DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Archiv für Mai 13th, 2021

Plädoyer für die Wahrheit

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Mai 2021

Es ist schockierend, welchen Repressalien Whistleblower in einer angeblich freien Gesellschaft ausgesetzt sind

Davide Dormino - Anything to say.jpg

person who tells the public or someone in authority about alleged dishonest or illegal activities

Ein Schlagloch von Ilija Trojanow

Der internationale Tag der Pressefreiheit hätte Anlass für den Appell sein müssen, Klartext zu reden und Missstände beim Namen zu nennen.

Am 3. Mai war World Press Day. An diesem Tag soll der Presse- und Meinungsfreiheit gedacht werden. Quasi eine Meditation über Notwendiges und Wichtiges. Daher die vielen Veranstaltungen. Am 9. Mai wurde der Mütter gedacht. Heute ist der „Tag der Pflege“ und vorgestern war – für mich der wichtigste aller Aktionstage – Monty Python Status Day. Falls Sie den verpasst haben sollten, keine Sorge: Schon am 1. Juli ist weltweiter Witzetag. Womit wir den Kreis geschlossen hätten, denn der Tag der Pressefreiheit ist ein Witz, in etwa so sinnig wie das Fußballmatch der Philosophen. (Zur Erinnerung: Es spielte seinerzeit Deutschland gegen Griechenland und verlor 0:1 nach dem Tor von Sokrates.) Hieße dieser „Tag der Unfreiheit“, würde sich zumindest ein Ausweg aus Absurdistan abzeichnen.

Denn die Freiheit, die beschworen wird, ist eine zarte Blüte unter Panzern und Paparazzi. Es sei erinnert, dass mit Julian Assange ein Journalist, der Kriegsverbrechen öffentlich gemacht hat, seit Jahren in Einzelhaft sitzt, in der „ältesten Demokratie der Welt“, alias Großbritannien, das sich bald in Kleinscherbien verwandeln wird. Als ich neulich eine Veranstaltung von Medico International und dem Ensemble Modern moderierte, bei der die brillante Komposition „Assange – Fragmente einer Unzeit“ von Iris ter Schiphorst aufgeführt wurde, kam in verschiedenen begleitenden Gesprächen zur Sprache, wie schlimm es um die wohl wichtigste intellektuelle Freiheit bestellt ist. Nicht nur irgendwo hinter der untergehenden Sonne, sondern hier, bei uns.

Während ein Teil unserer emanzipierten Öffentlichkeit sich den Mund fusselig redet, ob etwa Immanuel Kant zitiert werden darf, wenn er das „N-Wort“ verwendet, wird in einem Land wie Niger (ein Beispiel unter vielen) schnell mal das Büro einer unabhängigen Publikation gestürmt und Reporter werden ins Gefängnis geworfen.

Day 9 Occupy Wall Street September 25 2011 Shankbone 13.JPG

Niger ist „unser“ Verbündeter. Das klingt im heutigen Neusprech so: „Für seine Zusammenarbeit bei der Eindämmung illegaler Migration will Deutschland den Niger […] im Kampf gegen Terrorismus unterstützen.“ So meldete die Deutsche Presse-Agentur. Unzählige Artikel darüber und selten ein Hinterfragen der Begriffe, die eine rassistische und inhumane Politik verschleiern. Ganz abgesehen von der Frage, ob eine Waffe gegen den Terrorismus sich nicht auch mal gegen Flüchtlinge richtet? Zitieren wir doch gleich die Webseite des „Bundesministeriums für Verteidigung“, ob in Afrika oder anderswo. Unter der Rubrik „Friedenssicherung“ wird dort das Projekt „Ertüchtigung“ vorgestellt – Turnmutter Annegret Kramp-Karrenbauer und die Klimmzüge der internationalen Zusammenarbeit – und zwar unter dem Motto „Mit Hilfe zur Selbsthilfe zum Erfolg“. Oder: Wie wickelt man Sprache um den gekrümmten Finger.

Wie „Erfolg“ aussieht, erzählt die Journalistin Franziska Grillmeier. Ihre Arbeit auf Lesbos wird täglich vielfältig eingeschränkt, denn wie der Volksmund kundig unkt: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Es ist mutigen und unnachgiebigen Kolleginnen wie ihr zu verdanken, dass wir überhaupt noch erfahren, wer an unseren Außengrenzen verreckt, im Schnee zelten muss oder in Lagern innerhalb der EU „wie ein Tier behandelt“ wird. So „erfolgreich“ ist diese Abschottung, dass das, was in den Lagern passiert, teilweise nur sichtbar wird, weil die Eingesperrten es dokumentieren. Es ist für Bürokratien und Sicherheitsapparate um einiges einfacher, einen Missstand zu verheimlichen, als zu beseitigen.

Quelle           :          TAZ          >>>>>          weiterlesen

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Grafikquellen          :

Oben     —   Bronze sculpture Anything To Say? and art installation by Italian Davide Dormino which was placed in Berlin’s Alexanderplatz on May Day 2015.

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Digitaler Antisemitismus

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Mai 2021

Aus latentem Judenhass wird offener Judenhass

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Eine Kolumne von Sascha Lobo

Nach dem Angriff auf Israel ist eine neue Form von Hass im Netz zu beobachten: In sozialen Medien verschmelzen verschiedene Formen des Judenhasses zu einem gefährlichen Impulsiv-Antisemitismus.

Es sind goldene Zeiten für Judenhasser. Eine weltweite Pandemie, wo Seuchen schon immer Juden in die Schuhe geschoben wurden. Eine aufflammende Diskussion über Kolonialismus, bei der sich alter, antisemitischer Wein in mittelmäßig neue Israel-Schläuche füllen lässt. Und jetzt flammt das auf, was man wunderbar haltungsarm »Nahostkonflikt« nennen kann – stets ein Hochamt des deutschen, des linken, des rechten, des Israel-bezogenen, des postkolonialen, des antikapitalistischen, des islamistischen Antisemitismus und überhaupt aller verfügbaren Antisemitismen und angrenzender ideologischen Verblendungen. Gerade auch der Sonderformen wie intellektuell anmutendem Diskurs-Antizionismus oder in Memes gegossenem, digitalem Judenhass, den »Stürmer«-Karikaturen des 21. Jahrhunderts.

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Clan-Politik und Pfründe

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Mai 2021

Repräsentative Kleptokratie?

Karikatur Merkel Politikerdiäten.jpg

Quelle:    Scharf  —  Links

Von Knarx

„Die Münchner Unternehmerin Andrea Tandler, Tochter des CSU-Granden Gerold Tandler, hat üppige Provisionen bei Maskendeals der Schweizer Firma Emix mit dem Freistaat Bayern, dem Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen kassiert. Es geht um Ansprüche in Höhe von 34 bis 51 Millionen Euro für die Firma Little Penguin.“

Das ist ein Zitat aus der Süddeutschen Zeitung von heute. Der Artikel stammt von von Andreas Glas, Lena Kampf, Klaus Ott und Jörg Schmitt.

Dieser Satz ist von den Autoren sicher, im wohlverstandenen Sinne eines investigativen Journalismus formuliert worden.

Knarx sagt: Der Satz führt leider in die Irre. Wer glaubt, das Konto von Frau Tandler sei nun um 51 Millionen Euro, oder so angewachsen und das bliebe auch so, hat die Systematik der kleptomanischen Parteien- korruption nicht verstanden.

Wir sehen prognostisch und mit freudiger Erwartung einen großen Teil dieses untreu ausgegebenen Steuergeldes in Richtung CSU Kasse direkt, oder in Projekte mit CSU – nützlichem Charakter fließen. Niemals wird das offen zu Tage treten. Das Geld fließt gewissermaßen um die Ecke zu Vertrauten, die „little Penguin“ dafür faszinierende Rechnungen ausstellen werden und anschließend, nach Abzug ihrer „Beteiligungsentgelte“ eine kleine Spende, unterhalb des Radars der Veröffentlichungspflicht an die Partei oder Vor- Zwischen- und Nachfeldorganisationen der CSU entrichten werden. Untreue ist eine Straftat nach §266 StGb, die keineswegs auf Frau Tandler anzuwenden ist. Frau Tandler hat einfach nur ein ganz normales kapitalistisches Geschäft gemacht: Vermittlung von Kontakten mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, dass die öffentlichen Geschäftspartner sich untreu verhalten werden. Auch die schweizerischen Lieferanten haben nur ein ganz normales Geschäft gemacht. Untreu waren Verwaltungsbeamte der Bayerischen Landesverwaltung als sie die Aufträge für die horrend überteuerten Masken vergaben. Das Ministerium hatte Anfang März 2020 eine Million dieser Masken für 8,9 Millionen Euro bei Emix gekauft. Also für – im Schnitt – 8,90 Euro pro Maske. Getoppt wurde das nur in NRW, dort kaufte man offenbar (ebenfalls vom selben schweizerischen Lieferanten) 500.000 Masken für 9.90 Euro das Stück.

Bundesarchiv Bild 183-1990-0226-315, Leipzig, Frühjahrsmesse, Strauß, Honecker.jpg

Ha, haha, bleiben doch alle Clan-Erbschaften in der CSU !

Was hier geschah ist normal Knarx? So mögt ihr entsetzt fragen.

Knarx antwortet: Ja, das ist kapitalistische Normalität, soweit die privaten Unternehmen dazu beitrugen. Die Untreue der Verwaltungen ist auch normal, weil sie durch kriminelle Organisationen kontrolliert werden. Wie wir wissen, ist das nicht der Wähler, sondern es sind regierende Parteien. Das ist auch normal, im Sinne von „die Norm“.

Wenn daran irgendwas skandalös ist, dann die Regelmäßigkeit, mit der das geschieht. Um die Verhältnisse etwas aufzuklären: für 51 Millionen Euro Provision hätte der Staat (zur Erinnerung: das seid ihr) Dreimillionenzweihunderttausend Impfdosen kaufen können, deren Entwicklung er vorher mit Forschungssubventionen bereits bezahlt hatte. Das Übel sind nicht die Verbrecher, die sich in diesem System tummeln. Das Übel ist das verbrecherische System.

Euer Knarx

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Oben         —   Karikatur

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Streit gegen CDU – Maaßen

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Mai 2021

Streit um Judenhass in Maaßen

Hans-Georg Maaßen 02.jpg

Gilt nicht eine Fahne als „Nationales Hoheitszeichen“ und gibt nicht ein/e  Jede/r welche/r sich davor aufbaut, als ein/e  bekennende/r Nationale/r ? Als Resümee – wer keine Nationalen Menschen möchte, müsste als erstes seine Zeichen  abschaffen !

Von Klaus Hillenbrand

Der CDU-Rechtsaußen Hans-Georg Maaßen wehrt sich gegen den Vorwurf, er verbreite antisemitische Inhalte. Was ist tatsächlich dran?

Der 2018 geschasste Chef des Verfassungsschutzes und jetzige CDU-Bundestagskandidat in Südthüringen, Hans-Georg Maaßen, wehrt sich gegen Antisemitismus-Vorwürfe. „Das sind für mich halt- und beleglose Behauptungen, die ich energisch zurückweise“, sagte Maaßen am Montag.

Die Klimaschutz-Aktivistin Luisa Neubauer hatte Maaßen in der sonntäglichen ARD-Talkshow „Anne Will“ vorgeworfen, antisemitische Inhalte zu verbreiten. Beweise dafür präsentierte sie auch auf Nachfrage nicht. CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet erklärte in derselben Sendung: „Ich sage ihnen, er ist nicht Antisemit und er verbreitet auch keine antisemitischen Texte, und wenn er es täte, wäre es ein Grund zum Parteiausschluss.“

Äußerungen des rechtskonservativen Maaßen haben schon mehrfach für Irritationen gesorgt. Mit der Behauptung nach seiner Entlassung als Verfassungsschutz-Chef, Opfer einer Verschwörung durch „linksradikale Kräfte“ in der SPD geworden zu sein, setzte er sich dem Vorwurf aus, Verschwörungsmythen zu bedienen. Als judenfeindlich wertete freilich niemand diese mehr als bizarre Äußerung.

Anders verhält es sich dagegen mit dem von Maaßen verwendeten Begriff des „Globalismus“, der unter Rechtsextremen als Code für einen von Juden gesteuerten Prozess der Zerstörung nationaler Identitäten gilt – eine Analyse, die auch die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung teilt. Auch dieser Begriff bedient Verschwörungsmythen, vermeidet aber eine direkte Zuschreibung auf das angeblich zerstörerische Verhalten von Juden. Diese Methode der codierten Sprache gilt als typisch für Antisemiten, die ihre Anhänger bedienen, aber öffentlich nicht unangenehm auffallen wollen.

Klare Belege gibt es wohl nicht

Quelle       :          TAZ          >>>>>          weiterlesen

Antisemitismus-Vorwurf gegen Maaßen:

Grenzen des Erträglichen

BfV Berlin 2015-1.jpg

Ein Riesenhaus für Schrumpfköpfe ?

Kommentar von Sabine am Orde

Die CDU muss sich mit dem Antisemitismus-Vorwurf gegen Hans-Georg Maaßen auseinandersetzen. Ihre Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel.

Die CDU hat sich mit der Bundestagskandidatur von Hans-Georg Maaßen in Südthüringen ein massives Problem eingehandelt. Maaßen bedient in vielem den Diskurs der AfD. Das kann für die CDU bei den Wahlen zu einem bösen Erwachen führen.

Und mehr noch: Maaßen hat auch mit dem Selbstverständnis der CDU zu tun. Antisemitismus gilt als unvereinbar mit der Christdemokratie. Das ist so etwas wie Parteidoktrin. Ob das aber weiterhin gilt, dafür kann Maaßen ein Prüffall werden.

Denn Luisa Neubauer hat mit ihren Vorwürfen, die sie am Sonntagabend im TV CDU-Chef Armin Laschet vorhielt, ja recht – auch wenn sie sie hätte belegen müssen: Maaßen verbreitet – neben vielerlei anderen rechtspopulistischen Gedanken – antisemitische Inhalte. Oder, um genauer zu sein, und das sollte man in diesem Fall: Er verbreitet Begriffe, die antisemitisch codiert sind und Rechtsextremen als Chiffre für offenen Judenhass gelten.

Bemerkenswertes Schweigen

Quelle       :        TAZ         >>>>>        weiterlesen

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Oben       —      Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz.

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DL – Tagesticker 13.05.2021

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Mai 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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So also bereiten sich die Prominenten Irrlichter auf ihn nächstes Leben vor. Einige nennen solch ein Verhalten Intelligenz. Wer stellt denn nun die Frage wie sich Mutti auf ihr nächstes Leben vorbereitet, so ganz ohne Corona natürlich ? Und dieses alles auch noch am Himmelfahrtstag? Wem kommt das nicht alles sonderbar vor?

Im Namen der Queen:

1.) UK wird zum Vorreiter beim Thema Tierrechte

Bei ihrem ersten offiziellen Auftritt nach dem Tod ihres Mannes stellt Elizabeth II. ehrgeizige Regierungspläne vor. Großbritannien will beim Tierschutz vorangehen. Katzen und Schwäne empfinden Freude; Hunde und Frösche ertragen Leid; Hühner und Salamander spüren Schmerzen oder Vergnügen: Dass Wirbeltiere Gefühle haben, wird in Großbritannien gesetzlich anerkannt. Der Umstand gelte als bewiesen für all jene Tiere, „die ein Rückenmark besitzen“, hatte es vonseiten der Regierung geheißen, bevor das neue Gesetz am Dienstag in der „Queen’s Speech“ vorgestellt wurde. Es gehört zum Höhepunkt des politischen Kalenders, wenn Königin Elizabeth II. auf dem mit Gold verzierten Thron die Regierungserklärung verliest. Dieses Jahr aber war aufgrund der Corona-Pandemie vieles anders. So waren etwa weniger Politiker im House of Lords anwesend. Die Rituale und Traditionen aber wurden weitgehend aufrechterhalten – auch wenn die Queen auf Kutsche und Krone verzichtete. Es war ihre 67. Queen’s Speech und ihr erster zeremonieller Auftritt seit der Trauerfeier nach dem Tod ihres Mannes, Prinz Philip, am 9. April. Ihre Rede stammte, wie stets, aus der Feder der Regierung. Die Monarchin ist nur so etwas wie deren Sprachrohr. Unter anderem soll der Import von Jagdtrophäen verboten werden.

Augsburger-Allgemeine-online

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Wer fragt in den Parteien-Clans schon danach, ob denn wohl etwas schiefgehen könnte ? Das wäre für die heutigen Stehauf -Männchen und -Frauen ja auch nicht so neu, ist nicht fast die gleiche Familienklicke schon den Hartz-4er „Genossen aller Bosse“ mit entleerten Köpfen hinterher gelaufen?

„Sogar an Laschet gescheitert“:

2.) Nach Klingbeils Spitze gegen Söder muss Lanz lachen

Am Dienstagabend war in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ unter anderem SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil zu Gast. Lanz nahm Klingbeil dabei ordentlich in die Mangel. So wollte er vom SPD-Generalsekretär wissen, wieso die SPD ihren Wahlkampf derart auf Scholz gelegt hat. Immer wieder nahm Lanz den SPD-Generalsekretär in die Mangel. Der Moderator verstand nicht, warum man sich so sehr auf Scholz konzentriere, wo man doch so „gute Innenpolitiker wie Boris Pistorius und einen sensationellen Gesundheitspolitiker wie Karl Lauterbach hat“. Lanz: „Sie sind schuld, wenn es am Ende schiefgeht?“ Daraufhin betonte Klingbeil die Unterstützung für Olaf Scholz in den Reihen der SPD. Lanz unterbricht Klingbeil prompt und stellt die Frage, ob Klingbeil wisse, worauf das hinauslaufe (ZITAT) „Sie sind schuld, wenn es am Ende schiefgeht.“ Daraufhin rechtfertigt Klingbeil seine Strategie und holt zu einem scharfen Seitenhieb gegen Markus Söder aus – ganz zum Vergnügen von Markus Lanz. Klingbeil gegen Söder die Zweite. Bereits zuvor teilte Klingbeil gegen Söder aus ZITAT „Markus Söder arbeitet im Moment jeden Tag daran, dass Armin Laschet nicht Kanzler wird. Diese Wahlkampfunterstützung nehme ich sehr gern an.“ In der sogenannten Sonntagsfrage schafft es die SPD im Schnitt auf 15,5 Prozent.

Focus-online

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Wie schon 16 Jahre zuvor? „Morgen, morgen nur nicht heute, sagen alle faulen Leute.“ Wir warten bis die Welt am Ende ist – dann sind WIR wieder einmal mehr, als Letzte,  die Größten.

Die Apokalypse der Woche: Streit um die Klima-Zeche

3.) Merkel will nicht mehr zahlen

Auch wenn die ärmeren Länder mehr fordern: Deutschland sträubt sich, den globalen Süden im Kampf gegen die Klimakrise stärker zu unterstützen. Andrea Meza hielt sich sehr wohl ans Protokoll. Die costa-ricanische Umweltministerin gratulierte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). „Der Petersberger Klimadialog war ein entscheidender Eckpfeiler bei der Vertrauensbildung der Klimaverhandlungen“, sagte sie am Donnerstag auf besagtem – von Merkel begründeten – Petersberger Klimadialog. Entwicklungs- und Schwellenländer brauchten jedoch mehr Geld aus dem globalen Norden für Klimaschutz und -anpassung, betonte Meza. An die Kanzlerin gerichtet fragte sie: „Haben Sie eine Idee, wie das geschehen kann?“ Eine gut gesetzte Spitze gegen die Gastgeberin. Merkel hatte einige Minuten zuvor in ihrer Rede deutlich gemacht, dass es aus Deutschland über das bisher Versprochene hinaus kein Geld geben wird. Vier Milliarden Euro sollen von 2020 bis 2025 jährlich aus der deutschen Staatskasse fließen. „Ich glaube, das ist ein fairer Beitrag für Deutschland“, so die Kanzlerin. Die Bundesrepublik habe ihr Versprechen sogar schon leicht übertroffen. Zusammen mit privaten Investments und Krediten seien 2019 etwa 7,6 Milliarden Euro geflossen, das vergangene Jahr habe sich in einer ähnlichen Größenordnung bewegt. Und überhaupt habe die Corona-Pandemie auch bei den Ländern des Nordens Löcher ins Budget gerissen. Mehrere deutsche Umweltorganisationen hatten die Verdopplung der öffentlichen Zahlungen gefordert. Dass es irgendeine Ankündigung geben würde, galt eigentlich fast als sicher – schon allein, weil es Merkels letzter Petersberger Klimadialog ist. Hätte zum Ausklang ihrer Klimapolitik nicht ein finanzieller Paukenschlag gepasst?

TAZ-online

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Wer, von diesen selbsternannten, politischen Experten war denn jemals in Indien und dann auch noch außerhalb des roten Teppich, um Land und Menschen auf eigene Faust kennen zu lernen ? So ganz ohne Blindenführer um auch negativen Seiten im Hintergrund der Pompösen Bauwerke – Slums usw. zu sehen und realistische Auskünfte geben zu können ??

„Wir haben die indische Variante am Anfang unterschätzt“

4.) SPD-Experte Karl Lauterbach

Gesundheitsexperte Lauterbach sieht die Ausbreitung der indischen Corona-Variante mit Sorge. Den Öffnungen in Deutschland soll sie aber nicht im Wege stehen. Nachdem es aufgrund der schnell fortschreitenden Impfkampagne in den vergangenen Wochen fast ausschließlich gute Neuigkeiten aus Großbritannien gab, kommt nun mal wieder eine schlechte daher: Der Anteil der indischen Variante B.1.617 verdoppelt sich in Teilen des Landes und gefährdet den Öffnungsplan. Am vergangenen Freitag bereits hatte die Gesundheitsbehörde Public Health England die Variante als „besorgniserregend“ eingestuft, am Montag zog die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt schon seit Wochen vor B.1.617. Doch was heißt das konkret für das Infektionsrisiko? Und wie groß ist die Gefahr, dass sich die Variante auch in Deutschland verbreitet? „Das Hauptproblem ist, dass die indische Variante hochansteckend ist. Das sehen wir daran, dass sie sich in der Community ausbreitet und nicht nur einzeln aus Indien eingeschleppt wird“, sagt Lauterbach dem Tagesspiegel. „Wir haben die Variante am Anfang unterschätzt, weil davon auszugehen war, dass sie es nur aufgrund der Gegebenheiten in Indien so leicht hat und sich so massiv ausbreitet.“

Tagesspiegel-online

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Vielleicht legte Gregor Gysi zu viel Vertrauen in die falschen Leute zu seinen Großzeiten?

Ein Büro ohne Beschäftigung

5.) Politik Verfassungsschutz

Christiane Meusel klagt gegen den Verfassungsschutz. »Ich bin durchs Nichtstun krank geworden«, sagt Christiane Meusel, die bewusst mit vollem Namen in der Zeitung stehen will, über ihre Arbeitszeit im Bundesamt für Verfassungsschutz. Dort arbeitete sie von 2013 bis 2019 als Sachbearbeiterin. Nach eigener Aussage wurden ihr im April 2016 die meisten Aufgaben entzogen. Sie habe nicht mehr an Referatsbesprechungen teilnehmen dürfen und sei in ihrem Büro isoliert gewesen. Im September 2020 wurde ihre Klage vor dem Arbeitsgericht auf Schadensersatz und Entschädigung wegen Mobbings abgewiesen (»nd« berichtete, 11.9.20). Meusel ist nun, vertreten durch Gregor Gysi, in Berufung gegangen. Die Entscheidung wird am 15. Juni erwartet.. Grund für die Berufung war, dass der Vorsitzende Richter der ersten Instanz die Klage ohne eine Beweisaufnahme abgewiesen habe, so die Klageseite. Die Beweise, das sind zum einen ein sozialmedizinisches Gutachten im Auftrag der Agentur für Arbeit, das einen kausalen Zusammenhang zwischen der Arbeit beim Verfassungsschutz und Meusels psychischen Erkrankungen feststellt. Das Gutachten liegt »nd« vor. Zum anderen fordert die Klageseite, einen Zeugen zu vernehmen. Dieser könne bestätigen, dass er Meusel beim Verfassungsschutz habe beschäftigen wollen, es aber nicht durfte, sagt Gysi.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

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