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RENTENANGST

Wurden Tote zu Wahlen geladen?

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 4. Mai 2013

Wurden auch Verstorbene durch die Linke Saar zu Wahlen eingeladen?

Auf das für die Linke im Saarland wichtige Datum, den 05. 05. hatten wir bereits aufmerksam gemacht. Nun aber, so kurz vor den großen Wahltag, machen die Verantwortlichen wieder einmal nachdrücklich auf ihre Unfähigkeit des politischen Handelns aufmerksam und wir fragen uns was denn diese Hanseln eigentlich im Bundestag bewegen wollen, sollten sich denn wirklich gewählt werden. Laufen denn dort nicht schon viel zu viele von dieser Sorte personifizierter Unfähigkeit herum?

So lesen wir denn heute in der MZ heute unter anderen folgendes:

Freilich sind Giengers Leistungen im Parlament weit hinter seinen Leistungen an der Stange zurück geblieben – zumindest wenn man die öffentliche Wahrnehmbarkeit zum Maßstab nimmt. Aus seiner sportlichen Laufbahn ist immerhin der „Gienger-Salto“ überliefert. Etwas Vergleichbares hat der 61-Jährige unter der Reichstagskuppel vermissen lassen. Ähnliches könnte Kohde-Kilsch passieren. Dem Magazin Der Spiegel sagte sie dieser Tage: „Bei uns war alles Mittelschicht. In den anderen Ländern gab es Unten und Oben. Jetzt geht es bei uns auch so los.“ Das ist zumal aus linker Perspektive wohl richtig. Doch wie ein von gründlicher Marx-Lektüre gesättigtes politisches Programm klingt es noch nicht. Und wie eine Bundestags-Rede erst recht nicht. Es ist wohl auch kein Zufall, dass Lafontaine für Kohde-Kilsch den Sportausschuss auserkoren hat. Aber auch dazu müsste sie es erst mal in den Bundestag schaffen. Und es in den Bundestag zu schaffen, das bedeutet, einen der anderen Kandidaten bei der Versammlung am Sonntag zu verdrängen. Sie müsste so fies zu anderen sein wie Steffi Graf angeblich früher zu ihr. Selbst bei der Linken gewinnen ja nicht immer alle.

 

Kohde-Kilsch wurde zuletzt mit den Worten zitiert: „Vielen Politikern fehlt Herzblut. Sportler haben mehr echte Emotionen.“ Am Dienstag schrieb sie in einer SMS an diese Zeitung: „Ich habe mich nach Überlegung dazu entschieden, bis einschließlich 5. Mai keine Interviews mehr zu geben. Vielen Dank für Ihr Verständnis.“

Quelle: MZ >>>>> weiterlesen

Soweit denn die Bereitschaft als Verantwortliche für eine Partei Werbung zu machen.

Weit größere Aufmerksamkeit verdient in diesen Zusammenhang aber der Newsletter, welcher von einen anderen Mitbewerber per Internet in Umlauf gebracht wurde und in dem um Stimmen für das Mandat gebuhlt wird. Während der Aufbereitung dieses Artikel sind bereits drei weitere Mailzuschriften gleichen Inhaltes in unseren Mail-Postfach gelandet. Dort lesen wir dann wie folgt:

—–Ursprüngliche Mitteilung—–
Von: Lothar Schnitzler <info@lothar-schnitzler.de>
An: Verborgene_Empfaenger:;
Verschickt: Sa, 4 Mai 2013 4:26 am

 

Betreff: Lothar Schnitzler – Newsletter, Mai 2013

Lothar Schnitzler – Newsletter, Mai 2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

am Sonntag, den 5.5., ist es so weit. DIE LINKE. Saar wählt ihre KandidatInnen für den Bundestag. Auch ich werde kandidieren. Wir stehen vor einer wichtigen Weichenstellung für unseren Landesverband. Mit meiner politischen Erfahrung möchte ich der Linke Saar im Bundestag eine nachhaltige Stimme geben. Als ehemaliger Vorsitzender des Innenausschusses im saarländischen Landtag habe ich gelernt, wie wichtig eine gerechte Lasten- und Einnahmenverteilung zwischen Bund, Land und Kommunen ist. Die saarländischen Kommunen stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand. Nur eine Initiative auf Bundesebene kann hier eine finanzielle Verbesserung erreichen. Auch darf der Bund keine Gesetze mehr beschließen, für deren Kosten Land und Kommunen aufkommen müssen. Dafür setze ich mich ein. Meine Erfahrungen aus meiner Zeit im Haushalts- und Finanzausschuss des saarländischen Landtags werden mir dabei helfen, entsprechende Initiativen im Bundestag auf den Weg zu bringen. Nicht umsonst heißt es: ohne Moos nix los. Die bestgemeinte Politik kann nur dann umgesetzt werden, wenn sie finanziert werden kann. Eine sozial gerechte Politik fordert eine starke Linksfraktion. Ihr möchte dazu beitragen, dass eine gute Politik für das Land gemacht wird. Deshalb bitte ich um eure Stimmen.

 Mit solidarischen Grüßen

Lothar

Soweit die Mail, aus welcher die persönliche Ansprache hier ungekürzt und unverändert wiedergegeben ist.

Nun zu der entscheidenden Frage. Wer wurde denn alles eingeladen um seine Stimme für Lothar Schnitzler abzugeben? Diese Mail ging nachweislich an Gilbert Kallenborn, welcher vor zwei Jahren wegen seiner Kritik an der Partei, aus Dieser entsorgt wurde.

Wir machen es einfach und lassen hier den so Begünstigten selber zu Wort kommen:

Nie wurde besser bewiesen, dass die Linke Saar seit Jahren mit falschen Mitgliederzahlen und -Konten sowohl scheinbar die Bundespartei und am Ende den Wähler politisch betrügt:

Denn ich bin keine Person, die grade mal so „übersehen“ wurde. Ich bin bekannt, weit über das Saarland hinaus, als schärfster Kritiker von Lafontaine und seiner Parteidiktatur. In meinem gesamten Leben habe ich noch nie eine Mail des ex-MdL DIE LINKE SAAR, Lothar Schnitzler, erhalten.

Ich hatte ihn auch nie kritisiert sondern eher neutral betrachtet, und keine Konflikte mit ihm gehabt, es waren von Schnitzler auch keine eigenen Wahlfälschungen bekannt geworden im KV Saarbrücken wie etwa unter dem MdL Schumacher, im KV Saarlouis, wohl aber war Schnitzel als am Ende nicht gehörter Zeuge vor den Saarländischen Verfassungsgerichtshof geladen worden, bei der Anfechtung der Landtagswahlen 2009.

Wieso ich jetzt zu seiner Wahl am 5.Mai 2013 eingeladen werde, an der ich als aus der Partei ausgeschlossener gar kein Wahlrecht mehr habe, könnte aus eine Einladung zur Wahlfälschung gesehen werden?! Nein, danke!

Es zeigt sich, dass hier einfach auf einen „Pool“ bis auf das Jahr um etwa 2009 zurückgegriffen wird.

Die Partei Die Linke Saar benutzt Karteileichen, Ausgeschlossene, Ausgetretene, Nichtbeitragszahler (= direkter Parteiausschlussgrund im Osten, im schrumpfenden Westen werden sie einfach mitgeschleppt) und sogar Verstorbene, um so scheinbar eine hohe Mitgliederzahl vorzutäuschen, die dann auch die Anzahl von Delegierten zu Bundesparteitagen bedingt und künstlich hochschraubt.

Meine Kritik an solcherart Vorkommen war mit ein Grund, aus der Partei ausgeschlossen zu werden. Die geäußerte Kritik hat sich mehrfach, so wie auch jetzt als voll berechtigt bestätigt!

 Gilbert Kallenborn

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Fotoquelle: Wikipedia / Author de:User:Pixelrausch

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cc-by-sa/2.0/de

13 Kommentare zu “Wurden Tote zu Wahlen geladen?”

  1. David sagt:

    Lothar Schnitzler verfügt über eignene Kontakte, wo er die her hat? Keine Ahnung. Aber das sind keine Daten von der LGS! Daruas etwas zu konstruieren fällt mir schwer, weil Lothar nicht die Partei, sondern eine Einzelperson ist, das ist ein Unterschied.

    Solche Datein einzelner gibt es zu Hauf, ich wundere mich auch immer und findes es nicht ok

  2. Jürgen sagt:

    Lothar Schnitzler hatte die AG Basisdemokratie auch im Verteiler!!!

  3. exlinker sagt:

    jo
    ich glaub der schnitzler verteiler hat noch ganz andere jungs im verteiler
    einfach dezent rückmailen und den sachverhalt schildern
    dann löscht der dich aus dem verteiler

    was die verwaltung der partei angeht kann man eh nur noch müde
    lächeln und sich auf den webseiten der lINKEN ansehen was vor jahren mal
    aktuell war und nie geändert wird
    das juckt die auch nicht weiter und wie gesagt im september packen die eh ein
    es wird auch zeit
    im bundestag sitzen dann im idealfall nur cdu, spd und grüne
    alle guten dinge sind 3 – und das wünsch ich mir jetzt einfach mal
    lg

  4. Zeitzeuge sagt:

    Im Kreis SLS Partei Die Linke. hatte der ehemalige Kreisgeschäftsführer die Hoheit über die Mitgliederdaten bis er aus zeitlichen Gründen die Liste an den Kreisvorsitzenden Schumacher abgab (Zeit bis 2010).
    die Ortsverbände sollten immer melden, wer ausgetreten, verzogen oder verstorben war, um die Liste zu korrigieren.
    Teilweise geschah eine Korrektur bis Schumacher keine Änderungen mehr vornahm. Somit schleppten alle OV die Daten weiter mit und es landeten oftmals Einladungen und diverse Post bei verzogenen, ausgetretenen und verstorbenen (wo sich Angehörige beschwerten).
    Schnitzler ist das gleich Rad im Getriebe dieser Linken, er ist für mich nie vertrauenswürdig gewesen, weil er alles duldet, was in diesem Landesverband geschieht. Als Schulpsychologe müsste er aufschreien, wenn es um Schikanieren von Mitgliedern geht. Er hält es wie die der Affen, nichts sehen, nichts hören und nichts tun.
    Er will, dass „eine gute Politik“ gemacht wird. Dies anzukurbeln, dafür hatte er viele Jahre Zeit. Was geschah, dies wissen viele, nämlich wenig.

  5. ex linker sagt:

    was die „qualität“ der arbeit von W.Schumacher angeht kann ich nur beipflichten.
    er kann es nicht und ist mit allem überfordert.
    wenn mal was angestoßen wird sind es einmalige sachen oder man wiederholt einfach das altbekannte.
    siehe kommunalordner – als man da jetzt noch was reißen könnte. nach 4 jahren in den gemeinderäten ist außer warmer luft doch nicht viel passiert was den aufwand und das getöse lohnt.
    man ist und bleibt das 5. rad am wagen und nach dem wahldebakel im september wird sich das ganze in scheiße auflösen.
    dann ist weit und breit kein strohhalm mehr da und der kreisvorstand wird den rest an kohle noch für eigene projekte verausgaben und in 2014 ist dann wirklich nur noch die schlacke über

    und was an burschenschaftlern so rumkriecht lol

  6. ex linker sagt:

    apropos
    falls die toten bald auferstehen könnte es am Kreisgeschäftsführer liegen
    http://www.youtube.com/watch?v=Loyc0LhMJgA&list=UU3CzyHUmi6hxvl7I6OGFonQ
    wer sich mal richtig reinziehen will wie die LINKE im Kreis Saarlouis so tickt
    der ist hier richtig
    mir wird jetzt auch klar wieso der so gerne raucht – logo
    weil jahwe es so will
    lol

  7. Shocking Blue sagt:

    Schmerzensgeld kann bei wem beantragt werden?

  8. amore mio sagt:

    „die Ortsverbände sollten immer melden, wer ausgetreten, verzogen oder verstorben war, um die Liste zu korrigieren.“

    Also es gibt Kreisverbände, da wäre das gar nicht möglich gewesen, da wusste unter der Kreisverbandsebene (und dort auch nur ein paar Auserwählte) kein Verantwortlicher, wer Mitglied war, wer neu eintrat und wer austrat. So gewollt von oben, damit kein Verantwortlicher mal Kontakt zu den Mitgliedern aufnehmen kann, man könnte sich ja dort beliebt machen. Also wurde der Datenschutz vorgeschoben, um anschließend aber frech-dreist zu sagen: Es wurde nichts für die Mitglieder getan

  9. Vivi sagt:

    an 6
    Oh Gott

    das ist der Kreisgeschäftsführer von Saarlouis???????
    ich verlasse morgen die Partei.

  10. Gilbert Kallenborn sagt:

    Das Video -Link unter Kmm. 6, ex-Linker -gibt einen realistischen Eindruck über den heutigen Zustand des KV Saarlouis – eine Mischung von getarnter Burschenschaft mit Geheimzirkeln,Freimaurern und Bibelforschern der zugekifften Art,all diese Schattierungen und Personen wie mini-Grüppchen tummeln sich unter dem Deckmantel „Die Linke “ und damit auch ja nie der Nachschub ausginge´-wird die Legalisierung von Dope gefordert. Kommt mir vor wie Sandmännchen,nur 40 Jahre zu alt : „….und morgen erzählt euch der gute Onkel ein anderes Märchen..“

  11. David sagt:

    Oh my god… das kann man sich echt nicht antun dieses Gelaber….

    Aber den Rundumschlag und die Plattitüden von Kallenborn auch nicht.

  12. Ingo Engbert sagt:

    # 11

    Demokratie besteht aus Rede und Gegenrede. Was ist daran negativ? Nur da sie von Kallenborn kommt muss es keine, oder auch nicht nur eine, Plattitüde sein. Eure privaten gegenseitigen Unverträglichkeiten solltet ihr dort austragen wo sie hingehören, in euere eigenen Wohnzimmer, denn ein Großteil der Allgemeinheit wird daran kaum interessiert sein.
    Du regst dich über die Zensur eines einziges Wortes auf, ohne selber beurteilen zu können was denn nun von Kallenborn öffentlich wird oder nicht. Ich bleibe dabei, ein Wort wie „Paranoid“ gehört, Anonym geschrieben hier nicht hin. Das ist eine schlimme Beleidigung, gegen die sich der so Beleidigte nicht wehren kann!
    Es kann auf so ein Blog nun einmal nur einen Schiedrichter geben. Sollte das jemand nicht akzeptieren können, sollte er sich bitte die Mühe machen selber aktiv zu werden.

  13. Westverwandtschaft sagt:

    Eine Unterhaltung mit Freuden aus der ehem. DDR über die Zustände in der Partei die Linke im Kreis Saarlouis ergab folgende Meinung aller in der Runde sitzenden:

    Der gesamte Führungsstil der gewählten auf Kreisebene in Saarlouis ist für DDR- Opfer und die Wendekinder eine Zumutung in höchstem Maße. Die Machenschaften und dargestellten Erlebnisse zeigen auf, dass sie mit den selben Methoden des Rufmordes, der absoluten Verleumdung und der totalen Intriganz gegenüber den Mitgliedern arbeiten und auch den Wähler gewaltig an der Nase herum führen. Wenn die Gewählten auch nichts mit DDR- zu tun hatten, sie wenden Stasi- Methoden an.
    Die Linke im Osten hingegen leistet eine gute Arbeit.
    Alles was nach DDR schon riecht, ist nicht wählbar. So die Meinung von Betroffenen, die zu DDR- Zeiten die Hölle erlebt haben und trotz dieser Erlebnisse realistische Betrachtungsweisen bevorzugen.
    All dies zeigt uns, dass Parteigenossen der Linken, die eine absolute Aufarbeitung innerparteilich in Fragen DDR- Vergangenheit wollen, durch diese Machenschaften in der Westlinken komplett gebremst werden und somit vor dem politischen Gegner niemals bestehen können, weil ein Geschmäckle bleibt, was immer wieder nach Stasi oder SED- riecht, da diese auch im Westen ihr Unwesen trieben.

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