DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Kraft-Vize unter Druck

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 1. März 2010

Treffen mit Linkspartei: Kraft-Vize unter Druck

File:2015-12 Hannelore Kraft SPD Bundesparteitag by Olaf Kosinsky-142.jpg

Hier hat Sie wohl gerade den Günter Blocks in Augenschein genommen ?

WAZ von Theo Schumacher.

Dortmund. Zweieinhalb Monate vor der Landtagswahl in NRW suchen Spitzenpolitiker von SPD und Linkspartei den Kontakt. Nach WAZ-Informationen trafen sich SPD-Landesvize Jochen Ott und Linken-Landeschefin Katharina Schwabedissen vor wenigen Tagen zu einem etwa halbstündigen Gespräch in Düsseldorf.

Im SPD-Landesvorstand löste das Treffen „massive Verärgerung“ aus, wie es am Rande des Parteitags in Dortmund hieß. Sowohl Ott, der mit 69 Prozent als stellvertretender SPD-Landeschef bestätigt wurde, als auch Schwabedissen nannten im Gespräch mit der WAZ ihr Treffen in einem Café „ganz normal“. Man habe sich kennenlernen wollen. Ott habe sie angerufen, so die Linken-Chefin. „Wir haben keine Koalitionsgespräche geführt“, versicherte sie.

Quelle : WAZ  >>>>> weiterlesen: 

Mies sieht es aus für die SPD, die Grünen
profitieren so oder so.
Keine Chance für Rot-Rot-Grün

 VON STEFAN REINECKE

In NRW scheint greifbar nahe, was in Hessen und im Saarland, in Hamburg und in Thüringen misslang: eine Reformregierung aus SPD, Grünen und Linkspartei. Das wäre ein unüberhörbares Signal für den Bund. Es würde die Skeptiker bei den Sozialdemokraten und Grünen in die Defensive drängen und bei der Linkspartei die trostlose innerparteiliche Frontstellung zwischen West-Fundis und Ost-Realos auflockern.

Doch es gibt drei Gründe, die gegen Rot-Grün-Rot in NRW sprechen: SPD, Grüne und Linkspartei. Auch in NRW fehlen für Rot-Rot-Grün elementare Voraussetzung– nicht weil die politischen Ziele so völlig verschieden sind, sondern wegen mentaler Blockaden. Die SPD hat sich noch immer nicht mit der Existenz der Linkspartei abgefunden.

Rational wäre es, wenn die SPD einen klaren Kriterienkatalog für eine Regierungsbeteiligung der Linkspartei vorlegen würde. Doch rational ist die SPD nicht. Sie reagiert auf die linke Konkurrenz mit einer Mixtur aus Angst und Arroganz.

Quelle :  TAZ >>>> weiterlesen:

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>