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RENTENANGST

Wir voten gegen Lafontaine

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 20. Mai 2012

Wir brauchen Oskar Lafontaine – als Berater

File:2008-02-16-Oskar Lafontaine 0109.JPG

So hat sich denn in diesen Tagen eine ganz und gar den Religionen abgeschworene Gemeinschaft auf den Weg gemacht ihren eigenen Messias zu finden. Folgt sie, die Gemeinschaft dem Volksmund welcher lautet: „Not lehrt beten ?“

Wie einst schon Martin Luther mit seinen 95 Thesen an dem Hauptportal der Schlosskirche in Wittenberg auf seine Belange aufmerksam machte, versucht heute eine Gruppe von Verzweifelten und Führerlosen (Weimar?) im Internet für ihren Mentor zu werben. Dabei wäre es für sie doch so einfach, sie brauchten nur ins Saarland umzusiedeln.

Das hat es doch in der Geschichte der Menschheit immer wieder gegeben: Viele Religiös geleitete Gruppen verließen ihre Länder und  zogen unter anderen nach Russland, Siebenbürgen, Südafrika, Amerika oder auch Australien. Alles Gruppen, welche dem Ruf eines Messias folgten. Warum sollten nicht heute welche ins Saarland ziehen ?

Wir lesen also folgendes im Aufruf:

„Fünf Jahre nach ihrer Gründung steht unsere Partei DIE LINKE vor großen Herausforderungen. Die Stabilisierung der Strukturen unserer jungen Organisation, auf die wir nach dem Wahl-Marathon der Jahre 2007 bis 2010 gebaut haben, ist nicht ansatzweise abgeschlossen. Wir sind mit der Frage konfrontiert, wie wir unsere Antworten auf die gesellschaftlichen Probleme so vermitteln können, dass unser Rückhalt bei den Menschen steigt anstatt dass wir Mitglieder in der Partei und an Einfluss in der Gesellschaft verlieren.“

Auch nach fünf Jahren ist die Partei noch jung! Ein normal entwickeltes Kleinkind ist in der Lage nach spätestens 18 Monaten selbständig zu laufen, während eine Partei nach mehr als fünf Jahren immer noch auf die Suche nach einem Blindenhund ist. Die dem Aufruf folgenden sind nicht in der Lage sich innerhalb der Gesellschaft selbstständig zu bewegen. Emanzipation und Freiheit geht anders.

„Mitten in der Krise des Kapitalismus, mitten in den ökonomischen, sozialen und mentalen Wandlungsprozessen, die diese Krise auslöst, stehen wir genauso wie die anderen linken Parteien und Kräfte in Europa an der Seite der Menschen, deren Existenz bedroht ist. Doch im Gegensatz zu anderen europäischen linken Parteien, die genau wie wir glaubwürdig an den Prinzipien linker Politik festhalten, gelingt es uns nicht, in Wahlen Erfolge zu erringen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Unbestritten ist, dass ein Mangel an Einigkeit dazu beiträgt, unser Bild in der Öffentlichkeit zu schädigen. Das Letzte, was die LINKE braucht, das Letzte, was die Bevölkerung von uns erwartet, sind Personaldebatten und taktisch geprägte Scheindebatten.“

So ein Schwachsinn. Höchstens 1 % der wahlberechtigten Bürger geben bei der geringen Wahlbeteiligung noch ihre Stimme für eine Partei ab deren Aufrufer die Partei zu dem gemacht haben was sie heute ist. Würde die Bevölkerung etwas von euch erwarten würdet ihr die entsprechenden  Stimmen bekommen. Alleine schon dieser Aufruf ist eine einzige, einseitige Personaldebatte und taktisch geprägt! Es wird also wieder einmal genau das gemacht was keiner gebraucht, so wie der Schreiber des Aufruf formuliert.

„Dieses große und wichtige Projekt der LINKEN droht zum Opfer interner Querelen zu werden. Im Bewusstsein vieler aktiver Mitglieder und Sympathisant/innen ist DIE LINKE in großer Gefahr. Wir brauchen ein Mindestmaß an Geschlossenheit, Zeit und Kraft, um verlorenes Vertrauen und politische Handlungsfähigkeit zurück zu gewinnen.“

Dieses Projekt ist nur für diejenigen wichtig welche hier ihre Pfründe absichern wollen. 1 % der Bevölkerung ergibt bei 80 Millionen eine Gesamtzahl von 800 000. Darin sind auch die Mitglieder, welche dazu noch in Scharen davon laufen, und Sympathisanten inbegriffen.

„Die Persönlichkeit, die in dieser Situation am besten in der Lage ist, die Partei schnell aus der akuten Krise zu führen und mit Ruhe und Entschlossenheit ihre erneute Stärkung zu organisieren, ist der Gründungsvorsitzende unserer Partei, Oskar Lafontaine. Er genießt an der Basis der Partei DIE LINKE in Ost und West großes Vertrauen und hat die Autorität, unsere Partei durch die nun schwierige Konsolidierungs- und Aufbauphase zu führen. Zudem hat er in der Öffentlichkeit unbestritten die stärkste Wirkung aller LINKEN. Oskar Lafontaine besitzt nachweislich die Kompetenz und die Glaubwürdigkeit, in der jetzigen finanz- und wirtschaftspolitischen Lage unsere Alternativen für eine solidarische Gesellschaft, für ein echtes europäisches Miteinander zu verdeutlichen und mit Entschiedenheit und Nachdruck für eine Politik der sozialen Gerechtigkeit, der Demokratisierung der Gesellschaft und des Friedens einzutreten.“

Wofür braucht ihr eine Persönlichkeit welche euch führt? Die beste Persönlichkeit ist man immer zuerst selber an seinen eigenen Platz vor Ort. Begreift einmal das Politik harte Arbeit ist und kein fruchtloses ideologisieren. Auch das Selbstmitleid und beweinen der eigenen Unfähigkeit hat mit aktiver Politik wenig gemeinsam. Lafontaine steht für Stalinismus, Politik von Oben und absolute Untertätigkeit. Ein politischer Spinner dessen einziges Ziel es ist seine ehemalige SPD in den Abgrund zu führen, koste es was es wolle. Dabei ist ihm die LINKE vollkommen egal. Lafontaine stände für Demokratie ist hier der größte Witz. Seht auf diese Partei im Westen, das ist exakt das was ihr mit euren Oskar übriggelassen habt.

Es wäre darum sehr gut wenn Pragmatiker aus dem Westen und Osten des Landes die Oberhand über die vielen Sektierer und Spinner im Westen bekommen würden. Vielleicht würden diese lernen das Politik erarbeitet werden will. Alleine aus dem Grund wäre es sehr wichtig  Dietmar Bartsch würde seine Kandidatur nicht zurückziehen.

Einen sehr guten Beitrag lesen wir am Wochenende in einem Interview welches die TAZ mit Katherina Schwabedissen führte was zeigt das es auch im Westen „Normalos“ gibt ?

Die Überschrift über dieses Interview:

„Wir brauchen Oskar Lafontaine – als Berater“

LINKE Katharina Schwabedissen, NRW-Parteichefin, will eine weibliche Doppelspitze. „Wir sind nicht das schmückende Beiwerk. Wir meinen es ernst“

taz: Frau Schwabedissen, ist die Linkspartei schon ganz kaputt oder noch reparabel?

Katharina Schwabedissen: Natürlich reparabel. Nur weil wir eine Wahl verloren haben, geht doch Partei Die Linke nicht kaputt.

Deshalb nicht. Aber weil sich die Flügel, Ost und West, mit solcher Inbrunst verachten.

Das stimmt nicht. Uns in Nordrhein-Westfalen haben viele GenossInnen aus dem Osten im Wahlkampf unterstützt. Dass es eine Spaltung in Ost und West gibt, das stimmt schlicht nicht.

Aber Dietmar Bartsch gegen Oskar Lafontaine – da sausen doch zwei Züge aus Ost- und Westdeutschland aufeinander, letzter Halt in Göttingen.

Nein, die beiden verkörpern unterschiedliche Politikvorstellungen. Aber es gibt auch viele in der Partei, die sagen: Wir brauchen eine andere Form der Personalfindung. Die Partei diskutiert das derzeit lebhaft. Das ist gut so.

Ist dieses Schauspiel, dieser Mann-gegen-Mann-Showdown, nicht genau die Art von Politik, die viele Bürger nervt?

Das kann man so pauschal nicht sagen. Die SPD-Troika tritt in trauter Eintracht auf, aber innerparteilich wird gerangelt, wer Kandidat wird. Das wird ja auch nicht als der Niedergang der SPD verstanden, sondern als Streit unter drei Jungs. Was mich stört ist, dass es noch immer die männliche Dominanz gibt. Wir leben im 21. Jahrhundert! Es gibt fähige Frauen in der Linken. Wir müssen mal darüber reden, ob es in Ordnung ist, dass zwei Männer über die Führung streiten, und daneben darf eine Frau drapiert werden.

Das ist jetzt die Inszenierung: Bartsch und Lafontaine suchen die Frau an ihrer Seite aus dem anderen Lager

Und sie finden derzeit keine. Die Frauen reden derzeit lieber miteinander darüber, was sie wollen. Das ist gut so.

Was halten Sie von Katja Kippings Idee einer Frauenspitze?

Find ich großartig.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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41 Kommentare zu “Wir voten gegen Lafontaine”

  1. GillaSchillo sagt:

    Die OSKAR-Linke ist aus zwei Landesparlamenten krachend hinaus geflogen.

    Hoffnungsträger sehen völlig anders aus.

    Eine neue Linke ist möglich, aber nur ohne Lafontaine!

  2. emschergenosse sagt:

    Find ich großartig.“ – Ich auch!

    Und du als die ZWEITE Frau dazu. Wenn/dann muss man nicht immer um den heissen Oskar herumreden. Es wird Zeit, dass du sagst: „Oskar, hau ab!“ Du kannst nur gewinnen. Und du wirst dich dadurch bestens profilieren, wenn du dich heute öffentlich gegen den SPD-Clown wendest. NEIN – du bist nicht zu klein dazu!

    Von Katja wirst du einiges lernen können und sie von dir. Lasst es rauschen – ihr Mädels; greift an. Und damit könnt ihr Oskars Partnergenossin ebenfalls kalt stellen. Und mit euch Spitzen wird Bartsch gern Bundegeschäftsführer.

    Es wird Zeit für diese Revolution, sonst hat die Linke verloren. Für alle Zeit. Und versinkt in ostdeutsche Lethargie…

    Traut euch!!! Oder wisst ihr immer noch nicht, dass Politik ein schmutziges Geschäft ist? Seit Günter Blocks müsstest du das doch wissen.

    Katja und DU könntet einiges retten. Vielleicht sogar DIE LINKE.

  3. Pimpf sagt:

    Es wird höchste Zeit, dass die Frauen aufstehen!!!!!! Traut Euch!! Unterstützt Bartsch und bringt gemeinsam mit den Realos aus Ost und West die Partei auf den richtigen Weg. Wer sich klar mit der Materie über Jahre befasst hat, erkennt, dass es gar keine andere Möglichkeit zur Erhaltung der Demokratie gibt. Die Methoden eines Maulkorbes haben in der heutigen Zeit keinerlei Berechtigung mehr. In die Ämter sollen Mitglieder, die es sich verdient haben, nicht A…kriecher und von Oskar installierte Typen, die keiner vorher kannte! Übrigens sind die Auszüge aus dem Aufruf nichts als Hetzparolen gegen Mitglieder und ehemalige Mitglieder und ein Armutszeugnis einer kläglich gescheiterten Clique.

  4. amore mio sagt:

    Oskar muss weg, sonst wird es weiter talwärts gehen –
    Oskar ist wie ein abgehalfter Schauspieler, der sich auf Lorbeeren aus Uropas Mottenkiste ausruht

  5. Waldschrat sagt:

    Oskar’s Starallüren müssen abgestraft werden.

  6. Waldschrat sagt:

    Lili Schlumberger-Dogu aus München, Sprecherin der LINKEN KV München
    … Wir brauchen eine geschlossene kämpferische LINKE und kein Anbiedern an die anderen Parteien!

    Lili Schlumberger-Dogu hat scheinbar Wahrnehmungsprobleme.

    Wer hat sich permanent der SPD Saar angebiedert?
    Der Machtbesessene von Palazzo Oberlimburg!

  7. AlternativerLinker sagt:

    Fehlt jetzt nur noch, dass eine/einer schreibt, Oskar muss Parteivorsitzender werden, weil er fotogen ist.

  8. bertablocker sagt:

    Wer das schreiben sollte, hat NULL Kennung von Proportionen; das Köpfchen sieht aus wie eine Apfelsine …

  9. Anti_LBS-Team sagt:

    Um dem Idol und seinen Hofnarren/Hofschranzen wieder den Weg nach Berlin zu ebnen, steht die Oskar-Linke nach den beiden Niederlagen unter starkem Strom – Machtstrom.
    Oskar vertieft die Gräben.
    D. Bartsch darf nicht klein beigeben.
    Oskar kann gehen. Die Kommunistin kann er gleich mitnehmen.

  10. RoteSocke sagt:

    Wie viel Steuern verschwendet der Staat jährlich um diese Oskar-Linke zu finanzieren?

  11. Thomas A. Bolle sagt:

    http://nachrichten.t-online.de/umfrage-negativrekord-fuer-linkspartei/id_56554230/index

  12. Bednarek sagt:

    Was der Gewerkschafts-u. EX-SPD-Clan (Ernst, Maurer, Dreibus, Lafo, Ulrich, Krämer, Bierbaum, Linsler usw.) in der Partei angerichtet haben, kann doch nicht schon vergessen sein?

  13. Gilbert Kallenborn sagt:

    Alles richtig.

    Nur für die Saar gilt -selbst wenn er auch hier endlich verschwände, er hat diese Nachzucht der Abnicker installiert,die er noch vom Rollstuhl im Altenheim aus dirigieren kann. Die Saar-Befreiung von Lafontaine wird die letzte aller Bundesländer sein. Und gerade eben sah ich ihn wieder Maulkörbe verteilen,in den ARD-Nachrichten:
    ” Es sind 10 -15 Leute ,die die Partei durch ständige Personaldebatten in Schwierigkeiten bringen…” Aha, zuvor waren es die Saar -”Prozesshansel” jetzt wurden die Querulanten nach Berlin verlegt. Die Saarländischen sind ja fast alle aus der Partei geschmissen worden. Dann pass mal auf,Napoleon mini. Die Berliner Schnauze (n ) kriegs du nicht klein.Das sind keine Schumachers und keine Kriech-Lutze s,die pflegen den aufrechten Gang.

  14. Omannomann sagt:

    Ab in die Wüste mit allen Oskar-Scheinlinken und allen Ex-Wasglern. Die WASG hat sich der PDS.Linkspartei angebiedert. 2005 sagte O.L.: Was soll ich mit einer zwei Prozent-Partei. Wir müssen mit der PDS zusammengehen.

  15. bertablocker sagt:

    …und allen Ex-Wasglern.“

    ‚tschuldigung – aber das ist doch völliger Quatsch. Du kannst doch nicht alle ex-WASG-ler in die Wüste schicken, weil Oskar sie als 2 % – Partei de-klassifizierte. Denk doch mal ein wenig nach! Und bleib auf dem Teppich.
    Gefühlt sind die die Schlimmeren, die als Westdeutsche in die PDS-SED eintraten. Diese Verknüpfung ist ein wenig kompliziert – nicht jeder versteht sie.

  16. Diogenes sagt:

    Hallo, Bertablocker, aus welcher finsteren Parteivergangenheit stammst denn Du?

    Nach meiner saarländischen Erfahrung hat sich hier die ex-WASG – ganz ungeschwisterlich – die ex-PDS „unter den Nagel“ gerissen, vermutlich um so die besser gefüllte Parteikasse übernehmen zu können. Eine gleichberechtigte Vereinigung jedenfalls hat es 2007 nicht gegeben. Daran und an den unterschiedlichen Kulturen krankt die LINKE bis heute – auch in Berlin.

    Als beleidigend empfinde ist Deine unqualifizierte Aussage:
    „Gefühlt sind die die Schlimmeren, die als Westdeutsche in die PDS-SED eintraten.“

    Wie kommst Du denn zu diesem ausgemachten Unsinn?
    Ist mein Eindruck falsch, dass Du wie viele andere ex-WASGler einen durch nichts zu begründenden PDS-Kommunistenhass pflegst und bis heute ex-PDSler (alte und spätere) grundlos verachtest? Typisch SPD, fällt mir dazu ein.

    Wie soll aber bei dieser Grundeinstellung eine Zusammenarbeit funktionieren? Und wieso bist Du nach der Vereinigung mit der von Dir gehassten PDS in der gemeinsamen Linken geblieben? Weil „ihr“ die Mehrheit hattet?

    Ich selbst bin 2006 in die PDS.Linkspartei eingetreten, nicht aus Liebe oder Überzeugung, sondern weil für mich die total zerstrittene ex-WASG nicht in Frage kam! Umgekehrt hätte die PDS nie mit der WASG fusionieren sollen und lieber eine Kleinpartei bleiben, um die bis heute andauernden Streitereien der LINKEn zu vermeiden, die Oskar – herrschfähig, aber führungsunfähig – ja nie hat schlichten wollen, im Gegenteil.

    Hauptschwäche des Gründungsprozesses war die Unterlassung, die unterschiedlichen Parteikulturen von PDS, WASG, Grüne und ggf auch anderer Mitgliedergruppierungen miteinander zu versöhnen und eine „linke“ Gemeinsamkeit zu entwickeln. Das heute beklagte Fehlen dieser Gemeinsamkeit auch als einer vertrauensvollen Zusammenarbeit miteinander, läßt die Partei derzeit zerbröseln. Dieser Prozess wird vorläufig nicht aufzuhalten sein, und mit Oskar am allerwenigsten.

  17. Gilbert Kallenborn sagt:

    Doch. Ist ganz einfach zu verstehen:
    Weil KPD und DKP zu blöde waren, diese 2 % zu bekommen und unter 1,5 lagen, da wurde der Deckmantel geändert. Die alten SED-Blockflöten und STASI Umfelder, das privilegierte Fett, das oben schwamm in der DDR, während das Volk fürs Plansoll malochen durfte, wurde eben zu „Die Linke“. Da mögen sich die Geburtshelfer von WASG und PDS untereinander streiten, wer das Kind DIE LINKE gebar, das Kind ist verkrüppelt.
    Zuviele Medikamente. Zuviel DDR-Gift, hält kein Neugeborenes aus. Und der Opa Lavo bringt zum Spielen Maulkörbe.
    Hier mein Kleines, zieh das an. Ah, fein -gelle? Ist vom Onkel Honecker, der hat ganz viele davon übrig.

  18. bertablocker sagt:

    #16

    „Hallo, Bertablocker, aus welcher finsteren Parteivergangenheit stammst denn Du?“

    Weder/noch! Aber scheinbar ticken die Uhren an der Saar anders! Nimm mal die Scheuklappen ab, dann verstehst du. Und dann schliesst du nicht von eurem Lafo-Saar-Konzentrat auf andere Gegenden.
    Und warum unterstellst du mir in deiner Scheuklappen-Mentalität, dass ich Kommunistenhasser bin? Allein dein einleitender Satz steht in einer gewissen Diskrepanz zu deinen sonstigen Ausführungen in diesem Blog. Damit bescheinige ich dir, dass dein Eindruck falsch ist!

    Viele WASG-ler ahnten nicht im Geringsten, wo Oskars Gedankengänge hinführten. Nicht einmal nach dem letzten Parteitag in Ludwighafen, als er den WASG-Delegierten das Messer auf die Brust setzte. Und du musst zugeben, dass besonders die PDS-ler im Saarland jahrelang hinter Oskar hergetrottet sind – mit den Scheuklappen, die ihn zu dem gemacht haben, an dem heute berechtigt geschraubt wird. Deswegen versuche nicht den Eindruck zu erwecken, die WASG-ler ausserhalb dem Saarland sind schuld. Auf jeden Fall hatten die irgendwann eher den Durchblick, ausser denen an der Saar, wohin die Reise mit Oskar geht, die Reise, die von der bundesweiten Mehrheitsmasse der alten PDS gestützt wurde. Die paar Stimmchen der übriggebliebenen WASG-ler, die dem Gründungsgedanken verpflichtet waren, HARTZ IV abzuschaffen – Oskars Lüge – machten in der Linkspartei den Kohl nicht fett. Die Mehrheiten der Quellpartei PDS machten Oskar zu dem „Despoten“, der er heute ist oder noch versucht zu sein.
    Ich bin lange schon von diesem Laden weg, als ich erkannte, dass ich auf Oskar reingefallen war. Die ORP – Oskars Rachepartei – bzw. die PDL muss weg. Leider hat er immer noch Rückhalt in der dieser alten PDS; die WASG-Leute an der Saar waren immer schon anders. Das weiss man heute: Sie waren „Oskars „spezial subversive Elemente“ und hatten nie etwas mit der Nürnberger „ASG“ zu tun – konstatiere ich einmal.

    Und glaube mir – ich weiss wovon ich rede. Dazu gehören auch Kenntnisse von den Verknüpfungen zu den Betonkommunisten in Rheinland-Pfalz, die laut gestriger Pressemeldung voll hinter Oskar stehen. Es geht nur um Macht. Das ist um so verwerflicher, dass diese Macht offen gehandelt wird. Die ASG-Idee ist seit langem tot!

  19. bertablocker sagt:

    Nachtrag:

    Ich bin lange schon von diesem Laden weg, als ich erkannte, dass ich auf Oskar reingefallen war.

    Denn mir war früh klar, dass diese Oskar-Partei von innen durch demokratische Vorgänge nicht umgestrickt werden kann. Es ist ein Dogma, dass Andere nicht geändert werden können – auch oder besonders nicht durch „demokratische“ Prozesse. Es geht nur, dass ich verändere – mindestens meine Einstellung.

    Und diese Wahrheit will man an der Saar, und nun auch vermehrt in Rheinland-Pfalz, nicht wahrhaben: Die ehernen, aber einfachen Gesetze der Gebrauchs-Psychologie.

    Oskar wurde stark gemacht – durch „euch“; du verstehst?! Es ist ganz einfach: Wenn Oskar nicht gewählt wird, geht er. Sang- und klanglos. Er wird sich nie beugen.

  20. Diogenes sagt:

    ach, Gilbert, wem dient Deine DDR-SED-Stasi-Dauerschelte – 22 Jahre nach der staatlichen Vereinigung?

    DDR-Bürger haben und tragen ihre Vergangenheit, so oder so. Und wir Wessis haben sie nolens-volens mitzutragen, sonst hätten wir weder 1990 noch 2007 vereinigen dürfen. Letztere war aber keine Vereinigung „auf Augeshöhe“, sondern – möglicherweise beiderseitig – der Versuch, die jeweils anderen über den Tisch zu ziehen. So gab es zu Beginn absichtlich (!) keine paritätische Vorstandsbesetzung mit der Begründung, die Besten sollten gewählt werden. Und wer waren „die Besten“? Im Saarland überwiegend diejenigen, die sich gegenseitig und die Oskar (!) aus SPD- und Gewerkschaftszeiten kannten.

    Bei den Kandidaturen um Mandate hatte Oskar 2007 geschickt als Marschrichtung ausgegeben, „nur Erfahrungsträger“ sollten kandidieren dürfen, womit die ex-PDSler naturgemäß ausgeschlossen waren. Stilles Fernhalten der dringend gebrauchten, aber aus SPD-Zeiten verhassten „Kommunisten“, bis heute. –

    Frage an Dich, Gilbert: Kann so ein vertrauensvolles Miteinander funktionieren?

  21. Gilbert Kallenborn sagt:

    Sag mal Diogenes – willst du mich und alle Leser hier „verarschen“?

    Nachdem erkannt wurde, wie tief die Spuren der STASI wirklich sind, wieviele Maulwürfe die mit den Stimmen ahnungsloser Wähler in den Landtagen und im Bundestag unterbrachten, wo die Täter inclusive der Folterer von Bautzen als STASI-Beamte heute fette Rente beziehen – die Opfer aber um Entschädgung kämpfen müssen, ihre eigenen Leben und die der gesamter Familien kaputtgemacht wurden, da kommst du mit „…22 Jahren“ als sei da eine Zerfallsgarantie für die rote Gestapo gegeben, es bliebe nach ein paar Jährchen nichts mehr übrig?
    Und wer soll ein „vertrauensvolles Miteinander“ je gewollt haben, diese Wölfe im Schafspelz? Die Stasi lebt und ihre Fratzen siehst du auch im Saarland.

    22 Jahre nach der – was? Die Bürgerrechtler, die die DDR zusammenbrechen liessen, erklären keine 22 Jahre und – alles gut.
    Ich trage überhaupt nicht mit, daß hier Leute wie der MdB Thomas Lutze kandidieren und dabei ihr eigenes Aufwachsen im Stasi-Umfeld der DDR als Prvilegierte dem Wähler verschwiegen (Wahl v-.Lutze in Merzig 2009, ich war selber Delegierter und – getäuscht-wählte ihn, schrieb sogar noch obendrein einen pro-Lutze Leserbrief in der Saarbrücker Zeitung ).

    Weisst du – ich schelte meine Katze, wenn sie tote Vögel anschleppt. Die Vögel der Stasi schelte ich nicht – die bekämpfe ich. Die echten Lebensläufe dieser MdL und MdB sind immer noch nicht vollständig aufgeklärt.
    Wem das „dient“? Der Wahhrheit, Fremdwort für Arschriecher, die sich für Posten und Pöstchen verkaufen.

  22. Dr. A.R.Schloch sagt:

    # 15
    Und du musst zugeben, dass besonders die PDS-ler im Saarland jahrelang hinter Oskar hergetrottet sind – mit den Scheuklappen, die ihn zu dem gemacht haben, an dem heute berechtigt geschraubt wird.

    Wie kommst Du zu dieser abstrusen Behauptung?
    Möglich, dass einige mit Scheuklappen hinter dem Zar von der Saar hergetrottet sind. Daraus auf alle saarländischen PDSler zu schließen, ist falsch.
    Viele saarländischen PDSler haben für den abgehalfterten SPD-Star Oskar keinen roten Teppich ausgerollt. Ihrerseits wurden NULL-Bemühungen unternommen, sich als Speichellecker zu profilieren.

  23. ichgreifmirandenkopf sagt:

    Woher will man denn wissen, ob alle PDS- ler Kommunisten sind (waren)?? Oder einige WASG- ler auch oder nicht??? Ich würde mir da niemals ein Urteil erlauben- PAUSCHAL! Gespräche mit Ostlinken ergaben, dass auch nicht alle Kommunisten sind und waren. Dieses Pauschalisieren kotzt mich an. Das ist in meinen Augen dumm, egal wie man es betreibt. Dieses Gequake innerhalb der Linken: ÄÄ du bist das und ää dein Gesicht und Herkunft passt mir nicht…….hat DIE LINKE mit in den heutigen Schlamassel gebracht. Es wurde nur benutzt, um einigen ihre Pfründe zu sichern, nach dem Motto: „Ich oder Keiner!“ Da im Saarland die PDS nur ein kleines Häuflein war, hatten sie keine Chance. Es war durchtrieben und feige genug, auf den Kleinen herumzukloppen. Es gab im Saarland in der WASG – TOP Mitglieder und in der PDS auch. Diese sind alle VERTRIEBEN worden!! Dies Gedöns, wir sind die Größten und der Kasus Knaxus der Partei machte alles kaputt.
    Es ist nur meine Meinung. Übrigens nochmals, Olaf kam über NRW in den Bundestag!

  24. bertablocker sagt:

    auch ein nettes Muster, #22!

    „Daraus auf alle saarländischen PDSler zu schließen, ist falsch.“

    Ich darf nicht auf auf die Allgemeinheit schliessen (schliesse ich auch eigentlich nicht). War kleiner Testfall – meine Bemerkung…; deine antwort ist selbstredend!

    Aber „IHR“ schliesst auf ALLE WASG-ler, obwohl es nur um die Oskar-ler geht, denen er den Himmel vesprochen hat. Kommt mir irgendwie bekannt vor, diese verfahrensweise. Das ist so wie Mandat in die Linke einbringen, aber das Mitnehmen ist verboten. Hast du noch so ein eigentor?

    „IHR“ könnt es einfach nicht lassen, im alten Sumpf rumzustieren … – das Ergebnis im Konzentrat habt IHR nun an der Saar. Und dieser Funke ist nach RLP übergesprungen. Dort ist vermutlich die westdeutsche STASI-Zentrale. Aber das könnt ihr nicht wissen – damit habt ihr EUCH nie beschäftigt; denn euren Tellerrand habt ihr in diesem Zusammenhang nicht überblickt in eurem Saarland. Und ich werde jetzt auch nicht in die Tiefe gehen.

    Fragt EUCH mal ganz ehrlich: Seit wann seid ihr denn eigentlich gegen Oskar??? Und vor allem – WARUM? Hätte Oskar eurer Kritik stattgegeben, Mandate und Pöstchen an EUCH verteilt, wäret ihr heute treueste Gefolgsleute. So heissen diese heute eben Linsler & Co. Prüft EUCH dabei einmal, welche Führungsqualitäten IHR besitzt!

    Ssso!

  25. emschergenosse sagt:

    …dass der Lafontaine über NRW in den Bundestag kam, war gef… eingeschädelt – s’cusi – geschickt eingefädelt. So vermeidet man Nestbeschmutzung.

  26. ichbins sagt:

    und am Freitag hat keiner sich getraut ( oder wurd gar nicht zugelassen oder reingelassen ) und alles rief Glory Oskar. Kritiker hätte man wahrscheinlich gelyncht http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fuehrungsdebatte-in-der-linkspartei-bartsch-kennt-hier-keiner-11757731.html

  27. Maggi Lyoner sagt:

    Zur Erinnerung, die „Stalinistische Delegiertenwahl“ am 31. 10. 2010, wo vier Parteimitglieder öffentlich auf das Übelste an den Pranger gestellt wurden, wurde von ehemaligen SPD- lern (ehem. WASG) und Gewerkschaftlern (ehem. WASG) durchgeführt. Tatkräftig mit Schweigen wurde dies unterstützt von ehemaligen Grünen (Mdl), WASG – lern, SPD- lern, ehemaligen Doppelmitgliedern (WASG- Linkspartei) u.a.
    Die Anderen, Lutze MdB (ehem. PDS), Olaf und „Bierchen“, die es hätten verhindern müssen, glänzten wegen Arbeitüberlastung mit Abwesenheit.

  28. Omannomann sagt:

    @Bertablocker
    Gysi & Co. waren blind für diesen Egomanen O. Lafontaine.
    Ganz bestimmt nicht alle saarländischen PDSler.
    Was ehem. SPD-Weggefährten zu berichten wussten, ließen Mensch die Haare zu Berge stehen.

  29. Omannomann sagt:

    Mitglied der WASG wurde Olaf auch nicht über den zuständigen Kreisverband

  30. Diogenes sagt:

    Wenn die vielen „Aufrechten“ aus der ex-WASG, der SPD und der Gewerkschaft die PDS so abgrundtief nicht gewollt haben, dann hätte man konsequenterweise ihre Mitglieder auch nie aufnehmen dürfen, hätte sich nie mit der PDS vereinen dürfen, egal, ob es gute Leute gab oder ob die PDS finanziell gut bestückt war. – Das Gegenteil zu tun und anschließend die meisten als „Kommunisten“ oder ex-DDR-Bürger auszugrenzen, ohne in jedem Einzelfall konkrete Schuld aus DDR-Zeiten vorwerfen zu können, das nenne ich übelste Niedertracht. Das bedarf schon einer besonderen Denke und Handlungsweise. Kein Wunder also, wenn diese Partei u.a. darüber zutiefst gespalten und zerstritten ist. –

    Ich möchte mich dazu aber nicht länger äußern, weil der gemeinsame Gegner woanders steht. Voten wir also gegen Oskar und Sahra und ihren Anhang.

  31. Jessica sagt:

    Erst kommt OLAF, dann die Partei, dann der Einzelne.
    Wehe der einzelne lässt sich nicht den Mund verbieten…

  32. Tutti Frutti sagt:

    @ 26 ichbins

    …also ist diese Partei niemals wählbar… Das stinkt gewaltig nach SED!

  33. Piratenköpfchen sagt:

    Die Linke-Parteivize Sahra Wagenknecht, Lebensgefährtin von Oskar Lafontaine, appellierte hingegen an Bartsch, von seiner Kandidatur abzurücken. Es gebe durchaus Ideen für eine Rolle Bartschs in der Parteiführung, sagte sie am Sonntag im ARD-„Bericht aus Berlin“.
    (nachzulesen im Spiegel).

    Mein Appell an Frau Wagenknecht: Erklären Sie unverzüglich Ihren Rücktritt aus der Partei DIE LINKE.
    Ohne Kommunisten wird die Partei nach außen hin wieder glaubwürdiger.

  34. Gilbert Kallenborn sagt:

    Die ex-Angehörigen der PDS oder der WASG
    sollten alle gemeinsam begreifen daß sie auch gemeinsam betrogen wurden. Alle. Jeder.
    Heute sich untereinander zu verkümmeln, das ist genau das was die Ober-Bonzen wollen; wegen Parteien, die es nicht mehr gibt, PDS wie WASG, derer Mitglieder aber allesamt mit Ausnahme einiger willliger Postenreiter beschissen wurden. Sähe Zweitracht im Volk, so herrschest du länger…das hat Lafontaine drauf, seit er die SPD fast zerstörte. Und Gysi genauso. Die Basis soll nur noch als Stimmvieh dienen, für die Deals, die die Bonzen längst ausheckten.

  35. Kassandra sagt:

    nicht nur Oskar muss weg…, sondern auch seine schöne Bettgenossin.

  36. Monika sagt:

    Die Inszenierung von OLAF und seiner Lebensgefährtin ist abschreckend.
    Mit OLAF hat die Linke keine Zukunft.

  37. Schweinchen Schlau sagt:

    Ein NEIN zu OLAF und ein NIE UND NIMMERMEHR zu Sahra Wagenknecht. Das Projekt der Linken hat unter den Beiden keine Zukunft!

  38. ichbins sagt:

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarland/Linke-debattiert-ueber-Wege-aus-der-Krise;art2814,4301300#.T7pS8sXd6uI
    ah ja eigentlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit

  39. ichbins sagt:

    beim Lesen des Artikels fällt mir fast gar nix mehr ein… El Cheffe nicht da ( is ihm ja wohl immens wichtig ) und die Statements der Hot Volee sind absolut… würd ich Alkohol trinken bräucht ich jetzt nen Schnaps

  40. Gilbert Kallenborn sagt:

    So Leute -Game over.
    Erfahre gerade aus Berlin-das Karl Liebknecht Haus kocht
    GREGOR GYSI HAT SICH ÖFFENTLICH GEGEN LAFONTAINE AUSGESPROCHEN!!!!
    NOCHMAL –
    GREGOR GYSI HAT SICH ÖFFENTLICH GEGEN LAFONTAINE AUSGESPROCHEN!!!
    Damit ist der Erpressungsversuch gescheitert. Und die Ära Lafontaine vorbei
    (sag ich doch seit Monaten.. Komm Nr.1 bis 128, sowie die Kommentare, die zu meinem Parteiausschluss führten) Lafontaine bleibt im Saarland Lutze verliert das MdB -Mandat und Schumacher kommt nie mehr in den Landtag was für ein schöner Tag…..
    oh happyday….

  41. emschergenosse sagt:

    … da habe ich drauf gewartet! Das musste kommen. Allerdings hätte ich nicht gedacht, das der Notar vorprescht.

    Und jetzt die neue Doppelspitze: Katja und Katharina; den Gysi habt ihr schon auf eurer Seite. Jetzt muss der Topf am kochen gehalten werden.

    WEG MIT OSKAR

    Und die Wagenknecht muss gleich mit abgechossen werden. Die kann dann mit Oskar Paady feiern.

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