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Archiv für Mai 8th, 2010

Arvato Würzburg…

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Mai 2010

…am Ende ?

Auch drei Jahre nach den Start in Würzburg ist es dem Mediendienstleister Arvato, einer Tochter der Bertelsmann Gruppe, nicht gelungen weitere deutsche Kommunen als Partner für eine kostengünstige Verwaltung zu gewinnen. Das Projekt in Würzburg funktioniert nicht, es kommt zu Engpässen bei den Dienstleistungen und die Einsparungen bleiben aus. Ferner ist der Projektberater Professor Dr. Rainer Thome aus dem Projekt ausgestiegen. IE.

Ein Bericht von Holger Welsch:
Vorzeigeprojekt spart nicht die erhofften 27 Millionen Euro ein.

„Würzburg integriert“
Es war das letzte große Projekt der früheren Oberbürgermeisterin Pia Beckmann und sollte ein ganz großes werden: Das Vorhaben „Würzburg integriert“ im Verbund mit dem elektronischen Bürgerbüro. Dafür schloss die Stadt einen Zehnjahresvertrag mit dem Bertelsmann-Dienstleister „Arvato“.

Dank elektronischer Hilfe einer zentralen Datenautobahn sollten 27 Millionen Euro eingespart werden, für die Bürger Behördengänge per Internet möglich sein.

Davon ist drei Jahre nach dem Start des bundesweiten Pilotprojektes keine Rede mehr. Es ist gescheitert, auch wenn kein Beteiligter das so direkt bestätigen mag.

Schlüssel zum Erfolg sollte eine elektronische Datenvernetzung auf einer übergeordneten Datenplattform sein – mit einer zentralen Zugriffsmöglichkeit.

Jeder Sachbearbeiter sollte verschiedene Anliegen der Bürger in einem einheitlichen System bearbeiten können.

Doch diese Zusammenführung klappt nicht: „Technisch zu komplex, zu aufwändig, derzeit kaum messbare Einspareffekte.

Quelle : Main Post >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle : Norbert KaiserEigenes Werk

 

  • CC BY-SA 3.0Die Persönlichkeitsrechte der abgebildeten Person(en) beschränken bestimmte Weiterverwendungen des Bildes ohne dessen/deren vorherige Zustimmung.Hinweise zur Weiternutzung
  • File:Schloss Sonnenstein PPP-Vertrag 10.12.2009 (01).JPG
  • Erstellt: 10. Dezember 2008

 

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Hessel-dingens – Bote

Erstellt von Gast-Autor am 8. Mai 2010

„Lokal ist das noch nicht der Fall“

so geht das in Ahlen-Ute und Jupp beim Baden

Mein monatlicher Blick auf die Kreisseite des roten Kaders erinnert mich an den Traktor Peppones oder an eine schlechte Beziehungskiste. Ich gebe zu, dass das weit hergeholt ist, aber meine geheimsten Gedanken, die verworrenen, schizophrenen, muss ich ja nicht öffentlich mitteilen.

Kreisseiten muss es eigentlich heissen; denn „die haben wieder etwas Neues“. Jau! Knud Vöcking fängt an wie „jeder Programmierer“: Hallo Welt! Mit einem Blog, welches keines ist – oder doch? Wollen die uns wohlmöglich Konkurrenz machen? Oder wenn wirklich als Blog, andere oder gegensätzliche Meinungen gar zulassen? In diesem Sinne sogar Kritik? Oder weiss der liebe Knud nicht so genau, was ein Blog ist?

Als ich am 15. April 2010 das erste Mal seine Zeilen in mich aufsog, war ich gespannt, was ich auf dieser Knud-Seite in nächst-ferner Zukunft erwarten durfte. Und erwartungsvoll waren für mich die folgenden Zeilen:

Bundespolitisch haben wir mit Gregor Gysi, Oskar Lafontaine, Gesine Lötzsch, …. auch ein deutlich wahrnehmbares Gesicht. Lokal ist das noch nicht der Fall. Das zu ändern, ist einer der Gründe für diesen Blog.
Wir hoffen, dass auf Dauer viele Sassenberger/innen wahrnehmen, was wir hier schreiben. Natürlich freuen wir uns über jeden konstruktiven Kommentar und Anregungen, wo wir mal genauer hinsehen sollten.

Interessant schien mir die Formulierung “ …. auch ein deutlich wahrnehmbares Gesicht.“ Man fragt sich logischerweise, was „sie“ bundespolitisch noch haben? Ausser diesem deutlich wahrnehmbaren Gesicht?! Was dann allerdings folgt, sind wir vom Warendorfer Kader nicht gewöhnt. Es folgt die Wahrheit; wirklich!

„Lokal ist das noch nicht der Fall“ fabuliert nämlich der gute Knud weiter. Ob er diese Aussage wohl mit seiner Scheffe und deren Stellvertreter abgesprochen hat? Oder sollte er hier wirklich eigene Gedanken entwickeln???

Auf jeden Fall hat er Recht! Und er sagt die Wahrheit! Dabei tut er mir wirklich ein wenig leid: „Lokal ist das noch nicht der Fall“. In diesen Worten schwingt so viel fast kognitiv-resignative Melancholie mit, dass es einen erbarmen könnte. „Wir haben kein lokalpolitisches Gesicht!“ ist der knallharte selbstkritische Klartext, den Knud uns mitteilt. Ich könnte heulen vor so viel Selbsterkenntnis!
Ich denke, dass ich in einer der nächsten Redaktionskonferenzen von DL dieses Phänomen der Gesichtslosigkeit auf die Tagesordnung bringen werde. Es muss doch irgendwie geschafft werden, diesem gesichtslosen Konstrukt ein solches zu verpassen. Vielleicht hat irgend jemand ein Gesicht übrig; ich werde einmal rumhören…. – aber vielleicht bekommt man eines, wenn man öfter / vermehrt die Wahrheit sagt, oder die Mandatskohle und die Aufwandsentschädigungen für die diversen Pöstchen nicht einschiebt, sondern in die Kreisparteikasse fliessen lässt.
Denn Gesicht steht auch bildlich für den sprichwörtlichen Charakter, den man hat oder auch nicht. Und im alten China war der ‚ohne Gesicht‘ der kriminell Geächtete. So weit, lieber Knud, sollte deine erkennende Demut nicht unbedingt gehen!?
Sollte es wirklich so sein, dass der Pfad der Umkehr begangen wird – HALLELLUJAH ! ! ! Und fragt man ‚uns‘ vielleicht, ob wir wieder Parteimitglieder werden wollen in Verbindung mit einer kostenlosen Ehrenmitgliedschaft und immerwährenden Kreistagsmandaten in der Partei DIE LINKE. im Kreis Warendorf??? Dann DANKE, lieber Knud!
Und auch Glückwunsch zu den neuen Einträgen auf eurer Kreisseite. Natürlich werden wir zu der Veranstaltung am 3. Mai zu Gregor nach Münster fahren und wir sehen uns auf jeden Fall am 28.4. bei Oskar im Hamm. Machen wir wieder eine Fahrgemeinschaft? Ich möchte mit Ingo allerdings nicht wieder bei Ute im Auto sitzen. Unser COPD verträgt ihr starkes Parfum nicht … .

Welchen Typ ZEITMASCHINE benutzt ihr eigentlich? Schon die ZM 3000 mit diesem konkavexen Vergangenheits-Modul? Mit 500 km-Einschleifung?
Wir wollen uns eine neue anschaffen. Vielleicht kannst du uns mal einen Tip(p) geben. Wende dich an Detlef oder Ingo – ich bin da nicht so bewandert in diesen Dingen. Vielen Dank und weiterhin auf unsere konstruktive Zusammenarbeit!
Udo

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Fotoquellen: DL – Redasktion CC BY-SA 3.0

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