DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Welt der Scheinheiligen

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 18. März 2020

Wir leben in Zeiten des Geltungsdrangs und der Selbstüberschätzung.

Bildergebnis für Wikimedia Commons Bilder Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer

Der Wagen rollt – der Alte zählt, fünf Finger hab ich – SEHT !

Von Redaktion – DL.

Der Soziologe Thomas Druyen hat ein Buch darüber geschrieben – und es den „Treuen und Anständigen“ gewidmet. 

Thomas Druyen: Ich bin Wissenschaftler, kein Richter. Aber so viel sage ich schon: Wenn im Ruhrgebiet die Kirchen schließen, wenn das geistliche Leben verarmt und Seelsorge nicht mehr finanziert werden kann, dann sind solche Nachrichten wie aus Limburg schwer zu ertragen. Aber wir sollten uns nicht an einzelnen Beispielen festbeißen, denn die Scheinheiligkeit hat viel verheerendere Dimensionen.

ZEIT: Man hat den Eindruck, es herrsche Scheinheiligkeit, wohin man sieht. Seien es gedopte Sporthelden wie der siebenfache Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong , sei es der zurückgetretene Verteidigungsminister zu Guttenberg mit seiner erschlichenen Promotion, sei es der gestrauchelte Bundespräsident Christian Wulff mit seinen dubiosen Kontakten zu reichen Gönnern…

Druyen: Die Beispiele können wir endlos fortführen. Aber entscheidend sind die vielen Arten von Scheinheiligkeit. Da ist erstens die individuelle und manipulative Vortäuschung falscher Tatsachen, das reicht von der Hochstapelei über Plagiate bis hin zum Amtsmissbrauch . Die zweite Stufe betrifft das vorsätzliche Erwecken eines falschen Anscheins. Ob Sie den operettenhaften amerikanischen Wahlkampf betrachten oder die strukturelle Folgenlosigkeit von zwei Billionen Dollar Entwicklungshilfe. In allen Fällen handelt es sich um interessengebundene und kollektive Scheinheiligkeit. Die dritte Stufe hat systemischen Charakter: die Verschuldungs- und Entschuldungsakrobatik der Banken, die Tatsache, dass Nahrungsmittel zu Spekulationsobjekten verkommen, überhaupt die gemeinhin akzeptierte, salonfähige Ungerechtigkeit, dass die Welt in eine Handvoll Profiteure und ein unübersehbares Heer von Almosenempfängern aufgeteilt ist.

Quelle     :       Zeit-online          >>>>>          weiterlesen

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Grafikquelle       :

58 Kommentare zu “Welt der Scheinheiligen”

  1. Demokratikus sagt:

    Im Saarland sind viele Scheinheilige sesshaft 😉

  2. Hans Dieter Brenner sagt:

    709 Abgeordnete im Deutschen Bundestag.
    Mindestens die Hälfte davon vertritt nicht die Interessen der Bürgerinnen und Bürger.

  3. DL Redaktion sagt:

    Auf Wunsch der Kommentatoren nach hier verschoben.

    1. Linksdrachenmaus sagt:
    Montag 16. März 2020 um 14:52
    Dieter Hoffmann muss aus der Partei austreten !
    Seine Kommentare auf FB sind nichts anderes als Hetze.
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    2. Saarbrigger sagt:
    Montag 16. März 2020 um 15:38
    IST DER BLÖD
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    Beedener Holzkopp sagt:
    Montag 16. März 2020 um 15:43
    Kommentare von Mama Hu und anderen:
    Frank K. Und warum holt man das Thema hoch?
    • 34 Min.
    Albert Schnepp Frank K. weil solche Leute der Partei schädigen!!
    „weil solche Leute der Partei schädigen“ –
    Und so einer wie Schnepp vertritt die Partei in einem Kommunalparlament
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    3. Beedener Holzkopp sagt:
    Montag 16. März 2020 um 15:51
    Dieter Hoffmann
    13. März
    DU KANNST ALLE VERARSCHEN NICHTDOKTOR.
    MICH NICHT !!!!
    Das Stadtratsmitglied Manfred Schmidt: Habe ich was verpasst?
    Das Beckinger Vorstandsmitglied Miriam Hedderich: Hab ich was verpasst
    Christof Schuster Dann tut was dagegen
    Miriam Hedderich Alle maulen nur rum, ihr habt ihn doch letztens wieder gewählt. Mir unverständlich
    Das Geltungsbedürfnis von Miriam Hedderich sprengt jeden Rahmen.
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    4. Sandra L. sagt:
    Montag 16. März 2020 um 18:34
    Für das Großmaul DH:
    Lauf mir nie wieder nach!!!
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    5. Giuseppe Brambilla sagt:
    Dienstag 17. März 2020 um 16:54
    Dieter ist ein Selbstdarsteller. Möchte immer im Mittelpunkt stehen.
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    6. Schichtwechsler sagt:
    Mittwoch 18. März 2020 um 06:26
    Gerade jetzt wo langsam Ruhe im Landesverband einkehrt, zeigt sich, wessen Geistes Kind mancher LINKER dieses Landesverbandes ist. Der fähnchenschwenkende Schatzmeister vom OV St. Johann fühlt sich dazu berufen, die Sache Neumann wieder zum Leben zu erwecken. Ein letztes Posting vom „Frauenversteher“ auf FB: Andrea Neumann ruf mich nie wieder an. Ein jeder (auch der „Frauenversteher“ Dieter oder sollte ich dazu mehr schreiben?) kehre vor seiner eigenem Tür.

  4. Hans Dieter Brenner sagt:

    Mit Verlaub Herr Hoffmann, allem Anschein nach sind Sie ein Lügner.
    Nach den Kommunalwahlen 2019 haben die Medien von der „Privatsache“ berichtet.

    Dieter Hoffmann
    DER DOKTOR HAT UNS IM KOMMUNALWAHLKAMPF EINE MENGE STIMMEN GEKOSTET UND SCHÄDIGT JETZT NOCH UNSERE PARTEI.

    Was muss man getrunken haben um zu posten „und schädigt jetzt noch unsere Partei“.

  5. Paul Gries sagt:

    Es gibt Menschen, die wären mit zwei Gehirnen auch nicht schlauer. Vermutlich zählt der Weingenießer dazu.

  6. MELISSENGEIST sagt:

    Rudi Renner:
    DIETER HOFFMANN IST DER BESTE

    Dieter Hoffmann
    RUDI RENNER HAT IMMER RECHT

    WENN ZWEI SUPERKLUGE AUFEINANDER TREFFEN BLEIBT KEIN AUGE TROCKEN :’-( :’-( :’-(

  7. Steigleiter Johannes sagt:

    # 6

    die beiden Protagonisten Hoffmann und Renner spielen hier Ping Pong.
    Die Provinz lässt grüssen………..

  8. Schwarzer Kater sagt:

    Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut.

    Wegen der erwarteten Mehrbelastung durch Corona-Patienten sollen Medizinstudenten und angehende Mediziner helfen.

    Dennis Lander (eigenen Angaben nach Medizinstudent) könnte sich nützlich machen … In der jetzigen Zeit zählt es füreinander da zu sein.

  9. Hands Dieter Brenner sagt:

    Für die Tätigkeit in meinen Augen unbrauchbar.

    Rapunzel läuft auf FB wieder zur Höchstform auf /armer Steffen B.
    Wie hält es Traugoot mit dieser Frau nur aus.

  10. Wer Ner sagt:

    Petra Brück Dieter Hoffmann
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Schade, dass es so weit kommen konnte.
    Meine Hoffnung ist mit Genossen wie dir dahin.
    Auch du hast die Augen verschlossen und gegen Genossinnen und Genossen auf das Übelste geschossen, die die Machenschaften dieses Burschen und seiner Familie aufzeigten und auf diesem Weg geholfen, viele Kameradschaften und Freundschaften zu zerstören.
    Noch Fragen?
    Ich weiß, die Wahrheit ist schwer zu ertragen.
    ‚Wäre lügen so schwer wie Steine tragen, würde Jede/r die Wahrheit sagen.‘
    2010 wurde ich begrüßt
    2014 wurde ich geküsst
    2019 wurde ich geächtet, als Nazi beschimpft, mit Parteiausschuss bedroht.
    Und Letzteres, weil ich mich für die Werte und Ziele der Die Linke eingesetzt habe.
    Ich könnte Kotzen.

    Dieter Hoffmann Petra Brück Du KOTZT MICH AN.
    DU SELBSTGERECHTE DROSCHEL.

  11. Saarbrigger sagt:

    Dem lieben Dieter scheint der Wein ausgegangen zu sein. Vor Langeweile kabbelt er sich mit der Riegelsberger Giftnudel 😀

    https://scontent-frt3-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/42617664_1843996949010246_9092737814818193408_o.jpg?_nc_cat=108&_nc_sid=110474&_nc_eui2=AeGneYruu1ADE45VHwERrL1t4dVrsY6HXvIzu954tR_-TG4FOhoBXL1WnPih6ANTKPyaEzGlztiUWjQ2xdbur4Tx0xKdff_zc6Zxnc1fyNMRvw&_nc_ohc=Wqxcr_rxHfwAX9dV5vo&_nc_ht=scontent-frt3-1.xx&oh=ad6bf93decdfee0aa9ae629b885675b2&oe=5E9726BC

  12. D. Hüther sagt:

    Wie wird man H. los?
    Bei Ameisen genügt eine Zitronenschale 😉

  13. Schichtwechsler sagt:

    Mit Brück verkuppeln :-)

  14. Kassandra sagt:

    #12
    um auf andere Gedanken zu können, sollte Dieter sich als Erntehelfer bewerben 😉

  15. Engelstrompete sagt:

    Netzfund:

    DieLinke BO Dueppenweiler

    Düppenweiler, den 30.03.‘20

    Distanzierung von Die Linke. BO Düppenweiler bezüglich des Statements von Dennis Lander

    Mit ungläubigem Staunen mussten wir heute das öffentliche Statement von MdL Dennis Lander zur Kenntnis nehmen und sind einigermaßen verwundert darüber, dass Herr Lander die nicht ohne Grund verhängten Ausgangsbeschränkungen, offensichtlich in Zweifel zieht. Zwar verweist er auf das sogenannte „Social Distancing“, blendet dabei aber scheinbar aus, dass die Ausgangsbeschränkungen nicht grundlos oder gar unüberlegt zustande gekommen sind. Lander mahnt im nächsten Atemzug die Politik müsse das Gebot der Verhältnismäßigkeit einhalten und warnt gar vor überzogenen Maßnahmen, die im Nachhinein schädlich für Rechtsstaat und Demokratie sein könnten!

    Diese weltweite Krise stellt eine absolute Zäsur dar. Selbstverständlich dürfen nun nicht wahllos rechtsstaatliche Grundlagen aus den Angeln gehoben werden. Dennoch waren und sind die Ausgangsbeschränkungen die einzig sinnvolle Maßnahme, Zeit zu gewinnen, im Kampf gegen das Virus und nicht zuletzt, den Wettlauf um viele Menschenleben.

    Lander stellt das Mittel der Ausgangsbeschränkung, die er nur für eine nette Umschreibung des Wortes „Ausgangssperre“ hält, ernsthaft in Frage, vergleicht sie im nächsten Atemzug mit einem nicht existenten Wundermittel.
    Um seine These zu untermauern, greift er auf Experten zurück, die die Auflagen zumindest teilweise, juristisch in Zweifel ziehen. Weiterhin beschwört Lander Szenarien herauf, dass der Rechtsstaat möglicherweise im Begriff sei, sich selbst abzuschaffen.
    Am Ende preist er dann tatsächlich die „Steuerung hin zu einer Herdenimmunität“ an.
    Zunächst einmal möchte die BO Düppenweiler sich mit diesem Statement öffentlich von den Aussagen Landers distanzieren.
    Wir, als Linke teilen die Kritik an den Ausgangsbeschränkungen so nicht, stellen sie doch zur Zeit das einzige sinnvolle Mittel dar, um die Bürger und Bürgerinnen, hier vor allem, aber nicht nur, die älteren Menschen und die Risikogruppen, wirksam zu schützen.

    Die meisten Saarländer und Saarländerinnen, zeigen sich einsichtig und arbeiten durch ihr engagiertes „Zuhause-bleiben“ aktiv mit, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und die Zahl der Neuinfektionen zu senken. Die Schlagzeile: „Erster Saar-Politiker für Ende der Ausgangsbeschränkungen“, die durch sein öffentliches Statement zustande gekommen ist, ist hier nicht nur kontraproduktiv, sondern in unseren Augen angesichts der Lage, geradezu fahrlässig.
    Fast hat es den Anschein, als wolle man sich hier auf ein angaloppierendes Pferd schwingen, im Glauben als einer der Ersten den heiß diskutierten „Exit“ mitbeschworen zu haben.
    Kommen wir noch einmal auf Landers „vielversprechende Steuerung hin zur Herdenimmunität“ zurück.
    Muss man sich hier nicht die Frage stellen, nach welchen ethischen Gesichtspunkten man also bestimmen will, welche Bevölkerungsgruppe sich als erstes wieder der Infektionsgefahr in der Öffentlichkeit aussetzt? Wer kann im Vorfeld ausschließen, dass nicht doch, wie bereits schon öfters geschehen, auch jüngere Menschen, schwere Verläufe haben werden, lebenslange gesundheitliche Schäden davontragen, oder gar sterben? „Steuerung“ setzt immer auch eine Kontrolle voraus. In Anbetracht der teilweise unberechenbaren Dynamik der Entwicklungen, aber auch der Krankheitsverläufe, muss man sich die Frage stellen, ob und wie eine solche „kontrollierte Durchseuchung“ überhaupt möglich sein kann?

    Wir möchten klarstellen, dass Dennis Lander mit diesen Aussagen, nicht für alle Linken im Saarland spricht!
    Die vielbeschworene Solidarität ist wahrlich das Gebot der Stunde. Solidarität mit den Saarländern und Saarländerinnen bedeutet nämlich in diesen Tagen, all die vielen Menschen, die, so schwer es ihnen auch fallen mag, zuhause bleiben, sich mit Homeschooling, Homeoffice oder der Pflege älterer Angehöriger in den eigenen vier Wänden, abmühen und ihren Beitrag Schlimmeres zu verhindern, leisten, zu unterstützen! Lander stellt diese Maßnahmen, gänzlich in Frage. Er schließt mit dem Appell auf „die Wissenschaft zu hören“.
    Nun, lieber Herr Lander, dann überlassen Sie doch bitte den Fachleuten die Entscheidung, wann es geboten ist, die Ausgangsbeschränkungen aufzuheben und stellen keine willkürlichen Mutmaßungen an.

    Die Bürger und Bürgerinnen brauchen nun Rückenstärkung in dieser ohnehin so schwierigen Lage für alle. Öffentliche Statements, die den Sinn und Nutzen der einzigen Maßnahmen, die wir zurzeit ergreifen können, in Frage stellen, helfen niemandem weiter.
    Den vielen verunsicherten und verängstigten Menschen da draußen, die jetzt so schwierige Wochen zu meistern haben, wollen wir abschließend sagen: Wir als Die Linke. BO Düppenweiler, sind stolz auf Sie, dass Sie gemeinsam mit so vielen anderen Saarländern und Saarländerinnen, mitwirken und helfen, diese nie da gewesene Krise gemeinsam zu bewältigen, in dem sie auch weiterhin zuhause bleiben.
    Wir wissen, das ist keine einfache Aufgabe, aber nur so können wir die Schwächsten in unserer Gesellschaft schützen!

    gez.
    Der Vorstand, BO Düppenweiler Die Linke.

  16. Heiko D. sagt:

    #15
    Dass noch jemand „Eier“ hat die Wahrheit auszusprechen, danke Dennis Lander.

  17. Heiko D. sagt:

    Dennis Bard hat die Linksfraktion verlassen!

    DIE MITARBEITER/-INNEN
    PRESSESPRECHER
    MORITZ BIRK
    KATJA GROEBER
    BIRGIT HUONKER
    MARTIN SOMMER
    SASCHA SPRÖTGE
    CURLY-SUE STACHEL
    DENNIS WEBER

  18. Hans Dieter Brenner sagt:

    Ein Scheinheiliger weniger in der LTF :-)
    In der Aufstellung fehlt der NEUE Mitarbeiter. Zufall?

  19. Ichbins sagt:

    Hat eh nichts bewegt.
    Tritt er der SPD bei?

  20. Kassandra sagt:

    Bard hat der PDL viel zu verdanken. Aus Dankbarkeit macht er möglicherweise das was der Silwinger anordnet 😃

  21. ein linker sagt:

    zu 19
    Der Herr Bard war doch der Gegenpart von Thomas bei der Kandidatenwahl zum letzten Bundestag.
    Jetzt schmeisst der hin. Was sind das für Waschlappen ?

  22. O. Liebknecht sagt:

    #21: wie war das mit dem Nagetier und dem funktionseingeschränkten maritimen Fortbewegungsmittel????

  23. Manfred Schmidt sagt:

    #15

    Ich kenne die Veröffentlichung von Dennis Lander leider nicht und bezieh mich auf die ausführungen in #15.

    Es ist schoin erstaunlich, wie die meisten Bürger unseres Landes offensichtlich hörig sind auf die Verlautbarungen in der Presse, gefüttert vom Robert-Koch-Institut und andere Experten einfach nicht hören wollen, nein auch gezielt totschweigen.

    Dazu siehe Anhang.

    Der Inhalt trifft meine persönliche Meinung zu 100 Prozent.

    Insofern muss jetzt dringend über einen Exit diskutiert werden!

    Stiftung Auswege
    29. März um 18:11 ·

    ICH SCHÄME MICH – meines Berufsstands. Seit über 35 Jahren arbeite ich als Wissenschaftsjournalist, mit Schwerpunkt Medizin. Jederzeit konnte ich dazu stehen, womit ich meinen Lebensunterhalt verdiene. Falls jedoch das, was Massenmedien in der Corona-Krise nahezu geschlossen abliefern, noch als „Journalismus“ durchgeht, so will ich damit nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun haben. Falls das, was sie sich als „Wissenschaft“ verkaufen lassen und unverdaut an ihre Zielgruppen weiterreichen, durchweg Wissenschaft ist, so räume ich schleunigst mein Arbeitsgebiet.

    Mit blankem Entsetzen und ohnmächtiger Wut verfolge ich das unwürdige Treiben gestandener Berufskollegen: vom Redakteur beim Nachrichtenmagazin über den „Tagesthemen“- und „Heute“-Moderator bis hin zum Mitarbeiter der Presseagentur, zum Rundfunkplauderer, zum Social-Media-Texter, zum Talkshow-Gastgeber. Ungefiltert bringen sie offizielle Horrorzahlen unters Volk, ohne zu hinterfragen, wie diese überhaupt zustande kommen; wie sie ausgewertet werden; was sie eigentlich besagen; wie es um andere Zahlen steht. Sie machen im Eilverfahren zugelassene, mangelhaft überprüfte Tests wichtig und notwendig, ohne zu beleuchten, was diese überhaupt messen; was aus ihnen folgt und was nicht; wie hoch die Fehlerquote ist; wer von ihrem Masseneinsatz profitiert. Sie schocken mit dem jüngsten Corona-Exitus, der allerneuesten, noch haarsträubenderen Todesstatistik, ohne auch nur in einem einzigen Fall nachzuforschen, WORAN die Betroffenen denn eigentlich gestorben sind. Wer MIT dem Virus stirbt, tut es stets DESWEGEN? Wer seine Leser/Zuschauer derart kurzschließen lässt, könnte ihnen ebensogut weismachen, Wasser sei ein Superkiller, weil ein H2O-Test garantiert bei jeder Leiche positiv ausschlagen würde. Diese „Jahrhundert-Pandemie“ an früheren Grippewellen und WHO-Fehlalarmen zu messen, kommt so einer Journaille nicht in den Sinn. Wild spekuliert sie über Corona-Befall von Promis wie Merkel und Johnson, sobald diese ein wenig niesen, hüsteln und fiebern – jede banale Erkältung darf neuerdings „Breaking News“ produzieren, so weit sind wir schon. Jeder Tote starb am Killerkeim, solange sein Ableben noch Fragen aufwirft. („Lebensgefährte von Klaus Wowereit gestorben – Infektion mit Coronavirus?“, t-online, 29.3.2020.) Untereinander wetteifern Journalisten wie von Sinnen um den gruseligsten Schnappschuss, die herzzerreißendste Corona-Tragödie, das alarmierendste Experten-Statement. Wie selbstverständlich leisten sie Beihilfe zur Unterdrückung von abweichenden Meinungen.

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, seid ihr noch ganz bei Trost? Kaum einer von euch wagt es, an den Säulenheiligen vom Robert-Koch-Institut und der Charité zu kratzen. Kaum einer hört sich die wohlbegründeten, sachlichen Bedenken vieler Ärzte und Wissenschaftler an, die der Corona-Hype befremdet, ja entsetzt – und wenn doch, mangelt es euch anscheinend an der Courage, das Gehörte an die große Glocke zu hängen. Keiner wundert sich, weshalb sich freie Bürger, bloß weil sie einer „Risikogruppe“ angehören, wie Unzurechnungsfähige gängeln lassen müssen – als ob sie nicht auf sich selber aufpassen könnten. Leben ist stets lebensgefährlich, erst recht am Lebensabend. Welche gesundheitlichen Risiken Opa in Kauf nehmen oder vermeiden will: Sollte das nicht ihm überlassen bleiben, wie Rauchen und Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und minderwertige Ernährung? Kein Journalist fragt, warum plötzlich anders verfahren werden muss als bei früheren Grippewellen, die zuverlässig kamen und gingen, wobei sie alljährlich für Millionen Infizierte und Zehntausende Tote sorgten, ohne dass ein Hahn danach gekräht hätte. Keinem scheint aufzufallen, dass die vermeintliche „Lösung“ schon jetzt weitaus schlimmer ist als das Problem. Keiner will wissen, weshalb es Aufrufe zu verstärkter Hygiene, besonderer Vorsicht und Rücksichtnahme nicht genauso getan hätten wie vor 2020. Keiner recherchiert, wer den blutigen Medizinlaien am Kabinettstisch der Bundesregierung eigentlich all die apokalyptischen Infos und Lageanalysen gesteckt hat, die ihnen einen Notstandsaktionismus „alternativlos“ erscheinen lassen; mit wie vielen und welchen Lobbyisten sie vor und während der Krise worüber gesprochen haben. Kaum einer traut sich, auch nur das schüchternste Fragezeichen hinter irgendeine Infektionsschutzmaßnahme zu setzen. Keinen beschäftigt, ob es irgendwem nützen könnte, dass die Krise für möglichst große Massenpanik sorgt und sich in die Länge zieht. Keinen beschleicht das ungute Gefühl, dass er sich gerade instrumentalisieren lässt – als Handlanger in einem Thriller, dessen Story sich mit der Präzision eines Uhrwerks entfaltet, nach einem Drehbuch, das womöglich schon vor Wuhan geschrieben war. . Und … und … und …

    Wie ein Berufsstand, der als unabhängige, kritische, unvoreingenommene Vierte Gewalt die Mächtigen kontrollieren soll, ebenso blitzschnell wie nahezu einmütig derselben kollektiven Hysterie erliegen kann wie sein Publikum und sich für Hofberichterstattung, Regierungspropaganda, expertengläubige Vergötterung der Heiligen Kuh Wissenschaft hergibt: Das ist mir unbegreiflich, es widert mich an, ich habe genug davon, ich distanziere mich voller Fremdscham von dieser unwürdigen Performance. Wahrhaftigkeit und sorgfältige Recherche; Schutz der Ehre und Achtung der Würde von Menschen – auch solcher, die abweichende Meinungen vertreten; das Gegenchecken jeder Informationsquelle, egal wie glaubhaft sie auf den ersten Blick erscheinen mag; das Vermeiden sensationeller Darstellungen, die überzogene Hoffnungen oder Befürchtungen wecken könnten: All das zählt zu den obersten Geboten jedes Pressekodex. Den Angriff von SARS-Cov-2 scheint, ein knappes Vierteljahr nach Beginn der Pseudo-Pandemie, keines zu überlebt zu haben, zumindest nicht in den infizierten Hirnen derer, für die sie gelten sollten. Wo hält zur Zeit eigentlich der Presserat seinen Tiefschlaf? Neben der eingepennten parlamentarischen Opposition?

    Wenigstens einer traut sich noch, den Finger in die klaffende Wunde zu legen: der deutsche Medienwissenschaftler Otfried Jarren, bis Ende 2018 Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich und Präsident der Eidgenössischen Medienkommission in der Schweiz. Scharf kritisiert er im Pressedienst „epd medien“ das öffentlich-rechtliche Fernsehen. (https://www.epd.de/…/experte-kritisiert-gleichfoermige-coro…) Seit Wochen treten immer die gleichen Experten und Politiker auf, die als Krisenmanager präsentiert würden, so Jarren. Dadurch inszeniere das Fernsehen zugleich Bedrohung und exekutive Macht – und betreibe „Systemjournalismus“. Kritiker bleiben außen vor. Vor allem der Norddeutsche Rundfunk falle ihm durch eine „besondere Form der Hofberichterstattung“ auf.

    „Die Chefredaktionen haben abgedankt“, folgert Jarren. In der Berichterstattung vermisst er „alle Unterscheidungen, die zu treffen und nach denen zu fragen wäre: Wer hat welche Expertise? Wer tritt in welcher Rolle auf?“ Gesendet würden zudem größtenteils einzelne Statements, eine echte Debatte zwischen Experten, die gegensätzliche Standpunkte und Aspekte einbringen könnten, finde nicht statt.

    Wie gleichförmig die Berichterstattung über das Coronavirus daherkommt, fällt zumindest dem Medienjournalisten Andrej Reisin unangenehm auf. Im Portal „Übermedien“ kritisiert er, auch in Krisenzeiten sei es nicht die Aufgabe der Medien, den verlängerten Arm der Regierung zu spielen und Kampagnen à la „Wir gegen das Virus“ zu inszenieren, wie es etwa die „Tagesschau“ in sozialen Medien getan habe. (https://uebermedien.de/…/corona-krise-staatsraeson-als-ers…/)

    Im Deutschlandfunk forderte die Medienjournalistin Vera Linß, im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Coronavirus die Themen Überwachung und Datenschutz stärker in den Fokus zu rücken. Auch Linß bemängelt, dass sich viele Journalisten momentan anscheinend dazu verpflichtet fühlen, die Krisenstrategie ihrer Regierung weitgehend kritiklos zu transportieren – „als eine Art Service-Journalismus“. (https://www.deutschlandfunkkultur.de/journalismus-in-der-co…)

    87 Jahre ist es her, dass in Deutschland aus Journalisten „Staatsdiener“ wurden. Reichspropagandaminister Goebbels hielt dafür ein ausdrückliches „Schriftleitergesetz“ für erforderlich. In der Corona-Krise, wie zuvor bei Themen wie Masernimpfzwang oder der Existenzberechtigung von Heilpraktikern und Homöopathen, stellt sich indes am laufenden Band heraus: Die Medien des 21. Jahrhunderts spuren offenkundig auch ohne Paragraphendruck.
    (Von Harald Wiesendanger, „Auswege“-Gründer)

    Nachtrag (31. März): Ermutigt vom enormen Echo auf diesen Artikel, bot ich ihn vier Printmedien an, denen ich noch am ehesten zugetraut hätte, ihn zu übernehmen: Frankfurter Rundschau, taz, Der Spiegel, Die Zeit. Reaktionen? Null. Nicht einmal Absagen. Bloß Schweigen.

  24. Rotkäppchen sagt:

    Dennis Bard
    Hat angefangen, bei Landesamt für Soziales Saarland zu arbeiten
    16. März
    Saarbrücken

  25. Ex-Mitglied sagt:

    #23
    Es wird sich auf ein Statement von MdL Lander bezogen, Link zur Veröffentlichung gibt es allerdings nicht. Merkwürdig.

    #24
    Neue Möglichkeit sich als tollen Hecht zu präsentieren.

  26. AntiSpeichellecker sagt:

    Die Kritiker an den überzogenen Grundrechtseingriffen haben Recht.
    Diese Eingriffe, die wir evtl. in der Corona Pandemie noch als notwendig empfinden, werden nach der Corona Pandemie zur Selbstverständlichkeit.
    Kein Politiker gibt ein Machtmittel, und schon gar nicht das von Grundrechtseingriffen aus der Hand, wenn er es für seinen Machterhalt nutzen kann.
    In punkto Freiheitsrechten bewegen wir uns Schritt für Schritt auf China und Russland zu und nicht umgekehrt.

  27. Sonnenblume sagt:

    Schon gelesen was Schramm so ablässt? Bisher wusste ich nicht dass Corona auch in den Kopf geht. Der Bundesvorstand soll den Saarlandesvorstand absägen? Haha, das hätten die besser mal bei dem Schramm LaVo getan, da wurde alles umgesetzt was der Oberindianer verlangte. Soviel zum Them Manipulation.

  28. Sterntaler sagt:

    Genau, wer wurde auch von Gröber angerufen und erhielt Instruktionen?

  29. Rennsemmel sagt:

    Der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar schlägt Alarm: „Die Corona-Pandemie stellt eine historische Zäsur in rechtsstaatlicher Hinsicht dar“, sagte Caspar dem Handelsblatt. „Die scheinbare Überlegenheit machtstaatlicher Lösungen in autoritären Staaten darf in diesem Zusammenhang nicht zu falschen Schlüssen verleiten.“ Die Orientierung am Grundsatz der Verhältnismäßigkeit sei auch in der Ausnahmesituation im Rechtsstaat zentral. „Abweichungen hiervon darf es nicht gegeben, sonst droht ein Abgleiten in autoritäre Strukturen.“

  30. Beobachter sagt:

    Heute ist der 1. April, vllt. hat die SZ ein Scherzchen gemacht. Allerdings ist die Madame an sich ein einziger Aprilscherz.

  31. Christine Pfeiffer sagt:

    #27
    Leute erinnert euch daran als Schramm’s bester Mann als einziger Lese- und Schreibrechte im LaVo hatte.
    „Nachtigall, ick hör dir trapsen“

  32. Fragezeichen sagt:

    Dieser Intelligenzbolzen schießt somit auch gegen Spaniol. Was hat die nur im Hirn? Es war doch sie und Lander mit der Linksjugend, die Stimmung machen wollten- was zum Glück nicht geklappt hat. Das hassverzerrte Gesicht spiegelt genau ihren miesen Charakter wider.

  33. Altlinker sagt:

    Nur die Ruhe, der Bundesvorstand in Berlin geht dieser Landpomeranze nicht auf den Leim.

  34. Sterntaler sagt:

    Bemerkenswert, dass sich diese Person anmaßt die Linke in irgendeiner Form mit der AFD gleichzustellen, um dann ihr Intrigen zu treiben. Sie hat als Landesvorsitzende keine Leistung gebracht , ihre Arbeit nicht ordentlich gemacht und das Amt für Machtspiele genutzt- mehr nicht. Wenn die Bundespartei hier tätig werden sollte, dann lediglich um diese Frau aus der Partei zu entfernen. Schämen sie sich Frau Schramm- ihre Dummheit ist unerträglich.

  35. Gänseblümchen sagt:

    Bei den Linken scherzt die SZ nicht.
    Erneutes Ausschlussverfahren gegen Schramm in Gang setzen. Was unter deren Regentschaft mit dem Eiermann alles gelaufen ist ….
    Schade, dass der Antrag auf Partei-Ausschluss von Astrid Schramm im Jahr 2017 nicht von Erfolg gekrönt war.

    Zur ERINNERUNG – Schreiben im September 2017 an den Landesvorstand

    Kommt der Landesvorstand, insbesondere die Landesvorsitzende, von der wir weit Wochen in den Medien nur BLABLABLA hören, unserem Ansinnen nicht nach, sehen wir uns bedauerlicherweise gezwungen, Anträge auf Ausschluss aus der Partei gegen Mitglieder des Landesvorstand stellen, welche das Agieren von AL dulden, auf Facebook gutheißen und billigend in Kauf nehmen, dass das Ansehen der Partei durch die „Rache des Landesschriftführers“ bundesweit Schaden nimmt.
    Kopie dieses Schreibens wird dem Bundesvorstand zur Kenntnisnahme übermittelt.

  36. Augusta sagt:

    Auszüge aus einem Brief der AG Basisdemokratie an den Bundesvorstand wegen der ehemaligen Landesvorsitzenden Schramm und ihrer Clique (passiert ist natürlich nichts!!!)

    …vielen Basismitgliedern im Saarland stinkt es. Im Landesverband Saar sind wir schon einige Jahre mit dem Treiben von Oskar Lafontaine vertraut, doch momentan wird die Lage unerträglich. Viele haben das Gefühl, dass einige wenige sich dank des Einflusses von Oskar Lafontaine im saarländischen Landesverband bereichern und dies auf eine Weise tun, die der Partei im Gesamten schadet. Inhaltliche Arbeit wird erschwert oder unmöglich gemacht, um Personal- und Machtentscheidungen durchzusetzen. Das ist kein Zustand, den wir länger ertragen können.

    Es dürfte daher einmalig in der Geschichte der Saarlinken sein, dass ein Mitglied des Landesvorstandes gegen den Landesvorstand Saar agiert, vor Konsultierung der Landesschiedskommission schon am 19. Mai 2017 bei der Landeswahlleitung Einspruch gegen die Aufstellung der Kandidaten für die Bundestagswahl einlegt.

    Die Landeswahlleitung und die Presse wurde informiert bevor die LSchK zu einer Entscheidung gekommen ist, diese tagt erst am 30.06. Eventuell wird dieses Verhalten verständlich, wenn man sich folgende Aussage AL’s vor Augen führt: „Mir ist es egal, ob die Partei im Saarland eine Liste mit Kandidaten hat oder nicht. Der Bundespartei würde das ohnehin nichts ausmachen, dafür hätten wir zu wenig wahlberechtigte Bürger.“

    Astrid Schramm & die Köllertal-Gruppe

    Damit kommen wir zum nächsten Problem im saarländischen Landesverband. AL traf sich nach Eingang seiner Anfechtung bei der Landesschiedskommission/Landeswahlleitung mit der Antragsgegnerin, der Landesvorsitzenden und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Astrid Schramm. Offensichtlich haben sich AL und Astrid Schramm, die seit Jahren als enge Vertraute Oskar Lafontaines gilt, mehrere Stunden intensiv beraten.
    Wie zu vermuten ist jedoch nicht, um die Vorwürfe L‘s zu besprechen und eventuelle Irritationen auszuräumen, sondern um die Anfechtung voranzutreiben. Dies machen wir an folgenden Punkten fest:

    Die Landesvorsitzende hat im Vorfeld des 07.05. Mitglieder angerufen und hat diese aufgefordert „nicht Thomas [Lutze] zu wählen, sondern Dennis
    [Bard]“, eine eidesstaatliche Versicherung liegt vor. Inwieweit die ihr vorliegenden Daten von der Landesvorsitzenden missbraucht wurden, müsste gesondert geprüft werden.

    Die Landesvorsitzende hat es unterlassen, den geschäftsführenden Vorstand über die Wahlanfechtung in Kenntnis zu setzen. Bis zum heutigen Tag sind dem stellvertretenden Landesvorsitzenden Elmar Seiwert keinerlei Schreiben des Anfechters L oder die Einlassungen der Landesvorsitzenden zugegangen.

    Die Landesvorsitzenden hat zumindest gebilligt, dass das Helferfest für die Landtagswahl zur Unterschriftensammlung für die Wahlanfechtung missbraucht wurde.

    Die Landesvorsitzende hat sich bis heute nicht von den Anschuldigungen AL distanziert.

    • Auffällig ist, dass viele Anfechterunterschriften aus dem Wirkungskreis der Landesvorsitzenden kommen.

    Darüber hinaus erhielt Astrid Schramm Unterstützung durch das ehemalige Mitglied des Landtages Birgit Huonker, die ihrerseits ebenfalls eine Telefonaktion startete und den Lafontaine-Favoriten Dennis Bard empfahl. Die Wahlempfehlung war wohl mit dem Versprechen verknüpft, eine Anstellung als Büroleiterin zu bekommen, falls Dennis Bard erfolgreich in den Bundestag gewählt würde.

    Es entsteht für uns der Eindruck, dass sich eine Gruppe aus Parteimitgliedern an der Partei bereichern möchte und den saarländischen Landesverband als Versorgungsverein betrachtet. Diese Gruppe lässt sich im saarländischen Köllertal verorten, in dem unter anderem Astrid Schramm und Birgit Huonker ihren Wirkungskreis haben.

    Es sollte zudem nicht vergessen werden, dass es weitere Unregelmäßigkeiten und Merkwürdigkeiten gibt, die wir auch auf das Wirken von Astrid Schramm zurückführen:

    • Seit Astrid Schramm Landesvorsitzende in saarländischen Landesverband ist, haben sich die bereits bestehenden Gräben im Landesverband vertieft und erscheinen als immer unüberwindbarer.

    • Die Gründung des Stadtverbandes Saarbrücken wird verschoben, Gelder für Ortsverbände werden vom Kreisvorstand verspätet überwiesen -angeblich finden Kreisvorsitzender und Kreisschatzmeister nicht „zueinander“, um Überweisungen tätigen zu können.

    • Mit Astrid Schramm an der Spitze des Landesverbands hat DIE LINKE zwei Landtagsmandate verloren.

    • Bei der Wahlkreislistenaufstellung für die Landtagswahl in Bexbach am 30.10.2016 beeinflussten Astrid Schramm und Birgit Huonker, noch während die Verteilung der Stimmzettel im Gange war, Parteimitglieder zugunsten der Kandidatin Kugler.

    • Um die vermeintliche, nicht geheime Wahlen, wie die vom 7. Mai, in Zukunft zu verhindern, schlägt Astrid Schramm ein Delegiertenprinzip vor
    Wir fragen uns, wie ein Delegiertenprinzip eine nicht geheime Wahl vermeiden soll. Vielmehr liegt der Verdacht nahe, Wahlbeeinflussungen zu vereinfachen.

    • Sowohl der Gegenkandidat zu Thomas Lutze -Dennis Bard- als auch Anfechter der aktuellen Landesliste -beispielsweise Julia Baltes -stammen aus dem Umfeld der Landtagsfraktion.

    Aufgrund solcher Vorgänge macht sich die Ernüchterung breit, dass es in diesem Landesverband unter der Führung von Astrid Schramm nicht mehr um inhaltliche Politik geht, sondern nur noch um Personen- und Machtfragen.

    Wir befürchten, dass die Glaubwürdigkeit der Partei DIE LINKE an der Saar durch das Verhalten von Astrid Schramm und der Köllertal-Gruppe nicht nur bereits massiv gelitten hat, sondern es auch noch weiter tun wird. Das Einschalten der Medien in eine interne Angelegenheit der Partei erweckt auch für die Öffentlichkeit den Eindruck einer zerstrittenen, missgünstigen und nicht vertrauenswürdigen Partei.

    Dieser Eindruck wird allerdings nicht nur durch Astrid Schramm geprägt. Auch andere Parteimitglieder schaden unserer Partei. Ein ehemaliger MdB (kürzlich in den LV Berlin gewechselt) behauptete etwa: „Ob wir einen Abgeordneten mehr oder weniger in Berlin haben, ist doch egal.“ Ursprünglich beabsichtigte dieser ehem. MdB selbst für die Landesliste zu kandidieren, doch stellte er in einem Treffen mit AL – dieser sollte Mehrheiten organisieren – schnell fest, dass ihm der nötige Rückhalt in der Parteibasis fehlt.
    Nach der Wahl Thomas Lutzes zum Kopf der Landesliste verkündete der ehemalige MdB in der Saarbrücker Zeitung, dass die Wahl Lutzes die Spaltung der Partei zur Folge haben wird (https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarland/sorge-vor-spaltung-der-linken_aid-1923386). Uns irritiert diese Aussage in zweierlei Hinsicht: Zum einen ist es nicht verständlich, warum der ehemalige MdB sich berufen fühlt, solche Äußerungen gegenüber der Presse zu tätigen. Selbst wenn er mit seiner Einschätzung recht behält, trägt sie sicher nicht dazu bei, die Spaltung abzuwenden und darüber hinaus dem Ansehen der Partei. Zum zweiten scheint unser Demokratieverständnis eingestaubt zu sein, da wir nicht nachvollziehen können, wie die Wahl eines Kandidaten mit einer großen Stimmenmehrheit dazu führt, dass sich eine Partei spaltet. Entweder ist die Partei schon gespalten oder bestimmte Kräfte versuchen diese Umstände für eine Spaltung zu nutzen. Unabhängig was davon zutrifft: Das Klima für ein produktives Miteinander ist das nicht.

    Es muss etwas passieren
    Wenn führende Köpfe in der Fraktion der Linken im Landtag des Saarlandes und im Landesvorstand Saar mit solchen Praktiken arbeiten, um ihnen nicht genehme Kandidaten zu verhindern, und das ein oder andere Tun von Mandatsträgern publiziert wird, wird das die Partei viele Wählerstimmen kosten.

    Wir möchten uns nicht mehr dafür schämen müssen, Mitglieder in einem solchen Haufen von missgünstigen Personen zu sein. Wir möchten euch darum bitten, dass die übergeordnete Parteigliederung eingreift und klar stellt, welche Dinge in dieser Partei keinen Platz haben, wie man miteinander umzugehen hat und den Weg für ein gemeinsames Arbeiten an einer besseren Gesellschaft möglich macht.

    Nachtrag: Die mündliche Verhandlung der Landesschiedskommission zeigte zweifelsohne, dass die Landesvorsitzende nicht als Antragsgegnerin den Landesverband vertrat, sondern als „weitere Anfechterin“ agierte. So hat Astrid Schramm Fragen des Antragstellers L’s ergänzt und keine eigenen Zeugen benannt, welche die Ausführungen AL‘s widerlegen sollten. Freiwillig angetretene Zeugen, die keine Unstimmigkeiten am 7. Mai wahrgenommen haben, wurden von Astrid Schramm als „unglaubwürdig“ dargestellt und nicht im Sinne einer Antragsgegnerin behandelt.

  37. Steigleiter Johannes sagt:

    # 24
    da arbeitet doch auch die verehrte Parteifreundin
    Petra Brück. Passt schoo…………

  38. Hans Dieter Brenner sagt:

    Die Giftspritze aus Riegelsberg postet auf FB

    Oh, sie spricht mir – und so vielen Genossinnen und Genossen – aus der Seele.
    Das wäre ein Neuanfang ohne linke Linke.
    ❤lichen Dank für diese Veröffentlichung.
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    · Antworten · 36 Min.

    Dieter Hoffmann IHR STEHT ALSO ÜBER DER STAATSANWALTSCHAFT
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    · Antworten · 8 Min.

    PB
    PB an Dieter Hoffmann
    Staatsanwaltschaft, dass ich nicht lache.
    Wer hat durch Manipulation mit 60 Busfahrern angefangen – W.J.
    Wer hat einem Genossen gedroht, er werde dafür sorgen, dass er seine Arbeit verliert, wenn er nicht das Maul halte – M.B.
    Wer hat in Hom Menschen manipuliert, damit … – A.P.
    Wer hat..
    Wer hat…
    Ich könnte hier aufzählen bis …
    Teppich hoch, Dreck drunter, Teppich runter.
    Nicht umsonst haben wir immer noch den Sitznamen, die Schmuddelpartei.
    Hör auf zu träumen und stell dich DEN WAHRHEITEN.
    Eure Selbstherrlichkeit ist zum 🤮
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    · Antworten · 1 Min.

  39. Piratenköpfchen sagt:

    Wo befindet sich im Saarland der kleinste Beichtstuhl: In der Glück-Auf-Str. 3 !!!

  40. Riegelsberger sagt:

    #38 Der liebe Gott weiß alles, Petra Brück noch mehr

    Niemand hat mehr Ahnung von Manipulation wie das Köllertaler BLABLABLABienchen.

  41. Hans Kiechle sagt:

    An alle aufrechten Linken:
    unten stehender Link symbolisiert die Lebensfreude und appelliert an alle:
    Bleibt gesund – haltet Abstand – vive la vie !!!
    Bon Weekend

    https://3c.web.de/mail/client/attachment/download/tatt0_1—tmai1601a92384e47cb7/;jsessionid=98E6035BC68B5EDDDB9187277D837570-n2.bs30b

  42. Joachim sagt:

    Petra Brück, ihr Herz ist so groß, weil all die Menschen reinpassen müssen, die sie ….

  43. Manfred Schmidt sagt:

    Wer wirklich glaubt, dass keine Mitgliedermanipulation existiert, hat den Schuss nicht gehört.

  44. Froschkönig sagt:

    #37: Die verehrte Parteifreundin hat nicht im Landesamt für Soziales gearbeitet.

    Verehrte Frau Brück,

    den Namen Schmuddelpartei haben wir Mitgliedern zu verdanken, die in der SPD

    NIX

    geworden sind.

  45. S. Schneider sagt:

    Nun sitzen viele daheim.
    Gut, da kann ich verstehen, dass einigen Scheinheiligen langweilig wird. Aber muss man deshalb das Denken ausschalten?
    Aber was mir überhaupt nicht in den Kopf geht, dass die Scheinheilige vergisst, was hinter den Kulissen geschehen ist in ihrer Zeit als Kreis- und Landesvorsitzende. Doch das schlimmste ist, dass die Scheinheilige den Oberscheinheiligen 2022 beerben will und ihre Busenfreundinnen aus Riegelsberg alles gutheißen.
    Was Madame BLABLABLA betreibt ist Augenwischerei, um von den eigenen Verfehlungen abzulenken.
    Die Frau gehört mit Mistgabeln davon gejagt.

  46. AG Basisdemokratie sagt:

    #38
    Die ungekrönte Königin der Selbstinszenierung ist offenbar mit Unkraut jäten fertig :-)

    Die Forderung der ungekrönten Kaiserin in der heutigen SZ-Ausgabe spiegelt ihren Realitätsverlust wider. Aber wenn man in der SZ eine Plattform kriegt, wirft man jeglichen menschlichen Anstand über Bord.

  47. Alternativer Linker sagt:

    #38
    Welch‘ anmaßende Selbstüberschätzung in Bezug auf Homburg. Jule ist in Homburg noch nie aufgetaucht.

    Petra Brück Schmeiß, kauf dir Duden, hat mir ach gehelft. 😂
    Für die Fehler bei der Groß- und Kleinschreibung hast du eine Lösung gefunden.
    Na, schick mir deine Postings, ich lese gerne Korrektur.
    Tipp: Zeige mir mit wem du umgehst und ich zeige dir, wer du bist. 😂
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    · Antworten · 1 Std.

    Herzhaft lachen musste ich über den „Tipp“ der scheinbar verstörten Jule.

  48. Gründungsmitglied sagt:

    zu 43

    Bitte Behauptungen belegen.

    DL-Redaktion

  49. Ein wahrer Linker sagt:

    # 44

    Nicht zu vergessen die Genossinnen und Genossen die von den Grünen oder FDP kamen.
    Alles 3.Liga Spieler/innen

  50. Ichweißwas sagt:

    So langsam glaub ich die ist gaga. Sie sollte aus der Linkspartei geworfen werden, aber mit Arschtritt bitte. Niemand braucht die.

  51. Sterntaler sagt:

    @48 Sls/MZG ist ein Wahlkreis, da braucht keiner zu wandern. Du hast ja null Ahnung. Wer dabei war hat gesehen, dass Leute von Mekan weggeschickt wurden und andere Mitglieder bei Huonker Versicherungen an Eides statt unterschreiben mußten, bevor sie eine Stimmkarte bekamen. Das gab es noch nie, vor allem nicht in SB. Sie und ihre Busenfreundin Schramm haben manipuliert und Mitglieder nicht zugelassen. Selbst der Geschäftsführer wurde von der Mandatsprüfung ausgeschlossen. Das ist Methode Schramm. Zum Glück hat es für Huonker nicht gereicht.

  52. tuttilinki sagt:

    SZ heute: Astrid Schramm. Da lach ich mich doch schief. Sie soll sich mal ihre eigene Vergangenheit betrachten
    und an der eigenen Nase ziehen.

    Nachdem sie 30 Jahre in der SPD auf Ortsvereinsebene sich bemüht hatte, trat sie 2006 aus der SPD
    aus und dank Oskars Flehen in die Linke ein.
    Die Linke hatte damals ca. 640 Mitglieder und im Cremantstübchen wurde geplant, sie öffentlich vorzustellen.
    Und wer war Astrid S.? Deshalb wurde sie als 1000 Mitglied öffentlichkeitswirksam mit Blumenstrauß präsentiert.
    Verarschung der Öffentlichkeit!!
    Und dann die Manipulation mit den Busfahrern; und die Manipulation bei Wahlen im Saar-Pfalz-Kreis durch A.P.
    Originalton O.L. „Man muss sich Mehrheiten organisieren“ und da redet diese A.S. von Manipulation.
    Sie sieht ja schon schlecht aus auf diesem Foto! Aber ist bestimmt Manipulation!!

  53. Kea sagt:

    #45
    Die „Superlinke“ sollte schon mal anfangen neue Knieschoner zu kaufen, bevor die Lager leer sind 😀

  54. Waldschrat sagt:

    #52
    Vollste Zustimmung.

  55. Nachdenker sagt:

    #37
    Die von Ihnen offensichtlich „verehrte“ Parteifreundin hat der Partei im vergangenen Jahr schweren Schaden zugefügt.
    https://www.pressreader.com/germany/saarbruecker-zeitung/20190814/281479278052109

    Legt man einen saarländischen Schiedsspruch zugrunde, ist es offenbar von Verantwortlichen versäumt worden Parteiausschlussantrag zu stellen.

    Schiedsspruch:

    Nach der Bundessatzung ist neben der vorsätzlichen Verletzung der Satzung auch die erhebliche Verletzung der Grundsätze und der Ordnung der Partei mit dem Ausschluss bedroht.
    Zu den Grundsätzen jeder Partei gehört die ungeschriebene Pflicht der Mitglieder, sich in allen Lebensbereichen zu der Partei und ihren Zielen zu bekennen und sich für die Verwirklichung ihre Politik einzusetzen.

    Für Mitglieder, die in einen Wahlvorschlag der Partei aufgenommen wurden und dadurch ein Mandat in einem Parlament oder in einem kommunalen Vertretungsorgan erlangen konnten, gilt dies in besonderer Weise.

    Aus den Grundsätzen der Partei folgt auch, dass die der Linken angehörenden Mitglieder eines Parlaments oder in einem kommunalen Vertretungsorgan eine gemeinsame Fraktion zu bilden haben.

  56. K. Niederländer sagt:

    #47
    Petra Brück ist die größte Linke aller Zeiten.

  57. Erich Kerner sagt:

    Heiko D. sagt:
    Dienstag 31. März 2020 um 14:05
    Dennis Bard hat die Linksfraktion verlassen!

    Zuerst Julia Baltes und nun Dennis Bard 😐
    LTF braucht Kohle für Anwalt Hirschfelder.

  58. Alesi sagt:

    #52 – Hass steht ihr ins Gesicht geschrieben.

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