DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Linke Chancen ?

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 4. Oktober 2008

Die ersten oder letzten Wähler ?

Anmerkungen der Redaktion:

Ich habe heute einmal drei Kreise herausgesucht, in welchen im Ansatz die gleichen Probleme vorzufinden sind wie hier in unserem Heimatkreis. Gleiche oder ähnliche Vorkommnisse werden mittlerweise immer häufiger gemeldet. Man spricht dabei offen von alten Strukturen welche bemüht sind, ihre ehemaligen Kader, koste es was es wolle, an die Spitze zu halten oder zu bringen. Alleine in NRW werden fünf  Kreisverbände genannt welche sich mit diesen Problemen zu befassen haben. Von einem KV wurde mir berichtet, dass in diesem zur Zeit keine Mitglieder mehr aufgenommen werden, um die Stellung des amtierenden Vorstandes zu halten.

Bei den hier aufgeführten drei Beispielen möchte ich ganz besonders auf den Bericht aus Mönchen-Gladbach aufmerksam machen. Dort müssen alte Seilschaften nach Oberhausen bestehen, worüber sich aber ein jeder Leser seine eigene Gedanken machen sollte.
Ich bitte alle Mitglieder welche sich mit diesen oder ähnlichen Problemen zu befassen haben, sich mit der Redaktion in Verbindung zu setzen. Informationen werden natürlich auf Wunsch auch vertraulich behandelt.

2008  Ingo Engbert/Redaktion

Die Oberhausen Affäre

26.09.08

Das immer gleiche Strickmuster ?

von Claus Armann

In den Anfangszeiten der WASG von deren Mitgliedschaft in der heutigen Partei Die Linke. kaum noch jemand Mitglied ist, gab es von Anfang an eine Auseinandersetzung zwischen lange Jahre politisch in der Region Mönchengladbach Tätigen mit Britta Pietsch, die aus dem NULL Universum heraus bis zum heutigen Tage eine politische Karriere hinlegte, die einen staunen lässt. Das heutige Mitglied des Parteivorstands der LINKEN saß im Landesvorstand der WASG NRW, belegte bei der WASG Landesliste zur letzten Landtagswahl (ja so lange ist das schon her) einen fünften Platz – ohne auch nur im entferntesten dazu die Zustimmung des WASG KV’s Mönchengladbach zu haben.

Da gab es die erste „Affäre“ – Britta Pietsch beschuldigte die WASG Mitglieder Peter Leipziger und Dieter Braeg, sie wären Rassisten. Das wurde natürlich bis in die höchsten WASG Gremien von Land und Bund kolportiert. Da hatte sich Britta Pietsch da genau die zwei Menschen ausgesucht, die  mit ihrer politischen Arbeit bis dahin alles andere als Rassismus das Wort redeten,  das war ihr Fehler. Leipziger und Braeg, beide lange Jahre IG Metaller und Betriebsräte in einem Neusser Betrieb (Pierburg GmbH & Co KG) hatten in diesem als erste in der Bundesrepublik einen Betriebsrat aufgebaut, der  in Mehrheit aus ausländischen Frauen und Männern bestand. Dass in diesem Betrieb Betriebsversammlungen in allen gängigen Sprachen des Betriebs (also Spanisch, Italienisch, Türkisch, Griechisch, Portugiesisch  und Serbisch) abgehalten wurden, ist auch ein Zeichen übelsten Rassismus.

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http://www.scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=2452&tx_ttnews[backPid]=91&cHash=772411a6e7

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Willkür und Machtmissbrauch schüren weiterhin die Konflikte innerhalb der Partei DIE LINKE in Rheinland-Pfalz

01.10.08

Eilantrag aus dem Kreisverband Ludwigshafen an die Bundesschiedskommission

Von  Jakob Reis

Eigentlich ist eine Schiedskommission – sei es nun auf Kreis-, Landes- oder Bundesebene – dazu da, bei vorhandenen innerparteilichen Konflikten zu schlichten und zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln und nicht um zu richten.  Schon gar nicht angebracht ist es, dass eine solche strukturelle Institution sich bei innerparteilichen Problemen instrumentalisieren oder, wie in den vergangenen Monaten mehrfach geschehen, sich unverblümt vor den „Karren einer umstrittenen zentralistischen Machtclique“ um den Co-Landesvorsitzenden A. Ulrich spannen lässt.  Wie schon an anderer Stelle erwähnt, existieren mittlerweile mehrere Sammlungen von schriftlichen Dokumentationen, die das abstruse und durchaus dilettantische Selbstverständnis das Dr. W. Ferner in seiner Funktion als Sprecher dieser Kommission ausführlich belegen. Inzwischen ist im Landesverband zwar bekannt, dass Herr Ferner im Wahlkreis Bitburg-Prüm auf den Landratsposten spekuliert und von daher verständlich, dass man sich da den derzeitigen machtpolitischen Verhältnissen in RLP aus Karrieregründen, gelinde gesagt, „anpassen“ mag. Aber rechtfertigen diese Ambitionen einer Einzelperson solche Aktivitäten, die nicht nur das Vertrauen der Mitgliedschaft in die parteiinternen Strukturen erschüttern, sondern von arroganter Willkür, ja teilweise von einem krassen Unrechtsbewusstsein gegenüber den Antragstellern aus dem oppositionellen Lager innerhalb des Landesverbandes zeugen?

Quelle : schatf – links >>>>> weiterlesen

http://www.scharf-links.de/63.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=2503&tx_ttnews[backPid]=62&cHash=50263d91fe

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Ehemalige WASG-Mitglieder treten aus

LINKE.  Sachsen aus

30.09.08

„Vereinigung von WASG und PDS in Sachsen in der Basis gescheitert – Vorstände im Erfolgsrauschen“

Das Mitglied des Bundesausschusses, Ingo Groepler-Roeser, die zwei Landesssprecher der Arbeitsgemeinschaft Sachsen  ASG (Mitglieder der ehemaligen WASG), Lutz Hausstein und Dr. Wolfgang Teske, sowie Mitglied und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Leipzig ASG, Timm Rambow und Florian Krahmer, sind am Freitag aus der sächsischen LINKEN ausgetreten.

Sie erklären zu Ihrem Austritt aus der sächsischen Linkspartei:

„Für eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit gibt es keine gemeinsame Basis mehr“.

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Fotoquelle: Wikipedia – Author Usien

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Ein Kommentar zu “Linke Chancen ?”

  1. DL-Redaktion sagt:

    T’schuldigung, darf ich noch mal …………….

    ein bisschen Ursachenforschung betreiben ?

    Woran liegt es, daß die LINKEN zur Partei der Charakterschweine werden ? Das Führungsebenen nicht funktionieren, mache ich an zwei Ursachen fest. Fehlende Führungsqualität und fehlender Respekt vor der Arbeit und Meinung des Anderen; und das, was diese Nachgeburt der 68er, nie für sich selbst akzeptiert hat, nämlich das Leistungsprinzip.

    RESPEKT IST EIN TEIL VON KLUGHEIT

    Es mangelt an dem was zwischenmenschliche Achtung und Respekt vor der Person und (Mit)arbeit des anderen ausmacht, Höflichkeit auch in der Gesprächskultur, und Verlässlichkeit in der gemeinsamen Sache. Es fehlt – ganz einfach – an Verstand.

    Die Vorgehensweise ist Runtermachen des anderen und sich nicht nur mit Geschäftsordnungstricks vermeintliche Vorteile verschaffen. Ungezügelter parteiweiter Verbreitung geistiger Ausgüsse, die eher das Niveau von Hilfsschülern haben, bei denen selbst bei wohlwollender Lesart orthografische und inhaltliche Fehler unübersehbar sind. Zieht man von dem geschriebenen Text die Gemeinplätze und den Rest oft fehlender oder falscher Zeichensetzung ab, bleibt substanziell nichts übrig.

    Kein Wunder. Die Linke präsentiert sich nach außen als Sammelbecken der ewig Benachteiligten. Um so niederiger die kulturelle Verwurzelung, desto höher die Bereitschaft verbal und unsachlich zu agieren. Kluge Führung zeichnet sich aus durch Einfühlungsvermögen. Fehlende Subtilität führt aber auch hier zur Verrohung des Umganges miteinander und ist ein Qualitätsmangel.

    DIE LINKE muss sich ganz schnell darauf besinnen, dass Führungsqualität nicht der für sich in Anspruch nehmen kann, der sich in die Führungsgremien putscht, sondern den die Parteibasis dahin wählt, in der Überzeugung, unsere Interessen am besten nach außen vertreten und kommunizieren zu können. Charakter, Wissen, Lernbereitschaft und Kompromissfähigkeit sind das Rüstzeug, um im Umgang mit politisch Andersdenkenden und Wettbewerbern zu streiten, zu verhandeln und im demokratischen Sinne Mehrheiten zu organisieren. Unsere Mitglieder und unsere Wähler müssen sich wieder auf unsere Führungsleute auf Kreis- , Landes- Bundes- und Europaebene verlassen können.

    Es wäre an der Zeit, dass unsere Repräsentanten wieder für die Politik leben und nicht nur von der Politik. Mit den internen Querelen geht unsere Glaubwürdigkeit dahin. Solange ein öffentliches Mandat mehr Zwischenstation für das eigene Fortkommen ist, als Auftrag der Wähler sich für Ihre Interessen zu schlagen, ist Politik unglaubwürdig.

    Das beste Beispiel dafür ist Schröder. Ihm hatte sein politisches Engagement immer mehr dem eignem Wohle zu dienen, als der Sache der Sozialdemokraten. Dafür verkaufte er die Seele seiner Partei. Das Ergebnis ist eine rasante Talfahrt bei den Wahlen. Die SPD wird nicht deshalb mehr gewählt, weil es einen Schröder gab, sondern weil die Glaubwürdigkeit dahin ist.

    Politikergeschwafel ersetzt keine Sacharbeit.
    Charakterlosigkeit statt Redlichkeit.
    Parteienverrat statt Wahrhaftigkeit.

    Das macht heute Politikverdrossenheit aus. DIE LINKE ist im Moment dabei sich den „etablierten“ Parteien schrittweise anzunähern. Nicht in der politischen Ausrichtung. Solange Oskar Lafontaine die Partei führt ist da wo links drauf steht auch links drin. Aber übersehen wir nicht, daß wir bereits den Weg der Grünen der 80er Jahre eingeschlagen haben. Vom Pazifisten zum Balkankrieg.

    Es geht um Massstäbe. Der einzige Massstab, mit dem wir politische Führungskräfte, Mandatsträger und Regierungsmitglieder messen können, ist deren Gradlinigkeit in der Sache, und deren Wahrhaftigkeit in der Umsetzung dessen, was sie vorher versprachen. Unvermögen, auch mal ein Misserfolg ist erlaubt. Wer als Mandatsträger lügt musste bisher gehen. Das sollte so bleiben.

    Meine Forderung: Damit die Partei diejenigen wieder in Ämter und Mandate bringen kann, die sich loyal zu Ihren Mitgliedern und Wählern verhalten, müssen sie vor einer parteiinternen Wahl wissen, für was der Kandidat steht und woran er sich messen lassen möchte.

    Wenn es die Besonnen in der LINKEN nicht schaffen, Glaubwürdig her zu stellen, bleiben sie eine Fussnote in der Parteienlandschaft.
    Schon die alten Preussen wussten: „Es gibt keine schlechten Soldaten, es gibt nur schlechte Offiziere !“

    Manfred Bredemeier

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