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ZEIT MAGAZIN # 43

Erstellt von UP. am Montag 1. November 2010

Ignoriert alle Vorsorge- und Anlagen-Angebote

Datei:Gerling-Konzern Köln - Wappen der Friedrich Wilhelm Lebensversicherung (4241-43).jpg

Im Magazin der Wochenzeitung DIE ZEIT habe ich eine ‚bewegende‘ Aufforderung des Kolumnisten Harald Martenstein gelesen:

»Lebt in vollen Zügen. Feiert. Lasst es krachen. Ignoriert alle Vorsorge- und Anlagen-Angebote«

Verdammt – der Mann hat Recht. Besonders im Rahmen seiner Argumentation, sich früh alles anzuschaffen, was nötig ist, „das Alter“ durchzustehen. Denn die Altersarmut wird den Durchschnitt der Bevölkerung in Deutschland erreichen. Der einleitende Satz ist richtig, aber wer heute als 60-jähriger sagt, so habe ich immer schon gedacht, hat viel Weitblick bewiesen – sich selber und anderen.

Lassen wir Martenstein zu Wort kommen:

Diese Kolumne wendet sich speziell an jüngere Leser. Was ist die beste Altersvorsorge? Diese Frage geht jeden jungen Menschen an. Ich bin der Einzige, der euch diese Frage wirklich ehrlich beantwortet.

…, die Politiker sagten [immer] schon das Gleiche: […] Die staatliche Rente reicht nicht!
und
Auf einer Party traf ich unlängst einen Herrn, der gerade in den Ruhestand gegangen war. Er hatte die gleiche Versicherung. Er sagte: „Die Summe, die in dem Brief steht, können Sie vergessen.“
und
Wenn ihr im Alter nichts habt, radikal nichts, seid endlich mal ihr auf der Gewinnerseite – der Staat gibt euch was!

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Grafikquelle :

Diese Datei ist lizenziert unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international“.
Namensnennung: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons

Ein Kommentar zu “ZEIT MAGAZIN # 43”

  1. Ingo Engbert sagt:

    Ich empfehle schon seit langen keine privaten Lebensversicherungen mehr abzuschließen. Bei einer Gewinnerwartung von 1,5% Verzinsung verliert das angesparte Kapital mit jedem Jahr an Wert.
    Dagegen rechnet ein Ackermann mit einen Gewinn von 25%. Der Geldgeber bekommt 1,5% und der Zocker 23,5%. Ein gutes Geschäft für die Banken. Gebt ihnen möglichst wenig Geld, dann können sie auch nicht soviel verspielen.

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