DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Archiv für März 17th, 2012

Neues aus der Oskar Partei

Erstellt von DL-Redaktion am 17. März 2012

Oskar Lafontaine reagiert auf persönliche Kritik
wie eine politische Wildsau, typisch Politiker

File:2017-03-26 Oskar Lafontaine by Sandro Halank–8.jpg

Viel Ärger bei der Initiative-Demokratie brachte ein auf Telepolis erschienener Artikel in den letzten Tagen. So sah man sich bemüßigt eine Gegendarstellung zu schreiben welche auch anstandslos veröffentlicht wurde.

Das Problem von solcherart Artikel liegt in der immer noch vorhandenen Gutgläubigkeit der allgemeinen Presse in unserer herrschendes Parteiensystem. So ist es es einem Außenseiter, und das sind Journalisten normal, sehr schwer verständlich den realen Umgangston innerhalb zum Beispiel der LINKEN Partei nachzuvollziehen. Man muss den Dreck dieser Partei wahrlich gefressen haben um den Gestank riechen zu können. Daran sollte zumindest jeder einmal denken welcher den Journalisten Nachlässigkeit vorwirft.

Wäre einem jedem Mitglied vor Eintritt in dieser Partei bewusst was ihn denn dort erwartet wäre diese Partei heute schon am Ende. Darum liebe Leute passt das alte Sprichwort hervorragend: „Lesen bildet“.

Am 17 .03. 2012  08:04, schrieb die Initiative_Demokratie_und_Transparenz@gmx.de:

Sehr geehrter Herr Mühlbauer,

Qualitätsjournalismus ist heutzutage Mangelware.
Ebenfalls redliche und anständige Politik.

Offensichtlich ist noch nicht bis zur Redaktion Heise durchgedrungen, dass in der Oskar-Partei im Saarland „demokratische Diktatur“ zelebriert wird.

Es ist für die Ausgetretenen überhaupt nicht nachvollziehbar ist, wenn Sie schreiben,

„Bei der Mehrzahl der Ausgetretenen handele es sich überdies um Verwandte von Mitgliedern, die wegen parteischädigendem Verhalten aus der Partei ausgeschlossen worden sind“ ohne sich bei den Ausgetretenen oder Ausgeschlossenen rück zu versichern, ob die Angaben des Landesvorstandes auch zutreffend sind.

Sie sind nämlich unwahr und unrichtig.  Die kürzlich „Ausgeschlossene“ wurde aus der Partei ausgeschlossen, weil sie

– Wahlen angefochten hat
– Verfassungsbeschwerde einreichte
– an ihrem Anwalt mit CDU-Parteibuch festhielt

Die Familienangehörigen dieses ausgeschlossenen Mitglieds haben in erster Linie ihren Austritt mit folgenden Begründungen erklärt:

• massive Demokratiedefizite

• mangelnde Transparenz

• massiver Behinderung des Ortsverbandes St. Ingbert in seiner politischen Arbeit

• vorsätzliche Verschleppung von Schiedsverfahren in Berlin (Antragsgegner Kreisvorstand Saarpfalz)

• Postengeschacher

• Verweigerung Finanzrechenschaftsberichte (jedes Mitglied hat das Recht sich zu informieren, Bundessatzung der Partei Die Linke!!!)

• Zweiklassen-Mitgliedschaft

u.v.a.m.

Unwahr ist, dass es sich bei der Mehrzahl der Ausgetretenen um Verwandte handelt (in Wahrheit sind es 18 Austritte, lediglich 4 Austritte von Angehörigen!).

Tarnen, täuschen, tricksen …

Von den Ausgetretenen aus  den Ortsverbänden St. Ingbert, Schwalbach, Kirkel, Gersheim und Saarbrücken gehört niemand zur „Clique“ Dieter H., wie die stellv. Landesvorsitzende fälschlicherweise behauptet.   Eine Vielzahl der Ausgetretenen ist

nie

kritisch in Erscheinung getreten.

Bei böser Absicht könnte man Ihnen jetzt vorsätzlich und bewusst einseitige Berichterstattung vorwerfen. Wir tun es nicht. Wir gehen davon aus, dass Sie bewusst getäuscht worden sind. Das ist (noch) nicht schlimm. Schlimm ist allerdings, dass Sie sich nur für eine Seite der Medaille interessierten.
Von einer objektiven Berichterstattung weit entfernt.

Hat Ihr Gesprächspartner in der LGstelle Ihnen auch erzählt, dass  was nicht passt, passend gemacht wird

oder

wer uns (Oskar & Co.)  nicht passt, wird passend gemacht (wenn das nicht funktioniert, wird gemobbt, verfolgt und diffamiert….).
Ihr Gesprächspartner hat Ihnen sicherlich zur Kenntnis gebracht, dass man die Austritte der Ausgetretenen bedauert. Das Bedauern ist so groß, dass Gespräche angeboten werden, um die Entscheidung des Austrittes zu überdenken (nachweisbar).

Heucheln, täuschen und lügen …

Die Leserinnen und Leser von Heise haben ein Recht darauf, die ganze Wahrheit zu erfahren.

Wir erwarten zu Ihrer einseitigen Berichterstattung eine den Tatsachen entsprechende Ergänzung.
Ein Link den zu öffnen sich lohnt:

LINKE – Austrittserklärung

Mit freundlichen Grüßen

Initiative Demokratie
und Transparenz e.V. i.G.

Michael Schillo    Birgit Meydanci

PS: ein Mitglied des Landesausschusses hat gegen M. Schillo eine Diffamierungskampagne gestartet; aus guten Gründen wurde nicht der innerparteil. Weg d. Schiedsgerichtsbarkeit gewählt, sondern ein staatl. Gericht bemüht; in Kürze wird das Landgericht entscheiden

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Grafikquelle    :

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Source Own work
Author Sandro Halank

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Lupenreine Demokraten II

Erstellt von Gast-Autor am 17. März 2012

Erdogan sagt Reise nach Deutschland ab

File:Erdogan gesturing Rabia.jpg

Update – 17.03.2012

Pressemitteilung [auf Steiger-Award.de]
Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan hat seinen für Samstag geplanten Deutschlandbesuch aufgrund des Absturzes eines türkischen Militärhubschraubers in Afghanistan mit 17 Todesopfern abgesagt. Premierminister Erdogan sollte am Samstag einen Steiger Award [ … ] in Empfang nehmen. Aufgrund des tragischen Ereignisses, bei dem 12 Soldaten und 5 Zivilisten, darunter auch zwei Kinder, starben, hat der Premierminister auch seinen Termin am Mittag in Köln gecancelled.

Und erst jetzt, heute morgen in den Nachrichten, ‚bequemt‘ sich der WDR 2 in den Nachrichten endlich, über die bundesweiten Proteste zu berichten, den Preis an diesen Erdogan zu verleihen.
Aber das nur, weil Erdogan seinen Deutschlandbesuch abgesagt hat. Man fragt sich dabei unwillkürlich, wovor der Mainstream Radio & Fernsehen (ARD+ZDF) Angst hatten, bereits im Vorfeld zu berichten.
Und es war einfach nur bedauerlich, dass einige Preisträger nicht damit drohten, den Preis zurückzugeben, wenn man diesen Erdogan weiterhin geleckt hätte.

Man sollte darüber nachdenken zu verbieten, dass Hellen Medien, ‚Hammer und Schlägel‘ in ihrem Logo verwendet (… wenn das ginge).
Es ist so, als ob Monsanto mit BIO-Produkten Werbung macht.

Sogar die CSU hatte am Freitag scharfe Kritik an der Auswahl des Preisträgers geübt. „Einen Toleranz-Preis ausgerechnet an Erdogan zu vergeben, ist eine bizarre und geschmacklose Fehlleistung“, sagte Generalsekretär Alexander Dobrindt. „Erdogan hätte einen Preis für Intoleranz verdient.“ In der Türkei herrschten Unterdrückung von religiösen und ethnischen Minderheiten, mangelnde Pressefreiheit und fehlende Gleichberechtigung von Frauen. „Für Erdogan ist Toleranz ein Fremdwort, stattdessen treibt er die Islamisierung und Abschottung der Türkei voran“, sagte Dobrindt.

Na, da hat sogar der Dobrindt einmal nicht Unrecht.

Bei diesem ganzen Theater sollte Hellen Medien eigentlich nicht ungestreift davonkommen!!! Aber es wird alles im Sande verlaufen – à la kohl-merkel‘ schem Aussitzen. Und Erdogan kam dieses unvorhersehbare traurige nationale Ereignis sicher nicht ungelegen …

Damit ist eines auch sicher: Wir werden den GAZ-Generaldirektor nicht ertragen müssen.

Erdogan steht immer noch unter den aufgeführten Preisträgern:

S.E. Premierminister Recep Tayyip Erdogan (Europa)

Was dabei „S.E.“ heissen soll, erschliesst sich uns nicht so ganz:
Vielleicht „Seine Ehrenwertigkeit“ ? Aber doch sicher nicht ‚Seine Excellenz‘; denn das hätte etwas mit dem Attribut „excellent“ zu tun. Das Leugnen des Genozids und die anderen lupenreinen bekannten Dinge sind das sicher nicht: „excellent“ !
Auch das (Europa) verwirrt ein wenig. Niemand wird es uns erklären können …
UP.

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