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Linkes Chaos an der Saar

Erstellt von Redaktion am Samstag 22. Juli 2017

Eine Bundestagswahl ohne die Linke?

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Da drängen sich natürlich Fragen auf, welche so nicht Öffentlich gestellt werden. Ein A. – Loch und ein T. – Schaumburger, vielleicht werden ja Beide demnächst zu einem B – Loch und T. Schaumschläger degradiert ? Seltsam ist aber vor allen Dingen das gerade die Zwei ansonsten „Vorzeige Figuren“ der saarländischen Linken auf Tauchstation gegangen sind.

Ist es nicht Auffällig das ausgerechnet Wagenknecht, der das Saarland laut „Bunter Blätter“, so ans Herz gewachsen ist, und darum in NRW ihren Wahlkreis unterhält? Steht nicht sonst der „Oberguru“, ihr Ehemann im Saarland über allen Dingen? Beiden geben zu jeder sich nur bietenden Gelegenheit, gefragt oder nicht, ihre Statements ab? Welche an und für sie kaum jemanden interessieren.

Aus der Suppenküche der Partei werden weitere Namen genannt, welche eventuell Nutznießer dieser Machenschaften werden könnten oder möchten? Warten wir ab wer zuerst zum Löschen erscheint, oder die Ölkanne bedient. Letztendlich ist es aber ein Neues, das altes Thema welches die ganze Partei belastet, von Beginn an. Hier hat sich etwas zusammen gefunden, was so gar nicht zusammenpasst, sie haben es nur noch nicht bemerkt – alle nicht. Es knüppelt nur immer wieder ein vermeintlich Stärkerer auf einen Schwächeren. Auf Ruinen kann kein Neubau entstehen ohne die alten Trümmer zuvor restlos abzuräumen. Redaktion DL/IE

Eine Bundestagswahl ohne die Linke?

Von: Daniel Kirch

Zwei Funktionäre wollen erreichen, dass die Partei im Saarland nicht antreten darf. Die Stimmung ist im Keller.

Unter dem Aktenzeichen 3O163/17 wird vor dem Landgericht am Mittwoch ein Antrag verhandelt, der das Ergebnis der Bundestagswahl im Saarland durcheinanderwirbeln könnte. Es geht um die Frage, ob die Partei Die Linke, die 2013 immerhin 10,0 Prozent holte, mit einer Landesliste zur Bundestagswahl antreten darf. Zwei Personen wollen das verhindern. Ihr Eilantrag ist darauf gerichtet, die Partei zu verpflichten, ihre Liste wegen Verstößen gegen das Bundeswahlgesetz zurückzuziehen. Fällt die Liste vor Gericht tatsächlich durch, wäre es das für die Linke: Eine Wiederholung der Listenaufstellung ist nicht möglich, weil die Einreichungsfrist am 17. Juli abgelaufen ist.

Das Kuriose und Brisante an dem Fall ist: Nicht irgendwelche Linken-Hasser haben vor Gericht beantragt, dass die Liste mit dem Spitzenkandidatin Thomas Lutze zurückgezogen werden muss. Sondern zwei Menschen, die es eigentlich gut mit der Partei meinen müssten: Adolf Loch, der Schriftführer der Saar-Linken, und Thomas Schaumburger, der vor wenigen Tagen im Amt bestätigte Vorsitzende des landesweit größten Ortsverbandes Saarbrücken-Malstatt.

Quelle :  Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Hier noch einmal ein Rückblick wie  Werbung für die Linke – Partei aussieht :

Oskar & Sahra – Poppen wie Stars

erschienen am 27. März 2017 auf DL

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Grafikquelle  :    dieLinke Stadtratsfraktion Saarbrücken 05.02.2010; Birgit Huonker, Andreas Neumann, Astrid Schramm

3 Kommentare zu “Linkes Chaos an der Saar”

  1. AG Basisdemokratie sagt:

    Partei DIE LINKE
    Bundesvorstand
    Kleine Alexanderstraße 28
    10178 Berlin

    Offener Brief

    Landgericht Saarbrücken
    AZ: 3 O 163/17
    Artikel in der Saarbrücker Zeitung Eine Bundestagswahl ohne die Linke?
    https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarland/eine-bundestagswahl-ohne-die-linke_aid-2476571

    Liebe Katja, lieber Bernd, lieber Matthias,

    wir fordern hiermit den Bundesvorstand auf, den Landesverband Saar in der Eilsache mit dem Aktenzeichen 3 0 163/17 unverzüglich einen kompetenten Fachanwalt zur Seite zu stellen.

    Mitglieder der AG Basisdemokratie mussten in der mündlichen Schiedsverhandlung vor der LSK Saar am 30. Juni die bittere Erfahrung machen, dass die Antragsgegnerin, die Landesvorsitzende Astrid Schramm, nichts, aber auch gar nichts unternommen hat, um die Vorwürfe des Anfechters Loch/Schaumburger & Co. zu widerlegen.

    Wir befürchten, dass die Landesvorsitzende Schramm aufgrund dieser Parteilichkeit nicht willens ist, vor dem Landgericht Saarbrücken den Landesverband Saar im Sinne der Basis bzw. der gewählten Spitzenkandidaten zu vertreten.

    Dieser ThomasLutze-Verhinderungs-Feldzug muss gestoppt werden.

    Kann es sich die Bundespartei wirklich leisten, dass es im Saarland keine Landesliste gibt, nur weil einer bestimmten Clique um Oskar Lafontaine herum der Spitzenkandidat nicht gefällt? Uns gefällt er!

    Solidarische Grüße

    AG Basisdemokratie

    Albert
    u.a.

  2. Silwinger sagt:

    Die Anfechter bei der LSK Saar waren:

    Thomas Schaumburger
    Adolf Loch
    Lukas Frank
    Heike Hochreither (Frau von Schaumburger)
    Gerd Heisel
    Wernet
    Sven Ohliger, solid
    Eileen Oberringer, solid
    Christoph O. solid
    Stefanie Rückert
    Jasmin Rückert
    Artur Erschens
    Katja Erschens
    Karl-Heinz Barbian
    Julia Baltes
    Mathilde Bates
    Sandra Kintzel
    Uschi Ockenfeltz
    Michael Rückert
    Bärbel Reinhardt?

    u.v.a.m.

  3. Karin Kiefer sagt:

    Es tut mir sehr Leid, aber als notorische Frau Klugscheißerin muss ich mich mal wieder einmischen. Bitte nicht falsch verstehen, aber die letzten beiden Sätze klingen so tendenziös wie die Elaborate der ‚anderen‘ Seite…..ich hätte es anders formuliert:

    ********* Dieses der Partei absolut unwürdige und auf breiter Basis schädliche Vorgehen muss gestoppt werden!

    Kann es sich die Bundespartei wirklich leisten, dass es im Saarland keine Landesliste gibt, nur weil einer bestimmten Gruppe von Leuten der Spitzenkandidat nicht gefällt ? Bei begründeten Verdachtsmomenten hätte es bereits WÄHREND der Wahl am 7.5. in Klarenthal genügend Gelegenheit gegeben, massiv Einspruch einzulegen und eine sofortige Wiederholung des Wahlvorganges der Plätze 1 und 2 vorzunehmen. Dies ist nicht geschehen, sondern es wurde offenbar bewusst drarauf hingearbeitet, eine Entwicklung herbeizuführen, wie sie jetzt vorliegt und dies offenbar auch noch mit Billigung und Unterstützung von ‚ganz oben‘.

    Dies können und wollen wir nicht akzeptieren und erwarten vom Bundesvorstand eine entsprechende Unterstützung.***********

    Ich bitte um Entschuldigung, dass ich mal wieder ungefragt und ungebremst meine Meinung sage, aber vielleicht hab ich als noch relativ neues Mitglied, das viele Dinge nicht weiss, noch etwas mehr Distanz. Es ist ja leider nun mal so, dass ich lange Zeit auch auf der Seite der ANfechter stand, aber die Schiedsverhandlung vom 30.6. hat mich auf den Boden der traurigen Tatsachen zurück gebracht.

    Wir können nur gespannt sein, was der Mittwoch bringt

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