DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Wilhelm Döll als LaVoNRW

Erstellt von Gast-Autor am Samstag 16. Juni 2012

ACHTUNG! Es gibt eine Kinderbetreuung!!

Landesparteitag: 30.6./1.7.2012

Link zur Parteitags-Website auf DIE LINKE. NRW mit Infos zu

  • Vorläufige Tagesordnung
  • Leitantrag
  • Kandidaturen für den zu wählenden Landesvorstand (Lavo), bisher liegen folgende Bewerbungen vor:
    • Hans-Günter Bell
    • Wilhelm Döll
    • Peter Schulte

Ort: Münster, Albersloher Weg 32, Münsterlandhalle, Eingang Süd,
weitere Infos hier:

und in der nächsten LL-Ausgabe…

Als wir von DL das gelesen haben, waren wir baff, Wilhelm (Willi) Döll – unser guter alter grossväterlicher Freund und Bekannter, Mitstreiter damals im Kreisverband Warendorf: Kandidat für den Landesvorstand NRW.
Willi hat ein langes Leben bisher hinter sich gebracht. Er dürfte jetzt so ca. gefühlte 93 Jahre alt sein. Sein wirkliches Lebensalter beläuft sich dagegen auf etwa 75 Jahre; dass heisst, er geht in die Wahl mit einem Erfahrungs-Quotienten (EQ) von 124! Nicht zu verwexeln mit dem IQ – da sieht es wieder anders aus; denn das ist eine ganz andere Geschichte, also ein anderer Quotient, sozusagen.
Das ist ein phänomenaler Wert, mit dem sogar ein Günni Blocks nicht mehr mithalten kann. Wir mutmassen allerdings, dass auch Günni sich als Kandidat aufstellt, hatte er doch als Landesgeschäftsführer und Bundestagskandidat bereits Erfahrungen für verantwortungsvolle Pöstchen gesammelt.
Willi Döll dagegen kann nicht nur mit Kandidaten-Erfahrungen aufwarten; nein – er war schon uneingeschränkter alleiniger kompetenter Vorsitzender der LAG Senioren, die er gründete. Dieser Platz wurde ihm jedoch von einer Frau irgendwann weggenommen, weil seine innovative Art als Führer der LAG Senioren, oder wie er es gern nannte, SeniorenAG, den konservativen Kräften nicht gefiel. Nach seinem Abgang verfiel diese LAG in eine Lethargie, von der sie sich bis heute nicht erholt hat. Es fehlt halt der Willi. Und wie hiess die Dame noch, die ihm so schändlich an den Karren pinkelte? Kann sein B. Stümper??? Wir wissen es nicht mehr!
Um so mehr freuen wir uns, dass er sich dadurch nicht den Wind aus den Segeln hat nehmen lassen und unverzagt für die Partei weiterhin tätig werden will.

Oder sollte das alles doch ein Irrtum sein? Sollte er sich für die Kinderbetreuung als Kandidat zur Verfügung gestellt haben, und die Zeilen sind nur verrutscht? Hoffentlich nicht!
Dann jedoch rufen wir unserem Willi zu: Lass dich nicht unterkriegen! Wenn du dich wirklich nur für die Kinderbetreuung zur Verfügung gestellt hast: Erweitere deine Kandidatur und stelle dich wirklich als Kandidat für den Landesvorstand auf. Allein schon als Gegentum gegen den Günni, damit auch ein wenig intellektuelles Zeug endlich in diesen LaVo kommt. Deine Erfahrungen als Küchenmeister und staatlicher Autobahn-Landbeschaffer können in einem neuen LaVo nur von Vorteil sein. Denn so junge Küken wie Schwabedissen haben doch keine Ahnung, wie man ein Schnitzel klopft oder wie man g’schwind 20 Hektar für Autobahnen preisgünstig requiriert.
Genau – die Alten müssen ran! In diesem Sinne: Rente erst mit 80! Und vergiss‘ nicht, als Vorsitzender im LaVo zu kandidieren; denn du wirst es. Mit deiner Erfahrung putzt du alle weg. Scheiss was auf Quotierung: Mach es allein! Oder nimm den Günni mit ins Boot. Dann passt das auch.

Vorsitzender u. Grossadministrator DIE LINKE NRW WILLI DÖLL – das hat was! Vielleicht kannst du im Eiltempo dann auch den Lafontaine ersetzen, steck den flugs in die Tasche. Mach einfach den Bundesvorsitzenden und führe die die Partei wieder in eine neue Glorie. Gysi, Bartsch und wie sie alle heissen, sind doch nur Doppel-Nullen für dich.

Willi – wir sind stolz auf dich!

PS
Und wir, die Reste der alten „Splittergruppe“, würden uns freuen, wenn du uns unter der Hand eine Akkreditierung für den Landesparteitag besorgen könntest. Aus alter Freundschaft sozusagen. Es braucht ja keiner zu wissen – nicht mal der Günni!
Und zieh ja nicht deine Kandidatur zurück. Mach diesen HickHack nicht mit und gehe deinen Weg der Vorsehung!

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Grafikquelle   :   Grafikquelle  :  Krg This photo was taken by Karl Ragnar Gjertsen. Please credit this photo Karl Ragnar Gjertsen in the immediate vicinity of the image. Eigenes Werk

9 Kommentare zu “Wilhelm Döll als LaVoNRW”

  1. Gilbert Kallenborn sagt:

    Ein kurzer Blick auf die vorläufige Tagesordnung des LPT Linke NRW:

    Bericht des Landesvorstandes. Soweit,so gut. Das übliche Lobgehudele der angeblich eigenen Leistung.

  2. Sasselberger sagt:

    Ich finde das auch einfach Klasse, was sich der Genosse Döll noch so zutraut. Denn die Kreistagsfraktion mit Schulte an der Spitze hat genug zu tun und die würden es vielleicht auch nicht bringen im Landesvorstand – sind auch zu jung! Die Stadtratsfraktion in Ahlen ist wohl auch ausgelastet. Dort ist ja auch so ein Alter drin. Eigentlich wäre der auch was für den Landesvorstand. Und so eine ältere Frau gibt es doch auch noch …

    Aber vielleicht doch nicht so viel Alte. Das erinnert an die verflossene Führung in der alten DDR.

  3. Diogenes sagt:

    Kann es sein, dass ich Willi Döll bei ein/zwei Treffen der Bundes-Senioren-AG in Berlin kennen gelernt habe? Dann hätten wir nämlich anschließend gemeinsam in einem Berliner Cafe am Alexanderplatz sitzend auf die Ankunft seines Zuges gewartet.

  4. UP. sagt:

    Hallo, „Tonnenmann“, … das kann gut sein; er war mehrfach in Berlin. Ganz sicher hat er dort auch mit Oskar gesprochen und ihm mutmasslich manch guten Rat erteilt.
    Meines Wissens nach wollte er unter anderem die Bundes-Senioren-AG okkupieren, also auf Bundesebene das versuchen, was ihm auf Landesebene fast gelungen wäre. Ähnlich wie Oskar: Meine Partei – meine AG.
    Und weil Willi die LAG Senioren NRW aufgemacht hatte, dachte er lange Zeit, die gehört ihm wirklich. Grundsätzlich führte, nicht leitete, er die Sitzungen wie der „Spiess“ auf dem Kasernenhof. Seine Tagesordnungen waren immer exzellent aufgemacht, und die Auslegung der Satzung war einzigartig. Die Dame, die ihn schliesslich demokratisch angeschossen hat – ich hatte da auch noch einige Karten drin – hiess übrigens Stümpler, eine sehr agile ehrliche und engagierte Genossin – sorry natürlich für „Stümper“; denn Stümper ist das Synonym für das Gegenteil von Könnern oder Fachleuten oder exzellent etwas tun. (Ich weiss nicht, ob Willi ein guter Gastronom war, und ob er ein Top-Einkäufer für das Autobahnamt war, weiss ich auch nicht.) Ob er seinerzeit ein guter und psychologisch umsichtiger, ehrenwerter und ehrlicher, nicht selbstsüchtiger oder eigensüchtiger Vorsitzender war – das weiss ich!
    Was aus dieser netten Genossin geworden ist, entzieht sich meiner Kenntnis – kann mir aber vorstellen, dass sie eines Tages die sprichwörtliche Schn… voll hatte.

    Den Willi kannst du hier bewundern; diese Laudatio für den Genossen Kligge hätte ich nicht gern gehört; denn wenn Willi einmal angefangen hatte zu reden, war er schwerlich zu stoppen.
    Auf dem zweiten Bild, wo er neben unserem Freund Ernst steht, hat er wie auf dem ersten Bild sein Lieblingshemd an. Bei jeder satirischen Betrachtungsweise ist oft ein Körnchen oder 5-7 (Körnchen) Wahrheit dabei – nun denn: ‚Satyr‘ an: „Ich glaube, er hat keine 10 st Hemden davon – ich kenne aber nur dieses.“
    Unter dem Bild folgt dann ein längerer Text – unterzeichnet mit

    Wilhelm Döll
    Vorsitzender der LAG Senioren NRW
    Ostbevern am 15. Mai 2012

    Und nun: Oh, lieber Vatta, er isses noch oder wieder: Vorsitzender… ; Brunhilde hat ihn nicht bezwingen können! Ich habe es auch gerade jetzt erst gesehen.
    Find ich aber toll, dass er den Ernst nun auch persönlich kennt. Einfach tofte!
    UP.

  5. Gilbert Kallenborn sagt:

    Finanzvertuschung zum Dritten: Die vorläufige TO des LPT NRW zum 30.6.2012 / 1.7.2012 zeigt
    KEINEN BERICHT DER LANDESFINANZREVISOREN ! SCHRIFTLICH AUSGELEGT- ZUM MITNEHMEN- UND VOR ALLEM : UNTERSCHRIEBEN sondern nur Anträge zum „Innengebrauch“ -ohne Transparenz für die Mitglieder.
    Damit tritt die Linke NRW in genau die Fußstapfen der Saar-Linken
    – 5 Jahre ohne Kreisrevisoren in Lafontaines eigenem SLS-Verband unter Schumacher –
    oder RLP, die bereits ein gewaltige Bußgeld wegen Finanzverstößen zahlen mussten.
    Ein Vorstandsbericht ohne Übergabe des schriftlichen Finanzberichtes nach § 27 Bundessatzung
    und jährlicher Vermögensprüfung nach § 24 ParteiG ist Augenwischerei für Dummgehaltene Untertanen,
    nicht aber mündige Bürger.
    Es sollten NRW-Mitglieder jetzt schon das Fehlen des schriftlichen unterschriebenen Finanzbericht rügen. Der ganze Mummenschanz einer angeblichen „Partei der sozialen Gerechtigkeit“ entlarvt sich als
    DDR-Show für tatsächlich entrechtete Mitglieder. Fordert die Offenlegung der Finanzberichte und dort, wo Schweinereien mit den Mitgliedergeldern passierten: Strafanzeige wegen Unterschlagung
    Parteiausschlussverfahren. Schluss mit lustig. Zuviele haben sich zulange, von oben gedeckt, die Taschen
    voll gestopft. Bundesweit.

  6. Diogenes sagt:

    Ja, er ist es! Zu seinen Eigenschaften gehört m.E.: Er möchte ständig über sich und seine Erfolge reden, vermag anderen fast gar nicht zuzuhören, braucht Zuhörerschaft. – Als Landesvorsitzender NRW kann ich ihn mir nicht gut vorstellen. Seine – wenigstens fotografische – Nähe zu Klaus Ernst macht ihn „verdächtig“. Frage: welcher Strömung gehört er an? – Danke, UP, für Deine Information. Ich wollte die Personaldiskussion über WD sonst nicht weiter fortsetzen – aus Respekt vor diesem Menschen.
     
     

    …tja, Diogenes; wenn sich jemand zur Wahl stellt – und dann noch für die Mitgliedschaft im Landesvorstand – muss er damit rechnen, dass er bockelhart „personaldiskutiert“ wird. Das ist mehr recht als billig und ohne Zweifel legitim; Man kauft doch einen Kater nicht im Sack!!!
    Deine Beobachtung, dass „er ständig über sich und seine Erfolge reden möchte, und dass er anderen nicht zuzuhören vermag“, trifft den Nagel auf den Kopf und entspricht der traurigen Wahrheit. Um Themenbrei redete er zeitlos herum und eine seiner „herausragenden Eigenschaften“ war die Tatsache, dass er oft selber keine Ideen hatte, sondern Gedankenansätze anderer aufgriff und endlos referierte und als sein Produkt „verkaufte“ – mal ganz grob gesagt.
    Das alles befähigt ihn sicher nicht für einen Job in einem zweifelhaften Landesvorstand.
    Wenn man es weiterspinnt und ihn sich einmal als Landesvorsitzenden vorstellt, beschleunigt sich der Niedergang der Linken NRW auf’s Äusserste.
    Und welcher Strömung er angehört? Na – zu der, die strömt! Wo es warm herkommt – und so! 🙂

    UP.

     

  7. Gabriel van Helsing sagt:

    Der „Willi“ hat ja wirklich ein Lieblingshemd!

    Aber Spass bei Seite, jetzt wird es Ernst oder so.

    Kann es sein, das sich bis jetzt fast nur Ex-Landtagsmitarbeiter für diese Pöstchen bewerben?
    Sogar eine Quote als Ex-MDL ist dabei.

    Die Strömungen um den Genossen Lenin mal ausgenommen..

    Und dann die Anträge zu der 60/40 Regelung. Oder war es 40/60?

    Markus als Landesgeschäftsführer soll dieses Geld nicht wert sein, liest man da. (Das andere ist mehr Nebelkerzen werfen. Und als Insider schweigt man lieber dazu.;-))

    Günni war es aber auch nicht. Sein Nuscheln, oder Näseln fehlt einem. Aber dafür hat er schon mal einen Antrag eingereicht. Das Rederecht der Finanzrevision soll verlängert werden. Klasse. Wenn es einen nicht selbst betrifft. Er hat ja zu seinen Abgang gesundheitliche Probleme vorgeschoben.
    Wieder genesen, Günni? Oder lockt das große Geld jetzt als Hauptamtlicher Landesgeschäftsführer???

    Kannst dich ja freistellen lassen für diesen Job. Das haben andere, die jetzt in Mütterchen Staat ihren Schoss zurückkehren, auch gemacht.

    Auch der Antrag, das Hauptamtliche in der Geschäftsstelle einen 30 Stunden Job machen sollen ist, etwas abartig. Bei dreiviertel Bezahlung? Das geht aus diesem Antrag nicht hervor. Wenn aber bei 30 Stunden Woche, 40 Stunden reguläre Arbeitszeit bezahlt werden, was ich bei diesem Sa’haufen nicht glaube, wäre dieses mehr als arbeitnehmerfreundlich.

    Ich hätte noch einen Antrag.
    Schickt den Leiter der Landesgeschäftsstelle wieder Richtung Osten. Auch wenn dem seine Bezahlung von der Bundespartei gelöhnt wird.

    Auf die restlichen Anträge und Bewerbungen zum LPT NRW freue ich mich schon. Man hat sonst zu wenig zum Lächeln.

  8. UP. sagt:

    – wie würdest Du die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Vorstand, Arbeitskreisen, Kreisvorständen und Abgeordneten weiter entwickeln?

    fragt Irina Neszeri am 21. Juni 201210 diesen „Superkandidaten“ Döll

    Genau das, Irina, ist diesem Genossen fern! Diktatorisch hat Döll „seine“ LAG Senioren geführt. Zuhören ist für ihn ein Fremdwort und nichts gilt ausser seinem eigenen Wort. „Demokratie? Was ist das???“

    http://www.dielinke-nrw.de/nc/debatte/lpt_kandidaturen/post/2012/06/19/bewerbung-landesvorstand-wilhelm-doell-1/#commentList

    Ich habe das Folgende einmal gepostet:

    Etliche Leute haben seinetwegen die LAG Senioren quittiert und Brunhilde Stümpler (Mühlheim) hat seinetwegen sogar die Partei verlassen, nachdem sie vergeblich versucht hat, Wogen zu glätten. Döll baut nur auf Connetction nach oben – dabei geht es ihm nur um seinen eigenen Vorteil – nach unten wird getreten.
    Der Mann wäre im LV völlig fehl am Platze. Strömungen gehört er meines Wissens keiner an – er stellt sich immer dort hin, wo es warm herströmt! Und das mit 75!

    Mal schauen, ob die Mädels und die Jungs von der Redaktion das stehenlassen

  9. UP. sagt:

    zu 8
    …nee, sie haben es nicht stehen lassen; d.h. sie haben es nicht veröffentlicht!
    Und diese internen Proforma-Fragen sind einfach nur lächerlich! Aber es kam eine Antwort! Was mein Kommentar allerdings mit Netiquette zu tun hat, erschliesst sich mir in keiner Weise!
    Da wird die Wahrheit mit Netz-Etikette verwechselt – nicht schlecht. So kannst du jeden der Partei missliebigen Kommentar kicken.
    UP.

    Lieber Udo,
    deinen unten stehenden Kommentar zur Bewerbung von Wilhelm Döll habe ich gelöscht, weil er gegen die Netiquette verstößt.
    Solidarische Grüße

    irina

    [ Kommentar-Inhalt: s. oben ]

    Irina Neszeri

    DIE LINKE. Nordrhein-Westfalen
    Bereich Kommunikation
    Kortumstraße 106 – 108
    44787 Bochum
    0234 – 417 479 19
    0171 – 174 80 82
    Informationen aus NRW gibt es jeden Donnerstag im LINKSLETTER.
    http://www.dielinke-nrw.de/linksletter

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