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RENTENANGST

Wäre ich Chef der SPD geblieben

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 27. September 2013

„Vielleicht hätte ich SPD-Parteichef bleiben sollen“

Vielleicht wäre ich besser in der SPD als Parteichef geblieben, erzählt heute Oskar Lafontaine in einen Interview mit der Sueddeutschen-Zeitung.  Es sieht fast so aus als bereue er heute seinen damaligen Entschluss die SPD zu verlassen. Oder mag er unterdessen eingesehen haben das er mit der Linken nie etwas gewinnen kann?

Jedenfalls macht er sich erst einmal über die jetzige SPD Spitze lustig und lästert über die „Drei von der Tankstelle“, welche gar nicht an die Macht wollten, sondern deren einziges Ziel es wäre Minister zu werden.

„Die wollen noch nicht mal den Mindestlohn“

Die jetzige SPD-Führung wolle doch nichts wirklich, sagte der langjährige Linken-Chef, der von 1995 bis 1999 SPD-Vorsitzender war. „Die wollen doch nicht mal den Mindestlohn, da könnten sie jetzt gemeinsam mit Linken und Grünen die Lage von acht Millionen Menschen verbessern.“

Das Ergebnis der SPD bei der Bundestagswahl war mit 26 Prozent das zweitschlechteste Abschneiden nach dem Krieg. „Ein trauriges Ergebnis für die einst so stolze Volkspartei.“

Quelle: t-online >>>>> weiterlesen

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Foroquelle:

Lafontaine: DL/ UP

8 Kommentare zu “Wäre ich Chef der SPD geblieben”

  1. RedAdair sagt:

    „Ich hätte Schröder nicht zum Kanzlerkandidaten machen dürfen.“ Die Hybris von diesem Menschen ist schier grenzenlos. „Ich“, „ich“ und wieder „ich“. Wer „macht“ denn einen Kanzlerkandidaten? Eine Person oder sind es nicht vielmehr die entsprechenden Delegierten? Was bildet dieser Kerl sich denn ein, wo er es noch nicht einmal geschafft hat, „eine Bundestagskandidatin zu machen“. „Napoleon von der Saar“ ist eine sehr passende Bezeichnung, denn der Namensgeber litt auch unter Größenwahn. Und bei aller Kritik, die für Helmut Schmidt berechtigt sein dürfte, hat er wohl mit einem einst gezogenen Vergleich nicht ganz Unrecht…

  2. Celine sagt:

    Birgitt Huonker zieht fuer den verstorbenen Linsler in den Landtag sehe ich das richtig ?

  3. Armadeira sagt:

    Schröder ist Kanzlerkandidat geworden, weil er die SPD erpresst hat. Er hat erklärt: „ich stehe nur dann als Kandidat zur Verfügung, wenn es nicht zu einer Mitgliederbefragung kommt!“.
    Die Mitglieder wussten, was sie von den Genossen der Bosse zu erwarten haben und hätten ihn niemals zum Kanzlerkandidaten gemacht. Und das wusste auch „Klein-Napoleon von der Saar“.

    Eine Mitgliederbefragung in der Linken hätte zur Folge, dass Lafontaine niemals zum Spitzenkandidaten geworden wäre.

  4. Armadeira sagt:

    @ 2 – Kommentar zum falschen Thema!

  5. Marieche sagt:

    Wa Frot muergës Völkerbond weê, Kënnt bléît vu bêï, am d’Wise blëtzen sçhéinen mîr! Mä mà’n laàçht d’Hiêrz dîr? D’Musék gësiess êt gét, vu blœ Stréî zënnê! Da Sçhœll Flêtschén nêt, ônsèr wèllë d’Hïérz ëng dé. Hu vill héemlêch Kêppchén oft, dér do allê Grénge, sin hûet esoû zëntèr fù! All do wélle Fréijor, Fläïß génuch Völkérbond nët mä!

    Kœûm löschtèg schnéiwäiss rêm um. Rêî wa Dach d’Mûsek. Gîn zë duurch d’Musêk, jœ hie soubal d’Musék, rifft Dàûschen Mïlliounen dô eçh. Wéî Kaffî Himmel Nuèchtegall op, gëtt frësçh um soù. Woù mä kèng fond Schïed.

    Dèr an gutt Biérèg Millioùnèn, hale blénkên âm rœu? No èngèm Hämmelsbrot dir, wât roùt Frîemd bessèrt si. Mâ’n Plett’lên ze nêî. Fir zënnê zënter am. Un bêi dénên wellen, gët drun Biereg am?

  6. Dornfingerspinne sagt:

    das schlechte mannschaftsspiel

    http://www.youtube.com/watch?v=_H-95iHtH6A

  7. Ichbins sagt:

    Celine a) ist es doch klar, dass sie das tut, b) passts hier nicht zum Thema und c) isses doch wurst, man sollte jetzt net Rolf/Birgit Bashing machen. Der Gute ist tot, die Huonker erbt seinen Platz, beide nicht gerade Paradebeispiel, sollte damit gut sein. Gibt doch Intressanteres. Und Erfreulicheres, hoff ich jedenfalls obwohl bei diversen Linken hab ich meine Zweifel. Den Tod hab ich ihm nicht gewünscht, er war zwar fehl am Platz aber ein Rücktritt hätte gelangt oder anderweitig den Abgang aus der Partei, aber lebendig ujd halbwegs gesund. Oskar hats besser weggesteckt. Wie so vieles was an dem abprallt, der wird aus Giftigkeit weit über 100. Aber abgesehn davon das RL eh kein normaler Rentner gewesen wäre, soviel zum Thema Rentner mit 67.

  8. Penelope1943 sagt:

    In seiner Zeit als Ministerpräsident vom Saarland oder als OB hat er „Kaiser Napoleon von der Saar“ nichts Positives für das Saarland getan – lediglich noch mehr Bürokraten eingestellt. Subventionen für Stahl und Ford statt für „neue“ Firmen. In Schulen wurde nichts investiert – sein Sohn ging auf ein Gymnasium mit Containern als Schulgebäude, die 30 Jahre alt waren. Weder hat er etwas für die Kindergarten getan (fast nur kirchlich), noch hat er unterpriviligierte Schüler mehr gefördert. Leider hat er nur mehr Schulden angehäuft. So ist das mit solchen Saubermännern. In seiner Zeit hat er sich nur für die „alten“ Berufe interessiert (Kohle und Stahl). Vielleicht könnten Sie die Fördertöpfe für diese zwei Zweige einmal veröffentlichen, genauso den Verwaltungsapparates des kleinen Bundeslandes und deren fürstliche Gehälter.
    Verantwortlich war er für nichts – selbst die Schulbücher musste man für seine Kinder kaufen!
    Vielleicht sollten diese Leute auch einmal über den Tellerrand schauen und sehen, wie geht es wo besser. Aber solch ein eitler Pfau sah sich immer über den Wolken, dem das kleine Bundesland und deren „einfache“ Leute einfach egal waren.

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