DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Vollmann und kein Ende?

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 18. April 2010

Kontakte zum MFS in Ostberlin

Oftmals haben wir hier über das Rheinland-pfälzische Linken-Vorstandsmitglied Dr. Wilhelm Vollmann kritisch berichtet. Jenem Vollmann, der als damaliges SPD-Mitglied und NRW-Landtagsmitglied wegen so genannter „verbotener Kontakte zum MFS in Ostberlin“ rechtskräftig verurteilt wurde und nun Heute, in der SED-Nachfolgepartei „DIE LINKE“ sinnigerweise seine Heimat gefunden hat.

Bekannt sind seine innerparteilichen rigiden Umgangsformen. Schnell wird mit Strafanzeigen reagiert, kommt man Vollmann und seinem Zirkel zu nahe oder wird zu kritisch. Da Vollmann auch ein wichtiges Mitglied der linken Strömung “ Sozialistische LINKE“ ist, hat er auch blendende Kontakte zu führenden NRW-Linken wie Günter Blocks, Ralf Michalowsky, Ingrid Remmers und anderen. So auch zum Kreisverband der Linken in Warendorf, die ihn tatsächlich einmal einluden, um über die „Wurzeln der Linken“ zu referieren. Klar, das diese Veranstaltung ein Flop wurde. Ein Vollmann-Spezi aus pfälzischen Zeiten „beglückt“ seit über einem Jahr den Kreisverband Warendorf mit seiner „angenehmen“ Erscheinung. Auch er zieht schnell die Karte „Anzeige„, aber tatsächlich bellt er nur. Karriere hat er aber machen können. Kreisrat ist er Heute!

Die Redaktion erreichte ein interessanter Emailverkehr aus RH-PF, den wir gern hier veröffentlichen. Aus persönlichkeitsschützenden Gründen haben wir die entsprechenden Namen unkenntlich gemacht. Aus dem Mailverkehr geht hervor, mit welch harten Bandagen im Verband RH-PF von seiten der Parteiführung, in diesem Falle Dr. Vollmann, gekämpft wird.

Ausserdem verweisen wir auf den Heute erschienen Artikel in der WELT, der sich direkt auf die RUHRBARONE und unseren gestrigen Artikel bezieht. HIER NACHZULESEN! Ausserdem HIER!

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EMAILVERKEHR:

Liebe Genossen,

ich kann aus diesem Mailverkehr nur erkennen, dass sich R. an nichts mehr erinnert, außer, dass R. eine Mail zum Gaza-Streifen gesandt hat, über das W.Vollmann mit J. B. gesprochen hat. Darüberhinaus will Vollmann den Genossen M. wg. ehrabschneiderischen Behauptungen verklagen und setzte ihm, wie es so seine Art ist, eine Frist ab wann er ihn denn verklagt.

Schade, dass wir als LeserInnen nicht erfahren dürfen was R.über Gaza geschrieben hat. Dass es für W. Vollmann vollkommen normal ist Fristen zu setzen, GenossInnen, nicht nur unseres Landesverbandes, übel zu beschimpfen und mit einem Gerichtstermin zu bedrohen, sind wir von ihm gewohnt. Ein Landesparteiratspräsidiumsmitglied und Bundesparteiratspräsidiumsmitglied darf das wohl.

Worum es auch immer geht, versetzt Euch mal in die Lage des/der LeserIn/s, wir wissen überhaupt nicht worüber Ihr Euch streitet.

Mit demokratisch-sozialistischen Grüßen

Gert W.

 

—–Ursprüngliche Mitteilung—–
Von: Günter xxxxxxxxxxx>
An: cgwxxxxxxxxx
Verschickt: Sa., 17. Apr. 2010, 22:59
Thema: WG: Ueble Nachrede und Verleumdung

Zur Kenntnis
Gruß G.
—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: Robert D. []
Gesendet: Samstag, 17. April 2010 22:10
An: Dr. Wilhelm Vollmann; Günter S.; Roger M.
Betreff: Re: Ueble Nachrede und Verleumdung
Sehr geehrte Genosinnen und Genossen,
mit erstaunen stelle ich fest, dass Fragen, die heute an mich gerichtet wurden und die ich wahrheitsgemäß beantwortet habe, Inhalt von Mails und  Schuldzuweisungen sind.
Daher hier nocheinmal für alle eine Zusammefassung.
Am heutigen Sa. 17.04. hat  mich Roger M. angerufen und mich gefragt, ob er und sein Posting zu Gaza, Thema der Landesvorstandsitzung waren und ob Wilhelm sich in dieser Sitzung über das betreffende Posting ausgelassen habe.
Meine Antwort war: Dass ich mich an eine explizite Thematik dazu nicht erinnern könne. Das ich beiläufig mitbekommen habe, dass Wilhelm, J. etwas aus dem Forum, das R.geschrieben hatte zeigte, was den auch zu einer Bemerkung veranlasst hatte.
Dass weiter über R.r oder ein Posting von ihm gesprochen wurde, was eine Reaktion des LaVo zur Folge gehabt hätte, sei mir nicht erinnerlich.
Ich habe R. gebeten, dass er, wenn ihm die Angelegenheit so wichtig sei, das Protokoll der Sitzung abwarten und nachlesen möchte.
Gleiche Aussage, habe ich gegenüber Wilhelm getätigt, als er mich am heutigen Tag gegen Mittag anrief und mich auf die gleiche Angelegenheit ansprach.
Ich bekunde daher jetzt hier erneut und schriftlich, dass ich in der letzten LaVo-Sitzug neben Jochen B.  saß, mitbekommen habe, dass R. ein Posting im Forum getätigt hatte, das Wilhelm J. zeigte, was  J. zu einer Bemerkung veranlasste.
Weitere Gespräche zu  dieser Angelegenheit kann ich nicht bestätigen, daher auch mein Hinweis gegenüber R., das Sitzungsprotokoll abzuwarten..
Nach meiner Erinnerung habe ich den Sitzugsraum  wärend der Sitzung neben den Pausen  zweimal für einige Minuten verlassen. Das erstemal so am frühen Nachmittag und dann noch einmal kurz vor Ende der Vorstandsitzung, nach dem ich noch unter TOP Sonstiges eine Bitte des Bürgermeisterkandidaten aus Bad Neuenahr, Genosse Huste vorgetragen habe.
Mehr ist und kann aus meiner Wahrnehmung zu der letzten LaVo Sitzung diesbezüglich nicht gesagt werden. Ob ich einer von zwei LaVo-Mitglieder sein soll, auf den sich Roger beruft, ist bei meinen Antworten nicht vorstellbar.
Robert
—– Original Message —–
From: Dr. Wilhelm Vollmann
To: Günter S. ; R.
Cc: R.
Sent: Saturday, April 17, 2010 9:11 PM
Subject: Ueble Nachrede und Verleumdung
Hallo Günter S.
Hallo Roger M.,
bis Montag, den 19. April 2010  12:00 Uhr setze ich Euch beiden eine Frist, die im Folgenden zititerte und nachweislich von euch Euch beiden über elektronische Medien verbreitete ehrabschneiderische und verleumderische Falschbehauptung zu widerrufen. Sollte dies bis dahin nicht geschehen, werde ich ohne weitere Verzögerung Strafanzeige gegen Euch beide wegen Verstoß gegen den §186 (Üble Nachrede) und §187 (Verleumdung) erstatten. Zusätzliche zivilrechtliche Schritte gegen Euch z. B. eine anwaltsgestützte Forderung nach Unterzeichnung einer strafbewehrter Unterlassungserklärungen behalte ich mir ausrücklich vor.

Als Zeuginnen und Zeugen werde ich gegenüber den Strafverfolgungsbehörden Landesvorstandsmitglieder und andere Personen benennen, die an der Klausurtagung am Weltweiten Shoah-Gedenktag, den 10. April 2010 in Mainz teilgenommen haben. R. M. empfehle ich dringend in seinem eigenen Interesse, seine angeblichen Gewährsleute unter den Landesvorstandsmitgliedern für die von Euch beiden verbreiteten Falschaussagen noch einmal unter dem ausdrücklichen Hinweis, dass sie jetzt damit rechnen müssen, vor den Ermittlungsbehörden als geladenen Zeugen Aussagen machen zu müssen, noch einmal zu befragen, ob es nicht für Euch beide empfehlenswert ist, Eure Verleumdungen wie von mir gefordert innerhalb der gesetzten Frist in aller Form zurückzunehmen.

Robert D. hat auf meine Nachfrage schon ausdrücklich bestätigt, dass er gegenüber R. M. unmissverständlich bestätigt hat, dass ich schon während der laufenden Verhandlungen der Landesvorstandssitzung über R. M. Forumsperrung und die von mir dafür angeführten Gründe informiert habe. So bennannte R. D. als Gewährsperson ausdrücklich den während der Landesvorstandssitzung neben ihm sitzenden J. B.. R.. D. hat mir gegenüber auf ausdrücklich festgestellt, dass er die Frage, ob ich zusätzlich auch noch unter dem Tagesordnsungspunkt „Verschiedenes“ den Landesvorstand formal über die Sperrung R. M. und dessen zugrund liegende Aussage „Gaza ist ein israelisches KZ“. informiert habe, weder negativ noch positive bescheiden könne. Es sei möglich, dass er sich zu diesem Zeitpunkt außerhalb des Tagungsraumes befunden habe. Ich habe keinerlei Anlass, den Wahrheitsgehalt der von R. D. mir gegenüber getätigten Aussagen zu bezweifeln.

Dokumentation: Die folgende Aussage wurde sowohl durch G. S. als auch durch R. M. nachweislich und unter Zeugen über elektronische Medien an einen größeren Empfängerkreis verbreitet. Meine oben angeführte Richtigstellungs- und Rücknahmeforderung unter Fristsetzung bezieht sich auf diese Aussage:

Mit angemessenen Grüßen
Dr. Wilhelm Vollmann

P.S. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass eine Fristsetzung in obiger Angelegenheit grundsätzlich rechtlich nicht erforderlich ist, und dass diese Email völlig ausreichend ist, Euch über meine Absichten und Forderugen zu informieren..
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Zitat:

Hallo,
folgende Mail könnte Euch auch interessieren.
Gruß
G. S.

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: r..m.@wxxxxxxx
Gesendet: Samstag, 17. April 2010 08:37
An: xxxxxxxx
Betreff: der kriminelle Münchhausen lügt, dass sich die Balken brechen…

Liebe GuG,

dass man von Wilhelm Vollmann nichts Gutes erwarten kann, wenn man sich nicht zu seinem Büttel macht, ist ja nun allseits bekannt.
Deswegen ist es mir eine besondere Freude, wenn ich Wilhelm Vollmann der dreisten Lüge entlarven kann. Schrieb er doch im Forum folgende Unwahrheit:

„Der Landesvorstand bedurfte im Übrigen Eurer KV-Stellungnahme nicht, denn die Sperrung wurde von mir im Rahmen einer LAVO-Sitzung durchgeführt und dem LaVo mitsamt des unsäglichen Postings R.M. unmittelbar zur Kenntnis gebracht. Widerspruch hat es dagegen nicht gegeben, sondern nur allgemeines Kopfschütteln über R. M..“

Zwei Landesvorstandsmitglieder dementierten auf Nachfrage die obige Aussage des Forenadministrators Wilhelm Vollmann, der sich derzeit wohl in einem Denunziationswahn hereingesteigert hat und auch vor übelster Verleumdung nicht halt macht. Eine Antwort auf dies Lüge ist im Forum leider nicht mehr möglich. Nicht von mir, da ich innerhalb kürzester Zeit zum dritten mal aus dem Forum „verbannt“ wurde, noch von jemand anderem, da Wilhelm Vollmann jeden Thread sperrt, der auf auf seine Lügen die Richtigstellung einstellen möchte. Somit findet eine Zensur der freien Meinungsäußerung statt. Wilhelm Vollmann zensiert und diffamiert in übelster Art und Weise.
Beide Landesvorstandsmitglieder bestätigten, dass weder ich noch mein Posting Gegenstand der letzten Landesvorstandssitzung waren!

Sollte irgenjemand der hier Lesenden nicht wissen, worum es genau geht, möge er sich bei mir oder einem beliebigen Kreisvorstandsmitglied des Rhein-Hunsrück Kreises melden. Die detaillierte Dokumentation der Rufmordkampagne gegen meine Person ist gespeichert.

sg
R.

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Fotoquelle : Bundesarchiv, Bild 183-1985-0206-422 / Franke, Klaus / CC-BY-SA 3.0

4 Kommentare zu “Vollmann und kein Ende?”

  1. Bernd Wittich sagt:

    Wessen Geschäft besorgt der „amüsierte“ Dr. Vollmann?

    1. Als Bodo Ramelow noch „mächtig“ auf der Bundesebene war, von Vollmann keine Kritik! Soweit zu den Prinzipien des Doktors, der Konsistenz seiner Argumente.
    2. Dr. Vollmann lobt den „Zentrismus“, zwar der falsche Begriff für das, was die Partei benötigte, aber dennoch; er betreibt im Land RPL eine Politik der Polarisierung, der Parteispaltung, der einseitigen Lagerstärkung. Keine Spur von einem „Zentrismus“ der die Partei mit mehr, als nur Formelkompromissen, zusammen hält.
    3. Dr. Vollmann argumentiert sophistisch, eklektisch, sammelt zusammen, was an seinem Horizont erscheint, so belehrt er die Leserinnen über Zentrismus, und abgefallene Katholiken… ohne Worte.
    4. Treu bleibt sich Dr. Vollmann seiner Ethik der Hackordnung, unterschwellig oder ganz offen, aber immer abwertend gegenüber der Person, die seinem Verdik anheim fällt!
    5. Eine Phantom-SPD muss als „Fallbeispiel“ für die richtigen Wege herhalten.
    6. Dr. Vollmann gehört zu den aktiven Förderern des innerparteilichen Putsches im Dezember / Januar, um Klaus Ernst, einen Sozial-autoritären, alles anderer als ein Mittler, alles andere als ein Mann des Dialogs, alles andere als ein Mann des Respektes vor Andersdenkenden, an die Parteispitze zu manipulieren.
    7. Dr. Vollmann kommt nicht ohne Abwertung der Genossen der PDS-West und Ost aus, zugleich wird aber paktiert mit all jenen, die dem eigenen Griff nach der innerparteilichen Macht nützlich sind.

    Fazit in der Logik Vollmanns – Vollmann möge abtreten, denn als Vorsitzender des Parteipräsidiums und in diversen anderen Funktionen werden Znetristen gebraucht, kein Demagoge, Polarisierer und Spalter, wie es Dr. Vollmann vom Scheitel bis zur Sohle ist.

    Was braucht die Partei um lern- und entwicklungsfähig zu sein? Zum Dialog fähige und bereite Politiker! Dialog ist mehr als ein Gespräch, er ist ein politisches Prinzip, dass den Anderen, die Anderen ernst nimmt, respektiert, wertschätzt, dass die Vielfalt und Andersartigkeit nicht duldet, nur erträgt, sondern als Bereicherung, als politische Produktivkraft zu entfalten weiß. Dafür steht weder Dr. Vollmann, noch Klaus Ernst! Was nun den „Zentrismus“ anbelangt, im politisch pragmatischen Sinne, wäre eine extra Diskussion hilfreich.

    Bernd Wittich

  2. catveezl sagt:

    Ich verstehe nicht, wie man im Angesicht des Kampfes um Demokratie und Schutz der Persönlichkeit E-Mails veröffentlichen kann, deren Autor man nicht selbst ist.

    Selbst die Stasi hat solche Dinge nur intern verwendet :-)

  3. UP. sagt:

    @ catveezl
    …sorry, aber von einem Insider bist du weit entfernt, catveezl!
    Du weisst nicht, wer Vollmann ist? Du kennst auch Kapluck nicht? Und Dehm? Den schon eher?!
    Dann frag mal Gauck oder seine Nachfolgerin!
    UP.

  4. Rosemarie Ellerik sagt:

    In den Jahren 1982 bis 1984 hatten wir im Haus „Dellbrücker Mauspfad“ des Herrn Vollmann ein 74 qm großes Ladenlokal angemietet. U. a. hatten wir dort einen Telefonanschluss. Diesen konnten wir leider nie nutzen, da Vollmann mit seinem Funk diesen ständig blockierte. Zahlen durften wir abeer und dies nicht zu knapp. So betrugen die Telefonrechnungen im Durchschnitt DM 150,00 bis DM 200,00. Ungewollt hätten wir auch alle geführten Gespräche mithören bzw. wenn wir gewusst hätten, dass er als Stasi-Spitzel fungierte, auch aufzeichnen können. Zur Errichtung des Funkmastes nutzte er den Einsatz der Feuerwehr und dies ohne Zahlung der Kosten. So nutzte er auch unseren Stromzähler für seine Zwecke. Monat für Monat beliefen sich die Stromrechnungen auf über DM 2.000,00 und dies für einen kleinen Laden. Afugrund seiner Schikane haben wir dann zum 31.12.1984 den Mietvertrag gekündigt. Grund war u. a., dass Vollmann uns das Wasser – lebensnotwendig in einem Lebenmittelgeschäft – abgestellt hat und dann ein großes Plakat in den Hausflur hängte mit den Worten: „Dies ist ein Zugang zu einem Lebensmittelgeschäft und wurde seit Wochen nicht mehr gereinigt“.
    Er hat uns in der Zeit, als wir das Ladenlokal gemietet hatten, da wir einer anderen Partei als der SPD angehörten, schikaniert wo es nur ging und dies, obwohl er in den ersten beiden Klassen die gleiche Schule besuchte. Über seinen „Freund“ Rechtsanwalt Uhlenbruch erhielten wir zahlreiche „Abmahnungen“.
    Während meiner Reha im September 1993 habe ich dann aus den Medien erfahren, dass endlich seine Machenschaften ans Licht kamen und er seine Ämter niederlegen musste.

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