DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Wagentains Holzweg

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 10. August 2018

#aufstehen?

Bundesarchiv Bild 183-1988-0819-431, Berlin, Besuch Lafontaine, Spaziergang in Köpenick.jpg

Der Zwerg von der Saar stand schon einmal vor Kinder
Der Volksmund sagt : „Lügen haben kurze Beine“

Quelle  :     Scharf – Links

Von Edith Bartelmus-Scholich

Oskar Lafontaine meldet Erfolge: Nach vier Tagen haben sich bereits mehr als 50.000 UnterstützerInnen auf der Webseite www.aufstehen.de angemeldet. Auf diese Webseite haben offenbar viele Menschen lange gewartet, immerhin wurde das Projekt mit unterschiedlichen Akzentuierungen seit Jahresbeginn medial vorbereitet. Am 4. September soll auf den Online-Auftritt dann eine Gründungsversammlung folgen.

Momentaner Stand ist, dass das mit Lafontaine und Wagenknecht verbundene Projekt eine Sammlungsbewegung werden soll. Als Unterstützer sichtbar sind derzeit  Mitglieder des auf Sahra Wagenknecht und  Oskar Lafontaine orientierenden Parteiflügels der Linkspartei sowie einzelne PolitikerInnen des jeweils linken Flügels von SPD und GRÜNEN  und wenige Intellektuelle bzw. Künstler.

#aufstehen als ein Ergebnis des gesellschaftlichen Rechtsrucks

Die Schwächung der neoliberalen Hegemonie in Folge der Finanzkrise von 2008 hat in Deutschland nicht zu einer Stärkung der linken Beiträge im gesellschaftlichen Diskurs geführt. Das Ergebnis war vielmehr ein Dammbruch für rechte Ideologien, Verschwörungstheorien etc. in Medien und sozialen Netzwerken. Auf den Straßen sehen wir seitdem einen rechten Mob, politisch profitiert die AfD.  Alle bürgerlichen Parteien nahmen die Rechtsentwicklung auf.

Es stimmt bedenklich, dass nun auch ein Flügel der Linkspartei in den Sog geraten ist, der Veränderung im Diskurs folgt, linke Inhalte nationalistisch überformt und dazu auch insgesamt eine Entwicklung zu politischen Positionen der sog. linken Mitte durchläuft. Diese weitere Rechtsverschiebung im politischen Spektrum  hilft nicht im Kampf um linke Hegemonie.

Eine neue „Machtperspektive“  im Rückgriff auf die Sozialdemokratie?

Die InitiatorInnen sagen, dass es ihnen um eine neue „Machtperspektive“ geht. Diese „Machtperspektive“  besteht für sie in der Herstellung parlamentarischer Mehrheiten links von der CDU. Die Sammlungsbewegung soll Druck auf die Parteien ausüben, deren Wahlprogramme beeinflussen und prominente UnterstützerInnen der Sammlungsbewegung sollen u.U. auf den Listen der Parteien in die Parlamente einziehen. Die politischen Zielvorstellungen liegen zwar noch nicht alle auf dem Tisch, aber, da es sich um eine Mitte-Links-Sammlung handelt, werden sie rechts von der Programmatik der Partei DIE LINKE. zu verorten sein. Tatsächlich wird mit einer Rückkehr zur Entspannungspolitik Willy Brandts geworben und auch sonst scheint die Ära Brandt die Blaupause für die Programmatik abzugeben.

Fatal ist hierbei, dass die InitiatorInnen offenbar verkennen, dass es eine Rückkehr zur Politik der SPD von vor 50 Jahren schon deswegen nicht geben kann, weil sich viele der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen verändert haben. Damals arbeiteten u.a.  bei annähernder Vollbeschäftigung noch sehr viel mehr  Menschen in industriellen Großbetrieben mit akzeptablen gewerkschaftlichen  Organisationsgraden. Die Kampfbedingungen für die Lohnabhängigen waren viel besser und auf eine durchsetzungsfähige Streikbewegung folgte ab 1967 der gesellschaftliche Linksruck mit der Bewegung von 1968. Heute hingegen befinden wir uns in Abwehrkämpfen für die wir noch nicht die richtige Strategie gefunden haben. Es arbeiten viel weniger Menschen in industriellen Großbetrieben, Beschäftigung ist sehr oft dereguliert und unsicher, die Erwerbslosigkeit nach wie vor hoch, Erwerbslose werden mit Hartz IV gnadenlos ausgehungert und schikaniert. Streikbewegungen gibt es vor allem da, wo Beschäftigung zwar ziemlich sicher scheint, aber niedrig entlohnt wird und wo auch sonst schlechte Bedingungen herrschen, z.B. in Kliniken. Gemessen daran mutet der Ansatz der InitiatorInnen voluntaristisch an und kann nur zu einer Enttäuschung führen.

Es trifft zu, dass nach dem Wegfall der Perspektive auf Bundesebene eine rot-rot-grüne Regierung zu bilden, alle Flügel der Partei DIE LINKE. über die Möglichkeiten zukünftig linke Politik wirkmächtig werden zu lassen diskutieren. Tatsächlich ist auch eine stärkere Orientierung auf soziale Bewegungen und aktivierende Kampagnen eine Folge dieser Debatten in der Linkspartei.

2016-04-23 Anti-TTIP-Demonstration in Hannover, (10063).jpg

Die Superfaulen lassen sich am Stock tragen und bei Bundestagssitzungen hat sie eine der höchsten Abwesenheitsquoten. Vom Volk bezahlt werden um in der Arbeitszeit privat Bücher zu schreiben ?

Sehr fraglich ist jedoch, ob eine bei Strafe ihres Untergangs an Agenda 2010 festhaltende SPD von einer Sammlungsbewegung programmatisch korrigiert werden kann und ob sie Personen aus einer solchen Bewegung den Einzug in den Bundestag ermöglichen würde. Ich denke, dass sie das eher nicht tun wird. Sollte es aber doch so sein, dass eine starke Bewegung mit jeweils einigen Abgeordneten über die Listen von SPD und Grünen sowie Linkspartei in den Bundestag einziehen würde, was wäre dann gewonnen? Das überschaubare Grüppchen würde dort gewiss nicht viel bewegen.

Bewegung auf Zuruf?

Überhaupt müsste die Sammlungsbewegung zuerst einmal schlagkräftig werden. Hierfür ist es nicht unerheblich zu wissen, dass der Flügel der Linkspartei, der die Sammlungsbewegung initiieren möchte, bislang nicht gerade mit einer besonderen Nähe zu Bewegungen oder durch Bewegungsaktivitäten aufgefallen ist. Fortschrittliche Bewegungen hat es ja in den letzten Jahren durchaus gegeben, angefangen von den vielen tausenden Menschen, die sich für die hier ankommenden Geflüchteten einsetzen, über die Bewegungen von Mietrebellen, Erwerbslosen, AktionsschwarzfahrerInnen, KlimaretterInnen, TierrechtlerInnen etc. bis hin zu der sich gerade organisierenden „Seebrücke“. Wagenknecht, Lafontaine und der auf sie orientierende Flügel der Partei DIE LINKE. waren bei diesen Bewegungen gar nicht präsent.

Auch „Team Sahra“ stellt keine Bewegungsaktivität, ja noch nicht einmal Aktionismus dar. Es ist ein politischer Fanclub – und zudem einfalls-  und bewegungslos. Die UnterstützerInnen erhalten einmal pro Woche eine „Aktionsmail“ in der sie i.d.R. aufgefordert werden eine Bundestagsrede von Wagenknecht oder di  Masi  weiter zu verbreiten. Die „Aktivität“ folgt dann in sozialen Medien, immer schön zu Hause sitzend und schlimmstenfalls in Hasskommentaren zu kritischen Anmerkungen auf Facebook gipfelnd. Nicht einmal einen unaufwändigen Flashmob bringt  „Team Sahra“ bisher auf die Straße.

File:Bundesarchiv Bild 183-U0523-0009, Bez. Neubrandenburg, Viele "Schätze".jpg

Team Sahra ?
Lumpen, Eisen, Zähne und Papier – ausgediente Schlüpfer sammeln wir

Grundsätzlich gilt, dass Bewegung nicht von oben in Gang gesetzt werden kann. Sie bildet sich von unten, wenn Betroffene mit einem Zustand nicht mehr leben wollen und zudem noch Hoffnung haben, dass gemeinsames Handeln etwas ver ändern könnte.

Es kann nicht angenommen werden, dass die InitiatorInnen der Sammlungsbewegung das nicht auch erkennen. Sie wissen genau, dass ein Fanclub keine Bewegung ist und auch keine werden wird. Interessanter für sie ist bei diesem Projekt, dass die Sammlungsbewegung ihnen den direkten Kontakt zu ihrer politischen Anhängerschaft  und deren Organisierung eröffnet.

Das Ende der Linkspartei wie wir sie kennen?

Die Linkspartei  ist nämlich ein sehr zerbrechliches Gebilde. Als pluralistisches Konstrukt von vier größeren Flügeln (Sozialliberale, Sozialdemokraten, Reformisten, Revolutionäre) stand sie aufgrund ihrer Breite von Anfang an unter großer Spannung.

Die einzelnen Flügel sind jeweils der Meinung, dass sie allein über die zielführenden politischen Ansätze verfügen und vor allem der Umstand, dass die anderen Flügel sie daran hindern ihre Ansätze umzusetzen für den geringen Erfolg der Partei ursächlich ist.

Jedem/r war von Anfang an klar, dass die Partei nur solange in der Gründungsformation Bestand hat, wie kein einzelner Flügel allein Aussicht auf den Einzug in den Bundestag hat. Nur dies war die Ursache dafür, dass auf dem Parteitag 2012 die Einheit der Partei noch einmal gerettet werden konnte, obwohl ein Klima gegenseitigen Hasses herrschte.

Nun tritt jedoch der Fall ein, dass einer der Flügel den Ernstfall testet:  Bei guten Umfragewerten für ein eigenes parlamentarisches Projekt – eine Liste Wagenknecht wird mit bis zu 25% der Stimmen umgefragt –  wird ausgelotet, ob mit einer entsprechenden Anzahl von (prominenten) UnterstützerInnen ein Organisationsaufbau machbar ist.

Hier gilt: Reisende muss man ziehen lassen, man muss ihnen aber nicht noch die Koffer tragen.

Edith Bartelmus-Scholich, 8.8.2018

DIE LINKE.: Planvolle Eskalation? – 22-10-17 20:59

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Grafikquellen      :

Oben    —  Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. ADN-ZB/Oberst/18.8.88/Berlin: Lafontaine-Besuch Der Ministerpräsident des Saarlandes und stellvertretende Vorsitzende der SPD, Oskar Lafontaine (M.), bei einem Spaziergang durch Köpenick. Dabei gab es auch ein Treffen mit sonnenbadenden Kindern. Rechts: Horst Stranz, Stadtbezirksbürgermeister von Köpenick

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2.) von Oben    ––    Kurz vor dem Beginn der Hannover Messe 2016, die unter anderem von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama eröffnet wurden, organisierte ein Trägerkreis zum Samstag, den 23. April 2016 auf dem hannoverschen Opernplatz eine Demonstration unter dem Motto „TTIP und CETA stoppen.

Foto: Bernd SchwabeEigenes Werk

  • CC BY-SA 4.0Die Persönlichkeitsrechte der abgebildeten Person(en) beschränken bestimmte Weiterverwendungen des Bildes ohne dessen/deren vorherige Zustimmung.Hinweise zur Weiternutzung
  • File:2016-04-23 Anti-TTIP-Demonstration in Hannover, (10063).jpg
  • Erstellt: 23. April 2016

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Unten   —         Bez. Neubrandenburg, Viele „Schätze“ /      1979

Att ribution: Bundesarchiv, Bild 183-U0523-0009 / Bartocha, Benno / CC-BY-SA 3.0

78 Kommentare zu “Wagentains Holzweg”

  1. Morgenmuffel sagt:

    Tja die einstigen Macho-Spdler a la Schroeder, Lafontaine und Dehm (der für die Sammelbewegung was Schönes komponieren soll) sind dieselben Karrieristen geblieben, die sie immer gewesen sind.

  2. Zitrone sagt:

    Mehrheitsbeschluss des Vorstands der Basisorganisation DIE LINKE. Naumburg am 14.08.2018
    Sammlungsbewegung „#Aufstehen“
    Wir nehmen die Bestrebung mit #Aufstehen eine linke Sammelbewegung zu schaffen zur Kenntnis. Wie bei jeder Bewegung, die nicht gegen die Grundsätze der Partei DIE LINKE verstößt, steht es jedem Mitglied frei, sich daran zu beteiligen.
    Die Sammelbewegung „#Aufstehen“ versteht sich als überparteiliche Bewegung und ist kein Projekt der Partei DIE LINKE. Daher müssen wir als Basisorganisation keine Entscheidung über eine Beteiligung treffen.
    Allerding stellen wir mit Verwunderung fest, dass die Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion Sahra Wagenknecht meint, dass es eine neue Bewegung geben muss. Sie ist doch in einer Funktion, aus der sie mit der Partei und der Fraktion Inhalte in die Öffentlichkeit bringen kann. Wir halten den Weg von Sahra Wagenknecht für falsch. Wenn sie eine andere Meinung hat, dann wäre der Bundesparteitag im Juni 2018 der Ort gewesen, dafür zu streiten. Wenn sie uns allerdings über die Medien wissen lässt, dass sie es zur Not alleine entscheiden kann, dann widersprechen wir ihr. Ein Beschluss eines Bundesparteitages kann nur ein Bundesparteitag aufheben!
    DIE LINKE in Naumburg versteht sich als pluralistische Partei. Dass wir nicht immer einer Meinung sind, ist gut und wichtig. Nur die ständige Diskussion bringt eine Partei weiter. Am Unterdrücken der Diskussionen ist eine unserer Vorgängerparteien gescheitert. Diesen Fehler wird es mit uns nicht ein zweites Mal geben. Daher ist es richtig auf Parteitagen bzw. Mitgliederversammlungen zu streiten und zu diskutieren. Am Ende steht ein Ergebnis, welches dann umzusetzen ist.
    DIE LINKE. Naumburg steht an der Seite der Bevölkerung, streitet für soziale Gerechtigkeit und kämpft gegen Ausgrenzung. Wir treten für eine weltoffene Gesellschaft ein, somit sind auch wir gegen besondere Gesetze für Migranten. Deutschland ist ein Rechtsstaat. Dies schließt für uns ein, dass Straftäter entsprechend der Gesetzgebung zu bestrafen sind. Grundlage hierfür ist immer ein ordentliches Verfahren. Die Freizügigkeit innerhalb der EU ist für uns nicht verhandelbar.

  3. Regenbogenhexe sagt:

    Erklärung des geschäftsführenden Parteivorstandes der Linkspartei im Wortlaut:

    Geschäftsführender Parteivorstand der LINKEN / 13.8.2018

    Verständigung zur Sammlungsbewegung „#Aufstehen“

    #Aufstehen ist eine Initiative von Einzelpersonen, kein Projekt der Partei DIE LINKE.

    Die Sammlungsbewegung richtet sich nicht an Organisationen und versucht keine Plattform oder Bündnis von Organisationen aufzubauen. Sie wirbt um einzelne Anhängerinnen und Anhänger, besonders Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, die mit dem aktuellen Kurs ihrer Partei unzufrieden sind und um Menschen, die sich der AfD zugewandt haben.

    In den bisher öffentlich gewordenen inhaltlichen Forderungen bewegt sich die Sammlungsbewegung zwischen der SPD und der LINKEN.

    Für die Programmatik und inhaltliche Ausrichtung der Partei DIE LINKE hat die Sammlungsbewegung keine Konsequenzen.

    Wir begleiten #Aufstehen mit Interesse, rufen aber unsere Mitglieder nicht dazu auf, sich ihr anzuschließen.

    Eine Sammlungsbewegung, die die gesellschaftlichen Verhältnisse nach links rücken will, macht nur Sinn, wenn sie vor allem die Menschen anspricht, die noch nicht links sind oder noch nicht links organisiert sind. Und wenn der linke Pol in der Gesellschaft stark ist und nicht in die Mitte oder nach rechts gezogen wird.

    Unser Schwerpunkt ist, DIE LINKE zu stärken, als Motor und Orientierungspunkt für linke und sozial gerechte Politik. Wir kämpfen für eine fortschrittliche gesellschaftliche Mehrheit als Voraussetzung für einen grundlegenden Politikwechsel. Dazu suchen wir Bündnisse mit anderen gesellschaftlichen Bewegungen und Initiativen, Organisationen und Parteien und verbinden uns mit allen, die sich für eine demokratische, soziale, ökologische und friedliche Wende einsetzen. Wir stellen uns dem Rechtstrend und der Verrohung der bürgerlichen Parteien entgegen. Wir bieten dem von den Rechten geschürten Rassismus die Stirn. Deshalb begrüßen wir die Demonstration in Bayern #ausgehetzt und die vielen Aktionen und Kundgebungen zur Seenotrettung.

    Wir haben uns aktiv daran beteiligt und werden das auch weiterhin tun. Die LINKE Kampagne gegen Pflegenotstand hat zusammen mit Ver.di und den Beschäftigten erste Erfolge erzielt.

    Gesundheitsminister Jens Spahn musste erhebliche Zugeständnisse machen. Wir werden unsere Aktivitäten verstärken, auch mit dem Pflegevolksbegehren in Bayern. Wir starten Mitte September eine Kampagne für bezahlbare Mieten und gründen an vielen Orten Mieter-Initiativen. Wir arbeiten daran, dass sie zu einer machtvollen bundesweiten Mieter*innen-Bewegung zusammenfinden. Zusammen mit vielen Unterzeichner*innen des Aufrufs „Abrüsten-statt-Aufrüsten“ mobilisieren wir für Frieden und Abrüstung und kämpfen gegen die Pläne der Regierung, mehr Geld in Waffen und Rüstungsindustrie zu stecken und die Militarisierung der EU voranzutreiben. DIE LINKE steht im Alltag an der Seite der Menschen:

    Wir organisieren Zuhörveranstaltungen, sprechen mit den Menschen an den Haustüren, auf den Marktplätzen, vor den Job-Centern. Wir kämpfen mit den Beschäftigten in der Pflege, der Kitas, von Amazon, Ryan-Air und vielen anderen. Mit unserer Initiative für ein neues Normalarbeitsverhältnis sagen wir prekärer Arbeit den Kampf an. Unser Ziel ist immer, dass sich mehr Menschen engagieren, organisieren und sich selbst ermächtigen, um für ihre Interessen einzutreten. Eine linke Partei in Bewegung braucht Wurzeln in konkreten Kämpfen. So haben wir in den vergangenen Jahren viele neue Mitglieder gewonnen. Auf diesem Weg werden wir weitergehen. Wir nehmen Interessen und Forderungen der Menschen auf. Sie werden dann in einem demokratischen Prozess beschlossen, werden die Forderungen der LINKEN und sind für alle Vertreter_innen und Funktionär_innen der LINKEN verbindlich.

    Die gesamte Partei unterstützt die bayerischen und hessischen Genossinnen und Genossen in ihren Landtagswahlkämpfen. Wir werden zeigen: Die Unzufriedenheit mit der Regierung kann nach links gewendet werden. Beide Wahlen bilden einen wichtigen Ausgangspunkt für zehn Kommunalwahlen, drei Landtagswahlen und die Europawahlen im nächsten Jahr. Wir überlassen Europa nicht den Rechten. Wir wollen unsere kommunale Verankerung weiter ausbauen, den linken Ministerpräsidenten in Thüringen und die rot-rote Regierung in Brandenburg verteidigen, in Sachsen und Bremen zulegen. Das sind Bausteine für einen linken Aufbruch. Sie tragen dazu bei, die politischen Verhältnisse nach links zu rücken. Dafür benötigen wir unsere Kraft, dafür benötigen wir das Engagement der gesamten Partei und der Fraktion im Bundestag. Für einen linken Aufbruch und eine starke Partei DIE LINKE.

  4. Regenbogenhexe sagt:

    Der ohne Gegenstimmen angenommene Antrag des Göttinger Kreisverbands an den niedersächsischen Landesparteitag zum Projekt „aufstehen“

    „Die Kreismitgliederversammlung von Die LINKE Göttingen/Osterode vom 14.8. lehnt die Ausrufung der Sammlungsbewegung „aufstehen“ durch die Fraktionsvorsitzende ohne Absprache mit den gewählten Gremien der Partei Die LINKE ab.

    Wir erinnern daran, daß unsere Partei mit dem Ziel der Sammlung aller Linken in Deutschland gegründet wurde. Die Bildung von Parallelstrukturen birgt die Gefahr einer unnötigen Spaltung der linken Kräfte. Das gilt besonders, wenn sie mit Forderungen nach Zuwanderungsbeschränkungen für Geflüchtete verbunden werden sollte.

    Die KMV Göttingen/Osterode und der Landesparteitag der niedersächsischen LINKEN fordern alle Verantwortlichen unserer Partei, darunter die niedersächsischen Bundestagsabgeordneten dringend dazu auf, die Bundesparteitagsbeschlüsse – unter anderem in der Migrationsfrage – öffentlich zu respektieren und anstelle von Wahlvereinen wirkliche soziale Bewegungen zu unterstützen.“

    Nach ausführlicher Debatte ohne Gegenstimmen bei einigen Enthaltungen beschlossen am 14.8.18

  5. Regenbogenhexe sagt:

    SAMMLUNGSBEWEGUNG #AUFSTEHEN

    Linkspartei im Streit um Wagenknechts Pläne gespalten

    von Matthias Meisner
    Im Linken-internen Streit um die Sammlungsbewegung #Aufstehen droht eine Vertraute von Sahra Wagenknecht indirekt mit der Gründung einer neuen Partei.

    http://www.pnn.de/politik/1310983/

    Berliner Linkspartei fremdelt mit Sammlungsbewegung

    Initiative von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine stößt bei Funktionären eher auf Skepsis und Ablehnung – wie es an der Basis aussieht, ist offen

    https://www.neues-deutschland.de/artikel/1097328.sahra-wagenknecht-berliner-linkspartei-fremdelt-mit-sammlungsbewegung.html

  6. Alternativer Linker sagt:

    Aufruf an alle Linken:

    Keine Chance den saarländischen Populisten!

  7. links herum sagt:

    zu 6

    das ist doch gar nicht mehr aufzuhalten.
    Bald sind es 100.000 dann 200.00 und dann rollt die Lawine.

    Am besten sperren sie sich ein und verammeln alles.
    Nicht das noch einer klingelt und sie haben Angst, es könnte jemand von der neuen Bewegung Aufstehen sein ? Oder vielleicht Auferstehen ( SPD ) ? Oder CDU Mitte ? Oder, oder, oder ?

  8. BadBoy sagt:

    #7
    Text deutet auf des Oskar- und Sahra-Anbeter EIN LINKER hin 😉

  9. O. Liebknecht sagt:

    #7: Wenn diese Lawine mal nicht vom Gletscher startet, viel staubt – und als popelige Dachlawine auf der Gass vom Bauhof weggeräumt wird. Ich war auch einer der 50.000 der auf die HP ging.
    Das erinnert doch stark an die Kneipe die bald Konkurs anmelden muß und schnell noch mal jeder hingeht um zu kucken was übrig bleibt – am Ende ändert es aber nix…
    Marchons „en marche!“ macht grade mal ne größere und längere Rastpause – nach der viele Franzosen oft einfach nur nach Hause gehen – und bei unseren #aufstehen werden viele sich auch bald wieder #hinsetzen! … Denn: nicht vergessen – die Mehrheit der Mitglieder einer Karawane sind immer die Kamele!

  10. Beobachter sagt:

    Wie peinlich ist es doch wenn das Dreamteam seine Wegbereiter losläßt , allesamt nicht nur optisch ein Gruselkabinet . Dermann kennt doch den Arzt aus Homburg gut- Adonis liebt den Winter in Kanada- es Cremantstübchen und es Molschder Eck- tolles Gespann.

  11. Felix Wasserstrahl sagt:

    Die linke Sammlungsbewegung »Aufstehen« entsorgt den Antirassismus
    Aufstehen für Pegida

    Die neue »Sammlungsbewegung« von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine ist kein Gegenentwurf zu AfD und Pegida, sondern deren Ausweitung in linke Milieus.

    Von
    Ivo Bozic

    https://jungle.world/artikel/2018/33/aufstehen-fuer-pegida

  12. Arbeitsgruppe Wahlanfechtung sagt:

    „O.L. ist für uns der Inbegriff des Unheils für die Linken“

  13. Peter Christ sagt:

    Sahra W und Oskar L haben meine volle Unterstützung für ihre Bewegung.

    @ Wasserstrahl: LINKS heisst nicht, sehenden Auges Extremisten (darunter, oh wen wunderts, Antisemiten, Anti-Christen, Anti-Atheisten) ins Land zu lassen und sich dann über Gewalt, Extremismus, Sexismus (z.B. Ehrenmorde) e.t.c zu wundern. Tolearanz sollte da aufhöhren, so er unsere freiheitlichen-demokratischen Werte angreift.

    Was wollen wir generell als LINKE? Weiter so mit Angie, der roten Wölfin im schwarzen Tarnpelz? Oder lieber die Pseudosozen mit ihren honnorigen Mitgliedern wie dem Basta-Kanzler, dem Franz, dem „das Pack“ Siggi?
    Und koalieren mit den Grünen, die bereit sind mehr Kröten zu schlucken als aufzusammeln?
    Die Linke Mehrheit, versaut von Gerhard, und den anderen Gutverdienern, muss her. Und wenn dann OLafs Zeit gekommen ist, dann ist es halt so. Aber nicht den Pelz verteilen, bevor der Bär erlegt ist.
    Mehreit erst mal habe. Und dafür braucht es, ob es den Nicknames hier passt oder nicht, bekannte Gesichter, nicht Dauernörglern.
    Sag ich als Exlinker. Habe kein Parteiamt, habe keins nötig und wegen meiner Parteiarbeit von 2009 bis 2013 wurde ich privat geschnitten, in Besch und Perl bedroht, von Freunden gedisst e.t.c.

  14. Regenbogenhexe sagt:

    Als Reaktion auf Wagenknecht: Jetzt wollen Uni-Professoren eine „liberale Bewegung“ gründen

    vonFlorian Naumann

    Sahra Wagenknecht möchte mit einer linken Sammlungsbewegung Furore machen. Als Reaktion formiert sich jetzt eine „liberale“ Bewegung. In der Linken gibt es unterdessen Misstöne.
    Update vom 17.08.2018:
    Zehn deutsche Hochschul-Dozenten wollen einem Medienbericht zufolge eine liberale politische Bewegung gründen. Die Initiative heiße „Vertrauen in die liberale Gesellschaft“ und verstehe sich als parteiübergreifender Gegenpol zu der linken Sammlungsbewegung „Aufstehen“, berichtete das Magazin Focus laut Vorabmeldung vom Freitag. Sie wolle mit Union, SPD, Grünen und FDP ins Gespräch kommen und Mitstreiter unter Dozenten sowie Studenten suchen.

    weiterlesen unter
    https://www.merkur.de/politik/als-reaktion-auf-sahra-wagenknechts-aufstehen-jetzt-wollen-uni-professoren-eine-liberale-bewegung-gruenden-zr-10105366.html

  15. Heinz sagt:

    Nach dem Maul reden, hat mit Aufstehen nichts zu tun!
    Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht erklären DIE LINKE. für gescheitert und reden den Rechten nach dem Maul, angeblich, um Menschen zu „integrieren“, die sich der AfD zugewandt haben. – Mit Aufstehen hat das nichts zu tun!

  16. Waldschrat sagt:

    Wagenknecht, Lafontaine und Dehm sind die besten Argumente, sich der Sammlungsbewegung nicht anzuschließen.
    M.E. geht es darum nur ein Geschütz gegen innerparteiliche Gegner aufzufahren. Wagenknechts Rückhalt in der Bundestagsfraktion schwindet.

  17. Simone Mihali sagt:

    Colin Crouch (Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung): „Sahra Wagenknecht ruft nach einer Sammlungsbewegung der linken Parteien, und wenn man diesen Ruf hört, hat man zunächst einige grundsätzliche Fragen. Will sie, dass Deutschland so wird wie Frankreich, Spanien oder Großbritannien, wo neue linke Bewegungen die etablierten Parteiensysteme ins Wanken gebracht haben, indem sie den neoliberalen Kompromiss der letzten Jahre infrage stellen? War nicht die Linkspartei selbst einmal eine solche Bewegung? Und wenn das nicht mehr so ist, warum kümmert sich Wagenknecht nicht darum, ihre eigene Partei weiterzuentwickeln?
    Man kommt der Antwort näher, wenn man auf die Inhalte blickt, die bislang im Zentrum von Wagenknechts Vorstoß und der öffentlichen Erklärungen ihrer Unterstützer stehen: Es ist der Wunsch nach einer politischen Linken, die sich stärker am Nationalstaat orientiert und gegenüber der Europäischen Union fundamentale Kritik übt. Liberalismus in der Migrationspolitik ist für Wagenknecht bloß ein Deckmantel für einen Kapitalismus, der stets auf der Suche nach günstiger Arbeitskraft ist und durch globale Konkurrenz die heimische Arbeiterklasse schwächt. Nun beklagt sich Wagenknecht zwar, dass ihr diese Haltung den Vorwurf einbringe, sie sei selbst nicht besser als die AfD. Doch die Linken-Chefin begeht einen Fehler, wenn sie liberale Werte als Neoliberalismus betrachtet. Denn ein Bruch mit diesen liberalen Werten würde auch einen Bruch mit dem postkommunistischen Erbe der Linken bedeuten – und in der Tat bräuchte es dann dafür eine neue Bewegung. Eine solche Bewegung würde jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit von den Fremdenfeinden aufgesogen und wäre kaum mehr als ein linkes Anhängsel der Rechten.
    Denn in den USA, Großbritannien, Ungarn, Polen und jetzt auch Italien wird klar, was das Ziel dieser extremen Rechten ist: Sie nutzen die fremdenfeindliche Stimmung, um den Staat umzubauen. Sie stehen gegen die Verfassung und die Institutionen der liberalen Demokratie. Diese Bewegungen werden noch lange Zeit präsent sein, denn in einer unruhigen Welt ist Feindseligkeit gegen Fremde eine mächtige Kraft. Sahra Wagenknecht und ihre Bündnispartner müssen sich sehr genau überlegen, ob es ihnen wirklich gelingen kann, diese mächtigen Kräfte nach links umzulenken. Oder ob sie bei dem Versuch nicht selbst mit in den Strudel gerissen werden.“

  18. Peter Christ sagt:

    Wenn Wagentaines würden in eine neugegründete Partei gehen, währe doch allen geholfen. Diejenigen, die nicht mit den Beiden einverstanden sind können bei den Linken bleiben und sind Wagentaines los, die mit ihnen zufrieden sind, können sich dieser Bewegung anschliessen. Also nur Vorteile für alle, bis auf den LV Saar, der vermutlich dann an der 5%-Hürde scheitern wird. Was natürlich sehr bedauerlich währe :)

  19. HaBiBa sagt:

    #18
    Was haben die Wagentains in den letzten 5 Jahren in der artei DIE LINKE bewirkt? Die Wahl-Ergebnisse im Saarland sprechen Bände. Wären die Wagentains das, wofür viele sie halten, hätte die Linke bei der letzten Bundestagswahl auf Bundesebene mindestens 14 – 15 Prozent erzielen müssen. Personenkult ohne Nutzen!

  20. Beobachter sagt:

    @18 und Wagentains Bewegung ebenfalls, weil spätestens in 4 Jahren jeder weiß was die eigentlich wollen.

  21. Peter Christ sagt:

    @19
    Die Wahlergebnisse, so ne sache. Wie die öffentlichen Auseinandesetzungen, vorzugsweise im Wahlkampf. Waren daß nur die Wagentaines? Oder War es EE aus B vs D.H.aus S, und YP die den TL „verhindern“ wollte?
    Wie wäre die Wahl ohne die 2 ausgegangen? Welche fahigen und vor allem Bekannten Köpfe hat den die Linke Saar oder generell?
    Und wie gesagt. Wenn die Beiden austreten hat doch jede Seite was sie will? Also sollten ihre Gegner sich ob der Entwicklung freuen oder nicht?

  22. HaBiBa sagt:

    Wer interessiert sich noch großartig für das Silwinger Traumpärchen? Wer „Aufstehen“ will, kann das gerne tun. Ich bleibe lieber sitzen.

  23. Basismitglied sagt:

    Gefunden auf FB
    17. August um 21:00

    Das sollte sich der Online-Mob der WagenKNECHTe mal hinter die Ohren schreiben, was Riexinger sagt: „Um gesellschaftlichen Druck aufzubauen, reicht es nicht aus, wenn man sich im Netz betätigt. Dafür muss man auf die Straße gehen und demonstrieren, aktiv Streiks unterstützen, politische Bildungsarbeit machen, in die Viertel gehen, in denen keiner mehr was von Parteien wissen will.“

    Da ist was Wahres dran…

  24. O. Liebknecht sagt:

    #23: in diesen Vierteln hat man Riexinger aber schon lange nicht mehr gesehen – und für ihn wäre es wahrscheinlich auch besser dort raus zu bleiben…. Nicht vergessen: Riexinger wurde von Oskar inthronisiert… Aber wie Schuppenflechte wird man ihn einfach nicht mehr los – genau wie Oskar und seinen Anhang.

  25. Rosa-Lux sagt:

    AG Basisdemokratie sagt:
    Montag 8. Mai 2017 um 13:55

    Wir möchten noch von einem Vorfall berichten, der sich gestern zwischen dem zweiten und dritten Wahlgang ereignet hat.

    Mitglieder berichteten:

    Volker Schneider hielt es für angebracht, uns zu „attackieren“, weil außerhalb der Halle ein Bus für „unsere“ Heimreise warte und es offensichtlich nicht in Ordnung fand, dass Mitglieder den Versammlungsort verlassen haben.
    Von der Tatsache abgesehen, dass wir mit dem eigenen Privatwagen angereist sind, haben wir uns über diese Attacke geärgert, weil es allem Anschein nach für Volker aber völlig in Ordnung war, dass nach dem 1. Wahl über 160 Mitglieder den Versammlungsort verließen.

    Denn was hat Volker Basismitgliedern prinzipiell vorzuwerfen?

    Dass die Gruppe um Thomas Lutze Busse organisiert hat, die es Parteimitgliedern ermöglichen, an der Versammlung teilzunehmen und ihren bevorzugten Kandidaten zu unterstützen!?

    Also kritisieren wir neuerdings in einer Partei, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt, dass beispielsweise finanziell schwachen Mitgliedern eine Möglichkeit geboten wird, ihren parteiinternen Rechten nachzukommen?

    Wenn Volker das tatsächlich für ein Problem hält, sollte er ernsthaft darüber nachdenken, ob er der richtigen Partei angehört.

    Bevor gemeckert wird: Ja, uns ist bewusst, dass jetzt behauptet wird, dass in diesen Bussen nur „Lutzeanhänger“ saßen und angeblich nicht allen Mitgliedern diese Möglichkeit der Partizipation gegeben wurde.

    Wir empfehlen: Augen und Ohren auf, weniger auf Facebook mäkeln.

    Darüber hinaus ist es auch gar kein Problem, dass in diesen Bussen nur „Lutzeanhänger“ saßen.

    Diese Mitglieder haben sich freiwillig dazu entschieden mitzufahren, ihren Sonntagmorgen zu opfern, um ihren Kandidaten zu unterstützen (ob alle Mitglieder Lutze gewählt haben, lassen wir mal dahingestellt).

    Der Landesvorstand legte Wert auf eine günstige Halle, berücksichtigte aber in keinster Weise, wie finanziell schwache Mitglieder diese Halle auch erreichen können.

    Nach den Attacken von enttäuschten Mitgliedern können wir uns des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Halle – außerhalb – gezielt ausgesucht wurde, um den Kandidaten Lutze zu verhindern.

    Anmerkung zu einem Zitat: „Ganz vergleichbar ist die Situation mit 2013 in der Tat nicht: Oskar Lafontaine will sich diesmal im Wahlkampf reinhängen. Schließlich geht es bei der Bundestagswahl auch um die Karriere seiner Frau Sahra Wagenknecht“.

    Daran sieht man, dass es O.L. nicht um die Menschen oder um demokratische Entscheidungen geht, sondern um Karriereplanung und den damit verbundenen finanziellen Zuwendungen.

  26. Georgia sagt:

    #24 Wo sieht man Lafontaine oder seine „Lucrezia Borgias“?

    Lafontaine um Schadensbegrenzung bei der Saar-Linken bemüht 😀 war vor kurzem in der Lafontain’schen „Hauszeitung SZ“ zu lesen.

    Selten so 😀 😀 😀 😀 😀

  27. SchmidtchenSchleicher sagt:

    Nach dem tiefen Zerwürfnis im Landesverband der Linken an der Saar hat Fraktionschef Oskar Lafontaine eingeräumt, dass es bei der Vergabe von Mandaten zu Manipulationen gekommen ist

    Hat er hellseherische Fähigkeiten?

  28. Pällzer sagt:

    Oskar ist nun wirklich nicht der Richtige, der sich wegen Manipulation zu Wort melden sollte. Er sollte daran denken, was er und seine Helfershelfer 2009 im SPK an Intrigen veranstaltet haben, um die Ehefrau eines mehrfach Vorbestraften in der Linke „hoffähig“ zu machen.

  29. Anna-Rita sagt:

    Seit Wagenknecht Fraktionsvorsitzende ist, sind die Auseinandersetzungen spürbar. Es wird Zeit, dass sie sich von ihrem „Kaiser“ verabschiedet, ihren eigenen Weg geht/findet.

  30. Banon sagt:

    Wagenknecht/Lafontaine: Le droit de partir …..!!

  31. David der Kleine sagt:

    Oskar Lafontaine

    Aufstehen und die falschen Argumente unserer Gegner

    Die Sammlungsbewegung Aufstehen hat weiter Zulauf und die Gegner formieren sich. Ihre Argumente überzeugen aber nicht.

    1. Gegenargument: Die Bewegung habe noch kein Programm: Diejenigen, die sich uns anschließen, sind für bessere Löhne durch Änderung der Hartz-Gesetze, für eine Rentengesetzgebung nach dem Beispiel Österreichs und für eine Wiederherstellung der sozialen Sicherungssysteme. Sie sind für bezahlbare Mieten, für mehr Sozialwohnungen, für zusätzliches Personal in der Pflege. Sie wollen, dass sich die Bundeswehr nicht an Rohstoff-Kriegen beteiligt, keine Waffen in Spannungsgebiete geliefert werden und dass die Konfrontations- und Aggressionspolitik gegenüber Russland beendet wird. Zudem wollen sie eine Europapolitik der guten Nachbarschaft und eine Umweltpolitik, die die Kumpanei mit den Konzernen beendet. Mit Naomi Klein sagen viele: Es gibt keinen grünen Kapitalismus. Würde nur ein Teil dieser Forderungen verwirklicht werden, dann hätten wir eine gerechtere Gesellschaft und eine friedlichere Welt. Die programmatische Blindheit scheint mittlerweile so groß zu sein, dass viele vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen.

    2. Gegenargument: Aus den jetzigen Führungsetagen der Sozialdemokraten oder Grünen habe sich noch keiner der Bewegung angeschlossen. Vielleicht können unsere Kritiker einen Sozialdemokraten oder Grünen aus den Führungsetagen benennen, der nicht für Sozialabbau, Auslandseinsätze der Bundeswehr oder Kungelei mit den Konzernen, wenn es um Umweltschutz gehen müsste, steht.

    3. Einschlägig bekannte Politiker der Berliner Linken monieren, die Bewegung käme nicht von unten: Nachdem sich schon in den ersten Tagen über 60.000 dieser Bewegung angeschlossen haben – und die Zahlen wachsen täglich weiter – ist es reichlich anmaßend, zu behaupten, diese Bewegung käme nicht von unten.

    Und zur Kritik, dass sich führende Politiker beteiligen, kann man nur sagen: Die Bewegungen von Bernie Sanders, Jeremy Corbyn, Jean-Luc Mélanchon und Pablo Iglesias kamen selbstverständlich alle ohne bekannte Politiker aus (Achtung, Ironie). Den Vogel schoss wieder einmal die rechte Hand Bodo Ramelows, der Chef der Thüringer Staatskanzlei Benjamin-Immanuel Hoff ab, der meinte, die Bewegung richte sich gegen die da oben und sei damit anti-aufklärerisch. Er selbst muss noch aufgeklärt werden: Die Bewegung richtet sich nicht primär gegen die, die meinen, sie seien an der Macht, in Wirklichkeit aber nur an der Regierung sind, wie ein Spötter einmal bemerkte. Sie richtet sich vor allem gegen die, die in den Oligarchien oder Plutokratien an den Hebeln der Macht sitzen. Und um die wirklichen Machtstrukturen hinter der Fassadendemokratie aufzudecken, muss noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden.

    4. Führende Politiker der LINKEN haben erklärt, die Bewegung sei kein Projekt der Partei DIE LINKE. Ihnen sind wir zu Dank verpflichtet, weil sie bestätigt haben, dass wir eine überparteiliche Bewegung sind und darauf hinarbeiten wollen, dass es im Bundestag wieder eine Mehrheit gibt, die wenigstens einen Teil der oben genannten Forderungen in Regierungspolitik münden lässt.

    5. Bleiben noch die selbsternannten „Antikapitalisten“, die sich ein Leben lang damit beschäftigen, anderen vorzuwerfen, sie seien nicht links genug. Sie begnügen sich damit, schöne Papiere zu verfassen, die keinerlei Wirkung haben. Trotz der Schwierigkeiten, die wir kennen, suchen wir im parlamentarischen System einen Weg, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern.

    Mitmachen bei Aufstehen: http://www.aufstehen.de

    #aufstehen #sammlungsbewegung #rente #armut #krieg #frieden #waffenexporte #oskar #lafontaine #sahra #wagenknecht #oskarlafontaine

    Worte eines Heuchlers der seiner Partei schadet. Er führt nämlich seine Mandatsbeiträge nicht ordnungsgemäß ab…

  32. Engelstrompete sagt:

    So leid es mir tut.
    Wagentains müssen weg.
    Ein Ende mit diesen zwei, von denen seit Jahren kaum Impulse ausgehen. Ihre Fans wie Sevim, Diether etc. können gleich mitgehen. Personenkult ist out.

  33. Don Corleone sagt:

    Lafo ist eine Despot, er duldet neben sich nur unterwürfige Jasager. Er diktiert die „Linie“ und wer von seinen Gnaden in ein Amt und / oder Mandat gehievt wurde hat zu folgen!!! Dabei ist die Bildung und der Anstand völlig gleichgültig ja, eher hinderlich.

  34. Waldschrat sagt:

    WAGENKNECHTS #AUFSTEHEN IST NUR EINE LINKE VERSION DER AFD

    https://www.volksverpetzer.de/hintergrund/aufstehen/

    Man kann es auch übertreiben….

  35. Waldschrat sagt:

    Auf FB gefunden:

    ZWEIDIMENSIONALITÄT

    Oskar Lafontaine nimmt die von ihm mit initiierte Internetaktion #aufstehen gegen Kritiker*innen in Schutz.

    Er sagt, sie hätte sehr wohl ein Programm und listet dann einen Katalog von Forderungen aus dem Programm der LINKEN auf.
    Also hätte er gerechterweise sagen sollen: #aufstehen hat ein Programm geklaut.

    Er sagt, #aufstehen hätte 80.000 Registrierte auf der Internetseite und das würde doch beweisen, dass dahinter sehr wohl eine Bewegung stände.

    Er hätte gerechterweise sagen sollen: Eine registrierte Bewegung von sich Registrierenden. Nicht ganz papiernen, aber irgendwie doch zweidimensional.

    Er sagt, die Kritik, dass die LINKE nicht mitmache, würde doch beweisen, dass das Selbstverständnis von #aufstehen, keine Partei sein zu wollen, richtig sei.

    Er hätte gerechterweise sagen sollen, die LINKE macht an dieser Initiative so heftig mit, dass sie leider daran zugrunde gehen droht. Spaltung könnte das genannt werden, oder Operation gelungen, Patient tot.

    Und dann sagt er noch das:
    „Bleiben noch die selbsternannten „Antikapitalisten“, die sich ein Leben lang damit beschäftigen, anderen vorzuwerfen, sie seien nicht links genug. Sie begnügen sich damit, schöne Papiere zu verfassen, die keinerlei Wirkung haben. Trotz der Schwierigkeiten, die wir kennen, suchen wir im parlamentarischen System einen Weg, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern.“

    OK, bester Oskar. Ich bin einer dieser „Antikapitalisten“. Ich habe dreißig Jahre lang in der Metallindustrie gearbeitet und meine Kapitalistin durch ein gerechtes Quantum Mehrwert, was sie mir jeden Tag gestohlen hat, reich und glücklich (vielleicht auch nur reich) gemacht. Ich habe in mehr als einem Vierteljahrhundert Betriebsratsarbeit die Kolleg*innen vertreten und ihr Leben manchmal angenehmer gemacht, Kämpfe auch manchmal mit ihnen verloren.
    Ich habe auch viele Papiere geschrieben und ein paar mehr gelesen.
    Aber du und die meisten deiner Mitstreiter*innen haben nur Papiere geschrieben. Ihr ganzes Leben lang. Bei manchen vermute ich, sie haben mehr geschrieben als gelesen. Und Sitzungen über diese Papiere haben sie gemacht. So viele, dass einer derjenigen, den ihr bestimmt zum Mitmachen bei #aufstehen angequatscht hättet, wenn er noch leben würde, Horst Ehmke, beim Schritt in den Ruhestand gesagt hat, er wolle nie mehr eine Sitzung mitmachen.
    Papiere, Papiere und Sitzungen.

    Und wo ist jetzt der Unterschied zu den Antikapitalist*innen, die immer nur und so weiter? Wo ist der Unterschied?
    Oder du wolltest du sagen:
    Die Antikapitalis*innen habe gute Papiere geschrieben und #aufstehen schlechte, dafür aber in größerer Auflage?

  36. Beobachter sagt:

    Wir warten aufs Christkind oder auf die Heilsbringung am 4.9, und lehnen uns bequem zurück. Ich liebe Kino und das ganz große Theater. In diesem Fall ist vieles andersrum. Die Republik lacht jetzt schon im Vorfeld das Darbietung .

  37. Hans Kiechle sagt:

    zu # 35

    Oskar war und ist kein Sesselfurzer.
    Mit immer nur Papiere schreiben gibt es doch den vielgesuchten Unterschied, Unterschied,
    den sie nicht sehen wollen, aus blindem Fanatismus.

    8.000.000.000,00 DM

    hat uns, dem Saarland, Oskar alleine rausgeholt.
    Es war die Teilentschuldung genannte Aktion damals.

    Also wenn das keinen Unterschied macht, was dann, sie blinder Eiferer !?

  38. Bednarek sagt:

    #37

    1. O.L. ist kein Sesselpupser. Das ist richtig. Aber ein Mensch, der immer auf seinen eigenen Vorteil aus war/ist.

    Zum ersten: Wenn ein Oberbürgermeister, ein Wahlbeamter also, aus freien Stücken aus dem Amt scheidet, so stehen ihm keine Versorgungsbezüge zu. In Saarbrücken freilich mißbrauchte man in aberwitziger Interpretation das Landes-Ministergesetz dazu, zum gegenteiligen Ergebnis zu kommen.

    Zum zweiten: Noch als Lafontaine Ministerpräsident geworden war, galt im Saarland die klare Regel, wonach Bezüge aus verschiedenen Amtsverhältnissen vollständig aufeinander anzurechnen waren. Lafontaine hatte also – von den Abgeordnetendiäten abgesehen – zunächst nur Anspruch auf das Amtsgehalt des Ministerpräsidenten; daß er sich einen beachtlichen Teil davon nicht als bloßes aktuelles Gehalt, sondern – 42 Jahre alt – bereits als lebenslang garantierte Pension auszahlen ließ, war der erste unbillige Vorteil

    https://www.zeit.de/1992/24/nach-dem-fall

    2. Das Schulden-Porträt

    Oskar Lafontaine
    Ausnahme-Ministerpräsident des Saarlandes 1985-1998

    http://www.sgipt.org/politpsy/finanz/schuldp/lafonto.htm

    Leser zu verarschen, das hat was.

  39. Peter Christ sagt:

    @37 Nachfrage zum Links Schulden-Portrait:
    Bei einer Absoluverschuldung von 8689 (in Millionen, also 8.689.000.000,00€) im Jahr 1995 und einer ungefähren Bevölkerungszahl von knapp über 1 Million Saarländer (1.082.876 um genau zu sein), wie kommt man dann in Spalte 5 („Pro Kopf Absolut Betrag i Millionen Euro“) auf 8024, also 8024 Millionen Pro Kopf unter dem besagten Link?
    Sind es nicht 8024 €? 8689 durch 1,083 und Millionen (Euro) und Millionen (Saarländer) kürzen sich doch raus?

  40. Nachdenker sagt:

    Georg Fülberth: „Ein etwaiger Druck von „Aufstehen“ wird allenfalls langfristig einen Kurswechsel von SPD und Linkspartei bewirken können. Ob er bis dahin aufgebaut und aufrechterhalten werden kann oder ob der Sammlungsbewegung bis dahin die Luft ausgeht, lässt sich gegenwärtig nicht sagen. Einiges wird von den drei ostdeutschen Landtagswahlen 2019 abhängen. Verlöre „Aufstehen“ die Geduld und träte bei den Eurowahlen an – hier gilt nicht die Fünf-Prozent-Klausel –, wäre dies wahrscheinlich Erfolg und Ende zugleich. Sahra Wagenknecht und ihre Anhängerinnen und Anhänger schlügen sich damit ihr Standbein in der Linkspartei weg.“

    https://www.unsere-zeit.de/de/5034/innenpolitik/9167/%E2%80%9EAufstehen%E2%80%9C%C2%A0%E2%80%93-wof%C3%BCr.htm

  41. Peter Christ sagt:

    @37: Tschuldigung, mein Kommentar war für @38. Mangelnde Konzentration da ichs gerade in der Pause gekrizelt und ausgerechnet habe.
    Aber nochmal zu @38
    Sagen Sie doch mal was genaurers zu diesem Doktor Phil. Im Inernet findet man nur sehr wages.

  42. ein Linker sagt:

    zu 37+ 38

    “ Leser zu verarschen, das hat was. “ Das ist der letzte Satz von # 38 ?

    Wer verarscht hier wen ?
    Ich sehe in dem Kommentar von 37 einen Hinweis auf eine einmalige Leistung des
    früheren MP Oskar Lafontaine !!!

    Viele parteifremde Gülle Eimer Träger hier im Forum.
    Die saarländische Geschichte ist eng mit Herrn Lafontaine verbunden.
    Umschreiben, geht nicht, so blöd sind nicht mal Sonderschüler ! ?

  43. Peter Christ sagt:

    @Bednarek Warte immer noch auf eine Stellungnahme ob des rechnerischen Faux-Pax in der Dimension einer Milliarde. Kritiker? Stümper würde ich sagen.
    Q Ein Linker: Bednarek ist in meinen Augen ein Fake. Gibt wahrscheinlich WagenTAint brav das Pfötchen beim Neujahrsempfang oder hat es gegeben. Wenn denn kein Posten
    rauskommt, ist der böhse OSKAR schuld. Von NULL auf Mandat, Traum von vielen verkrachten Existenzen. Auch in Repoterebene.

  44. Peter Christ sagt:

    @42. Den Verdacht mit den Parteifremden habe ich auch. Mich betrifft:
    – Altersarmut in Deutschland
    – Zweiklassenmedizin
    – Niedriglöhne
    – Kinderarmut e.t.c
    Davon hier kein Wort, zumindest keine große Diskussion.
    Auf eine Duo einprügeln, das sich zur Hälfte sowieso in 4-5 Jahren (keiner lebt ewig) erledigt haben wird, macht einen Großteil des Blogs hier aus
    Also frage ich mich wirklich, wer hinter den ganzen Nicknames steckt? Ex-Linke die zu Recht Unstimmigkeiten kritisieren oder Andere?
    Und noch was zum Saarland: Regt sich keiner auf, dass politische Ämter/Listenplätze hier „vererbt“ werden?

  45. Hasso sagt:

    Lese schon seit langem mit und poste heute zum ersten Mal.
    „Ein Linker“ ist Fake, meine Vermutung. Er/sie provoziert nur.

  46. Dirk sagt:

    Für mich steht Wagenknecht jetzt schon außerhalb der Linken, denn was sie voran treibt kann nicht wirklich links sein, weil dazu braucht man mehr als „Unzufriedene egal woher sie kommen“ dazu braucht man Menschen, die parteiliches Handeln vorziehen und die den Kapitalismus überwinden wollen. Den freundlichen sozialen Kapitalismus gibt es nicht. Zudem ist Aufbegehren von UNTEN angesagt und nicht das Wagenknecht Rezept von oben.

  47. Bednarek sagt:

    @Peter Christ

    Auf eine Duo einprügeln

    Böhse OSKAR

    Wiederum mangelnde Konzentration?

    Es wird lediglich ein Duo kritisiert, da in der Partei DIE LINKE nichts zu suchen hat. Eine oftmals unterstellte angebliche Affinität der beiden zur AfD sehe ich allerdings nicht.

    Der Bäckersohn hat es dank Willy Brandt weit gebracht. Als Kanzlerkandidat war er ein Griff ins Klo (schlechtestes Wahlergebnis)
    Rücktritt als Bundesfinanzminister. Grund ein „schlechtes Mannschaftsspiel“.

    Erst im Dezember 2005 ist der „schlechte Mannschaftsspieler OLAF“ (woran sich bis heute nichts geändert hat) in die Linkspartei eingetreten, da war ich schon längst Mitglied der Linkspartei.

    Zitat: „Regt sich keiner auf, dass politische Ämter/Listenplätze hier „vererbt“ werden?“

    Im Saarland werden Ämter/Listenplätze nicht vererbt! Sie werden von OLAF „vergeben“. Auf Listenplätze kommen nur von OLAF ausgesuchte Ja-Sager/innen wie Flackus, Schramm, Lander, Huonker oder Kugler.

    Welche Ämter sind „vererbt“ worden?

    Nach Infratest haben z.B. bei der Bundestagswahl 2017 jeweils 21% der Arbeiter und der Arbeitslosen die AfD gewählt, das war fast auf CDU-SPD-Niveau, wogegen DIE LINKE bloß 10-11% in diesen Gruppen gewonnen hat.

    10-11 Prozent mit sehr guten Spitzenkandidaten.

    Andererseits: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast 😉

  48. Peter Christ sagt:

    @Bednarek
    Danke für ihre Antwort. Ja, Statistiken sind so ne sachen, haben Sie recht. Aber wenn einer sich um 6 Zehnerstellen in seiner Veröffentlichung (nicht SIE gemeint) verhaut, da muss man sich fragen wie seriös diese von Ihnen zitierte Quelle ist.
    Generell geht es hier und bei Anderen, die Saar-Linke betreffenden Blogs darum, dass man sich nicht zu EINEM bekennen darf ohne als Feind des Anderen, Arschkriecher, Stiefelputzer, e.t.c angesehen zu werden.
    Frau Wagenknecht unterstellt man rechte Gesinnung und Populismus wegen dem Satz „wer sein gastrecht missbraucht hat es verwirkt“ oder irre ich mich?
    Die von Ihnen gestellten Thesen bezüglich OLAF sind meiner Meinung nach falsch. Richtig dagegen ist, dass er sich, als seine Wunschkandidatin gegen Thomas Lutze verlor (den ich auch NCIHT HASSE, ich kenne und schätze ihn) wue eint trotziges Balg in die Schmollecke zurückgezogen hat. Nicht gerade im Sinne der Partei, aber er ist nun mal, nach dem Rücktritt von GG, der einzig profilierte, erfahrene und Bekannte Kopf, einer ist halt immer der Boss.
    Ich hab keine Probleme, auch den einen oder anderen Unsinn, den EUER Chef (bin nicht mehr in der Partei, habe, brauch, will keinen Posten) von sich gibt. Aber immer noch bei der Wahrheit bleiben, Egal, worum es geht war die Kritik an der Linie des Duos. Ich bin mit denen einverstanden, so und wer nicht, kann bei den LINKEN bleiben, mit in die vermeitliche neue Bewegung gehen, sich aber immer vor Augen halten, dass wir, pardon IHR, Bedürftige habt, die auf euch hoffen, und Parteipolitische Grabenkämpfe, wie in den Wahlkämpfen 2009 e.t.c sind mitverantwortlich für das miserable abschneiden, und da waren das DUO nicht involviert bei dem Mist, wie z.B. „Lasst uns L verhindern“ Das war unnötige Propagande gegen eure Partei. Genau so wie die vielen Blogs hier, bei denen ich mich frage was so toll an eurem LV ist in einem Bundesland, was nach meiner Meinung schon lange an die Pfalz (OK sind Pfälzer, aber dass sind auch irgendwie Menschen) angegliedert gehört anstatt wir uns diese Klüngel – Laientruppe in SB leisten.
    Und Vererbung: Wie heisst der MP des Saarlandes? Hatte er einen politisch tätigen Verwandten? Wie heisst der Beauftragte für Eurapaangelegenheiten? Hatte der eine politisch aktive Mutter? Müssten Sie doch sicher wissen.

  49. Alois sagt:

    Die Fraktionsvorsitzende startet ein Projekt, mit dem sie ihre eigene Partei zur Aufgabe von programmatischen Grundsätzen der Arbeitbewegung drängen möchte. Das kann dann nur als Rückschritt betrachtet werden und schwächt linke Kräfte!
    Mit dem Saarland-Napoleon wird das Projekt vermutlich scheitern.

  50. Peter Christ sagt:

    @Bednarek:
    Sorry, ,meine erste Antwort wurde gelöscht, weiss nicht warum. Fragen sie doch mal die „neutralen“ Redakteure. Quintessens meiner Antwort:
    Jo, Statistiken sind so was. Sich um 6 Dezimalstellen verhauen von einem Doktor aber lächerlicht. Auf so was stützt sich ein „Kritiker“, der nicht seinen Namen (warum) hierhinschreibt.
    Die Ursache der Diskussion ist 1. Wagentains Ankündigung einer neuen Bewegung (kann jeder beitreten oder nicht) und ihre Aussage „wer sein Gastrecht missbraucht, hat es verwirtk“. Sofort wird daß als Rechtsradikal und populistisch verschrien. Warum? Wegen parteiinternen Zankereien. Aus welchem LV kommen SIE? Was hier an dummen, billigen Anfeindungen gegen , im Osten, unliebsame Genossen abgeht, ist nicht hinnembar. Genau so wie das trotzige Verhalten von OLAF (ja, ich sag das ÖFFENTLICH MIT MEINEM NAMEN) als TL gegen die Favoritin von OLAF gewann. Nicht schön, die Wahlkampfwerweigerung, aber ER ist der Boss und nach GG nun mal der einzige renomierte und bekannte Kopf hier im Westen.
    Vererbung: Wie heisst der MP des Saarlandes? Hat er vieleicht einen ehemals politisch aktiven Vater? Wie heisst der „Europabeauftragte“ des Saarlandes? Hat er vielleicht eine politisch aktive Mutter? Wissen SIE doch sicher besser als ich?!

  51. Peter Christ sagt:

    @ Alois- Sind SIE SIE groß geschrieben denn eine Alternative zum SAAR NAPOLEON? Haben sie SIE Gross geschrieben, Erfahrung, reputation? Namen nennen, nicht wie die Beckinger sich hinter dem Datenschutz verst,,,, Aber lasen wir das , nicht mehr meine Partei.

  52. Peter Christ sagt:

    Und noch was, dann ist Ende mit meien Weissheiten, Mit meinem Schwachsinn (bin gerade am Cognag-saufen). ´Wir, pardon , IHR habt einen Auftrag. Die Lebensbedingungen der hier lebenden MENSCHEN zu verbessern. Mehrheiten sind Mehrheiten, Wahlviehhaltung war seit dem Eintritt der Grünen Gang Gang (doppelsinn, ne wah?) und Gäbe, es sollte aber immer noch um die Sache, besser die MENSCHEN geben, vergesst dass nicht , liebe LINKE. Ansonst kommt bald die RECHTE. Ne Option, aber auch ne Lösung? Seid euch eurer Verantwortung bewusst, wer für Oskar ist muss nicht gegen Thomas sein und umgekehrt.
    Peter Christ, Mettlach, falls einer mich als Stiefelputzer, Arschkriecher, Postenhascher, Profilneurotiker e.t.c. titulieren will.
    In diesem Sinne: PROST

  53. Gründungsmitglied sagt:

    zu # 52

    > wer für Oskar ist muss nicht gegen Thomas sein und umgekehrt <

    GENAU – da stimme ich voll und ganz zu, Gkückauf………………….

  54. Unverdrossen sagt:

    #50 + #52

    Sehr geehrter Herr Christ,

    vielen Dank für Ihre offenen und hilfreichen Worte.

    Sie haben mir aus dem Herzen gesprochen:
    Der politische Gegener der Linke sind die rechten und die neoliberalen Parteien und nicht die eigenen Genossinen und Genossen. Doch bei aller Gegnerschaft, immer respektvoll mit dem politischen Gegener umgehen.

    Zu der genannten Statistik:
    Auch mir sind die seltsamen Pro-Kopf-Zahlen aufgefallen. Doch ich denke, dass hier lediglich ein Versehen des Autors vorliegt. Die Grundaussage der Zahlen selbst zweifle ich nicht an, doch den daraus gezogenen Schlussfolgerungen und Bewertungen würde ich in vielen Punkten widersprechen. Der Autor scheint mir ein vehementer Gegner der Staatsverschuldung und Verfechter der Schuldenbremse zu sein und ist wohl in der neoliberalen Ecke beheimatet.

    Was mich jedoch wundert ist, dass der betreffende Link quasi als Hinweis auf OLAFs angebliches Versagen angeführt wurde (von #38). Es werden hier also Aussagen des politischen Gegners als Beweis gegen OLAF präsentiert. Das ist zwar respektvoll gegenüber dem neoliberalen Gegner 😉 jedoch argumentativ und politisch fragwürdig.

    Zur Klarstellung meiner Position innerhalb der aktuellen Streitigkeiten:

    – ich respektiere und achte OLAFs politischen Erfolge
    – ich respektiere und achte THOLUs politischen Erfolge
    – ich verurteile Schmähkritik und Beleidigungen gegenüber OLAFs und THOLUs „Lager“
    – ich verurteile Wahlmanipulationen, ungeachtet dessen, wer sie begeht
    – ich verurteile parteischädigende Initiativen

    und wundere mich, dass OLAF hier nicht schon längst vermittelnd eingegriffen hat und bis heute keinerlei Versuche unternimmt, einen für beide Lager befriedigenden Kompromiss zu finden.

    Daher ist OLAF für mich kein Idol mehr.

  55. Peter Christ sagt:

    Noch was zum Absschluss: Wenn man gehen muss, hat man das Bedürfniss, den Nachfolgenden einen guten Rat zu hinterlassen . Mach ich jetzt hier, ist aber nicht so weit: Einigkeit macht stark und es gibt nichts hinterhältigeres als Menschen. Wölfen, Schlangen und Ratten, selbst tasmanischen Teufeln kann man besser trauen als Wahlmännern, aber sie habn dien MACHT. MAHL. oder besser WAHL-Zeit

  56. Ronny sagt:

    Peter Christs Motto seit 14:15 Uhr: „… ich mache mir… nein euch… die Welt, so wie sie mir (nicht euch) gefällt… frei nach Frau Langstrumpf!“

  57. Christoph S. sagt:

    „Einer ist immer der Boss“ meint Peter Christ. Wenn der Boss eine Ehre hätte oder wenigstens einen Rest davon, dann wäre der Boss schon zurückgetreten. Das Wort zum Sonntag: Menschen, die angeblich um 17:36 Uhr Cognac trinken oder trinken müssen, sind mir nicht geheuer.

    OLAF kann nicht vermittelnd eingreifen!

  58. Waldschrat sagt:

    Alles was wir am Menschen bewundern, Edelmut, Güte, Ehrlichkeit, Anstand, Mitgefühl, Herz führt in unserem Gesellschaftssystem zu Fehlschlägen. Während alle Eigenschaften, die wir angeblich verachten, Härte Raffsucht, Selbstsucht und Charakterlosigkeit zum Erfolg beitragen (John Steinbeck). Letzteres vor allem in Parteien.

  59. AntiSpeichellecker sagt:

    Solange es sich für Lafontaine lohnt, wird die „Plapperfritze“ im Trüben fischen und mit ihm Wagenknecht.

  60. Peter Christ sagt:

    @ Christiph S. Ich MUSS nicht Cognac trinken, ich KANN,und WILL wann ich WILL. Und da ich es meinem von mir göttlich verehrten Parteienführer im Saarland gleichtuen wolle, hab ich mir ein Flächelchen in seiner Preislage (400Euronen, Bache-Gabriellsen, Hors d’Age) gegönnt, kanns mir halt leiste, muss glaube ich, SIE nicht um Erlaubnis fragen oder? Ausserdem stand hier in dem Forum mal ein Artikel mit der Überschrift „Intelligenz säuft“, also viel Intelligenz, viel s…. :)
    Aber im Ernst. Was mir nicht geheuer ist sind Menschen, die nur GEGEN was sind, aber dann noch zu feige, ihren Namen zu nennen. Gibt 2 Gründe.
    – Sie kommen nicht aus dem Saarland, sind Steinewerfer in Andere Namen (Linken-Verbände, die gegen WAGENTAINS anstinken wollen aber zu feige sind, es selbst, offen zu tun)
    – Sie haben ein Pöstchen, geben den Besagten brav das Pfötchen und ballen gleichzeitig die Faust im Sack. In meinen Augen charakterlich sehr fragwürdig.

    @bednarek: Warum nenn sie nicht ihren Namen? Siehe oben? „Böhse“ scheib ich oft so, weil ich Fan von den Bösen Onkelz ( ja schreibt sich mit Z am ende) bin. Und gleich vorab: Wenn einer diese Band als rechtsradikal bezeichnet, gerne. Deren Anwälte sind immer froh für Arbeit, das Forum hier loggt ja die IP-Adressen mit, also ist der Urheber zu ermittlen, im Falle eines Falles :)

    @Ronny: Wer macht hier was wie es ihm gefällt? Erst mal seinen Namen hinscheiben, oder trifft einer meiner o.g. Vermutungen auf Sie zu? Und was hier an abstrusen Schlussvolgerungen schon zu lesen war, na ja…

  61. Ichbins sagt:

    Was ist Satire?
    https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=10209264473129204&id=1843216970

  62. Christoph S. sagt:

    #60
    Na läuft doch alles bestens……

  63. Peter Gummistiefel sagt:

    Großartig: Peter Christ

  64. Franz Schilz sagt:

    #60

    Parteiikone steht auf Exitliste. Darauf einen Dujardin 😉

  65. Freischwimmer sagt:

    FacebookEintrag

    Können tausende von Fliegen, die sich auf ein und demselben Haufen niederlassen, irren?

    Lange hat Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht ohne Not mit fremdenfeindlichen Stimmungen in diesem Land gespielt.

    Vielen gab sie dadurch Anlass, darüber zu spekulieren, ob sie nicht in der AfD besser aufgehoben wäre, als in der PDL. Da sie den Stallgeruch der Partei DIE LINKE ohnehin abgestreift zu haben scheint, ist es für sie der logische nächste Schritt, die politische Bühne als Fraktionsvorsitzende ungeniert für die Etablierung einer Bewegung zu nutzen, die mit dem Parteiprogramm der LINKEN nicht mehr viel gemein hat.

    Der Erfolg, in Form massenhaften Zulaufs, scheint ihr recht zu geben. – Doch was hat Xenophobie mit linker Politik zu tun? Könnte es nicht sein, dass Menschen, die per definitionem links zu sein schienen, in Wahrheit Rudimente rassistischen und totalitären Denkens konserviert haben, die nun mit der von Wagenknecht gestifteten Bewegung „Aufstehen“ an die Oberfläche ihres Alltagsbequsstseins gedrückt werden?

  66. Freischwimmer sagt:

    FB Eintrag

    Es ist die pure Angst die bei Vielen mit dem Alter kommt, die Überangst, die „UNGESUNDE ANGST“, -wovon Christa Müller, ehemals Angetraute unseres Oskarchens, zu berichten wusste.-Vielleicht hat sie Zuviel Input von ihrem Gatten bekommen.-Wir wissen es nicht, jedoch werde ich NICHT alles unreflektiert schlucken, was derzeit auf mich zu kommt.-Menschen verändern sich, -Sara hab ich bisher bewundert ob ihres Intellekts. Es wäre schön wenn ich dies weiter tun könnte,-doch hege ich derweil arge Zweifel..

  67. Morgenmuffel sagt:

    FB Eintrag: Politikwissenschaftler Andreas Nölke nicht vergessen. Und natürlich, klar läuft das auf eine Übernahme hinaus. Wagentaine konnte sich innerhalb der Partei nicht durchsetzen, also versuchen sie es jetzt erst mal durch eine Ausgründung. Sie wollen aber die ganze Partei in ein linkspopulistisches national-soziales Projekt reinziehen.

  68. Regenbogenhexe sagt:

    In der Linken werden Rufe nach Wagenknechts Rücktritt laut

    Nach ihrer Kritik an offenen Grenzen ist die Fraktionschefin für viele Linke-Mitglieder nicht mehr tragbar. Nun droht ein Abgeordneter öffentlich mit Rücktritt – und andere fordern Wagenknechts Rückzug.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article183457544/Streit-ueber-Fraktionschefin-In-der-Linken-werden-Rufe-nach-Wagenknechts-Ruecktritt-laut.html

  69. links herum sagt:

    zu 68

    Ein Zwergenaufstand, ich lach mich tot !
    Ein Bürgermeister einer Kleinstadt in Sachsen- Anhalt macht hier Weltpolitik ?

    Und hier im DL laufen sie so einem Dorffuzzi hinterher.

  70. Peter Pinkelpott sagt:

    Laufen Sie keinem „Dorffuzzi“ hinterher?

  71. Hans Kiechle sagt:

    zu 68

    Ein Abgeordneter droht mit Rücktritt ? Es handelt sich um den MdB namens Thomas Nord.
    Der Alt SED ler ist verheiratet mit Elke Breitenbach. Die Integrationssenatorin aus Berlin, früher Kommunistin und radikale SED Frau, ist eine erklärte Gegnerin von Sahra. So hat sie Sahra auf dem BPT in Leipzig öffentlich massiv persönlich angegriffen, beleidigt und laut schreiend angemacht. Ihr missfällt Sahras Einstellung zur Flüchtlingspolitik. Dabei hat sie selbst in ihrer kurzen Amtszeit schon 2.000 Asylbewerber abschieben lassen ! ? Breitenbach wird protegiert von Kipping. Die beiden steuern die Fraktionsrevolte und den Thomas Nord. Das ganze ist nichts spontanes, sondern schon länger geplant. Es wird ins Leere laufen, da Sahra nicht abgewählt wird. Man schlachtet nicht die Kuh, die die Milch bringt.

  72. Waldschrat sagt:

    Diether Dehm
    6. November um 21:22 •
    Jetzt, um 17.30h, werde ich vom Spiegel angerufen, wie ich zu T Nords persönlicher Erklärung gegen Sahra in der geschlossenen Bundestagsfraktion um 16.30h stünde.wer hat die Medien so rasend schnell informiert?

    Sabine Zimmermann Das war alles initiiert . Die Parteivorsitzende sitzt da und sagt kein Wort . Was ist das für eine Vorsitzende, die zuschaut, wie ihre Fraktion auseinander fliegt.? Aber macht ist eben alles.

    Antworten • 1 Tag(e)

    Sabine Zimmermann Genau. Es ist die Parteivorsitzende , die die Fraktion auseinander treibt. Diese Parteivorsitzende zerstört die Partei.

    Halina Wawzyniak Sabine Zimmermann ich finde diese (jeweiligen) einzelschuldzuweisungen nebst paranoia schon fast lustig. würde aber mit dem sebastian koch sagen, merkt ihr euch noch? … eigentlich ist es ganz einfach, wenn mann und frau mal die sache selbst nimmt. … schon vor der bundestagswahl hat sahra in der migrations- und asylfrage von der partei und fraktion abweichende positionen vertreten, ohne diese als solche kenntlich zu machen. sie hätte beim wahlprogramm die möglichkeit gehabt, ihre position zur beschlusslage zu erheben. hat sie nicht gemacht, wie sie generell nicht in der partei um andere mehrheiten, also solche für ihre position, kämpft. sie nutzt ihre position und verkauft ihre position als beschlussposition. das ist m.e. das kernproblem… unabhängig davon, einem kollegen inszenierung zu unterstellen, der signalisiert, er hält eine solche situation nicht aus ist schon ziemlich schäbig.

  73. Lucrezia sagt:

    #71 – keine Milch ist allemal besser als schlechte Milch.

  74. Toni Steinfeld sagt:

    Zimmermann und Schneider ein ideales Gespann, um ….

  75. ein Linker sagt:

    zu # 68

    Bei Abwahl von Wagenknecht werde es ruhig werden um die LINKE, hoffen die Parteioberen. Gegebenenfalls werden ihre Hoffnungen erfüllt werden – es wird Grabesruhe über der LINKEN herrschen. Sahra Wagenknecht ist doch noch die einzige deutsche linke Politikerin, die nicht bedingungslos migrationseuphorisch ist. Natürlich nützt Migration primär den Unternehmen. Offensichtlich führt Migration zu Kostensenkungen durch tiefere Löhne der Zuwanderer. Die Kosten für die Integration werden sozialialisert, der Gewinn privatisiert. Man kann diesen neo- oder wirtschaftsliberalen Kurs wie die SPD so wollen – nur müsste man dann dazu stehen. Wenn Wagenknecht aus der Partei gekickt wird, verliert die Linke ihr Alleinstellungsmerkmal als Interessensvertretung auch des Niedriglohnsektors. Damit wird es ruhig werden um die Partei, da kann man gleich bei der SPD und den Seeheimern bleiben, da ist man noch immer besser aufgehoben als bei den lebensfremden Ideologen Riexinger und Kipping – Grabestille wird um die Partei herrschen – in der Partei wohl nicht – Kipping wird natürlich Wagenknecht die „Schuld“ geben – wie alle Sektierer.

  76. Bellhund sagt:

    Die Linksfraktion hat ihrer Vorsitzenden Wagenknecht die Gefolgschaft beim Nein zum UN-Migrationspakt verweigert. Das könnte ein Vorbote für einen noch mächtigeren Streit sein.

    https://www.tagesschau.de/inland/un-migrationspakt-117.html?fbclid=IwAR3kwY7cEo_Tw7Df_uxa3pJiF-8YvYeKv-K-uGUnt9peFNO-Y4cckDCFf_M

  77. Gründungsmitglied sagt:

    76

    > Im Wagenknecht-Flügel vermutet man eine Intrige der Parteichefs Katja Kipping und Bernd Riexinger hinter den jüngsten Entwicklungen. Schon länger lautet der Vorwurf, diese würden Mobbing gegen Wagenknecht betreiben. Aus dem Umfeld der Fraktionschefin heißt es nun:
    „Das Wesen der Parteivorsitzenden ist zerstörerisch. Ihr Vorgehen zeigt, Politik spielt für sie keine Rolle mehr. Statt zusammenzuführen und zu integrieren, spalten sie.“ <
    § 32 Abs. 3 der Parteisatzung sagt: Ein Amt darf maximal von derselben Person 8 Jahre ausgeübt werden.
    Für Frau Kipping heisst das, in 2 Jahren ist sie ein Niemand, eine Hinterbänklerin. Und dieses Wissen treibt Katja um.
    Der Fraktionsvorsitz wäre ein Amt mit über 14.000 € € Salär,
    plus Chauffeur und Rederecht mit entsprechender Außendarstellung.
    Problem ist nur Sahra ist mit 40 % Zustimmung in der Gesamtbevölkerung sehr beliebt.
    Sehr durchsichtig das ganze und zum Scheitern verurteilt.
    Beschädigt wird aber die Partei.

  78. Yippie sagt:

    https://www.sueddeutsche.de/politik/sahra-wagenknecht-aufstehen-linke-bewegung-1.4229131

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