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vox populi – vox dei

Erstellt von Gast-Autor am Donnerstag 10. Oktober 2013

Freie Kirche in einem Freien Staat

Der Papst trägt ein Eisenkreuz, trägt nicht diese blöden roten Schuhe und schläft in einer einfachen Kammer und will nicht einmal in seinem Palast wohnen, wo die Päpste seit Jahrhunderten zu Hause sind.
Der Papst predigt Barmherzigkeit und übt sie auch. Nutten, Schwule und andere werden unter dem Merkmal der Barmherzigkeit angesehen, dass man sie nicht „verdamme“.

Und ein Bischof tritt mit seinem protzigen Grössenwahn den HARTZ IV – Empfängern in’s Gesicht! Allein das Badezimmer mit freistehender Wanne kostete mutmasslich 15’000 Euronen.

Erstaunt war der Herr Bischof vor ein paar Tagen, dass die Kosten von 5 Mio auf über 30 Mio explodiert sind. „Erstaunt“ – das muss man sich einmal weg-tun!!!

Zolitsch, der Scheffe des Bischofsclans, zeigte sich in der Tagesschau relativ erschüttert. Dieser Limburger Bischof gehört nicht seines Amtes enthoben, sondern degradiert zum Wander-Bischof. Wandern durch Deutschland – richtig zu Fuss gehen – und sein ganzer Stab gleich mit. Es kann doch nicht sein, dass man von den Kosten richtig kalt erwischt wurde.
Ganz sicher wurden Abschlagszahlung auf Bauleistungen angefordert und bezahlt. Und spätestens, als die Bausumme der Gewerke die 8 Millionen – Grenze überschritten hatte, müssten eigentlich die Glocken des Limburger Domes Alarm gebimmelt haben.

Der Franz sollte so ein wenig von dem haben, was Don Camillos Bischof gehabt hat. Er sollte ihn in die Berge schicken, diesen selbstgefälligen prunklustigen Knecht Gottes. Und wenn er es im Winter warm haben will, muss er das Holz selber hacken.

Aber NEIN – wenn er gehen muss, dann geht er in Staatspension der positiven Art – finanziert durch Steuergelder.

Es ist an der Zeit, dass die Trennung von Tisch und Bett, sprich: die Trennung von Kirche und Staat endlich angeschoben wird. Wie im tiefen Frankreich! Dann wüssten diese Pseudo-Popen, warum sie ihrer Berufung gefolgt sind: Um für die Menschen da zu sein.

Die Menschen wehren sich nun wegen der Prunksucht dieses seltsamen Hirten. Dieser Typ muss weg – und zwar schnell. Wie ich sagte: VOX POPULI – VOX DEI : Die Stimme des Volkes ist die Stimme Gottes. Die Basis ist längst gegen ihn – der Mainstream hatte bisher geschwiegen; nun können sie nicht mehr anders, als sich mit Bedacht gegen diesen „Oberhirten“ zu wenden.

Die F.D.P. könnte sich eigentlich nun profilieren: Es gab einmal das sogenannte Kirchenpapier von 1974, welches die strikte Trennung von Kirche und Staat forderte. Nun wäre die Zeit reif für das nicht-mehr-staatliche-Einziehen der Kirchensteuer. Der Knallerpartei könnte es fast mehr nutzen als schaden. Aber vielleicht sind sie schon selber draufgekommen und haben es angepackt: Freie Kirche in einem Freien Staat. Wie sagte 1974 die Scheffin der Katholen? Dass die Kirchensteuer in erheblichem Maße für soziale Projekte wie Kindergärten, Krankenhäuser oder die Aids-Hilfe verwendet werde.
Ist klar: ‚in erheblichem Masse‘!!! Und das was fehlt, geht damals wie heute für Prunksucht drauf. Damals hat sich nur keiner der Christen getraut, das anzuprangern. Der wäre glatt ex-kommuniziert worden…

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Grafikquelle    :    Papst Franziskus

3 Kommentare zu “vox populi – vox dei”

  1. emschergenosse sagt:

    [zitat]
    „Dass die Kirchensteuer in erheblichem Maße für soziale Projekte wie Kindergärten, Krankenhäuser oder die Aids-Hilfe verwendet werde.“

    Die Kirchensteuer [für soziale Zwecke] sollte den „Umweg“ über die Kirchen gar nicht erst nehmen müssen. Wenn/dann könnte das der Staat direkt machen, wie es seine Aufgabe ist. Und glaube keiner, dass konfessionsgebundene Kindergärten von den Kirchen (über Kirchen-Steuergelder) allein finanziert werden. Die bekommen ’ne Menge zusätzlich steuerlicher Zuschüsse, damit sie rund laufen – bis zu 70 %! Aber üben nicht die Barmherzigkeit (von Franz), wenn es darum geht, eine ‚Geschiedene‘ weiter zu beschäftigen: Die wird gnadenlos gefeuert! So barmherzig ist es bei den Katholen auf den unteren Ebenen! Oder das Thema: Schwangerschaftsberatung! Die Katholen pfeifen mittlerweile auf ihren sozialen Auftrag.
    Die Töchter reicher Eltern fahren nach Holland und die Armen werden allein gelassen! Und auch ein Hausmeister einer kirchlichen Einrichtung muss sich mit den „Idealen“ des Glaubens identifizieren. Ein Atheist hat keine Chance, in einem katholischen Krankenhaus in der Wäscherei zu arbeiten.

  2. ichgreifmirandenkopf sagt:

    Eine bodenlose Frechheit, was sich diese Type da leistet. Das darf doch wohl alles nicht wahr sein.

  3. Watzmann sagt:

    Ein Hang zum Größenwahn; mehr fällt mir auf die Schnelle nicht ein.

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