DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Zersetzungspapier Bayern

Erstellt von Bernd Wittich am Donnerstag 26. Januar 2012

Ein Zersetzungsprozess mit gezielten Sprachregelungen

Liebe GenossInnen,

es macht sicher keine Freude dieses Papier zu lesen. In ihm waltet ein antidemokratischer, kranker Geist.

In der Partei DIE LINKE Rheinland-Pfalz liegen solche Entwicklungen bereits hinter uns, die Partei ist bereits im wesentlichen zerstört. Weniger als eine handvoll „Führungskräfte“ haben dieses Zersetzungsprozess mit gezielten Sprachregelungen und diversen Maßnahmen zielstrebig únd zielgerichtet geführt und angeleitet. Dabei wurden viele Menschen in der Partei beschädigt!

In Rheinland-Pfalz sind die Akteure und Anleiter solchen Treibens hinlänglich namentlich bekannt. Wir finden sie heute auch im Bundestag und im Landesvorstand, ebenso in einigen Kreisen. Wir finden sie auch im Landesparteirat. In Rheinland-Pfalz ist das Netzwerk der Propaganda und Praktiken der Zersetzung überschaubar, aber nicht weniger wirksam gewesen. Einige der antidemokratischen Kräfte liegen heute miteinander im Streit und tarnen ihr Treiben als Aktivposten für eine bessere, demokratischere Partei, pure Heuchelei! Es herrscht die linke Phrase und der Stillstand, schlimmer, die ideologische, organisationspolitisch und moralische Regression!

Die Ursachen mögen in einer Mischung aus der Gier nach Posten, nach Handgeld, Macht und Dummheit und Verantwortungslosigkeit liegen. Aber die Parteibasis hat dieses Treiben weitestgehend hingenommen oder teilweise auch unterstützt. DIE LINKE ist allein für ihren Zustand verantwortlich, sie befindet sich auf einem absteigenden Pfad, die BürgerInnen und anständigen Mitglieder entziehen ihr das Vertrauen.

Mag sein, dass auch gekaufte Kräfte diverser Dienste in der Partei wirken und mancher Journalist Störfeuer schießt, diese wären aber ohne Macht, wenn sich die Mitglieder politisch links emanzipiert verhalten hätten.

Kleinkriminelle und Agenten wären ohne Einfluss, wenn Anstand und linke politische Ernsthaftigkeit das Parteileben geprägt hätten, aber der Aufstand der Anständigen blieb aus. So ist es schon oft in der Geschichte linker Bewegungen geschehen, die Befreiung der Gesellschaft von Unterdrückung und Ausbeutung scheitert bereits an der ausgebliebenen Selbstbefreiung aus Unmündigkeit und überkommenen Hackordnungen.

Abhilfe könnte nur die ausdauernde Sammlung und Zusammenarbeit der Reste emanzipatorischer Linker in der Partei und der offene Zusammenbruch der jetzigen Führungsclique bringen.

In Trauer und Zorn, Bernd Wittich

Analyse der Gegenkräfte im Landesverband Bayern >>HIER<<

Quelle: Potemkin

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Fotoquelle:  Die Linke Bayern / Creative Commons Lizens CC BY 2.0.

eigene Fotomontage DL

3 Kommentare zu “Zersetzungspapier Bayern”

  1. Thomas A. Bolle sagt:

    Wenn das so stimmt gibt es das bereits zum „dritten Mal“ in Deutschland. Göbbels hat den Grundstein gelegt. Wer sich näher damit befasst hat weis wie simpel, perfide und wirkungsvoll vorgegangen wurde. Das Ergebnis ist den interessierten und betroffenen Bürgern hinlänglich bekannt.

    Unser Verfassungschutz ist unter Deckung der Amerikaner und Adenauerregierung von ehemaligen NSDAP, Gestapo und SS aufgebaut worden. Insofern hatte Zimmermann bei seiner Rede im NRW-Landtag recht.

    Leider, das hört sich schlimm an wissen ehemalige Täter am Besten solche Methoden unter anderem Deckmantel anzuwenden oder abzuwehren.

    Mitglieder der NSDAP hat es aber auch zu Hauf in der ehem. DDR und in der SED gegeben. Die DDR hat sich als einzige legitime Nachfolge des untergegangenen Preussen und Deutschlands verstanden. Das gehört zu der Wahrheit dazu.

    Der Kapitalismus als Wirtschaftsform ist nicht festgeschrieben. Aber unsere demokratische Ordnung ist es. Und damit hat der Verfassungsschutz die Pflicht alle Tendenzen die gegen unsere gewählte Ordnung arbeiten zu beobachten, registrieren, benennen und einzuschreiten.
    Ob von rechts oder links, ob gemordet wird oder nicht. Die Messlatte ist die „Geisteshaltung“ oder landläufig Gesinnung genannt. Unsere Geschichte warnt uns. Folgen wir ihrer Mahnung und Warnung.
    Ich bin Demokrat und wie die Mehrheit werde und will ich es auch bleiben.

  2. ichgreifmirandenkopf sagt:

    Nehmen wir mal an, das stimm alles, wie es geschrieben wurde, dann muss ich feststellen, dass diese Methoden in der Linken schon seit Jahren angewandt wurden. Vor der Vereinigung von WASG und Linkspartei wurden diese Methoden der Zersetzung ausreichend praktiziert und ziehen sich bis heute wie ein roter Faden innerhalb dieser Partei durch alle Bundesländer. In diesem spiegelt sich die Realität wieder. Wer maßt sich an, über Menschen in einer Demokratie so zu agieren? Dies muß an die Öffentlichkeit, dringend und schnell.

  3. Albert sagt:

    @2 Kritiker ziehen sich nichts aus den Fingern !

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