DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Archiv für März 20th, 2012

BASISDEMOKRATISMUS?

Erstellt von Gast-Autor am 20. März 2012

Die Suche nach Demokratie geht weiter
DIE LINKE ist keine Lösung

Vor Jahren erreichte uns die Nachricht eines bis dato unbekannten Parteimitgliedes, der visionär damals bereits die Irrwege der Parteioberen erkannte und versuchte, durch einen Aufruf gegenzusteuern.
In mehrfacher Hinsicht hatten wir seinem Aufruf Folge geleistet, aber es ist nix daraus geworden. Die Gruppierung hat sich nie richtig bilden können und was aus dem Verfasser politisch geworden ist, wissen wir leider nicht.
Telefonnummer und Adressen sind „Schnee von gestern“. Vielleicht wurde dieser gradlinige Denker, dessen Name uns nur noch bekannt ist, ebenfalls von dem Partei-Apparatschik zermahlen und hinweggefegt.

Was blieb ist jedoch der Inhalt seine Schrift. Möglicherweise ist sie ein Weg, die Partei zu befrieden und anwendbar in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und möglicherweise auch in Bayern, wo der interne PASI *) wütet. Wir hatten seinerzeit die uneingeschränkte Genehmigung, das Papier weiterzuverbreiten. Das tun wir hiermit erneut.
Vielleicht sind die Ideen und Visionen des „verschollenen“ Genossens ein neuer Ansatz, die Partei wirklich von innen zu reformieren. Wir stellen die Vorschläge zur Diskussion!

Das erwähnte Papier findet ihr HIER

___________________________
*) – PASI = PArteiSIcherheit

——————————————————————————————————————

Grafikquelle    :   Blogsport

Abgelegt unter Bayern, P. DIE LINKE, Satire | 3 Kommentare »

Die Bilderberger

Erstellt von Gast-Autor am 20. März 2012

… haben es eilig

Der Gestank verbreitet sich

Gert Flegelskamp und ich haben etwas gemeinsam: Das Interesse an den BILDERBERGERN. Absolut konform bin ich mit GF hinsichtlich des Inhaltes des rot gekennzeichneten Inhalts.
Ich bspw. kann es nicht nachvollziehen, dass so wenig Menschen sich dafür interessieren. Aber nachfolgend nun Gert Flegelskamp:

Wenn ich mir die derzeitige Politik ansehe, komme ich zu dem Schluss, dass die Bilderberger den Turbo einschalten, denn die bevorstehenden Aktionen wie ESM, ACTA, VSKS sind Schritte zur Verwirklichung einer NWO (Neue Weltordnung), wie sie von den Bilderbergern angestrebt wird. Auf den Vertrag SKS wird in der Einleitung des ESM Bezug genommen. Dort steht:

[Auszug]
(5) Am 9. Dezember 2011 haben die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten, deren Währung der Euro ist, vereinbart, Schritte in Richtung auf eine stärkere Wirtschaftsunion zu unternehmen, einschließlich eines neuen fiskalpolitischen Pakts und einer verstärkten wirtschaftspolitischen Koordinierung, die durch einen Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion („VSKS“) umzusetzen ist. Der VSKS wird dazu beitragen, eine engere Koordinierung der Wirtschaftspolitik im Euro-Währungsgebiet zu entwickeln, um eine dauerhafte, gesunde und stabile Verwaltung der öffentlichen Finanzen zu gewährleisten.

Ich glaube allerdings nicht, dass bei den Bilderbergern ausgekungelt wird, was zu geschehen hat. Dafür sind die Treffen zu kurz. Wenn also die Besucher der Bilderbergveranstaltungen berichten, dass dort lediglich über das Geschehen in der Welt debattiert wird, glaube ich das. Na ja, fast, denn es dürften einseitige Debatten sein. Aus meiner Sicht sind die Bilderbergtreffen Veranstaltungen, die eher mit einem Befehlsempfang zu vergleichen sind. Dort bekommen Teile der Besucher gesagt, welche Schritte sie als nächstes einleiten sollen, welche Politiker sie pushen sollen, damit sie in führende Ämter gelangen und wie die Berichterstattung in den Medien aufgebaut werden soll, damit der dumme Pöbel nicht begreift, dass man ihn am Nasenring zur Schlachtbank führt. Die Debatten, wie man weiter vorgehen will, werden wohl in anderen Organisationen geführt, wie dem Council on Foreign Relations, dem European Council on Foreign Relations, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, dem Royal Institute of International Affairs, der Trilaterale Kommission, die Atlantikbrücke, dem Aspen-Institut und vermutlich einigen anderen (z. B. der INSM und der Bertelsmannstiftung), denn dort sind sie vereinigt, ein paar der Superreichen und ihre Handlanger aus den Bereichen der Wissenschaft, des Finanzwesens, der Politik und der Banken. Dass die noch verbliebenen Feudal-Herrscher sich damit verbrüderten, lässt den Schluss zu, dass sie ihre alte vergangene „Herrlichkeit“ zurück haben wollen.

Diese Aussage möchte ich natürlich auch begründen. Dabei gehe ich davon aus, dass das ganze politische Geschehen schon sehr viel länger von dunklen Gestalten im Hintergrund geplant und gesteuert wird, wobei die Planung und Steuerung immer den erfolgten Resultaten angepasst wird. Die Zeit, in der Politiker das politische Geschehen steuerten, ist aus meiner Sicht seit einem Jahrhundert vorbei. Einen Schlachtplan, wie man vorgehen könnte hat bereits Nahum Goldmann 1915 in seinem Buch „Der Geist des Militarismus“ beschrieben. Der aus meiner Sicht entscheidende Textauszug: Wege zur neuen Weltordnung.

Den meisten Menschen wird der Name Nahum Goldmann nichts sagen, aber er war ein wichtiger Mann im letzten Jahrhundert. Er war nicht nur Gründer und langjähriger Präsident des Jüdischen Weltkongresses, sondern auch Berater des amerikanischen Präsidenten. Auf Wikipedia ist darüber auszugsweise zu lesen:

Das Auto hielt vor der Terrasse, und bei unserem Anblick sagte Roosevelt: „Sieh an, (Samuel) Rosenman, (Rabbi) Stephen Wise und (Nahum) Goldmann bei einer Diskussion. Macht nur weiter, Sam (Rosenman) wird mir Montag sagen, was ich zu tun habe“. Sein Wagen fuhr an, und Roosevelt ließ noch einmal halten, um uns zu sagen: „Könnt Ihr Euch vorstellen, was Goebbels dafür gäbe, ein Foto dieser Szene zu bekommen: Der Präsident der Vereinigten Staaten empfängt Verhaltensmaßregeln von den drei Weisen von Zion“.

Und genau so war es und ist es heute noch. Nicht von ungefähr war der Hosenanzug in 2005 in Rottach-Egern 2005 dabei und auch mutmasslich Schröder, nachdem der zu Anfang 2005 HARTZ IV installiert hatte.
Der Politik wurde gesagt, dass ein Wechsel angesagt sei. Das Aufbäumen gegen den Wechsel des Machtbesessenen zeigte sich in der Runde danach, als er die Merkel „anmacht“; Kenner der Szene behaupteten, er habe sich mutmasslich Mut angetrunken. Auch der ‚einfache‘ Fernsehzuschauer bemerkte, dass Schröder an diesem Abend eine etwas schwere Zunge hatte.

>> weiterlesen bei Gert Flegelskamp

—————————————————————————————————————-

Grafikquelle    :    Aus den Weltkrieg dirkt zu den Bilderbergern

„Donnerbalken“ mit Soldaten des Ersten Weltkriegs

Abgelegt unter International, Religionen, Überregional, Wirtschaftpolitik | Keine Kommentare »

Täuscher Oskar

Erstellt von DL-Redaktion am 20. März 2012

Die Initiative Demokratie und Transparenz

Wenn der verehrte Leser mehr zu der Rosstäuscherei wissen möchte,

klickere er auf den OLaf

Der Focus nahm in seiner Montagsausgabe die gelungene Aktion der saarländischen „Initiative Demokratie und Transparenz“ auf und berichtete recht ausführlich darüber. Bekanntlich hatten 18 Mitglieder der Partei DIE LINKE, darunter auch einige Mandatsträger, ihren Austritt aus der Partei erklärt.

Dabei sind die Vorwürfe welche von der Initiative hier im besonderen gegen den saarländischen Landesverband erhoben werden so neu nicht. Es sind die im allgemein seit langen bekannten Vorwürfe welche einfach immer wieder energisch erhoben werden müssen, um dann irgendwann auch auf öffentliches Interesse zu stoßen.

Es sind dieses auch allesamt Vorwürfe mit welchem sich die komplette Westpartei der Linken schmücken darf, denn es wurde nun durch das auftauchen dieser Arbeitsanleitung in Bayern bekannt, was von Insidern immer vermutet wurde: Die gesamte Westpartei ist ein riesiger Schwindel in welcher nur das Diktat einiger weniger von Oben seine Gültigkeit hat

Partei DIE LINKE

Kleine Alexander Str. 28
10178 Berlin
03. März 201

Offener Brief
Austritt aus der Partei DIE LINKE
Mitgliedsnummer: 9000837 Ralf Berberich

Sehr geehrte Damen und Herren,

ungeachtet der Tatsache, dass man dem unwürdigen Gegurke an der Bundesspitze der Partei nichts mehr Erhellendes abgewinnen kann … Aber was sich die Partei im Landesverband Saar von „Napoleon Lafontaine“ seit der Parteigründung 2007 erlaubt, ist unvorstellbar.

Im November 2006 erlag ich der Versuchung und Verlockung in die neue Partei, die sich wenige Monate später DIE LINKE nennen sollte einzutreten mit der Vorstellung, dass eine neue politische Kultur entstehen könnte mit stabilen und gefestigten Moralprinzipien, an denen sich die Bevölkerung orientieren könnte, weil es ja eine andere Qualität politischer Vertreter geben sollte, die das was sie sagt auch so meint und dies hält, das Wahlvolk nicht mehr belügt und betrügt, wie das bisher politisch Bekannte.

Welch‘ ein Irrtum, welch‘ eine Fehleinschätzung.

Was sich in dieser Partei von der Konstituierung an bis heute abspielt, ist so verlogen und verkommen, teilweise am Rande der Legalität und von Fall zu Fall… dass man das Ganze kaum in Worte fassen kann.

Das Nichtbeachten von Parteiregularien und geltenden Gesetzen ist hier zwischenzeitlich parteiintern zum „Volkssport“ geworden. Die Vorturner, eine Clique um und von Napoleons Gnaden, mit einem politischen Leuchtturm an der Spitze der im Mittelalter vermutlich noch nicht mal zum Hofnarr getaugt hätte, hat nur eines im Sinne „wie versorge ich mich richtig“.

Parteibasis, innerparteiliche Demokratie, Parteimitglieder, die doch tatsächlich selbständig und kritisch denken können, alles nicht gefragt und gewollt.

Es sei denn, es handelt sich um solche Mitglieder die bei irgendwelchen Veranstaltungen, die schon seit Jahren inhaltlich überwiegend nichts erkennbar Neues vermitteln, von der Vorturner-Clique zum „Jubeln und Johlen“ missbraucht werden, und die sich selbstverständlich ab und an bei Freibier und ähnlichem gerne missbrauchen lassen. Seitenweise könnte man jetzt weiter ausführen.

Aber seit Jahren musste man erkennen, dass auch schlimmste Verstöße und Vergehen gegen Parteiengesetz, Abgabe falscher Eidesstattlicher Versicherungen, Betrug, Missachtung und Nichtbeachtung der Partei-Regularien, menschenverachtendes Denunzieren und Diskreditieren wie z.B. bei dem Stadtratsmitglied Dieter Heinrich „Chinesenficker“ durch die MdL Dagmar Ensch-Engel und Gilla Schillo durch den Landesvorstand/stellv. Bundesvorsitzenden bei den saarländischen „Linken“ hoffähig zu sein scheint und niemand sonderlich interessiert.

Auch sehr beeindruckend ist die Tatsache, dass das was Stasi und Stalinismus über Jahrzehnte erfolgreich im Sinne des Systems und „der Partei“ umgesetzt haben zumindest im Saarland – immer noch bei „Napoleons Turner-Riege“ angewendet wird.

Damit verschafft man sich die Gewissheit, dass sich landesweit keine schlagkräftige innerparteiliche Opposition bilden kann, die evtl. in der Lage wäre, diesem charakterlosen und wählertäuschenden Schauspiel ein Ende zu bereiten.

Wie bereits erwähnt „wie versorge ich mich richtig“ ist oberste Maxime und das Gebot der Stunde. Bestes Beispiel die Kandidatenkür zur bevorstehenden Landtagswahl.

Einer Partei, die der Bevölkerung vermutlich, weil es „Napoleon“ so wollte und von dem auch die Aussage sein soll „er behalte sich grundsätzlich das alleinige Personalvorschlagsrecht vor“, einen solchen „Kandidatensumpf“ anbietet, kann man aus Überzeugung und mit gutem Gewissen nicht mehr angehören.

Darüber hinaus wird wahlprogrammatisch nichts angeboten als purer Personenkult und auch teilweise die Intelligenz des Wählers beleidigender Populismus.

Die Linke ist daher im Saarland nicht wählbar.

Aus diesen Gründen, in Kurzfassung, als ehemaligen Kreisvorsitzender, OV-Vorsitzender und Fraktionssprecher teile ich Euch mit

Das war‘s für mich

Ralf Berberich

————————————————————————————————————-

Grafikquelle :  CC BY-SA 3.0 de

Screenshot DL / Red privat  .

Abgelegt unter P. DIE LINKE, Saarland | 23 Kommentare »