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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 18. März 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch ?

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Natürlich ist die Wahl des neuen Papst auch im Wochenrückblick die Nummer eins und ob sich Gysi denn so eine Entschuldigung annehmen würde, ist stark zu bezweifeln.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Wulff kommt straffrei davon: 50.000 Euro oder zwei Steinbrück-Vorträge halten. Wenn das keine Strafe ist.

Und was wird besser in dieser?

Die Bahn will Kundendaten verkaufen, wie zum Beispiel: „Kommt öfter zu spät zu Terminen, weil er immer mit der Bahn fährt.“ Sauerei.

Papst Franziskus, der neue CEO der Katholiken, ist weder schwarz noch Homoaktivist. Kann seine Junta-Vergangenheit diese Makel aufwiegen?

Frappant, wie sich Kirche und Kommunisten aus dem gleichen Argumentbaukasten bedienen: Man habe die Nähe des verbrecherischen Regimes gesucht und riskiert, um von dort mehr Gutes tun zu können. Damit kann man also Papst werden oder Paria, Franziskus oder Gysi. Wenn man mal davon absieht, dass die DDR es nicht hinbekommen hat, in sechs Jahren 30.000 Oppositionelle zu ermorden wie Bergoglios Beichtklienten aus der Junta. Die Zeugen- und Opferaussagen aus Argentinien über das Wirken des neuen Kuttenkönigs widersprechen einander und sind von hier aus schwer aufzuhellen. Sicher hingegen: Christdemokraten, die diesem Papst zujubeln wollen, müssten sich erst mal bei Gysi entschuldigen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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