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Wagenknecht Interview

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 18. August 2012

„Die Illusion ist, dass es so weitergeht“

File:Sahra Wagenknecht-01.jpg

Hier ein ausführliches Interview mit Sahra Wagenknecht über die augenblickliche Finanzlage in Europa. Da sie in diesem Jahr ein Buch mit dem Titel: „Freiheit statt Kapitalismus“ herausbrachte sollte man natürlich eine jede von ihr ausgehende Aktion als allererstes einmal als Werbung für ihr Buch ansehen. Sie nutzt neutral gesehen, die Partei und ihre Stellung innerhalb der Fraktion aus, um die Verkaufszahlen für ihr Buch hoch zu puschen. Wohlgemerkt, das machen andere Politiker aus  allen anderen Parteien genau so und die Bevölkerung registriert dieses dann unter Nebeneinkünfte unserer armen Abgeordneten. Ist das etwas anderes als gelebter Kapitalismus einer Kommunistin?

Ob sie denn letztendlich mit ihren Thesen Recht hat oder aber die Thesen der anderen Seite die Richtigen sind, wird leider erst die Zukunft zeigen. Im Unrecht ist sie aber mit dem Titel des Buches „Freiheit statt Kapitalismus“. Denn der Titel impliziert dem Leser das Freiheit unter irgendeinen anderen „Ismus“ möglich wäre und das ist, wie es die Geschichte nachhaltig beweist, grundlegend falsch. Der Titel belegt außerdem das sie keinesfalls mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen hat! Was auch nicht weiter wichtig wäre wenn es nicht immer wieder anders von ihr behauptet würde. Ob wir denn den Kommunismus, Sozialismus, Katholizismus oder was für einen Ismus auch immer durchleuchten, die Freiheit versprechen sie alle, halten  konnte dieses Versprechen in der langen Menschheitsgeschichte niemand. Warum also sollte Mensch diesesmal ausgerechnet einer Partei vertrauen, welche schon in ihren eigenen Reihen die Demokratie schleift?

„Die Illusion ist, dass es so weitergeht“

taz: Frau Wagenknecht, reden wir über Geld. Wo haben Sie Ihr Geld?

Sahra Wagenknecht: Wir haben uns gerade ein gemeinsames Haus gekauft. Daher habe ich nicht die Sorge „Wohin mit dem Geld?“.

Also in Betongold investiert?

Das Haus ist für uns und keine Anlage. Sonst hätte ich mein Geld bei der Sparkasse. Deren Geschäftsmodell ist noch das vertrauenswürdigste.

Haben Sie Aktien?

Nein. Wenn Aktienkurse steigen, weil Leute entlassen werden, will ich davon nicht profitieren.

Also aus moralischen Gründen?

Ja, außerdem habe ich keine Lust und keine Zeit, mich dauernd mit Kursbewegungen zu befassen.

Sie gehören als Abgeordnete zu den Besserverdienenden. Haben Sie damit ein Problem?

Ich bin bekanntlich für eine stärkere Besteuerung von Besserverdienenden. Es ist schändlich, wenn die einen immer mehr verdienen und andere trotz Vollzeitjobs nicht von ihrer Arbeit leben können. Deshalb brauchen wir außerdem einen Mindestlohn von 10 Euro.

Ist es kein Widerspruch, im Namen von Hartz-IV-Empfängern zu reden, aber selbst relativ reich zu sein?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Source Own work
Author Gorinin

31 Kommentare zu “Wagenknecht Interview”

  1. AntiSpeichellecker sagt:

    Mindestlohn von 10 € ist passe.

    12 Euro pro Stunde sind dringender denn je.

    Sahra wie ihr Schätzje interessieren sich doch nicht wirklich für den kleinen Mann oder die Hartz4-Empfänger, sondern nur für ihren Geldbeutel.

  2. AntiSpeichellecker sagt:

    Reicher Mann und armer Mann standen da und sahen sich an. Und der Arme sagte bleich: »wär ich nicht arm, wärst du nicht reich«.
    Bertolt Brecht

  3. RosaLux sagt:

    Sahra Wagenknecht hält sich hervorragend gut in ihren Interviews. Ihre politischen Standpunkte und Argumente kann ich voll unterschreiben. Rhetorisch und argumentativ hat sie seit ca. zwei Jahren – aufgrund Oskrs privater Schulung – gewalig zugelegt. Sie ist sicher für eine größere Rolle berufen, als es im Saarland möglich wäre. – Das Buch „Freiheit statt Kapitalismus“ erschien bereits 2011, von Sahra Wagenknecht am 5.Juni 2011 im Rahmen eines „Pleisweiler Gesprächs“ von Albrecht Müller (Nachdenkseiten) vorgestellt. – Abschließend: ich kann die Dauer-Häme darüber nicht nachvollziehen.

  4. Fingerhut sagt:

    #2
    Dauer-Häme?

  5. Pimpf sagt:

    Ja gut, Sahras Argumente sind hervorragend. Aber 🙂 es kommt immer viel Gleiches. Es klingt, wie gelernt oder geübt. Es fehlt die Wärme und die Ansprache an den Bürger. Sicher alle Politiker bringen die gleiche Rhetorik.
    Wer von den Bürgern hört da eigentlich noch zu oder liest ihr Buch? Linke Politik bedeutet, Politik für das Volk. Das kleine weiße Wölkchen, auf der sie zu sitzen scheint, weht zu schnell vorbei. Somit kommt es nicht an, da wo es hin gehören sollte. Einen Otto Normalo interessiert, was hat er am Monatsende in der Geldbörse. Ihn interessiert nicht der „…Ismus“, egal, welcher Form. Antworten in einer Befragung zusammenhängend mit Theorie und Praxis bedarf Feingefühl.
    Dann das Thema: „Freiheit statt Kapitalismus“. Schön und gut, aber welche Freiheit meint sie denn? Im Sozialismus war und ist die Freiheit eingeschränkt. Sie bezieht sich nur auf die von dem System erlaubten Punkte. Das Selbe gilt im Kapitalismus. Die Definition „Freiheit“ ist relativ. Jeder Mensch sieht seine „Freiheit“ anders und jedes Gesellschaftssystem auch.
    Ich habe im Kapitalismus alle Freiheiten, wenn ich Geld habe. Im Sozialismus bin ich frei, wenn ich mit der Diktatur schwimme und das Maul halte. In der Kommunismustheorie ist „Freiheit“ ein großer Begriff. Könnte eine klassenlose Gesellschaft den Menschen frei machen nur allein innerhalb eines Staates? Meine Antwort ist NEIN!
    „Freiheit“ bedeutet, selbst zu entscheiden über alle Belange des Lebens. Wie sollte die Struktur eines Staates aussehen, wo dies möglich wäre. In einer Demokratie, ja, aber welche Demokratie, in einer Anarchie, oder wiederkehrendes Rittertum…?
    Ei, man sieht doch, wie intensiv man über dieses Thema diskutieren kann. Sahra klebt an ihren kommunistischen Idealen. Warum auch nicht, das ist ihr Ding.
    Die menschliche Evolution wird es vielleicht eines Tages zeigen,
    ob „Freiheit ohne Kapitalismus“ in irgendeiner positiven Form für die Menschheit möglich sein könnte. Das werde ich wohl nicht mehr erleben.
    Selbst zu Marx Zeiten stritten sich viele Utopisten über das Thema.

  6. UP. sagt:

    #3

    Sahra Wagenknecht hält sich hervorragend gut in ihren Interviews. Ihre politischen Standpunkte und Argumente kann ich voll unterschreiben.

    Einschlägigen Argumenten kann man immer folgen; die nutzen allerdings nur den-Mitglieder/“innen“-Sand-in-die-Augen-streuenden streuenden Verbalerotiker/innen. So auch Saara.
    Das schindet Eindruck und füllt ihren Geldbeutel über Umwege mit der Kohle der meist nicht so vermögenden den hehren Gedanken immer noch folgenden Mitglieder/“innen“ *):
    Wie dumm müssen diese Leute sein? Die bohren und bohren und merken nicht, dass das Brett dicker ist als der Bohrer lang. Dümmer als BOSCH-kombi-Heimwerker, die?!

    _______________________________________
    *) Mitgliederinnen – eine
    Wortschöpfung anderer verbalerotischer
    Prägung.
    Dieses Unwort erfand „Lilo“ Remmers Mdb
    bei uns in WAF. Nennt man das Emanzipation?
    Oder „quotierte Ausdrucksweise“? Ich weiss es
    nicht. Auf jeden Fall ist es bescheuert!

  7. Gilbert Kallenborn sagt:

    Das „Haus“ von Sarah und Oskar und eine verblödete Presse.
    Wieviele hundert, tausend Journalisten gibt es in Deutschland? Ist kein/e einziger Reporter/in in der Lage, das „Haus“ mal richtig abzulichten, als das, was es ist -es ist KEIN „Haus“ es ist eine VILLA MIT PARK DAZU es ist ein Millionenobjekt. Unter 1 Million Euro nicht zu haben, Wohnlage 1-Nobelklasse für Wohlhabende Kapitalisten.
    Und es leben Luxus-Sozialisten drinnen, die das Gegenteil von dem LEBEN was sie predigen: Lafontaine und Wagenknecht.
    Diese ewige Lüge, so oft wiederholt, bis sie alle glauben, vom „Haus “ dem kleinen Häuschen im Grünen bei Merzig, Silwingen/Saar macht mich krank. Virus: Volksverarschung. Ich wollte die Redaktion DL käme mal ins Saarland! Fotos machen! Leute befragen…
    Die gesamten Medien der BRD schalten auf blind und in der „Saarbrücker Zeitung“ war ein Foto vom Dach (!) ohne die 2 Untergeschosse und die Parkanlage der Villa, dies hier ist z.Zt. DIE Presselüge Nr.1 der Nation denn einmal ist sie so faktenfremd und zum zweiten, so einfach zu widerlegen.
    Einfach gucken gehen. Wie Millionäre so leben. Die Retter der Armen, die Antikapitalisten mit Villa dazu—kotz .

  8. Didi sagt:

    Die „Sahra für eine größere Rolle berufen“, was faselt man da? Es gibt weiß Gott bessere Frauen, die für Höheres geeignet wären. Aber welche intelligente Frau biedert sich als Sexy- Hexy so an, um in der Politik etwas zu erreichen? Ich finde es nicht gut, dass man sich so geben muss, um beachtet zu werden oder ihr ist jedes Mittel recht. Jedenfalls kommt sie bei mir so rüber.
    Vielleicht sind wir Männer auch schuld, weil wir ihr zu viel Beachtung zeugen. Im Kommunismus wird sicher die „Freie Liebe“ gelebt werden können, dann ….. 🙂

  9. AntiSpeichellecker sagt:

    @RosaLux

    „Na, wie war meine Rede“, fragt Sahra Klein-Napoleon.

    „Letzten Sonntag warst du besser“.

    Letzten Sonntag?

    Da habe ich doch gar keine Rede gehalten“. Eben!!!

  10. RosaLux sagt:

    #8 Didi.
    Was faselst Du so drauflos, Didi! – Verfügt die LINKE derzeit über andere Frauen mit einer vergleichbaren Klarheit des Denkens und Formulierens? Welche anderen LINKEn Frauen haben eigene Bücher mit einem vergleichbaren Niveau veröffentlicht? – Dies nicht anzuerkennen, grenzt an Blindheit. –
    #7 Kallenborn.
    Was soll der steretype Vorwurf des Millionärdaseins? Wer es ist, darf dennoch pro LINKE sein, ohne seinen Reichtum wegschenken zu müssen. Ärgerlich wird es erst, wenn das Millionärsein Ziel und Zweck der eigenen Aktivitäten ist. Das aber kann ich bei Sahra aber nicht erkennen, im Gegensatz zu unseren viel zu hoch beförderten MdL.
    #6 UP.
    Welche andere LINKE Frau vermag sich auch nur ansatzweise so gut zu „verkaufen“ wie Sahra? Ich kann diese Fähigkeit nur ankennen und bewundern. Schmähungen halte ich daher nicht für angebracht. Ärgerlich ist m.E. einzig, dass Oskar über ihre Person ein Comeback planen könnte. – Frage: Hast Du schon eins ihrer Bücher gelesen? Ich könnte Dir notfalls aushelfen.
    #5 Pimpf.
    Wenn Du das Buch so offenbar nicht gelesen hast, wieso versuchst Du über Begriffe wie „Freiheit“ oder „Kapitalismus“ zu diskutieren? Ich habe Sahra im Juni 2011 beim Vortrag über ihr Buch gehört und kann mich ihren Ausführungen gut anschließen.
    Was sie seit 2011 ernom verbessert hat, ist ihre Rhetorik und Argumentationstechnik, vermutlich aufgrund Oskars intensiver persönlicher Schulung. (Dies ist ihm bei Christa Müller damals nämlich nicht gelungen.) Es könnte heute Oskars größtes Verdienst für die LINKE sein, wenn er tatsächlich seine Kenntnisse und Fertigkeiten an andere weitergeben würde, vielleicht nicht nur an seine derzeitige Lebensgefährtin.

  11. Linker Ost sagt:

    # 10

    Wagenknecht ist ein Wendehals. Im Osten haben wir von diesen Typen genug, da sie auf jedes Trittbrett springt wo Geld zu holen ist und sucht auch noch unter dem Trittbrett danach. Wirst du von irgend jemanden daran gehindert, dir scheinbar fremde Personen anzuhimmeln welche ein dir gefälliges Buch geschrieben haben? Mit Hilfe des Internet kann heute jeder jedes Buch schreiben. Siehe Gutenberg. Glaubst du auch an die Bibel? Oder hast du sie nicht gelesen.
    Im Osten jedenfalls wird sie sich wohl nicht mehr verkaufen können.

  12. Fips der Affe sagt:

    @ Roalux.

    Dass du Sahra in den Himmel hebst ist deine sache.Ich habe viele Reden von ihr gehört, sie kann nur immer anklagen und hat nie einen Verbesserunsvorschlag gemacht. Ihr Lebensgefährte hat auch mehrere Bücher geschrieben, von den er heute selbst nichts mehr hält. Schöne Frauen mit guter Rethorik sind in der Politik nicht brauchbar, sondern nur Lehrer die ihre Kenntnisse auch verkaufen können. Papier ist geduldig und man kann den Leuten viel vor gaukeln, aber die Wahrheit sieht immer anders aus. Theorie ist fraglich Praxiss ist alles

  13. RosaLux sagt:

    #11
    Danke für die Sichtweise Ost. Wendehals kann ich derzeit nicht beurteilen. Mir gefällt ihre intellektuelle Auseinandersetzung beispielsweise mit dem Kapitalismus. Wo anders in der LINKE kann man überhaupt intellektuelle Auseinandersetzung mit irgendetwas erleben? Dass ihre Bücher á la zu Guttenberg irgendwie „zusammengklaubt“ wurden, erscheint mir unwahrscheinlich, wäre aber auch kein Beinbruch – mangels Doktortitel -, weil das Ergebnis m.E. excelllent ist, was übrigens uneingeschränkt auch für zu Guttenbergs Doktorarbeit gilt. Hast Du überhaupt eins ihrer Bücher gelesen? – An die Bibel glaube ich nicht. –
    – 2003 Kapitalismus im Koma
    – 2007 Armut und Reichtum heute
    – 2008 Wahnsinn mit Methode
    – 2011 Freiheit statt Kapitalismus
    – …. Die Mythen der Modernisierer
    Schau mal bei Wikipedia nach.

    Das Einzige, was mir bei Sahra suspekt erscheint, sind ihre möglichen bundespolitischen Ziele, dies besonders in Zusammenhang mit ihrem Gönner Oskar Lafontaine.

  14. Gilbert Kallenborn sagt:

    RosaLux:
    Oskars „Kenntnisse und Fähigkeiten“? Nun, die habe ich nun aus nächster Nähe, lokaler Wallerfanger
    30 Jahre lang studiert und die Ergebnisse stehen in DL:
    1. SED-Kaderzucht der Marke DDR
    2. Größenwahn und Egomanie
    3. Kritkermobbing von Kallenborn, Karl Napp bis Dietmar Bartsch und Gilla Schillo nicht vergessen
    und alle anderen beseitigten Kritker durch gleichgeschaltete Schiedskommission
    4. Wahlfälschungen, Selbstbedienung an Steuergeldern -Lug und Trug gegen die eigene Bundesastzung
    Was soll ich über Bücher debattieren, wenn mir vor der Haustüre die DDR Nr.2 aufgebaut wird
    durch einen Luxusmillionär, der so glaubwürdig ist, wie die Unschuld einer Hure ?

  15. Linker Ost sagt:

    # 13

    Du zwingst mich auf die Formulierung des Schreibers zurückzukommen. Wir im Osten haben schlicht weg die Schnauze gestrichen voll vom Sozialismus und Kommunismus. Ich kann natürlich nicht für alle meiner MitgenossenInnen sprechen, aber der größte Teil befürchtet vom Regen in Traufe zu kommen. Das ist der Grund dafür warum hier auch die CDU oder SPD gewählt wird.
    Wollte die Mehrheit etwas SED ähnliches hätten die genannten Parteien keine Change hier. Es macht mich immer sehr traurig mit den alten Ratten in einen Topf gesteckt zu werden. Für die Leute sind solche Persönlichkeitswendungen einfach unglaubwürdig und ich behaupte das sie keine Change hätte hier in den Bundestag gewählt zu werden. Mich interessiert nicht was Wagenknecht schreibt sondern ich frage mich wer ihr das Wissen über das Kapital eingegeben hat.

  16. Brandenburgerin sagt:

    @ 13

    Sahra Wagenknecht und das Thema „Freiheit“ löst Brechreiz aus.
    Wir hatten eine Diktatur. Bei uns kamen die Menschen wegen ihrer politischen Meinung in den Knast mit Schikanen übelster Art.
    Es kann in meinem Umfeld keiner mehr hören, wenn es um das Thema Kommunismus geht. Es will sich auch keiner mehr „intelektuell“ mehr damit auseinander setzen.
    Das Buch der Frau werde ich niemals lesen. Weil es mich schlichtweg einfach nicht interessiert. „Pimpf“ hat mit seiner Freiheitsdiskussion vollkommen Recht. Auch wir hier im Osten haben eine andere Sichtweise, was „Freiheit“ betrifft. Eine „Freiheit“ ohne Fesseln eines diktatorischen Systems.
    „Rosa Lux“ schau dich mal im Osten um, da findest du sicher viele Frauen, die ein Buch schreiben könnten, genau wie Frauen auch im Westen, ein Buch über das Leben.

  17. Pimpf sagt:

    @ Rosa Lux

    Kennst du mein Leben – NEIN!
    Ich kenne Deines auch nicht! Also was sagt uns das? Toleranz!

    Sahra wird Oskars Schulung sicher nicht brauchen. Das ist meine Meinung zu solch einer Frau. Sie werden sich austauschen, ja dies passt meiner Meinung nach eher. Mir gefällt nicht, wenn ein Mann der Lehrer seiner Frau sein sollte und mit ihr intensive Schulungen durchführt. Klingt irgendwie nach 50- er Jahre. Nur meine Meinung. Frauen herabwürdigen mag ich nicht. Was mir an dieser Sahra gefällt, ist ihr Mut, die eigene Meinung auch in der Öffentlichkeit knallhart zu bringen (dies war bevor sie mit Oskar liiert war). Da hatte sie die Ausstrahlung, wo man Respekt zollen konnte, wenn ich auch mit ihrer Ideologie nicht einverstanden bin.
    Und noch eines, wenn ich hier meine Sicht der Dinge schreibe, verbiete ich auch mir, Herabwürdigung durch Verdummungsversuch oder Vorschreibungen, über was ich mich zu äußern habe. Ich bin nicht in der Linken Partei, und habe somit Meinungsfreiheit, wie jeder Andere auch.

  18. Jana sagt:

    Didi sagt:
    Sonntag 19. August 2012 um 11:16
    Die “Sahra für eine größere Rolle berufen”, was faselt man da?
    Es gibt weiß Gott bessere Frauen, die für Höheres geeignet wären.
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Wer ???

  19. Goldkehlchen sagt:

    In der AKL oder DKP wäre Sahra besser aufgehoben!

  20. RosaLux sagt:

    #19
    Zugestanden, soweit Sahra ein Faible für den Marxismus und die Kommunistische Plattform hat, erscheint sie auch mir eher suspekt. Und dennoch: darf man ihr unterstellen, tatsächlich so etwas wie einen Neo-Kommunismus schaffen zu wollen? – Man darf ihre DDR-Herkunft un ihr junges Alter bei der Wende (20) nicht ganz vergessen. – Mir ist viel wichtiger, dass sie eine der ganz wenigen arteigenossen/Innen ist, die sich mit der Systemkritik theoretisch intensiv auseinandergesetzt haben. Das bewundere ich an ihr. Und deshalb lese ich auch ihre Bücher. Vermutlich ist es diese Seelenverwandtschaft, die sie für OLaf attraktiv macht. – Im Gegegnsatz dazu erscheint mir an der LINKE und ihren Mitgliedern und Repräsentanten die große Ferne zu jeder theoretischen Auseinandersetzung mit der Systemfrage kennzeichnend zu sein. Wer will denn ernsthaft nach-denken und dazulernen, wenn Spott und Häme anscheinend ausreichen? – Auf Dauer brauchen „wir“ neue Ideen und Organisationen, um die Frage der sozialen Gerechtigkeit anders und besser zu realisieren, als es die LINKE bislang geschafft hat.

  21. Jessica sagt:

    Frauen suchen mit dem Hirn den Weg nach oben.
    AKL oder DKP bedeute Stillstand der Karriere Wagenknecht.

  22. Andrea S. sagt:

    @ 20 RosaLux

    „Mir ist viel wichtiger, dass sie eine der ganz wenigen Parteigenossen/Innen ist, die sich mit der Systemkritik theoretisch intensiv auseinandergesetzt haben.“ RosaLux

    Woher willst du wissen, dass Frau Wagenknecht nur eine der „ganz wenigen ist“, die in der Linken sich kritisch mit der Systemfrage beschäftigt hat? Nur weil sie ein Buch geschrieben hat?
    Das ist eine Beleidigung der Frauen, die sich täglich ehrenamtlich innerhalb der Partei den Hintern aufreissen und für eine bessere Welt kämpfen. Es gibt nicht nur in Euren Saarland Frauen, sondern bundesweit.
    Was hat die DDR – Herkunft mit der Kommunistischen Plattform zu tun?
    Sind es nicht die Westdeutschen Betonköpfe der AKL und der SL, die Kommunismusdebatten führen? Kannst Du dir nicht vorstellen, dass die Ostdeutschen nichts am Hut mit Kommunismustheorien haben?
    Übrigens, einen „Neokommunismus“ kann es nie geben, da es einen Kommunismus noch nie gab.
    Was wir im Osten an Sahra schätzen ist ihre Offenheit und Direktheit. Sie ist berechenbar, aber ihre Theorie ist nicht die Theorie vieler Frauen hier, die ihr Geld anders verdienen.
    Wir sehen sie eher in der Rolle: „Wie angle ich mir einen Millionär“?

  23. Thomas A. Bolle sagt:

    Habe heute in den Nachrichten vernommen, die Frau für höhere Aufgaben soll gestern bei Maischberger eine gesetzliche Beschränkung für Inhaltsmengen von Schultüten gefordert haben. War das wirklich so?
    Wenn ja, muss ich aufpassen das ich keine Schmerzen vom Kopfschütteln bekomme.

  24. ichgreifmirandenkopf sagt:

    @ 23

    Kann mir solche Schnapsideen gut vorstellen, gröhl!
    Man könnte von Karl Marx das „Manifest“ und der „Wissenschaftliche Kommunismus“ noch als Beigabe mit in die Tüte stecken. Am besten oben rausschauend mit Schleifchen.
    🙂
    Haben wir keine anderen Sorgen?

  25. Gilbert Kallenborn sagt:

    Es müsste mal auufgedeckt werden :

    1.Wieviele Talk-Shows macht die Lafontaineknecht pro Jahr -oder pro Monat !!!!???

    2.Wieviele er,the pupetmaster Oskar ?

    3.Wer entscheidet eigentlich- wer eingeladen wird ?

    4.Wie wird der /die Einlader/inn geschmiert ?

    5.Wo ist der -private ! -Sender finanziell abhängig positioniert ?

    Die Masse der kostenlosen (?)Eigenwerbung für die Wagenknecht ist schon nicht mehr erträglich-

    Es gibt mit Sicherheit andere kluge Ostfrauen,die nicht auf Stalin-Sexy-Hexy machen; mit Rosa Luxemburg.Kopierfrisur der 20 er.

  26. Helmut Leih sagt:

    Es ist unglaublich,dass alle Vorstandsmitglieder für einen Öffentlichen Auftritt auch noch Geld erhalten,die müßten eher noch Geld mitbringen.

  27. RosaLux sagt:

    #25
    richtig ist, dass in den Talkshows der letzten Zeit am häufigsten Sahra W. aufgetreten ist, selten Gregor G. oder Katja, andere m.W. gar nicht. Wer die Auswahl getroffen hat, weiß ich nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass die Sender ihrerseits auf bestimmte LINKE Personen zugehen. Die Annahme, dass die Partei den Sendern eine Liste der von ihr bevorzugten Gesprächspartner anbietet, halte ich für unicht realistisch.
    Ich stimme dir aber zu, dass es besser wäre, wenn die LINKE bei Talkshows auch durch andere geeignete Personen vertreten wäre, um auch diesen die Chance de Selbstdarstellung zu geben und um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die LINKE keine Ein-Personen-Partei ist.

  28. Gilbert Kallenborn sagt:

    Die Linke -Ost mag keine Ein Parteien Person sein.
    Genau das habe ich bei den vielen BSchK-Auftritten in Berlin erkannt. Dort nicht nur 860 Km von Zuhause entfernt, stundenlang vor dem Machtorgan Bundesschiedskommission sitzend, kommt es auch zu anderen Kontakten.
    Basis eben, auch wenn, wie in meinem Falle, viele Angstellte und Amtsträger der Partei dazu gehören.
    Dagegen ist die Linke hier an der Saar ist eine reine Lafontaine-Diktatur, eine Ein-Mann Partei.
    Der über 70 jährige Linsler hatte nie ein rotes Profil, sondern das des üblichen Gewerkschaftslaberers.
    Bierbaum kam aus dem politischen Nichts, beide handverlesen -von Lafo. Nur keine echte Konkurrenz zulassen.
    In dem Punkt verhält sich Lafontaine geübt genauso wie Helmut Kohl oder Merkel, das seichtrote Wiesel genausowie die schwarzen Drachmenriesen.
    Wenn es bundesweite Prügel gibt, wie das Aufheben der Saar-Maulkorbbeschlüsse schiebt Lafo andere vor, Und schweigt. Das schon eklige Talkshowgelaber geht voll am inneren Zustand der Linken vorbei, weil die Moderatoren nicht danach fragen.

  29. AntiSpeichellecker sagt:

    Linsler hat sich das „rote Käppchen“ überstülpen lassen.

    Die Machtgeilheit wird nur noch von Geldgeilheit übertroffen.

  30. amore mio sagt:

    Die Geld-und Machtgeilheit Linslers ist extrem.

    Und Oskars Spruch dazu: Wir brauchen den Rolf an der Spitze, er zieht aufgrund seiner Bekanntheit vieler Wähler an.

    Tatsache ist: Viele Wähler wissen überhaupt nicht, dass Linsler bei Verdi war. Und diejenigen, die es wissen, waren mit ihm als Verdi-Chef alles andere als zufrieden.
    Oskar soll sich mal einen Samstag an einen Stand stellen, dann wird er sich wundern, wie viel sein Maskottchen Linsler wert ist. (bei den anderen handverlesenen Spitzenleuten ist es nicht anders)
    Schlechtes Personal, Skandale am laufenden Band – da ist Hopfen und Malz verloren

  31. WilmaFeuerstein sagt:

    z.Zt. ist es so ruhig um die Schöne aus dem Osten.

    „Bastelt“ man Nachwuchs oder ist die Schöne möglicherweise schon damit beschäftigt, von Ikea ein Kinderzimmer zusammenzubauen?

    Beim Zusammenbauen von Ikea-Möbeln könne ihr Lebensgefährte ihr jedenfalls nicht das Wasser reichen, stellte Wagenknecht klar, das habe noch kein Mann geschafft. „Darin habe ich einfach mehr Übung“, erklärte sie.

    Langweilig werde es mit ihrem Oskar nie, betonte sie. Ihre politischen Haltungen seien trotz gleicher Parteizugehörigkeit unterschiedlich. „So identisch sind wir nicht, das macht dann die Diskussion spannend. Wir haben unterschiedliche Ansätze, darüber diskutieren wir. Ich glaube, eine Partnerschaft, in der man alle Dinge anders sieht, ist sehr kompliziert. Aber eine, in der man sich ständig nur gegenseitig zustimmt und lobt, verlöre auch ihren Reiz.“

    http://www.bunte.de/society/sahra-wagenknecht-mit-oskar-wird-es-nie-langweilig_aid_32095.html

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