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RENTENANGST

Von Fußball und Politik

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 19. Oktober 2012

Deutschland, Deutschland über alles

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Da wurde den Deutschen zu Beginn der Woche anhand eines einfachen Fußballspiel, eine der schönsten Nebensachen der Welt, die wohl gefährlichste Volkskrankheit vor Augen geführt. Brutal und Schonungslos: Nach 60 Minuten waren WIR Weltmeister, um nach 90 Minuten, dem Ende des Spiel, als Bademeister zu enden. Diese Überheblichkeit und Selbstüber- schätzung als Zeichen einer dummen Arroganz, sehen, erleben wir tagtäglich, sei es im Spiel, in den Medien oder in der Politik, sei es im Inland oder und das ganz besonders im Ausland, die Mentalität des „Deutschland über alles“ ist überall und allgegenwärtig präsent.

Diese nationalistische Erhabenheit ist auch rund 70 Jahre nach Beendigung der letzten Schreckensherrschaft in diesen Land nicht aus den Köpfen der Bürger zu verbannen. Im Gegenteil politische Kratzfüße sind emsig beschäftigt die vorhandenen Eigenschaften in den Köpfen der Bürger zu verewigen. So auch in der LINKEN welche sich nach den letzten Bundestagswahlen schon als zukünftige Regierungspartei fühlte und im Moment froh wäre die benötigten fünf Prozent zu erreichen um erneut in das Parlament einziehen zu können.

Einen interessanten Beitrag gab es dazu in den Nürnberger Nachrichten zu lesen welcher auf der Website von Klaus Ernst gebracht wird. Ja richtig genau der ernste Klaus welcher erst als kräftige Stütze den bayrischen Landesverband versemmelte, um anschließend auch die Bundespartei auf zu mischen. Auf die Situation machten wir bereits in unseren Artikel „Alles alte Kumpel“ am 25.08. 2010 aufmerksam. Der Schlusssatz damals lautete: „Alles braucht (oder hat) seine Zeit“.

So sagt ein einziger Satz, innerhalb dieser Podiumsdiskussion, gesprochen von Ernst eigentlich alles aus: Auf die Frage nach dem Erfolg, die Verhältnisse zu ändern, antwortet er: „Nein, meint Ernst. Die Lage ist viel dramatischer als 2004“.  Und das trotz oder wegen der LINKEN?

Da wurde gestern über einen Kommentar versucht zu einen neuen politischen Zusammenschluss aufzurufen was unseres Erachtens viel zu früh käme, da die ganzen erlittenen Beleidigungen und Demütigungen bei vielen der Beteiligten noch gar nicht richtig verarbeitet wurden. Wie haben wir geschrieben : „Es braucht alles seine Zeit“.

Auch gibt es zu bedanken, dass sich diese Partei sowieso teilen wird, ja muss, wenn sie denn überleben will. Ist doch zu beobachten das in diese Turbulenzen auch die Ost-Partei immer tiefer hineingezogen wird. Eine Teilung wird nicht zwischen Ost und West verlaufen, sondern zwischen der Demokratie und den Ideologisierten. In diesem Sinne wäre es vollkommen falsch nun auf bestehenden Trümmern etwas neues bauen zu wollen. Lasst die Verursacher erst einmal ihre angerichteten Hinterlassenschaften beseitigen.

So endet der Zeitung – Artikel mit folgenden Sätzen: „Und aus der hintersten Zuhörerreihe erklingt die Internationale. Ein Handy-Rufton – nichts Ernstes.“ Womit wir dann auch wieder bei den Schiedskommissionen und dem Saarland angekommen wären. Fieg, als alter Hymnenspieler in den Hintergrund geschoben, der Maus zum Fraß? „Alles alte Kumpel“ fragten wir einst und darin lassen sich die Verbindungen zwischen der Bundesschiedskommission und denen der Länder spielend einbeziehen.

Hier der Artikel:

„Warum sind wir nicht attraktiv?“

Was blieb in der Linken vom politischen Erbe der WASG – der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit? Die Linken-Bundestagsabgeordneten Klaus Ernst und Harald Weinberg zogen bei einer Podiumsdiskussion in Nürnberg Zwischenbilanz.

NÜRNBERG. Waren die Gewerkschafter und linken SPD-Mitglieder, die im März 2004 in Nürnberg ihre gegen die Arbeitsmarkt- und Sozialreformen von Rot-Grün gerichtete Initiative »Arbeit und soziale Gerechtigkeit« vorstellten, aus heutiger Sicht erfolgreich? »Es kommt darauf an, nach welchen Maßstäben man Erfolg misst«, sagt Klaus Ernst, der damals dabei war. Das Parteiensystem hat man spätestens mit der Fusion von WASG und PDS zur Linkspartei kräftig aufgemischt. In der öffentlichen Debatte sind die Propagandisten des Neoliberalismus in die Defensive geraten. »Selbst die FDP hat an einem Dreikönigstreffen über Sozialpolitik diskutiert«, sagt Ernst. Aber haben sich die Verhältnisse verändert? Nein, meint Ernst. »Die Lage ist viel dramatischer als 2004.« Mehr Leiharbeit, mehr befristet Beschäftigte, schlechtere Aussichten für die Rente, ungerechtere Vermögensverteilung.

Quelle: Klaus Ernst >>>>> weiterlesen

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Quelle Eigenes Werk
Urheber Steindy (talk) 11:08, 4 June 2011 (UTC)

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