 tobt ein Sturm durch den Studiokomplex S5A des Deutschen Fernsehfunks (DFF) in Berlin-Adlershof. Als er nachlässt, liegt ein Teil des historischen Gedächtnisses einer Nachrichtensendung wie ausgeweidet herum, die jahrelang als Aktuelle Kamera, seit 1990 als Aktuell, ausgestrahlt worden ist. Wer hat randaliert? Waren es Techniker und Cutter, zumeist jüngere Kollegen um die 30? Oder erboste Redakteure? Und was trieb sie an? Vermutlich Wut, Verzweiflung und die Gewissheit, für diesen Sender schon morgen nicht mehr arbeiten zu dürfen. Vom Aufbegehren im Newscenter bleiben auch Wände nicht verschont. Was da in schwarzer Farbe aufgepinselt steht, liest sich wie „AUS“ und „RAUS“ und „AUSVERKAUF“. Die Brust wird eng vom Wort, das man nicht sagt. Locker die Arme vor Tatenzwang. Ich gehöre hierher, habe bis zum Schluss das Spätjournal moderiert und bin gekommen, um wie alle, die sich das nicht ersparen wollen, Abschied zu nehmen. Als ich eintreffe, ist der Aufruhr im Flur schon vorbei, nur noch die Folgen halten aus. 30 Jahre danach sind die Eindrücke jener Nacht längst auf flüchtige Bilder angewiesen, fast vergessen oder zuverlässig verdrängt? Sich zu erinnern, heißt, in einen Flash bedrängender Szenen zu geraten. Kaum aufgetaucht, sinken sie wieder hinab ins sichere Gewahrsam des nur mehr schwer Auffindbaren.

Der Freitag-online

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Aber ist ein solcher Ablauf nicht das beste Zeichen dafür, von Anderen nie etwas zu verlangen was man  selber nicht zu geben bereit ist, selbst nicht im eigenen Laden welcher die Person das ganze Leben mit allem versorgte? Oder macht es nur deutlich wie die Wertschätzung unter den Politikern, zu den, von Ihnen geführten Titeln ist ? Den Spruch: „Kleider machen Leute“ können wir nach Merkel also in die Altkleidersammlung geben.

Frage an Radio Eriwan : „Was macht Merkel mit ihren alten Hosenanzügen?  –  Antwort :   Die trägt Olaf Scholz jetzt auf. „

Darum soll Laschet beim Besuch im Flutgebiet gelacht haben

5.) Wendepunkt im Bundestagswahlkampf

Fotos des lachenden Armin Laschet im Flutgebiet in NRW trugen zur Wahlschlappe der Union bei. Nun berichten Medien über den Grund für die unpassende Heiterkeit. Es war ein Wendepunkt im Bundestagswahlkampf: Am 17. Juli 2020 besucht der damalige NRW-Ministerpräsident und Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Flutgebiet in Erftstadt. Während Steinmeier über die dramatische Lage und die Flutopfer spricht, scherzt Laschet im Hintergrund offensichtlich mit seinen Begleitern und lacht herzlich. Die Fotos und Fernsehbilder davon sorgen für Empörung, Laschets Verhalten wird als unangemessen empfunden. Eine Entschuldigung hilft ihm auch nicht – die Umfragewerte sinken rapide, die Union verliert im September die Bundestagswahl. Nun berichten das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) und der „Kölner Stadt-Anzeiger“ auf Grundlage von Angaben einiger Teilnehmer des Termins, wie es zu dem unpassenden Ausbruch von Heiterkeit bei Laschet gekommen sein soll.

Tagesspiegel-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

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